Baubeginn im Herbst, was ist zu beachten?

  • Ich wusste nicht in welchem Unterforum ich das Thema erstellen sollte, falls dieses nicht passt bitte einfach verschieben.


    Die Erdarbeiten für unseren Neubau können leider erst Anfang Oktober beginnen. Bodenplatte, Rohbau, Dach dann entsprechend darauf folgend. Unser Architekt sagt zum späten Beginn, alles kein Problem und das glaube ich ihm natürlich auch, habe aber dennoch die Frage welche Arbeit ab welcher Temperatur kritisch wird?


    Für die Bodenplatte sind ja zu heiße Temperaturen auch nicht optimal aber wie kalt darf es werden? Oder beim Rohbau?


    Kann man es so verallgemeinern, dass man ab 5° C alle Arbeiten ausführen kann? Wobei das doch auch für die Bauarbeiter unangenehm sein muss oder sind die froh, dass sie alternativ dazu nicht zu Hause bleiben müssen?


    Herbst und Winter haben immerhin den Vorteil, dass sie relativ niederschlagsarm sind.

  • Ich sags Dir als Bauherr: Du musst gar nix beachten, weil Du gar nix da machst :).


    Und Sorgen machen bringt auch nichts, weil Du nichts ändern kannst. Bauarbeiter sind wie fast alle Menschen lieber zu Hause als auf der Arbeit - aber das ist nun mal ihr Job, auch bei Schmuddelwetter was zu tun.


    Es wird noch so viel kommen, wo Du Dir Gedanken zu machen wirst, stell so ein Thema lieber in die Abstellkammer.

  • Off-Topic:

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  • Wir haben genauso angefangen. Gut ist das evtl der Winter eurem Rohbau ne Pause verschafft.
    Pech wenn wie bei uns der Winter zu früh kommt... ist ein bisschen loterie.
    Beton geht bis -5 Grad. Mauern(bei uns t7, geklebt) geht ab +5 Grad.


    Solange es nicht regnet waren unsere Maurer immer gut drauf. Besser wie 35 Grad war die Aussage . ;)

  • Zu beachten ist, dass die Baugrubensohle nicht aufweicht. Je nach Boden und Unterbau sollte das bei der Baugrubenplanung berücksichtigt werden (Gefälle, Graben, Pumpensumpf...) und eine Pumpe sollte ggf. vorgehalten werden.
    Im Sommer hat man gute Chancen, dass nach einem Starkregen-Ereignis eine oder auch 2 trockene Wochen folgen. Im Herbst / Winteranfang stehen die Chancen für eine Austrocknung eher schlecht.


    Frost ist auch nicht zuträglich. Besonders bei großflächigen, flachen Bauteilen wie z.B. Bodenplatten. Hier sind ggf. besondere Schutzmaßnahmen wie z.B. Dämm-Matten, erforderlich. Bei Ortbetonkellerwänden ist es nicht mehr ganz so schlimm, da hier beidseitig Schalung anliegt.


    Bei Fertigteilkellern wird unter ungünstigen Umständen wenig Beton zwischen 2 frostige Schalen aus Fertigteilbeton gegossen. Auch nicht so gut.


    Wenn der Frost nach Aushärtung der Kellerwände kommt, stört es den Beton nicht mehr, aber der Boden unter der Bodenplatte kann gefährdet sein, wenn die Baugrubenverfüllung noch fehlt, die ja die Frostfreiheit des Bodens unter dem Bauwerk gewährleisten soll.



    Früher hat man oft "über den Winter" gebaut und hat im Winter den Rohbau "durchfrieren" lassen. Da konnte Restfeuchtigkeit abgebaut werden und die Mauerwerksfeuchte konnte sich abbauen. War aber damals auch eine andere Bauweise: Gemauerte und nicht geklebte Steine, usw.


    Holz kann auch bei Frost 'genagelt' werden. Schwieriger wird es mit Injektionsankern, falls z.B. Dachbauteile am Ringanker damit verbunden werden sollen.


    Wichtig ist, dass aufgrund der Witterung (Frost, Reif, Morgentau, Schnee, Eis, ...) besonders auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz geachtet wird (Rutschgefahr)!


    generell: kann man machen. ABER: aufpassen.
    prüfen ob die Konstruktion, die Baustoffe und deren Verarbeitung frostgeeignet sind,
    prüfen ob Winterbaumaßnahmen erforderlich sind und abklären, wer diese Zusatzkosten bezahlt (der Bauherr, weil er schnell fertig werden möchte oder der Unternehmer, weil er froh ist, im Winter Arbeit zu haben)
    Gibt es genügend Zeitpuffer?

