Wärmepumpe, welche Nennwärmeleistung bei errechneter Heizlast

  • Hallo,


    wir werden in unserem neuen Haus eine LW-Wärmepumpe nutzen und ehe ich mir die einbauen lasse die der Heizungsbauer vielleicht noch irgendwo im Lager stehen hat oder an die er gerade günstig ran kommt, möchte ich gern selbst aktiv werden um ein paar Modelle vorzugeben. Dann kann der Heizungsbauer immer noch schauen an welche er günstig kommt bzw. welche gut ins System passt.


    Ich habe mir die lange Liste der BAFA genommen und die ohne Leistungsregelung heraus genommen. Bleiben noch 810 LW-Wärmepumpen. Dann habe ich (einfach nur um es einzugrenzen) alle mit einem COP (A2) unter 4 heraus genommen, bleiben 135. Nun würde ich gern die heraus filtern die von der Nennwärmeleistung gar nicht erst in Frage kommen.


    Wir haben eine Gebäudeheizlast von 5,2 kW und da wäre eine WP mit einer Nennwärmeleistung von 3,9 kW vermutlich unter- und eine mit 9,3 kW vermutlich überdimensioniert aber welcher Bereich ist OK? Wie viel kW "Reserve" sollte man einkalkulieren? Sind 7 oder 8 kW genau richtig oder schon überdimensioniert? Braucht ihr weitere Parameter um dies beurteilen zu können?


    PS: Auf meine anderen offenen Themen gehe ich noch ein.

  • Wie erfolgt die Warmwassererzeugung? Auch mit der LWP?
    Speichergröße? WW-Bedarf?


    Müsste man nur den Heizbetrieb betrachten, dann könnte man knapper dimensionieren. Soll auch WW erzeugt werden, dann müsste man diesen Bedarf ebenso berücksichtigen.
    Bei einer leistungsgeregelten LWP ist eine moderate Überdimensionierung weniger kritisch.


    Eine Unterdimensionierung sollte man immer vermeiden, das wäre eher ein Thema bei einer ungeregelten LWP mit einem Heizstab als backup.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Oh das ging aber schnell.


    Ja Warmwasser soll auch die WP erzeugen, habe ich vergessen zu erwähnen. :wall: Da wir 6 Personen sind (5 davon weiblich) wird vermutlich oft und viel Warmwasser gebraucht.


    Ich habe mal die 40 Seiten Energieberechnung durchblättert und folgende Werte gefunden:


    Heizwärmebedarf für Raumwärme: 30,70 [definition=38,0]kWh[/definition]/m²a -> absolut 7467 [definition=38,0]kWh[/definition]/a
    Heizenergiebedarf für Raumwärme: 4,23 [definition=38,0]kWh[/definition]/m²a -> absolut 1029 [definition=38,0]kWh[/definition]/a
    Heizwärmebedarf für Warmwasser: 12,5 [definition=38,0]kWh[/definition]/m²a -> absolut 3040 [definition=38,0]kWh[/definition]/a
    Heizenergiebedarf für Warmwasser: 7,04 [definition=38,0]kWh[/definition]/m²a -> absolut 1713 [definition=38,0]kWh[/definition]/a



    Kann man damit grob abschätzen welche Nennwärmeleistung die WP haben sollte?

  • Schau doch mal, ob Du die Angaben zur Hüllfläche "A", beheiztem Volumen "V" und den Ht´findest. Damit lässt sich die Heizlast hinreichend genau abschätzen.
    Später wird dann eine Berechnung nach EN12831 durchgeführt, raumweise, die dann auch für die Dimensionierung der Heizflächen benötigt wird.


    Dann wäre noch interessant zu wissen, ob eine KWL bzw. KWL mit WRG (kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung) geplant ist.


    Bei 6 Personen ist sicherlich ein WW Speicher geplant, je nach Nutzung und Anzahl der Zapfstellen irgendwas im Bereich 300 Liter (geschätzt).

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

    Einmal editiert, zuletzt von R.B. ()

  • Zusätzlich ist nichts dazu geplant (Solaranlage zur WW-Bereitung)? Ich halte das zwar für höchst unwahrscheinlich, frag aber lieber mal nach.


    Vermutlich mit KG, dies auch beheizt?

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung


  • Schau doch mal, ob Du die Angaben zur Hüllfläche "A", beheiztem Volumen "V" und den Ht´findest.

    Ht = 0,278 W/m²K
    Fläche Gebäudehülle: 412 m²
    beheiztes Volumen: 760 m³
    Gebäudenutzfläche: 243 m²



    Zusätzlich ist nichts dazu geplant (Solaranlage zur WW-Bereitung)? Ich halte das zwar für höchst unwahrscheinlich, frag aber lieber mal nach.

