Korrosionsschutz Zaunpfosten Schnittkante

  • Servus,


    ich baue gerade meinen Doppeltabmattenzaun.
    Dabei sind 7 der insgesamt 34 Pfosten 60x40 auf einem altem, tragfähigen Fundament und werden mit Hilfe eines Standfußes befestigt.
    Dieser besteht aus einer Grundplatte 100x100 mit 4 Löchern und zwei U-Profilen die in den 60x40 Pfosten gesteckt werden.
    Alles verzinkt und lackiert.
    Jetzt muss ich aber den Pfosten kürzen, da ich die 40cm die normal einbetoniert werden, nicht brauche (1,00m Pfosten gibts nicht im Sortiment).
    Da habe ich dann eine Schnittkante, die nicht mehr geschützt ist und dazu noch unter der Erde liegt (ca. 5cm).


    Wie kann ich die Schnittkante möglichst dauerhaft schützen?
    Zinkspray, Lack hab ich da, aber gibts evtl was, was noch besser ist? Optik ist irrelevant, wird man nie sehen.

  • Ich würde versuchen, den Korrosionsschutz an der Einspannstelle möglichst original zu belassen und - sofern möglich - oben den Pfosten kürzen.
    Unten zu kürzen hieße, die Schwachstelle am Festhaltepunkt zu platzieren und auch noch zu verstecken.


    Kostenmäßig wird Dir nicht viel mehr übrigbleiben, als
    - schneiden und entgraten
    - gründlich reinigen
    - ggf. passenden Primer und Zinkspray auftragen
    - Korrosionsschutzbeschichtung mehrlagig auftragen, die für verzinkte Untergründe geeignet ist
    - Kanten vorlegen


    Hast Du unter dem Pfostenprofil noch etwas Luft, damit Kondenswasser auch wieder aublaufen kann ?


    Als Alternative sehe ich eventuell noch: Pfostenfuß nach Vorbereitung und Reinigung
    in Epoxydharz tauchen.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Ich würde versuchen, den Korrosionsschutz an der Einspannstelle möglichst original zu belassen und - sofern möglich - oben den Pfosten kürzen.

    funktioniert nicht, weil am Pfosten bereits passende Bohrungen mit Einpresshülse und Halterung für die Matten angebracht sind.



    Hast Du unter dem Pfostenprofil noch etwas Luft, damit Kondenswasser auch wieder aublaufen kann ?

    eher nicht - der steht auf der Grundplatte auf.


    Als Alternative sehe ich eventuell noch: Pfostenfuß nach Vorbereitung und Reinigung
    in Epoxydharz tauchen.

    die Idee gefällt mir. Harz hab ich eh noch mehr als genug da...

  • ausserdem glaube ich nicht , dass die (unwesentlich teuereren ) sonderpfosten unseres lokalen zaunherstellers zu dem befestigungssystem des vorhandenen zaunes passen würden .


    wir kriegen alle gewünschten längen , auskragungen pfosten mit befestigungsplatte ....... müssen wir allerdings vorher bescheid sagen , wie wir es gerne hätten :D

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

    Einmal editiert, zuletzt von Kalle () aus folgendem Grund: "nicht" hinzugefügt auf Wunsch von WWI.

  • ausserdem glaube ich nicht, dass die (unwesentlich teuereren ) sonderpfosten unseres lokalen zaunherstellers zu dem befestigungssystem des vorhandenen zaunes passen würden .


    wir kriegen alle gewünschten längen , auskragungen pfosten mit befestigungsplatte ....... müssen wir allerdings vorher bescheid sagen , wie wir es gerne hätten :D

    Na das ist ja prima, Du bist mein Held. :lol:

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.

    Einmal editiert, zuletzt von Anda () aus folgendem Grund: „nicht“ eingefügt

  • was soll das jetzt ?


    bist du neidisch ?


    ich kann dir die adresse schicken .... dann kannst du auch ein held sein .

    Ich fands nur witzig weil das:
    1. keinen interessiert
    2. niemanden hilft.

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  • wieso hilft es keinem ? nur weil du nicht weiter denkst ....


    wenn man weiss , dass es möglich ist , zaunpfosten auch für einen fall ausserhalb von 08/15 zu bekommen , dazu noch für einen moderaten aufpreis , hat man unter umständen viel weniger kopfschmerzen wie sie SirSydom jetzt hat .


    ich wette , er hätte auch lieber 1m lange pfosten mit einer standplatte mit 4 löchern aus einem guss verzinkt , anstatt jetzt sägen (! flexen bitte unterlassen , damit schädigt man die verzinkung grossflächig !) zu müssen und jetzt probleme mit dem korrosionsschutz lösen .


    sicher , für ihn ist es jetzt zu spät ..... aber ob sein zaun der letzte für dieses jahrhundert mit aussergewöhnlichen sequenzen ist ?


    ich denke nicht .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Zink-pulver(staub)-farbe , wie sie auch in Verzinkereien verwendet wird , ist wesentlich besser geeignet als ein Zinkspray .
    Findeste auch was unter dem Begriff Kaltverzinken .
    die Farbe ist sehr dickflüssig

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Nun es gibt auch die Möglichkeiten die Dinger nochmal verzinken zu lassen.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.

  • Und vorher die Pulverbeschichtung zu entfernen. Nach dem Verzinken wieder Pulverbeschichten.


    Da ists wahrscheinlich billiger, wenn der Sir sich von WWI die passenden Pfosten liefern lässt.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • flexen bitte unterlassen , damit schädigt man die verzinkung grossflächig

    na klasse. hab gestern die erste Matte gebogen, dafür muss ja der innere Doppelstab raus. Hab ich natürlich mit dem Winkelschleifer gemacht.. gut, die Stellen können wenigstens trocknen.


