Flecken innenwand EG

  • Hi,


    mal wieder was neues.
    Um welche Wand es sich genau handelt,werde ich heute abend in den Werkpläne zeigen.


    Ich habe eine innere tragende Ytong Wand.Die Wand trennt Wohnzimmer und Flur.
    Sie befindet sich im Erdgeschoss.
    Der Erdgeschoss wird seit August 2016 auch bewohnt.
    Wir haben Fussbodenheizung 6nd über den Flecken ist eine hängende Wohnwand.
    Die Flecken sind gelblich grau.
    Die Stellen fühlen sich kälter an als nicht betroffene Stellen.
    Auch fühlen sich die Stellen feucht an.
    Die Flecken sind aber nur auf der Seite im Wohnzimmer.Nicht an der Seite Flur.


    Was könnte die Ursache sein ?


    Staut sich da die Hitze mehr und kondensiert ?
    Die Schweisbahnen waren nicht fachgerecht verschweist und verklebt.Wurden aber alle entfernt und neu gemacht.
    Mit einem Bitumanstrich an der wand.Boden wand ca. 15 cm hoch.


    Was nicht behoben werden konnte war die V60s4 unter der ersten Steinreihe.


    Kann feuchtigkeit an der Wand hochziehen,und man hat nur auf einer seite nur das Problem ?


    Wie gesagt ist es keine Aussenwand.


    ---------- 22. September 2017, 13:07 ----------


    Bei der Steckdose ist es am schlimmsten.
    Da geht der gelbe Fleck bis zur Steckdose hoch.


    ---------- 23. September 2017, 07:16 ----------


    Betroffene Wände


    Ytongwand ------- Maschinenputz(Gips) ----------- Rollputz --------- Wandfarbe


    Das ist der Wandaufbau.


    Streicht man mit der Hand/Finger drüber,hat man die Farbe auf den Finger


    Hab mal eine Skizze vom EG gemacht welche Wände betrofen sind.


    Wieso keine Aussenwand ?
    Die betroffenen Stellen sind in der Mitte der Bodenplatte.


    Ich habe mir nun eine Feuchtemessgerät bestellt.Mal schauen was dabei raus kommt.

  • Und mit hoher Wahrscheinlichkeit schimmelt es bereits hinter den Sockelleisten.


    Als erstes mit geeignetem Messgerät zerstörungsfrei den nassen Bereich einzugrenzen versuchen, und den Druck der Heizungsanlage prüfen. Im speziellen Fall liegt aber leider die Vermutung nahe, dass das Wasser von außen kommt.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • dass das Wasser von außen kommt.

    jetzt wohl nicht mehr , aber war es nicht so , dass bei pincho das wasser durch die terrassentür ins wohnzimmer gelaufen ist .... ?


    und von estrichtrocknen und sowas hat pincho nirgendwo was geschrieben . jetzt hat er die heizung gestartet und schon wird der estrich getrocknet .
    nur mal wieder nicht so , wie es normalerweise geht .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Der Druck der Heizung ist seit zwei Jahren konstand bei fast 1,5


    @wwi


    Das Gebäude wurde nicht dem Schicksal überlassen.


    Die Schweisbahnen wurde entfernt.Neu verlegt


    Ein Drainage liegt nun da wo die Terasse ist.Das Wasser steigt nun bis zu Drainage,uund weiter nicht.
    Der Bereich bei der Schiebetür ist trocken.Auch die Wände da.


    Die Betroffene Wände sind Innenwände und gut 4 Meter entfernt.


    Das wasser müsste sich ja erstmal durch 8 cm wärmedämmung (alukasiert),
    Noppenbahn mit Styropor und Estrich kämpfen.


    Und Wasserzähler habe ich auch überprüft ob irgendwelche undichte Wasserleitungen sin.Unter dem Estrich.


    In dem Bereich sind keine Wasserleitungen.Die Wasserleitungen wurden im ganzen verlegt.
    Metalverbundsrohre.


    Also keine Verbindungen wo undicht sein können

  • ich sag's immer so: eigentlich ist es ganz einfach: entweder kommt das Wasser von innen - oder von außen...


    von innen:
    - Heizleitungen
    - Kaltwasserleitung
    - Warmwasserleitungen
    - Abwasserleitungen
    - undichte Armaturen, Hebeanlagen etc.
    - undichte/nicht vorhandene Abdichtungen
    - Wasserschäden (Geschirrspüler, Waschmaschine defekt? Wasser verschüttet, vielleicht in der Bauphase?)


    von außen:
    - Schlagregen
    - undichte Abdichtungen
    - Grundwasser
    - undichte Regenwasserleitungen


    irgendwo kommt es her, daher muss man alle diese Punkte abklopfen...
    Sind die Flecken erst aufgetreten? Wann? War es vorher trocken? Wurde irgendetwas in dem Haus geändert? vielleicht etwas montiert, neue Küche oder sonstiges?

  • @Alfons Fischer


    Da haben wir bei mir mehrere Punkte was zutreffen könnten.