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Ich hab über den Winter gebaut. Baubeginn war 23. Oktober 2015.
    Da waren noch richtig schöne Tage, im November noch mit T-Shirt gemauert..


    Aber dann.. Dachstuhl inkl. Deckung war nicht so das Problem.
    Aber Flachdachabdichtung war nicht mehr drin. Somit ist der Rohbau im Winter ganz schön nass geworden..
    Putz im März hat eeeeeewig gedauert bis der trocken war.

  • Die wichtigsten Punkte hat @OLger MD genannt:

    • Die Baugrube muss den schlimmstmöglichen Witterungseinflüssen widerstehen - bis zur Verfüllung und darüber hinaus.
    • Unter + 5°C kann nur noch eingeschränkt betoniert und gemauert werden, es bedarf dann aufwändiger Zusatzmaßnahmen.

    Hier in B sind die besonders frostkritischen Monate der Januar und der Februar. In diesem Zeitraum sollte man mit einer Unterbrechung rechnen. In kalten Wintern kann sich der Frost bis Ende März hinziehen. Bis dahin sind auch

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Was auf Euch zukommen könnte wären kosten für die Baustellenbeheizung .

    Die bringt das entsprechende Unternehmen mit und ich zahle den Strom oder macht es Sinn sich so ein Ding gebraucht zu kaufen? Kann man ja vermutlich den gesamten Bau über gebrauchen.


    Gibt es genügend Zeitpuffer?


    Im Prinzip ja, da wir mietfrei in einem Haus auf dem gleichen [definition=52,1]Grundstück[/definition] wohnen. Trotzdem wäre es schön wenn es endlich los geht da der Kredit schon läuft, die Wohnsituation im alten Haus schlecht ist und wir uns nun schon recht lange mit dem Thema Hausbau beschäftigen. Bis ins Frühjahr wollen wir nur sehr ungern warten aber der Gedanke, dass die Bauarbeiten pausieren müssen obwohl der Rohbau erst halb fertig ist, ist natürlich auch nicht berauschend.


    Sehr gut wäre wenn wir den Rohbau fertig bekämen bevor es dann so richtig kalt wird. Dann können die Bauarbeiten und der Rohbau gern von Januar bis März ruhen, da wären wir dann deutlich entspannter als jetzt.


    Erdarbeiten, Bodenplatte und Rohbau macht die gleiche Firma, vielleicht bringt das ja noch kleine zeitliche Vorteile.




    Die Baugrube muss den schlimmstmöglichen Witterungseinflüssen widerstehen - bis zur Verfüllung und darüber hinaus

    Wir bauen ohne Keller dafür mit der einer Seite des Hauses "in den Hang". Drainage wird auch mit verlegt. Der Boden ist übrigens bindig was aber in dieser Region normal ist. Baugrundgutachten haben wir machen lassen. Es wäre also gut wenn nach dem Herstellen der Fundamente, Bodenplatte und Drainage alles möglichst schnell wieder verfüllt wird.

  • Hallo, ich noch einmal,


    als Ausführungsbeginn (Erdarbeiten) hat unser Architekt mit der Baufirma den 25.09.17 (39. KW) vereinbart. Das war für uns gerade noch so OK. Nun bekommen wir am Freitag den Bauvertrag und dort ist der 25.09.17 durchgestrichen und handschriftlich die 41. KW (09.10.17) eingetragen. Rohbau richtfertig soll dann die 50. KW sein mit dem Vermerk: vorbehaltlich Witterung.


    Wir haben bei all dem kein gutes Gefühl und das Bild vor Augen, dass die Bauarbeiten im Dezember bei halbfertigen Rohbau und ohne Dach eingestellt werden müssen. Im Prinzip haben wir durch die Witterungsklausel ja überhaupt keinen Fertigstellungstermin.


    Wie ist das denn für die Zimmerleute und Dachdecker eine Woche vor Weihnachten mit den Arbeiten zu beginnen, womöglich bei Frost?
    Oder für die Fensterbauer?


    Auch wenn wir sehr sehr gern mit dem Bau anfangen würden überlegen wir gerade den Baubeginn (Erdarbeiten) auf Ende Februar zu verschieben? Oder würdet ihr noch anfangen?


    Oder kann man vielleicht für Winterbaustellen mit all seinen Risiken eine Art Preisnachlass aushandeln oder ist eher das Gegenteil der Fall?


    Vielen Dank vorab

  • Aehem, hüstel, Preisnachlass in diesen Zeiten kannst glaub ich vergessen.
    Macht euch nicht in die Hose, wenn ihr Ende Februar anfangt, seid ihr noch später fertig.
    Das mit dem durchgestrichenen Beginn würde ich aber Mal diskutieren!

