Ackkerland - Bauland

  • Hallo zusammen,


    ich und meine Frau planen ein [definition=52,1]Grundstück[/definition] zu kaufen welches noch nicht als Bauland ausgeschrieben ist. Es handelt sich um das [definition=51,0]Flurstück[/definition] 50 welche in dem Bild welches Anhängt zu sehen ist.
    Nun meine Frage an euch ist es ein großes Problem eszu einem Baugrundstück zu machen und wenn ja wie lange dauert dasin der Regel.


    Nicht das komplette [definition=52,1]Grundstück[/definition] soll als Bauland sondern nun in der Flucht zu den anderen Häusern.


    Und wie sind da die Kosten die nochentstehen? Nur grob....


    Vielen Dank im vorraus

  • Also - ganz oben im Norden des Grundstücks sehe ich eine Baulücke. Hier müsste eigentlich bereits Baurecht bestehen.


    Ansonsten: Die Umwandlung zu Bauland liegt in der Hand der Gemeinde. Und ob die Bauland draus machen will, ist allein ihre Sache. Wenn es blöd läuft, wird das nie etwas - es kann aber auch schnell gehen, wenn Bauland benötigt wird und eine Entwicklung an anderer Stelle nicht klappt.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • die anddre Frage wäre auch, wer so doof wäre ein grundstück als NichtBauland zu verkaufen, wenn es schnell und einfach in Bauland gewandelt werden könnte. Ist ja idR doch ein preislicher Unterschied beim verkauf.

  • Da wirst Du dann wohl erstmal Gemeinderatsmitglied werden müssen , um dann deinen Antrag selber mit ja zu entscheiden können .
    Ne , Spaß bei Seite . Aber das läuft wohl so, das das der Stadtrat /Gemeinderat beschließt wo gebaut wird .
    Aber ich kenne eine Fall wo das genau so passiert ist .
    Erschließungskosten für Ver und Entsorgungsleitungen und Wegebaukosten würden auf jeden Fall entstehen.

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Da wirst Du dann wohl erstmal Gemeinderatsmitglied werden müssen , um dann deinen Antrag selber mit ja zu entscheiden können .
    Ne , Spaß bei Seite . Aber das läuft wohl so, das das der Stadtrat /Gemeinderat beschließt wo gebaut wird .
    Aber ich kenne eine Fall wo das genau so passiert ist .
    ...

    Wenn das so war, war es absolut illegal. Selber mit abstimmen, wenn es um den eigenen Grund geht, ist nicht zulässig.
    In unserer Gemeine wurde mal ein Insidergeschäfte abgewickelt, bei dem ein Gemeinderatsmitglied einen Acker erworben hat, von dem er schon wusste, dass es demnächst Bauland würde. Dumm nur: die alte Frau, der der Grund gehörte, ist gestorben und die Erben sind hinter die krumme Tour gekommen. Folge: das Geschäft musste rückabgewickelt werden. Leider gab es keine Strafanzeige...

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • In Bayern ist das relativ einfach, wenn man in verschiedenen vereinen ist, wo die Gemeinderäte auch sind und man sich eh schon kennt... :D


    Ansonsten, Gespräche mit den Gemeinderatsmitgliedern suchen und raus finden wie die mittelfristige Marschrichtung in der Gemeinde ist, ob Interesse besteht usw... Falls Du heraus hörst, dass man eh erweitern will, dann zuschlagen. Auch wenn es noch paar Jahre dauert, aber das Geld bekommt man x fach wieder raus. Das [definition=52,1]Grundstück[/definition] könnte man ja teilen und mehrere EFHs darauf bauen. :saint:


    Ist aber nix, wenn man nächstes Jahr bauen will, außer der nördliche Teil ist schon Bauland, da wo die Baulücke ist. Bebauungsplan bei der Gemeinde holen, dort sollte es drin stehen!

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • ich und meine Frau planen ein [definition=52,1]Grundstück[/definition] zu kaufen welches noch nicht als Bauland ausgeschrieben ist

    Woher kommt die Info bzw. wie lautet diese genau?
    Bauland wird zu Bauland wenn es durch einen Bebauungsplan beplant wird, oder wenn es sich um sog. "unbeplanten Innenbereich" (§34 BauGB) handelt - auch Baulücke genannt. Meine Laienmeinung: Sieht nach Baulücke aus.


    Weiterhin muss natürlich die Erschließung gesichert sein. Zufahrt, Wasser, Abwasser, Strom.


    Ich würde als Erstes bei der Gemeinde/Stadt nachfragen, ob es für dieses Gebiet einen Bebauungsplan gibt, ob das Gebiet erschlossen ist bzw. erschließbar, und ob es Ihrer Ansicht nach bebaubar wäre.


    Ggf. sind Erschließungskosten fällig - entweder tatsächliche Kosten oder sogar eine nachträgliche Umlage. Mit ganz grob 30€/m² darf man sich mal anfreunden.
    Ansonsten sollten keine Kosten anfallen.


    Eine "rechtssichere" Aussage bekämst du durch eine Bauvoranfrage. Dazu muss dir das [definition=52,1]Grundstück[/definition] auch nicht gehören. Diese sollte aber durch einen Architekten/Planer gemacht werden und kostet dessen Honorar sowie Gebühren.

  • Rein formal könnte das [definition=52,1]Grundstück[/definition] m.E. durchaus Bauland sein bzw. werden.


    Es liegt (anscheinend) an einer Straße. In selbiger könnte (sollte) sich Kanal, Wasser, Strom usw. befinden. Denn irgendwo her müssen ja auch die anderen Grundstücke versorgt werden.


    Die grundsätzliche Bebaubarkeit dürfte in jedem Falle recht einfach zu klären sein. Das kann man selber machen (aufs Bauamt gehen und das Anliegen vortragen); besser wäre es sicherlich einen Fachmann mit zu nehmen, weil dieser die wichtigen/ entscheidenden Punkte besser kennt und zielgerichteter abfragen kann.


    Einzig der Preis könnte sich noch etwas "wandeln". der Verkäufer wird sich beim Verkauf sicher am Preis für Bauland und nicht an dem von Ackerland orientieren wollen.

  • ymmd :)
    i bin vorhin fortgfahrn. regio-orginal/trad: fuichtgfoaan.
    eine generation früher, 4km weg und 70m höher: fiiuchtgfuaan.
    des ganze ü80, ohne biiiss: unbezahlbar :D

  • *grins* Ich als Preusse habe meine Weihen schon erhalten.
    Wer in Oberammergau Silvester feiert nur mit Einheimischen und trotz 2,5 Atü auf dem Kessel der Bayern noch alles versteht ohne Nachfragen hat die Bewährungsprobe zumindest für Oberbayern bestanden *g*
    Franken geht sowieso, die sind harmlos und die Oberpfälzer, die reden Alles, nur nix was mit Deutsch zu tun hat... *g*