    Eine KWL mit WRG ist geplant und wird auch eingebaut. Die WW Unterstützung durch eine Solaranlage soll aus Kostengründen erst später installiert werden, vielleicht denken wir aber auch noch einmal darüber nach, hängt eben immer alles vom Geld ab. Selbst bei der KWL dachten wir schon einmal nur die Rohre/Kanäle zu legen und die eigentliche Anlage 2-3 Jahre später zu kaufen (diese Varianten sind besser als ganz darauf zu verzichten)



    Vermutlich mit KG, dies auch beheizt?

    Kein Keller aber eine Seite des EG steht im Hang. EG, OG, DG sind beheizt.

  • Ht = 0,278 W/m²KFläche Gebäudehülle: 412 m²
    beheiztes Volumen: 760 m³
    Gebäudenutzfläche: 243 m²

    Perfekt, damit kommen wir weiter. Dann werden wir mal so genau schätzen wie wir können. ;)


    Nehmen wir mal als Regionale "Normaußentemperatur" -14°C, und eine typische Raumtemperatur von 21°C, also eine Temperaturdifferenz von 35K, dann komme ich auf eine Heizlast aufgrund Transmission von ziemlich genau 4.008W.
    Dazu kommen noch die Lüftungsverluste, rechnen wir pauschal mit 0,25 Luftwechsel/h, dann ergibt das 2.261W.


    Ohne WRG bewegen wir uns also im Bereich von 6,2kW.
    Die Lüftungsverluste werden sich dann entsprechend dem Wärmerückgewinnungsgrad reduzieren, so dass bei Berücksichtung einer KWL mit WRG die Heizlast im Bereich unter 5kW liegen sollte.


    Jetzt sollte man sich noch dem Thema WW Erzeugung widmen, und ob man dafür zusätzliche Heizleistung vorsehen sollte.
    Was ist da geplant? (Speicherkonzept oder Speicher mit Friwa oder irgendein DLE Konzept oder.....)
    Gibt es Zapfstellen mit hohem WW Bedarf (Wellness Dusche mit Wasserfall, sehr große Badewanne o.ä.)?

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

    Einmal editiert, zuletzt von R.B. ()

  • man sollte aber nicht außer acht lassen, dass man einen Monteur nimmt, der Erfahrung mit dem Modell/der Modellreihe hat.
    Bei meiner war es die zweite Anlage des Typ, die mein HB eingebaut hat, dementsprechend gabs diverse Schwierigkeiten.


    Weiterhin ist bei LWP noch ein paar Systemeingenschaften wichtig:
    - Außen- oder Innenaufstellung?
    - wenn Außen
    - Monoblock (Kompressor draußen, Heizkreis wird nach draußen geführt, Frostgefahr)
    - Splitgerät (Kälteleitung nach draußen, Kompressor innen, ggf. deutlich lauter)


    Weiterhin evtl auch darauf achten dass der Modulationsbereich passt. meine macht 3-8kw, was derzeit zum takten führt.

  • Super, viele Dank.


    Jetzt sollte man sich noch dem Thema WW Erzeugung widmen, und ob man dafür zusätzliche Heizleistung vorsehen sollte.

    Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen und ich bemerke auch gerade die Krux an der Sache. Wenn ich die Solaranlage erst ein paar Jahre später installiere und bis dahin allein die WP das Trinkwasser erwärmt dann muss ich heute die WP größer dimensionieren. Sobald ich dann die Solaranlage installieren kann ist die WP quasi überdimensioniert. Andererseits wird der Preisunterschied zwischen einer 5 und 7 kW WP auch nicht gewaltig sein oder?


    Bleiben wir mal bei der Variante Heizung und Warmwasser über die WP, welche Nennwärmeleistung sollte die WP dann in etwa haben?


    Gibt es Zapfstellen mit hohem WW Bedarf (Wellness Dusche mit Wasserfall, sehr große Badewanne o.ä.)?

    Nichts davon. Es gibt (durch eine kleine Einliegerwohnung im EG) folgende Warmwasserentnahmestellen: 2 Spülen, 3 Duschen, 3 Waschbecken. Ich denke die Kinder sind so erzogen, dass sie beim Waschen/Duschen vernünftig mit dem Warmwasser umgehen.