  • Wie ist das denn für die Zimmerleute und Dachdecker eine Woche vor Weihnachten mit den Arbeiten zu beginnen, womöglich bei Frost?

    Frost schränken arbeiten ein, die prinzipiell eine Umgebungstemperatur von +5 Grad fordern. Schnee, Glätte machen ein Arbeiten auf der Baustelle kreuz gefährlich und der AG hat hier nicht das Recht die Gefährdungsanalyse des AN für seine Mitarbeiter zu umgehen, weil irgendein Fertigstellungstermin winkt.


    Sicherheit geht vor und das ist bei Witterung unter Frost relativ häufig bedenklich.

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  • Wie schon geschrieben: Unter 5 Grad C wird es mit Stahl, Beton und Mauerwerk schwierig (mit anderen Bauteilen auch, aber die sind bei Dir erst später dran). Schau Dir die regionalen Klimatabellen an, am besten in den Tagesverläufen, dann weißt Du, was Dich erwartet. Und 5 Grad um 12.00 Uhr mittags reichen nicht aus. Nimm 1 - 2 Wochen Sicherheit dazu und behalte im Kopf, dass im dt. Baugewerbe in der 51. und 52. KW praktisch niemand nennenswert arbeitet und in den katholischen Gegenden in der 1. KW noch niemand wieder anfängt. Und dann kommen die in den meisten Regionen kältesten beiden Monate des Jahres.


    Und Du hast auch noch diesen traumhaften bindigen Boden, der kein Wasser mag ...

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  • Wenn er aber schon jetzt anfängt ist er schon weiter als bei Baubeginn Ende Februar. Das einzige ist die Zwischenfinanzierung, das muss er mit sich selbst ausmachen.

  • Ich schreibe ja nicht, dass es keinen Sinn hat. Vor 4 Jahren habe ich auf einer Baustelle zeitlich genau so angefangen und wir waren Anfang Februar komplett fertig. Vor 7 oder 8 Jahren stand bis Mitte März alles still, schon ab Mitte Dezember.

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  • Das war für uns gerade noch so OK. Nun bekommen wir am Freitag den Bauvertrag und dort ist der 25.09.17 durchgestrichen und handschriftlich die 41. KW (09.10.17) eingetragen. Rohbau richtfertig soll dann die 50. KW sein mit dem Vermerk: vorbehaltlich Witterung.

    Hattet ihr den Bauvertrag vorher unterschrieben mit 25.09.17 ?
    Wenn ja ist der Vertrag nicht geschlossen - es fehlen zwei übereinstimmende Willenserklärungen.

  • Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.


    Macht euch nicht in die Hose, wenn ihr Ende Februar anfangt, seid ihr noch später fertig.

    Klar wollen wir endlich anfangen und klar soll die Fertigstellung keine 2 Jahre mehr dauern aber mal abgesehen von den Bereitstellungszinsen drängt uns niemand zur Eile. Wir wohnen mietfrei auf dem gleichen [definition=52,1]Grundstück[/definition] und ein späterer Baubeginn wäre zwar schade aber auch nicht so dramatisch wie bei jemanden der im Monat viele hundert Euro Miete zahlt.



    Sicherheit geht vor und das ist bei Witterung unter Frost relativ häufig bedenklich.

    Das sehen wir genauso. Frost und vielleicht auch Schnee sind ja im Dezember/Januar überaus wahrscheinlich, kann es sein, dass man den Rohbau in der KW 50 fertig hat aber die Dachdeckfirma abwinkt und nicht mehr aktiv wird? Durch die "Witterungsklausel" ist KW 50 ja auch überhaupt nicht sicher. Wie viele Dächer konntet ihr in de letzten Jahren im Dezember / Januar machen?


    dass im dt. Baugewerbe in der 51. und 52. KW praktisch niemand nennenswert arbeitet

    Dann ist es ja naheliegend, dass das Dach im Dezember nicht mehr drauf kommt sondern wahrscheinlich erst Ende Februar / März.



    Hattet ihr den Bauvertrag vorher unterschrieben mit 25.09.17 ?

    Haben ihn noch nicht unterschrieben. Der Architekt hat den Vertrag erstellt und den 25.09.17 eingetragen. Der AN hat dies dann handschriftlich in 41. KW geändert und uns zur Unterschrift vorgelegt. Wir haben nun Zweifel ob ein so später Baubeginn noch Sinn macht, wo ja absehbar ist, dass man vor Wintereinbruch das Dach nicht drauf und die Fenster nicht rein bekommt.


