Technische Grundlage Heizungsanlagen für Gebäude

  • Huhu,


    kann mir jemand von euch helfen? Meine Unterlagen geben gerade nicht das richtige her und über google komme ich auch nicht weiter.


    Ich müsste mal wissen auf welcher technischen Grundlage Heizungsanlagen für Gebäude ganz allgemein geplant werden.


    Ist da wirklich nur die EnEV und das [definition=26,0]EEWärmeG[/definition] 2011 zu beachten oder gibt es noch eine andere technische Grundlage die man immer grundsätzlich im Auge haben muss?


    Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch.


    danke für eure Hilfe
    Christine

  • Meinst Du damit nur den Wärmeerzeuger oder die komplette Anlage inkl. Rohrnetz, Heizflächen, Trinkwasser bzw. Warmwasser?

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  • Tja wenn ich das mal so genau wüsste. Ich mache ein Fernstudium zur Haustechnik und die Frage an der ich hänge lautet: A) Auf welcher technischen Grundlage werden Heizungsanlagen für Gebäude geplant? B) Nennen Sie bitte die erforderliche sicherheitstechnische Ausrüstung für eine geschlossene Warmwasserheizung bis 300 kW Leistung.


    Tja und irgendwie komm ich da nicht weiter. Was will der Dozent von mir? Wirklich die gefühlten 34,5 Verordnungen über [definition=25,0]DIN[/definition] VDI EnEW usw usw .. oder was ganz anderes? Denk ich zu kompliziert? Ich versteh nur noch Bahnhof irgendwie fehlen mir da mehr Angaben bei der Frage. *ratlos*

  • 300 kW Heizleistung - da bist auch baulich im beachtenswerten Bereich. In Nds gibt es Vorschriften für Heizräume mit Heizung > 50kW.


    An sonsten fiele mir nur Heizlastberechnung ein.

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  • Ganz spontan: kommt doch auch drauf an was für ne Heizung. Bei Kamin-> Baurecht, dann haben die Schornis ja auch noch haufenweise Regelungen.
    BImSchV etc.


    Das ist wirlich sehr weit gefasst. Was war denn das Thema zuvor? Müsste sich doch drauf beziehen.

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  • Das Thema geht um alle Sorten von Heizungssystemen. Deswegen bekomme ich das ja nicht eingeordnet, was der Gute von mir will. Ich muss doch ganz andere Sachen bei einem Brennwertkessel als bei einem Kamin, Znetralheizung oder einer Wärmepumpe beachten. Deswegen überlege ich halt ob es irgendwas gibt was allgemein gültig ist.

  • Technische Grundlage ist doch die Waermebedarfsermittlung des zu beheizenden Objektes. Das andere sind rechtliche Vorgaben.

    jepp, sehe ich genauso, evtl. noch den hydraulischen Abgleich mit aufführen.
    Bei den rechtlichen Voraussetzungen spielen oft auch die Länder und örtlichen Versorger eine Rolle.

  • Wenn man wüsste was der Dozent hören bzw. lesen möchte.


    Wärmedarf ermitteln, also Heizlast nach EN12831, ist als Grundlage immer erforderlich. Das betrifft dann die Dimensionierung des Wärmeerzeugers und der Heizflächen. Das reicht aber nicht, wenn man unter Anlage das komplette System versteht. Bei einer [definition=30,0]FBH[/definition] gibt es ja noch die [definition=27,0]EN[/definition] 1264, bei einem Pelletkessel oder Feststoffkessel kommen weitere Normen und Verordnungen hinzu, während bei einer Wärmepumpe auch die TAB des VNB zu beachten sind.


    Ich vermute jetzt,dass der Dozent nicht so sehr in die Detail gehen möchte, zumindest wenn das vorher nicht schon mal besprochen wurde. Mit dieser Vermutung kann ich aber auch daneben liegen, ich kenne ja weder den Dozent noch das was er bisher unterrichtet hat.

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  • Ihr seit super!


    Vielen vielen Dank. Ich guck mal wie ich das nun zusammenschreiben kann.


    Das Ziel des Fernstudiums ist das Zertifikat zur Haustechnikerin.


    Ich gehe auch davon aus, dass er keine lange Abhandlung hören will, da die Frage auch nur mit 10 Minuten Bearbeitungszeit veranschlagt wurde.
    Die Frage bleibt trotzdem unglücklich formuliert. Aber so könnte das was werden.

  • Ich lese da was von Sicherheit. Die Frage ist welche Sicherheit gemeint ist. Die vom Bediener der Anlage, des Gebäudes, oder die Sicherheit der Anlage selbst. Die Frage ist so blöd gestellt, dass sie eher zu dem passt, wie der Dozent die Inhalte vorher erklärt hat.


    Dass die Heizung in einem feuerhemmenden Raum untergebracht werden sollte, der mit einer F60 Tür geschlossen ist, wurde ja schon geschrieben. Ab einer bestimmten Größe, muss dann auch ein zweiter Fluchtweg vorhanden sein (müsste ich auch erst mal nachgucken ab wann). Notabschaltung muss außen angebracht sein usw, Sicherheitstechnische Ausrüstung könnte man auch als PSA verstehen, also Sicherheitsschuhe, Handschuhe als Schutz gegen verbrühen wenn man an dem Zeug arbeitet und Gesichtsschutz usw... Könnte man aber auch als Anlagenteile verstehen. Tja... Bei solchen Fragen sollte man nachfragen, wie diese gemeint sind...

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • ich würde die Antwort gliedern und jeweils kurz dazu ausführen, z.B.
    allgemein:
    - Heizlastberechnung, nach [definition=25,0]DIN[/definition] [definition=27,0]EN[/definition] 12831
    - energiesparender Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik: EnEV 2014
    - Rohrnetzberechnung und -Dimensionierung
    - Pumpendimensionierung
    - Kamin
    ...


    oder man geht auf die einzelnen Komponenten ein:
    Zu einer Heizanlage gehört nämlich nicht nur der Wärmeerzeuger, die Verteilung und die Heizflächen, sondern z.B. auch die Warmwasserbereitung. Man könnte also auch die Trinkwarmwasserbereitung thematisieren und z.B. auch auf die Legionellenproblematik als Dimensionierungsgrundlage eingehen.

  • Eben. Bei Trinkwasser sind dann noch die [definition=27,0]EN[/definition] 806 mit ihren Teilen, DVGW Empfehlungen etc. Zu berücksichtigen.

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