    Wenn man aus dem Nichts in das Thema "Haustechnik" einsteigt ist dies schon sehr unübersichtlich. Die vielen Varianten und daraus resultierend noch mehr Kombinationsmöglichkeiten. Sicher werden wir eine L-WP und eine KWL mit WRG haben. Solarthermie ist unklar. Auch ist unklar ob wir bei der WP ein Split oder Kompaktgerät wählen. Oder die Frage nach dem Warmwasser Konzept. Oder welche Speicher usw.


    Mir leuchtet auch gerade ein, dass wir erst ein Gesamtkonzept bräuchten ehe wir die Auswahl an WP weiter eingrenzen.


    Ist die Variante WP + KWL aber ohne Solarthermie trotzdem akzeptabel oder Unsinn?

  • Super, viele Dank.


    Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen und ich bemerke auch gerade die Krux an der Sache. Wenn ich die Solaranlage erst ein paar Jahre später installiere und bis dahin allein die WP das Trinkwasser erwärmt dann muss ich heute die WP größer dimensionieren. Sobald ich dann die Solaranlage installieren kann ist die WP quasi überdimensioniert.

    Nein, die Solarthermie hat hier keinen Vorteil, denn sie liefert primär im Sommer Energie, und da hat die LWP außer WW sowieso nichts zu tun.



    Andererseits wird der Preisunterschied zwischen einer 5 und 7 kW WP auch nicht gewaltig sein oder?

    Je nach Modell ist der Preisunterschied gering.



    Bleiben wir mal bei der Variante Heizung und Warmwasser über die WP, welche Nennwärmeleistung sollte die WP dann in etwa haben?


    Man könnte jetzt einfach 250W pro Person zr Heizlast addieren, manche rechnen auch nur mit 100W pro Person. Für eine grobe Abschätzung akzeptabel, aber ich würde lieber über den zu erwartenden Bedarf abschätzen. Deswegen auch meine Nachfragen zum Nutzerverhalten etc.



    Nichts davon. Es gibt (durch eine kleine Einliegerwohnung im EG) folgende Warmwasserentnahmestellen: 2 Spülen, 3 Duschen, 3 Waschbecken. Ich denke die Kinder sind so erzogen, dass sie beim Waschen/Duschen vernünftig mit dem Warmwasser umgehen.

    Man könnte nun einfach mal mit 50 Liter WW mit 60°C pro Person rechnen. Aufgrund der Zapfstellen ist mit einem sehr hohen Spitzenbedarf wohl eher nicht zu rechnen.
    Das ergibt etwa 2,9kWh pro Person und Tag, also bei 6 Personen 17,4kWh zzgl. Speicherverluste landen wir dann bei irgendwas um die 18-19kWh.


    Hätte der Wärmeerzeuger nun "nur" die 6,2kW an Heizleistung, dann wäre er an 3h pro Tag mit WW beschäftigt. Während der Übergangszeit merkt man das nicht, aber wenn es draußen mal richtig kalt werden sollte, dann könnten sich die 3h fehlende Heizleistung (für die Raumheizung) sehr wohl bemerkbar machen. Berücksichtigen wir nun diesen Energiebedarf, dann ergibt sich bereits eine notwendige Heizleistung von 7kW (ohne KWL mit WRG).


    Das ist aber erst die halbe Miete, jetzt kommt noch das Nutzerverhalten hinzu. Sind alle 3 Duschen gleichzeitig belegt, dann vielleicht noch etwas WW Bedarf in der Küche für die Spüle, usw. dann muss der Speicher so dimensioniert sein, dass er diese Wassermenge auch liefern kann, denn die WP wird nicht in der Lage sein, schnell genug nachzuheizen. Ich verzichte jetzt bewusst auf Normen wie die 4708, EN806 usw. wir wollen ja nur abschätzen.


    Ein Speicher dessen Inhalt von 300l komplett auf 50°C durchgeheizt ist, kann theoretisch eine Mischwassermenge von etwa 400l mit 40°C liefern. Die WP selbst wird ab einer Entnahmemenge x (hängt von der Position des Fühlers ab) anfangen nachzuheizen, so dass die Entnahmemenge höher ausfällt. Man sieht schnell, dass 3 Duschen mit ca. 10l/Min. den Speicher nach gut 10 Minuten an seine Grenze bringen.


    Man könnte nun auf ein "normiertes" Nutzerverhalten zurückgreifen, analog zur DIN4708 etc. oder man versucht das eigene Nutzerverhalten zu analysieren. Ein Planer wird sich allein schon aus Haftungsgründen an Normen festhalten (müssen), für die Betriebsweise ist später aber der Betreiber, also Du, verantwortlich.