    Abwasserleitungen undicht/keine Dichtungen.
    Wurde durch eine Dichtigkeitsprüfung bestätigt.


    Abwasserleitungen in der Bauphase vergessen.
    Küche,Gäte WC.
    Da schon Gründungspolster,PE Folie ,Abstandshalter und Bewahrung drin waren,wurden die Abwasserleitungen
    einfach in die 16cm Bodenplatte verlegt.
    Wieso aber nur zwei Wände betroffen.


    Keine Mauersperrbahn G200DD unter der ersten Steinreihe
    Verwendet wurde eine V60 S4.
    Da es aber überall so unter der ersten Steinreihe aussieht.Müssten mehrere Wände das Problem haben.


    Vorher war das Erdgeschoss enj Rohbau.Die Ytong Wände waren nicht verputzt.
    Der Bodenaufbau war noch nicht fertig.
    Es fehlte also Wärmedämmung,Noppenplatten ,Estrich,Fussbodenheizung,Steinteppich


    Küche war noch nicht drin,Wasserleitungen auch nicht.An der Stelle sind aber keine Wasserleitungen vorhanden.


    Wasserleitungen verlaufen vom [definition=34,0]HWR[/definition] in Gäste Wc,dann raus zum Flur und ins Schlafzimmer und von da in Küche.
    Wohnzimmeralso keine Kalt/Warmwasserleitungen.


    Ein See unter der Bodenplatte möglivh.Wieso aber dann gerade die innenwände betroffen sind ?
    Aussenwände sind trocken.Die betroffenen Wände sind in der Mitte der Bodenplatte.


    Warme Feuchte Luft kondemsiert doch an kalte Wände.Also an Aussenwände und es bildet sich doch da Schimmel.
    In meinem Fall ist es eine warme Innenwand.
    Die Wand müsste doch abtrocknen können.
    Kann doch die Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben.


    Raumluft hat eine Feuchtigkeit von 50 %
    Hier laufen zwei Belüftungsanlagen mit wrg


    Wir haben also keine hohe Luftfeuchtigkeit im Zimmer.




    Wasserzähler zeigt auch nicht an das leitungen undicht sind.Der Wasserzähler müsste sich doch drehen.
    Druck der Heizung auch ok

  • Ich würde ja auf eine undichte Abwasserleitung tippen , evt ein verschobener Dichtungsgummi.
    oder evtl angebohrt/ geschraubt , hab ich alles schon gesehen !
    besonders oft Toilettenspülkästen von Vorwandmodulen

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • So sieht man deinen Grundriss besser und kann sich die Lage besser vorstellen.


    expertenforum-bau.de/easymedia/index.php?image/390/


    Da wo die Feuchtigkeit heraus tritt sind aller Wahrscheinlichkeit keine Leitungen. Da ein Estrich rundherum offen ist, sollte man meinen, dass die Feuchtigkeit auch ungefähr dort hervor treten müsste, wo sie entsteht. Wenn diese aber abseits der Wände passiert, dann kann es sonst wo rundherum hervor treten...
    Hast Du eine Fußbodenheizung? Wobei ich bei deinem [definition=32,0]GU[/definition] eigentlich alles für Möglich halte...

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • PB wände leiten wasser sehr gut .auf der kleberschicht horizontal auch problemlos einige meter ins bauwerk hinein ...
    für die lange wand zum treppenhaus könnte ich mir den anschluss garagendach ans gebäude voratellen ..... ob es dann über der tür in die andere wand weiter geht? ...wwi


    bei pinchos baukunstwerk ist aber irgendwie alles möglich :freaky:

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • @Frau Maier


    Danke fürs hier reinkopieren.
    Betroffen ist die wand links neben den 21,74qm
    Als genau bei der türe.
    Ca. 2,5m richtung treppe.
    Wohnzimmerseite.


    Und das Stück wand richtung Küche.Auch gleich an der Türe.


    Garage ist noch nicht vorhanden.
    An der Ecke wo die Garage hinkommt,war die Schürfgrube vom Geologen.


    ---------- 24. September 2017, 19:18 ----------


    Genau das Stück wo die Treppe ist,auf der Wohnzimmerseite ist trocken.
    Genau Gäste WC da läuft es unter der Bodenplatte raus über mein [definition=52,1]Grundstück[/definition] zum Gehweg.
    Die Garagenseite und Terassenseite waren vom Wasser am meisten betroffen.


    ---------- 24. September 2017, 19:21 ----------


    Das sind die drei Bilder von meinem antwort 72 im Thema vom Geologen

  • auch eine kleine Unebenheit der Bodenplattenoberfläche kann dazu führen, dass Wasser unter dem Estrich u.U. mehrere Meter weit fließt.
    das heißt: die Undichtheit/Leckage muss nicht an der Stelle sein, wo der sichtbare Feuchteschaden auftritt.


    Fotos aus der Bauphase wären auch hilfreich.

  • Ich werde mal versuchen die im Werkplan eingezeichneten Abwasserleitungen hochzuladen.
    Alle sollten unterhalb der Bodenplatte verlaufen.Wurden aber in Bodenplatte einbetoniert.