    Wenn wir Ende Februar beginnen würden, würden wir ja "nur" drei Monate verlieren da ja Januar und Februar eh nicht gebaut werden könnte.



    Und wenn nur die zeitraubenden betonarbeiten bis Weihnachten erledigt sind , habt ihr schon unglaublich Zeit gewonnen.

    Meinst du mit Betonarbeiten die Bodenplatte oder auch die Decken? Würdest du vorschlagen jetzt noch die Erdarbeiten und Bodenplatte zu machen und dann im Frühjahr den Rohbau?

  • Meinst du mit Betonarbeiten die Bodenplatte oder auch die Decken? Würdest du vorschlagen jetzt noch die Erdarbeiten und Bodenplatte zu machen und dann im Frühjahr den Rohbau?


    Soweit ihr halt kommt. Dem Beton schadet etwas Frost nicht. Aber jedesmal schalen,bewehren,giesen, ausschalen...das braucht Zeit die ihr euch im neuen Jahr sparen könnt.
    Bei uns standen bodenplatte und die Betonkellerwände vor dem Winter. Anfang märz haben unsere Maurer dann direkt mit den Ziegeln anfangen können

  • Gerade die Bodenplatte klingt doch sinnvoll. Die nackerte Platte kann im Winter nicht volllaufen, soweit ich weiß wird da der Beton nicht groß Feuchtigkeit aufnehmen.
    Ob man jetzt abdecken soll/muss können die Experten beantworten, aber es ist sicherlich einfacher und risikoloser als Mauerwerk, das ganz schön absaufen kann und dann ewig braucht zum Trocknen.

  • Ich halte jetzt erst einmal fest, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass uns jemand bei Rohbaufertigstellung in der 50. KW noch das Dach drauf macht.


    Der Rohbau wäre ja dann 2 Monate mehr oder weniger ungeschützt Schnee und Regen ausgesetzt. Das kann doch nicht gut sein!?


    Dann vielleicht wirklich die Variante Erdarbeiten, Kanalarbeiten, Fundamente, Bodenplatte jetzt im Herbst, diese dann abdecken und im März mit dem Rohbau zu beginnen oder?


  • Dann vielleicht wirklich die Variante Erdarbeiten, Kanalarbeiten, Fundamente, Bodenplatte jetzt im Herbst, diese dann abdecken und im März mit dem Rohbau zu beginnen oder?

    Wäre eine sinnvolle Möglichkeit.


    Der Rohbau wäre ja dann 2 Monate mehr oder weniger ungeschützt Schnee und Regen ausgesetzt. Das kann doch nicht gut sein!?

    Mit einem Wetterschutzdach, einer Vorplanung und einer Bauheizung könnte kontinuierlich weitergebaut werden, aber solche Zusatzkosten mag kaum ein Bauherr zahlen.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Mit einem Wetterschutzdach, einer Vorplanung und einer Bauheizung könnte kontinuierlich weitergebaut werden, aber solche Zusatzkosten mag kaum ein Bauherr zahlen.

    Wir vor allem nicht weil es ja bei uns nicht so extrem eilig ist. Drei Monate früher oder später fertig wäre nicht das große Thema. Viel wichtiger ist uns, dass der Bau möglichst vernünftig und sinnvoll abläuft und wir Risiken (Schäden durch Frost und Nässe, Unfälle) so gut es geht minimieren.

  • Ach, da passiert nix mit dem Beton. Der Beton mag es feucht. Bis November sollte die Bodenplatte und die Kellerwände und mit Glück auch die Kellerdecke stehen, dann kann der Bau erst mal bis Frühjahr ruhen. Wir haben hier auf ner Baustelle auch den Winter durch betoniert. Der Beton entwickelt ja selbst Wärme und wenn die noch eingepackt wird, dann geht es ganz gut. Bei dir könnte es höchstens die Kellerdecke werden, die noch etwas Frost im November/Dezember abbekommen könnte (aber nicht muss). Ich wäre da ganz locker.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Die Variante Anfang Oktober mit den Erdarbeiten zu beginnen und anschließend Fundamente und Bodenplatte zu errichten um das Ganze dann bis Anfang März ruhen zu lassen sehe ich ja auch ganz entspannt.


    Kopfzerbrechen macht mir die vom Architekten und der Baufirma angestrebte Variante den ganzen Rohbau bis KW 50 fertig zu haben. Ich befürchte, dass das sehr knapp wird, vom Dach ganz zu schweigen. Wie ist da deine Einschätzung?

  • Auch das geht. Selbst ohne Dach. Man muss nur darauf achten, dass die obersten Ziegel abgedeckt werden. Dann kann der Bau über dem Winter ruhen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...