    Bei einer LWP würde ich eher zu einer moderaten Überdimensionierung raten, zumal leistungsgeregelte LWP im Teillastbetrieb eine höhere Arbeitszahl aufweisen können als bei Nennleistung.


    in Deinem Fall würde ich mich in der Region 7-8kW umschauen, und einen WW-Speicher ab 300l aufwärts vorsehen.


    Achtung ! Die Leistung der LWP den Datenblättern entnehmen und nicht der Produktbezeichnung. Es wurde schon so manche LWP mit xxkW bezeichnet, obwohl sie diese Leistung nur unter bestimmten Umständen liefern konnte, und bei praktischen Umgebungsbedingungen deutlich weniger Leistung hatte.




    Mir leuchtet auch gerade ein, dass wir erst ein Gesamtkonzept bräuchten ehe wir die Auswahl an WP weiter eingrenzen.


    Richtig erkannt. Man muss das Gesamte sehen.



    Ist die Variante WP + KWL aber ohne Solarthermie trotzdem akzeptabel oder Unsinn?

    Wie oben schon geschrieben, ist Solarthermie hier nicht kriegsentscheidend. In Verbindung mit einer LWP erst Recht nicht, da gerade LWP im Sommer eine sehr hohe Arbeitszahl liefern. Da fällt es schwer die Investitionskosten einer Solarthermie zu amortisieren.


    Ich würde auch mal eine andere Art von WP in meine Überlegungen mit einbeziehen, beispielsweise mit Solekollektor oder DV. Vorausgesetzt das [definition=52,1]Grundstück[/definition] hat genügend Fläche, dann könnten eine Sole-WP oder DV (Direktverdampfung) noch einmal mit deutlich besseren Arbeitszahlen aufwarten als eine LWP. Das ist dann der Punkt, an dem man genauer rechnen muss, Investitionskosten, gesparte Heizkosten usw.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Wenn ich die Solaranlage erst ein paar Jahre später installiere

    was ist denn der Hintergrund für die STA? Ich selber bin ja ein Freund davon, aber bei LWWP sind die Einsparpotentiale "übersichtlich". In der Jahreszeit wo die STA am ertragreichsten ist, hat auch die LWWP den besten COP für die WW Bereitung hat.
    Wenn es nicht nur um die reine Wirtschaftlichkeit geht, dann ist eine STA aber eine schöne Sache...auch bzgl. Komfort und z.B. Legionellenthematik.


    nebenbei: LWWP ist gesetzt weil andere Energieträger nicht verfügbar oder nicht gewünscht?

  • Andererseits wird der Preisunterschied zwischen einer 5 und 7 kW WP auch nicht gewaltig sein oder?

    in meinem Fall (Heizlast 6,5kw) wollte der Heizungsbauer eine 11kw (A2/W35) Anlage einbauen.
    Ich hab dann das 8kw Modell durchgesetzt - gegen Widerstände. Die rechnen mit irren Angstzuschlägen.
    Gespart hat das 1.600€ Anschaffungskosten.
    Weiterhin hat es mir aber noch 1.500€ Bafa gebracht, weil das 11kw modell geringfügig schlechter war und damit die JAZ4,5 gerade so nicht mehr erreichbar gewesen wäre.


    Das hier kennst du?
    JAZ-Rechner | Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.

  • in Deinem Fall würde ich mich in der Region 7-8kW umschauen, und einen WW-Speicher ab 300l aufwärts vorsehen.

    Super, vielen Dank. Deine Herleitung und Berechnung war für mich als Laien durchweg nachvollziehbar und mit dem Ergebnis kann ich wirklich etwas anfangen.


    @Zellstoff & R.B.: Danke für die Hinweise bezüglich Solarthermie, diese sind ebenfalls einleuchtend. Die Option das irgendwann mal zu installieren bleibt ja aber jetzt planen und installieren wir es dann doch erst einmal nicht mit.


    Bezüglich Alternative zur LWWP: Erdbohrungen hätten wir wohl nicht genehmigt bekommen da 15 m neben unserem [definition=52,1]Grundstück[/definition] ein Fluss entspringt (Karstquelle). Es wäre mir auf Grund des steinigen Untergrunds auch zu riskant da man nicht genau weiß wie viele Bohrungen man am Ende braucht. Für Flächen oder Grabenkollektor ist unser [definition=52,1]Grundstück[/definition] nicht optimal. Mit 1300 m² zwar nicht klein aber durch den Hang und die bestehende Bebauung gibt es nur eine zusammenhängende Fläche (250 m²) und die wollten wir mit Bäumen, Sträuchern und später einen Teich gestalten. Eine LWWP ist irgendwo platziert und wenn sie kaputt ist wird sie getauscht. Auf einen Flächenkollektor muss immer Rücksicht genommen werden (Bepflanzung, Pool, Teich) und irgendwann (wenn auch erst in Jahrzehnten) muss auch dieser mal getauscht werden.