    Vieleicht sind sie ja der Grund für das wasser.


    Gebohrt wurde nichts im Bodenbereich.


    Ein angebortes Rohr sollte doch vom Wasserzähler erfasst werden,oder ??


    Ist ja kein tropfender Wasserhahn

  • Typisch sind bei leicht beschädigten Wasserleitungen geringe Wassermengen, die über die einen langen Zeitraum austreten.


    Aus eigenen Begutachtungen kann ich @Alfons Fischer nur bestätigen. Wasser verteilt sich unter dem Estrich sehr großflächig. Es steigt dort am stärksten auf, wo der Wandbaustoff die höchste kapillare Leitfähigkeit hat. Eine feuchte Wandstelle ist also nicht unbedingt ein Indikator für den Punkt, an dem die Feuchtigkeit eintritt.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Das wasser müsste sich ja erstmal durch 8 cm wärmedämmung (alukasiert),
    Noppenbahn mit Styropor und Estrich kämpfen.

    Na und? Da lächelt das Wasser müde drüber.


    Wasser folgt der Schwerkraft.

    Eine kleine undichtigkeit oder ein tropfender Wasserhahn wird von keinem Wasserzähler gezählt.

    Doch, das kann schon sein. Je nach Zählertyp und Wasser"menge" kann man sehr wohl auch kleine Rohrleckagen am Zähler erkennen. Aber nicht an wild drehenden Rädchen, sondern an minimalen Veränderungen, bei denen man dann noch Druckschwankungen ausschliessen muss.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Pin Cho : Du willst den dritten Schritt vor dem ersten gehen! @ Alfons Fischer hat gestern morgen bereits alles Wesentliche dazu geschrieben.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • ok.Ich werde mal die Werkpläne mit den Abwasserleiung mal hochladen.


    kalt/Warmwasserleitung můsste ich reinzeichnen.


    Das sind schonmal zwei Punkte wo das Wasser her kommen kann.


    Fussbodenheizung kann ich ausschliessen.Da der Druck an der Heizung immernoch bei 1,5 liegt.


    Unter den Wänden sibd Schweisbahnen angebracht.
    Im Sockelbereich ist an der wand ca 15cm hoch ein Bitumenanstrich gemacht worden.


    Seltsam ist nur,das die Flurseite bei der Treppe nichts hat.Nur das Wohnzimmer.

  • Wie bereits geschrieben, reicht ein minimales Gefälle auf der Oberkante der Bodenplatte schon aus, um Wasser ungleichmäßig zu verteilen. Auch an Wasser- oder Heizungsleitungen bilden sich längs kleine Hohlräume, die sehr gut als kapillar wirkende Dochte arbeiten können.


    Auch hier empfiehlt sich eher eine örtliche Untersuchung als langes Blicken in die trübe :glaskugel: !

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ich glaub ich hab die Stelle gefunden.Bei der Spüle ist der Ausgang für den Aussenwasserhahn.


    Der wurde mal von Aussen verdreht.da hat wohl einer zu stark am Schlauch gezogen.
    Ich habe ihn dann wieder gerade gedreht.Und mir nichts dabei gedacht.


    Immer wenn der Schlauch dran ist und der Wasserhahn an,aber am schlauch selbst zugedreht ist,läuft es Aussen an der Dassade runter.
    Ist er aber am Hahn selbst zugedreht,läuft nichts mehr.
    Nun ist wohl auch zwischen [definition=50,0]WDVS[/definition] und Mauer wohl auch wasser runter gelaufen.


    Unter der Spüle ist es auch verschimmelt.


    Die Wand im Wohnzimmer hat zur Wohnzimmerseite eine Feuchtigkeit von 50 %
    Die Flur Seite aber nur 0,7 %


    Dann ist da wohl ein Gefälle richtung Wohnzimmer.


    Im Bereich der Küche haben die Wände ca.13 %


    Ich habe erstmal den Hahn unter der Spüle zugedreht.Also stillgelegt.
    Der Aussenwasserhahn wurde mit Teflon abgedichtet.
    Beim zurückdrehen wurde er bestimmt undicht.


    Nun die Frage.
    Wie trockne ich die Wände ?
    Trocknen sie von selbst ?


    Würde es was bringen die Fussbodenheizung hochzudrehen ?
    Schaden an mein Bodenaufbau zu erwarten ?
    Was kann im Fussbodenaufbau schimmeln ?

  • Benachrichtige deine Versicherung und lass trocknen. Mit Schimmel ist nicht zu spassen...

  • Normalerweise sollte das ein Versicherungsfall sein, evtl auch ein Gewährleistungsfall für den Sani.

    darum kümmert sich dann die Versicherung (so kenn ich es aus der Praxis, die fragen schon, wer war da alles dran)

  • Um den Hahn zu verdrehen muss bei fachgerechter Montage schon rohe Gewalt angewendet werden! Es kostet dich doch nix das zu melden...