Gründung Gartenhaus/Geräteschuppen - Auffüllung

  • Servus!


    ich hab einen Teil meines Grundstückes ca. 80cm aufgeschüttet. Verwendet hab ich dafür lehmiges Aushubmaterial und Humus. Beides lässt sich ja praktisch nicht verdichten.
    Wir sind zwar vor dem Humus mal mit einer Rüttelplatte drüber, viel passiert ist da aber nicht.


    Nun soll an der Stelle mächstes Jahr ein Gartenhaus/Geräteschuppen entstehen, ca. 4x5m oder so.
    Die Böschung der Auffüllung ist mit Pflanzringen gesichert, bei denen ich einige nicht verfüllt habe und die noch ausbetoniert werden sollen. Insondern wäre hier schonmal was einigernaßen tragfähiges Fundament vorhanden.
    Im vorderen Bereich müsste ich aber wohl mind. 1m runter um auf gewachsenen Boden zu kommen. Nicht so trivial bei dem steinigen Boden.


    Vielleicht wäre es für einen Holz-Geräteschuppen auch ausreichend, eine gewisse Bewegung im Fundament zu tolerieren bzw. auszugleichen. z.B. durch eine Höhenverstellung.


    Oder was gibts hier für Möglichkeiten? Evtl kann man vor dem Feinplanum - Rasenansat noch was vorsehen...

  • du könntest doch einfach mal das kleinere Übel wählen und gar nix gründen.
    für normale holzgartenhäuschen reicht eine pflasterfläche in der regel aus.
    du umgehst einen erheblichen aufwand das perfekt zu gründen, sparst geld, nerven, ärger.
    das häuschen hat anschließend kein fundament, das 200 jahre hält, aber ich denke, das braucht es auch nicht.

    Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)

  • Grundsätzlich finde ich deinen Vorschlag gut, dahin will ich auch. Es einfach halten, nicht so aufwändig. Muss ja nicht ewig halten, und wenn das Häuschen in 20Jahren etwas schief steht.. :whistling:


    aber. das Pflaster müsste man ja auch auf Schotter legen, und das auf einer Auffüllung? Wird das nicht krumm und bucklig?
    Weiterhin dachte ich mir, dass ein Boden aus Holzdielen weniger Aufwand ist als Pflastern.

  • du brauchst aber keinen unterbau, wie bei einem befahrbarem pflaster, das gartenhäuschen bewegt sich ja nicht so viel ;-)
    ... bei unseren nachbarn werden gerade die 20 jährigen holzhäuschen gegen blechhäuschen getauscht. nur so als anregung.

    Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)

  • Gegen krumm und buckelig gibt es ja auch anständige Rüttelplatten oder nen Elefantenfuss - und danach Splitt ;)

  • für normale holzgartenhäuschen reicht eine pflasterfläche in der regel aus.

    z.b.

    Weiterhin dachte ich mir, dass ein Boden aus Holzdielen weniger Aufwand ist als Pflastern.

    für eine holzhütte wäre eine (holz)pfahlgründung denkbar . ein holzdielenboden kommt auf tragbalken , die an den enden auf tief eingerammten pfählen (robinie/eiche) liegen .

  • was hälst du von Einschlaghülsen oder Schraubfundamenten?

    Hab ich bei mir gemacht, hält inzwischen fast 10 Jahre und wird wohl auch noch länger halten.

  • Schraubfundamente +1
    Wobei man die größeren nur noch mit sehr großer Hebelübersetzung reinbekommt, oder dann halt mit Minibagger -->
    Alternative wäre Papprohrfundament, mit Lochbohrer am Minibagger

    Für Schraubfundamente gibt es sogar Akkuschrauber. Man muss nur ein stabiles Gegenlager per Hand in den Boden rammen.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.

  • Man muss nur ein stabiles Gegenlager per Hand in den Boden rammen.

    dann hat man schon die hälfte der hölzpflöcke fertig .... ;)


    und die haben den vorteil , wenn es steinbedingt nicht weiter geht , sägt man das was noch zu viel ist einfach auf passende höhe ab und weiter im text .... :work:


    ---------- 22. August 2017, 20:11 ----------


    geht bei einschlaghülsen und schraubfundamenten nicht .....