    Ich muss auch offen zugeben und das soll auch nicht überheblich klingen aber uns ist nicht so wichtig ob wir am Ende des Jahres 50 oder 100 Euro mehr oder weniger Heizkosten haben solange die Kosten insgesamt auf niedrigen Niveau sind. Wenn ich mir die COP Zahlen von guten LWWP anschaue (4,52) und die von Sole WP (5,0) dann sind das doch keine großen Unterschiede.


    Wir haben einen recht kräftigen Brunnen auf unserem [definition=52,1]Grundstück[/definition] und haben überlegt ob wir diesen und einen weiteren als Schluckbrunnen bezüglich Wärmeerzeugung nutzen wollen aber das Wasser ist sehr Eisen- und Kalkhaltig so dass wir auch davon wegen Verkalkung und Verockerung Abstand genommen haben.


    ---------- 25. Oktober 2017, 08:28 ----------


    Weiterhin hat es mir aber noch 1.500€ Bafa gebracht, weil das 11kw modell geringfügig schlechter war und damit die JAZ4,5 gerade so nicht mehr erreichbar gewesen wäre.


    Das hier kennst du?

    Die BAFA Förderung strebe ich auch an, vielen Dank für den [definition=35,0]JAZ[/definition] Rechner.

  • Wenn ich mir die COP Zahlen von guten LWWP anschaue (4,52) und die von Sole WP (5,0) dann sind das doch keine großen Unterschiede.

    Vorsicht, der COP sagt noch nicht viel über die [definition=35,0]JAZ[/definition] aus. Auch die üblichen [definition=35,0]JAZ[/definition] Rechner können nur Hinweise liefern. Wie gut die [definition=35,0]JAZ[/definition] letztendlich sein wird, das bestimmt auch die Anlage bzw. deren Planung und Betriebsweise. Gerade der Einfluss der Betriebsweise wird gerne unterschätzt.


    Es würde mich wundern, wenn Du mit einer LWP inkl. WW eine [definition=35,0]JAZ[/definition] von 4 erreichst, viele Anlagen liegen im Praxisbetrieb deutlich darunter. Für die Ermittlung der Betriebskosten würde ich bei einer LWP mit einer [definition=35,0]JAZ[/definition] von 3,5 rechnen, bei einer SWP mit 4,5. Das ist eine Größenordnung die man schaffen kann. Ich würde nicht zu optimistisch an die Sache herangehen.


    Bei einer Heizlast von 6,2kW und einem WW Bedarf wie oben beschrieben, wirst Du pro Jahr um die 15.000kWh thermisch benötigen, bei einer [definition=35,0]JAZ[/definition] von 3,5 macht das dann etwa 4.200kWh elektrisch. Eine SWP würde hier ca. 900kWh el. einsparen (je nach Stromtarif reden wir hier über ca. 200,- € p.a.). Wie sich die Energiepreise, insbesondere die Strompreise, entwickeln werden, das kann man nur vermuten. Bisher sieht es nicht danach aus, dass die Strompreise sich beruhigen würden.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Man sollte aber bei der Sole WP nicht von optimalen und bei der LWWP von realen Bedingungen ausgehen. Nicht jeder Flächenkollektor wurde bezüglich Tiefe, Abstand und was auch immer optimal verlegt. Auch ist nicht jeder Boden bezüglich Art, Konsistenz und Feuchtigkeit überall gleich gut geeignet. Unser Boden ist zum Beispiel eher lehmig und durch die bestehende Bebauung ist die Fläche die bei uns in Frage kommen könnte den gesamten Winter über im Schatten. Ich würde vielleicht mit einer Sole WP nur eine [definition=35,0]JAZ[/definition] von 3,8 erreichen, jemand anderes vielleicht 4,8. Das ist mit Luft natürlich genauso aber unsere Winter sind hier relativ mild und die Durchschnittstemperatur im Winter irgendwo im mittleren Bereich.


    Und die 900kWh Einsparung (wenn es bei den bei uns eher ungünstigen Bedingungen für S-WP überhaupt so viele wird) entsprechen je nach Stromtarif 171 Euro, das sind im Monat 14 Euro und das nehmen wir in Kauf und können den Garten langfristig frei gestalten und auch mal einen Baum pflanzen ;-)


    Ich weiß, dass man mit einer Sole WP in aller Regel eine höhere [definition=35,0]JAZ[/definition] erreichen wird aber eine gute LWWP in Kombination mit einer KWL+WRG ist auch akzeptabel.