    Es war aber eh ein Scheißjob. Sägen geht aber nicht, man kommt mit der Bügelsäge nicht ran.
    Hab mir überlegt zwicken, mit dem Bolzenschneider?! Müsste ich mir kaufen, aber kann man eh immer brauchen..


    Einen Pfosten hab ich auch gekürzt, aber nur weil das Fundamentloch nicht tiefer ging. Sprich Schnittstelle steckt im Beton, und sollte damit ja durch den Beton geschützt sein (wie Bewehrungsstahl), oder?

  • Die Matten lassen sich sehr gut mit den milimeterscheiben schneiden, ohne grad.
    Unser Verzinker hat mir die kleinen döschen mitgegeben für Schnittstellen. Es ist reines Zink, beim ersten öffnen wie alter Honig, dazu sollen ein oder 2 spritzer Nitroverdünnung eingemischt werden damit es streichbar wird.


    Es sieht zwar nicht so aus wie aus dem Werk, deutlich dunkler, trocknet binnen 10min. Der Verzinker gab mir den Tipp es mit flüssigem kunstoff zu überziehen wenn es verbuddelt werden soll, auch bis zu einer marke bis 5cm über der Erde.

  • bei den matten waren wir noch nicht , die pfosten sind noch garnicht zu ende behandelt :D

    mit dem Bolzenschneider?

    aber ohne fragezeichen (es ist tatsächlich so , dass in die schnittstelle zink aus der ummantelung eingepresst wird , ist zwar kein perfekter schutz aber schon deutlich besser als das weggebrannte zink beim flexen)

    Die Matten lassen sich sehr gut mit den milimeterscheiben schneiden,

    man kann sich auch einen knopf an die backe nähen und klavier dranhängen, dann weiss man , wie schwer musik ist ...... :wall:



    Nun es gibt auch die Möglichkeiten die Dinger nochmal verzinken zu lassen.

    und ein ei aus dem konsum ....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Womit kürzt Du denn die Matten? Echt mit einem Bolzenschneider?

  • Nun es gibt auch die Möglichkeiten die Dinger nochmal verzinken zu lassen.

    Ich wusste gar nicht das sowas geht, weil bei uns wollen die kein verzinktes zeug in ihr Säurebad reinhängen , weil das wohl nichts wird .


    ---------- 25. Oktober 2017, 22:00 ----------


    Was auch geht ist verzinnen , wenn man es kann

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Reines Zink ist hart, da Zink ein Metall (chemisch nicht ganz richtig) ist.
    Wenn es also zähflüsig ist, was da in der Dose ist, dann ist es kein reines Zink

    muss wohl eine Suspension oder so sein.
    Aber warum soll Zink "chemisch" kein Metall sein?
    Zink gehört zur Serie der Übergangsmetallen wie z.B. auch Eisen..



    aber ohne fragezeichen (es ist tatsächlich so , dass in die schnittstelle zink aus der ummantelung eingepresst wird , ist zwar kein perfekter schutz aber schon deutlich besser als das weggebrannte zink beim flexen)

    Danke, da lag ich dann ja mal richtig mit meiner Vermutung.
    Bolzenschneider auf die Einkaufsliste.


    Bzgl. der Pfosten - ich hab die Pfosten gekauft, ich hab die Füße gekauft.
    Ich werde die nun absägen (mit der Handsäge, ick freu mir ;( ), anschließend mit Zinkspray behandeln und dann in Epoxidharz tauchen.
    Sollte das alles nichts helfen, und die Pfosten in 10a weggammeln, kann ich mir immer noch Pfosten auf Maß mit Platte machen lassen...
    ausgetauscht sind die dann schnell.

  • Das sollte man evtl. noch sagen: Nur durchs flexen gammeln die Teile ja nicht in einem Jahr durch.


    Hier stehen geflexte Zäune seit fast 10 Jahren - direkter Nachbar 7 Jahre und da gammelt nix. Der hat nicht mal Drainage unten im Fundament...


    Trotzdem würde ich jetzt auch für die Matten nen Bolzenschneider nehmen, weil wenn es so einfach ist, dann richtig *seufz*

  • Trotzdem würde ich jetzt auch für die Matten nen Bolzenschneider nehmen, weil wenn es so einfach ist, dann richtig *seufz*

    es ist ja nicht nur besser, sondern auch einfacher, schneller und sicherer...
    hab beim flexn immer ne scheißangst dass mir mal so ein Stück Scheibe ins Gesicht fliegt..

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  • Zink gehört zur Serie der Übergangsmetallen wie z.B. auch Eisen..

    In seinen Eigenschaften z.T. aber auch erdalkalimäßig drauf.


    Ich schrub chem. nicht ganz richtig weil einige hier aus "ist ein Metall" sicher wieder einen riesen Aufriss gemacht hätten. :rolleyes:


    ---------- 26. Oktober 2017, 08:32 ----------


    Männer sind doch hart wie Kruppstahl

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  • Ich wusste gar nicht das sowas geht, weil bei uns wollen die kein verzinktes zeug in ihr Säurebad reinhängen , weil das wohl nichts wird .


    ---------- 25. Oktober 2017, 22:00 ----------


    Was auch geht ist verzinnen , wenn man es kann


    Stimmt macht nicht jeder, hier wäre aber noch zu klären ob es feuerverzinkt ist oder galvanisch verzinkt.
    Prinzipiell ist es aber machbar.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.