    ---------- 25. Oktober 2017, 09:17 ----------


    Hinzu kommt, dass ich die Erd- und Verlegearbeiten nicht selbst ausführen könnte und voll bezahlen müsste. Jemand der das selbst machen kann hat da natürlich einen großen Kostenverteil. Auch ist der in Frage kommende Bereich ein eigenes [definition=52,1]Grundstück[/definition] welcher aber optisch zum größeren [definition=52,1]Grundstück[/definition] gehört. Bei drei Kindern spekuliert man natürlich ein wenig, dass ein Kind bleibt und dieses [definition=52,1]Grundstück[/definition] als Bauplatz nutzt. Das ist zwar nicht das stärkste Argument, floss aber mit in die Überlegungen ein.

  • Man sollte aber bei der Sole WP nicht von optimalen und bei der LWWP von realen Bedingungen ausgehen.

    Das habe ich nicht gemacht. SWP haben halt den Vorteil, dass sie ganzjährig auf eine relativ stabile Quelle vertrauen können. Selbstverständlich darf diese nicht zu knapp dimensioniert sein. Man kann aber durch Fehlplanung auch eine Anlage mit SWP in den Sand setzen, das ist klar.



    Und die 900kWh Einsparung (wenn es bei den bei uns eher ungünstigen Bedingungen für S-WP überhaupt so viele wird) entsprechen je nach Stromtarif 171 Euro, das sind im Monat 14 Euro und das nehmen wir in Kauf und können den Garten langfristig frei gestalten und auch mal einen Baum pflanzen ;-)


    Ich weiß nicht, welche Stromtarife Du bekommst, ich habe das nur mal grob überschlagen. Leider haben die Preise für die Heizstromtarife in den letzten Jahren drastisch zugelegt.



    Ich weiß, dass man mit einer Sole WP in aller Regel eine höhere [definition=35,0]JAZ[/definition] erreichen wird aber eine gute LWWP in Kombination mit einer KWL+WRG ist auch akzeptabel.


    Akzeptabel sicherlich, kommt auch darauf an, welche Prioritäten man setzt. Bei einer LWP auch das Thema Schall berücksichtigen.
    Hast Du schon zum Vergleich eine Gasbrennwerttherme oder einen Pelletkessel gerechnet? Oder kommen diese beiden Varianten auf keinen Fall in Frage?

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Das zentrale Argument für uns war eben, dass wir uns die Nutzung des einzigen ebenen Bereichs auf dem [definition=52,1]Grundstück[/definition] (wegen Hang) gern offen halten würden. Ob nun Bäume, Teich oder eine spätere Bebauung durch eines der Kinder (älteste 9) - ein Kollektor wäre da hinderlich und 250 m² Rasen ist auch nicht so mein Ding. LWWP passt schon und mit einem guten Gerät kommen wir schon über den Winter ;-)


    Bezüglich Stromtarif EnBW 19,39 c/kwh. Aber selbst bei 21 Cent ist die Differenz zwischen S-WP und LWWP überschaubar. Trotzdem ist natürlich die S-WP an sich das effizientere System aber wo es aus Platzmangel nicht geht oder gewollt ist ist eine gute LWWP besser als ein Kohleofen.


    Pelletkessel wollten wir keinen Platz für die Pellets opfern (das Haus hat keinen Keller) und eine Gasanschluss hätten wir uns erst legen müssen. Da wollten wir die 3000 Euro Anschlusskosten + Kosten für eine Abgasleitung lieber in eine WP investieren.

  • Die Bepflanzung eines Kollektors ist zwar bedingt möglich, Büsche, Sträucher sind kein Problem, aber bei Bäumen müsste man deren Standort schon im voraus planen. Da würde ich dann auch eher auf einen Kollektor verzichten. Tiefenbohrungen sind an sich zu teuer.


    Zum Pelletlager, bei der o.g. Heizlast sollte man ein Lager von etwa 2 to haben, also ganz grob 4m³. Ein Kellerraum wäre natürlich ideal. Ein Lager außerhalb des Gebäudes produziert nur unnötig Kosten, irgendwann rechnet sich so eine Lösung nicht mehr.


    Die Variante Gasbrennwert kann an sich mit relativ niedrigen Investitionskosten punkten, wenn aber der Gasanschluss selbst schon zu teuer wird, dann macht das auch keinen Spaß. Zudem braucht man noch einen Versorger, der einem mit günstigem Gas beliefert, je nach Region gibt es da teils heftige Preisunterschiede. Die Kosten für Schorni und Wartung sollte man auch nicht vergessen. Andererseits hat die Gastherme natürlich den Vorteil, dass es sich um ein ziemlich tolerantes System handelt. Heizwassertemperatur, WW Temperatur, alles gar kein Problem. Die Unterschiede bei der Effizienz sind nicht so gewaltig. Einen Fachmann zu finden ist auch kein Problem, mit einer Gastherme kann wohl jeder Heizungsbauer umgehen.


    Wie oben schon geschrieben, das muss man sich einmal hinsetzen, alle Kosten zusammentragen, rechnen, und dann kann man entscheiden.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Ich habe nun alle LWWP mit den Kriterien: mit Leistungsregelung + COP > 4 + 7,0 bis 8,99 KW Nennwärmeleistung heraus gefiltert und es bleiben 48 übrig (von über 1000). Die kann ich ja dann bei der Ausschreibung Haustechnik als Vorgabe anhängen. 48 Modelle sind ja auch nicht so wenig und lassen genügend Spielraum bei der Wahl. Letztendlich kommt ja der Preis noch als Auswahlkriterium hinzu und natürlich welche WP am besten in das bis dahin hoffentlich bestehende Gesamtkonzept passt.


    Hierzu gleich die nächste Frage, welche sinnvollen Kombinationsmöglichkeiten gibt es zwischen LWWP und KWL+WRG? Oder arbeiten beide System weitgehend unabhängig voneinander?


    Macht es Sinn den Wäschetrockner mit einzubinden oder ist da der Aufwand größer als der Nutzen?


    Für das Thema Brauchwassererwärmung würde ich gern ein neues Thema starten damit es hier nicht zu unübersichtlich wird.

  • Ich würde die LWP und KWL+WRG als getrennte Systeme betrachten. Es gibt auch Kombigeräte, als LWP, Abluft-WP oder Kombination, deren Auslegung ist aber nicht ganz einfach. Bei einem Haus in der 6kW Klasse würde ich auf so eine Kombi verzichten.



    Macht es Sinn den Wäschetrockner mit einzubinden oder ist da der Aufwand größer als der Nutzen?

    Sehe ich keinen Vorteil darin. Darüber könnte man nachdenken, wenn wir mal an der 2. Nachkommastelle optimieren.



    Für das Thema Brauchwassererwärmung würde ich gern ein neues Thema starten damit es hier nicht zu unübersichtlich wird.

    :thumbsup:

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • welche sinnvollen Kombinationsmöglichkeiten gibt es zwischen LWWP und KWL+WRG? Oder arbeiten beide System weitgehend unabhängig voneinander?

    da unterschiedliche Aufgaben, würde ich das immer von einander trennen.
    Verzahnte Technik ist in der Regel anfälliger, teurer in der Wartung und teurer in der Wiederanschaffung am Lebensende.


    [definition=34,0]HWR[/definition] (mit Wäschetrockner) mit in das KWL Konzept als Abluftraum einbeziehen und alles wird gut.#


    edit: hat sich wieder mit R.B. überschnitten..

  • edit: hat sich wieder mit R.B. überschnitten..

    Hat trotzdem geholfen.


    Weiterhin ist bei LWP noch ein paar Systemeingenschaften wichtig:
    - Außen- oder Innenaufstellung?
    - wenn Außen
    - Monoblock (Kompressor draußen, Heizkreis wird nach draußen geführt, Frostgefahr)
    - Splitgerät (Kälteleitung nach draußen, Kompressor innen, ggf. deutlich lauter)

    Hierzu doch noch eine Frage die die 48 Modelle nochmals reduzieren wird. Wir haben keinen Keller und beim Errichten der Streifenfundamente und Bodenplatte wurden keine Durchführung für die Wärmepumpe vorgesehen. Als ich unseren Architekten dazu befragte sagte er die Rohre gehen durch die Wand. Dann bleibt doch nur ein Splitgerät wegen der Frostsicherheit oder eine Innenaufstellung?

  • Pelletkessel wollten wir keinen Platz für die Pellets opfern (das Haus hat keinen Keller)


    Ich spinne jetzt mal rum: Wieso denn nicht einen Pelletkessel in den Altbau setzen, der den Neubau mit bedient? Damit allein wären vermutlich beide Häuser auf einen Schlag primärenergieseitig KFW 55, die Förderung im Altbau fällt deutlich höher aus, die WW-Problematik wäre gegessen und nirgends steht so ein Krachmacher von LWWP rum.

  • Dann bleibt doch nur ein Splitgerät wegen der Frostsicherheit oder eine Innenaufstellung?


    Nicht zwangsläufig. Deine Annahme ist zwar korrekt, dass das Risiko bei Split oder Innenaufstellung geringer ist, aber wie hoch ist das Risiko überhaupt?
    Was müsste passieren, dass es hier zu einem Frostschaden kommt? Die Anlage müsste im tiefsten Winter komplett für mehrere Tage ausfallen, was aber sicherlich nicht unbemerkt bleibt, wenn jemand zuhause ist. Ansonsten ist ein Frostschutz aktiv, zumindest so lange die Anlage mit el. Strom versorgt wird. Wenn das Risiko hoch wäre, dann müssten im Winter reihenweise Monogeräte ausfallen.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Aus grundsätzlichen Erwägungen würde ich bei Ausschreibungen immer einer Auflistung der geforderten Eigenschaften eines Bauteils den Vorzug geben gegenüber der Auflistung von konkreten Produkten, die einige der genannten Eigenschaften aufweisen.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Aus grundsätzlichen Erwägungen würde ich bei Ausschreibungen immer einer Auflistung der geforderten Eigenschaften eines Bauteils den Vorzug geben gegenüber der Auflistung von konkreten Produkten, die einige der genannten Eigenschaften aufweisen.

    :thumbup:


    Alternativ müsste die Planung so weit abgeschlossen sein, dass ein [definition=41,0]LV[/definition] erstellt und dieses verschickt werden kann. Unter dieser Voraussetzung wäre es möglich, auch 1 oder mehrere bestimmte Modelle vorzugeben.


    Ohne diese Grundlagen wird es schwierig, denn es könnte ja sein, dass in der Leistungsklasse x das Modell y des Herstellers z die beste Wahl wäre, während in der Leistungsklasse a eher das Modell b des Herstellers c in Frage käme.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Aus grundsätzlichen Erwägungen würde ich bei Ausschreibungen immer einer Auflistung der geforderten Eigenschaften eines Bauteils den Vorzug geben gegenüber der Auflistung von konkreten Produkten, die einige der genannten Eigenschaften aufweisen.

    aber wie werden denn dann die Angebote vergleichbar gemacht? Was ist mit "nichttechnischen" Eigenschaften wie Qualität, Service, Ersatzteilversorgung etc und wie sollen die in der Ausschreibung Berücksichtigung finden?....
    Gerade bei solch "großen und teuren technischen Geräten", würde ich schon konkrete Geräte (oder mind. den/die Hersteller) in der Ausschreibung vorgeben, wenn man die Preise vergleichen will...


    Rein vom technischen Datenblatt her, finde ich sicher asiatische NoName WP zu einem Bruchteil der Anschaffungskosten der hiesigen Anbieter, aber wie sieht es da mit den o.g. nichttechnischen Eigenschaften aus?

  • Ich spinne jetzt mal rum: Wieso denn nicht einen Pelletkessel in den Altbau setzen

    Diese Idee wäre vor einem Jahr besser gewesen als heute (ich hätte ja eher fragen können). Mir geht es so, dass je näher man dem entsprechenden Ausführungstermin kommt, desto weniger will man noch ändern. Ich bin mit dem normalen "Baustress" gut ausgelastet da will ich nicht noch einmal alles über den Haufen werfen. Trotzdem Danke für die Idee, vielleicht mache ich das ja nur für den Altbau sobald dieser saniert wird.


    Wenn das Risiko hoch wäre, dann müssten im Winter reihenweise Monogeräte ausfallen.

    OK, Danke.


    Aus grundsätzlichen Erwägungen würde ich bei Ausschreibungen immer einer Auflistung der geforderten Eigenschaften eines Bauteils den Vorzug geben gegenüber der Auflistung von konkreten Produkten, die einige der genannten Eigenschaften aufweisen.

    OK. Machen sich die Heizungsbauer dann wirklich die Mühe das passende Modell auf Grund von 5-6 Kriterien heraus zu suchen oder landet die Ausschreibung dann gleich im Papierkorb? Ich dachte sogar es wäre für den Heizungsbauer einfacher wenn man ihm sagt, bitte Va*** Geo*** oder Vi*** Vita*** mit ** kW einbauen. Die Wahl des Modells würde ich unserem Architekten / Energieberater überlassen, wollte nur schon mal die Modelle ein wenig eingrenzen.


    Ist die Frage nach Split, Mono oder Innenaufstellung eine philosophische oder was würdet ihr mir empfehlen? Ihr kennt ja die Rahmenbedingungen.