Dichtschlämme wie glatt auftragen​

  • Hallo,


    mit welchen Werkzeugen kann mineralische Dichtschlämme als Feuchteschutz auf einen Sockel (also auf den Oberputz) GLATT aufgetragen werden?
    Ich habe einen Quast benutzt. Nun sieht man teilweise die Spuren davon (solche Riefen). Das sieht nicht so dolle aus.
    Spachteln geht leider nicht, weil ich nicht glatt spachteln kann. Was gibt es noch?
    Zum Abschluss kommt noch Farbe drauf

  • Die Lösung des Problems liegt wie meist im Leben nicht im Werkzeug, sondern bei dessen Anwender.
    Das beste Werkzeug dafür nutzt nichts, wenn man es nicht beherrscht und wer sein Handwerk beherrscht, wird auch mit mässigem Werkzeug gute Ergebnisse erzielen.


    Es gibt also nur 3 Lösungen:
    Üben, üben, üben
    Mit dem Ergebnis der eigenen Fähigkeit leben
    Jemanden engagieren, der es beherrscht.


    Mag jetzt nicht das sein, was Du hören wolltest, aber so siehts aus.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Schon ne seltsame Frage, oder? Wenn Du nicht spachteln kannst, kannst Du es auch nicht glatt bekommen...


    Mit einem Quast bekommst Du doch gar keine Schichtung drauf?


    Hab es bei mir gespachtelt und übergeschliffen. Die Tage wird der Sockel dann endlich auch mal gestrichen.

  • GLATT aufgetragen werden?


    Wie glatt muss glatt sein?


    Schau mal in das technische Merkblatt Deiner Dichtschlämme, dort findet man normalerweise auch Verarbeitungshinweise. Eventuell lässt sich die Dichtschlämme auch rollen. Ob das ausreicht, damit Du es als "glatt" akzeptieren kannst, das weiß ich nicht, und das Auftragen einer Dichtschlämme mit einer Rolle ist auch nicht jedermanns Sache. Auf jeden Fall dürfte die Oberfläche aber gleichmäßiger werden.


    Ansonsten bleibt nur der harte Weg, Glättekelle und üben.

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  • Wie glatt muss glatt sein?


    Schau mal in das technische Merkblatt Deiner Dichtschlämme, dort findet man normalerweise auch Verarbeitungshinweise. Eventuell lässt sich die Dichtschlämme auch rollen. Ob das ausreicht, damit Du es als "glatt" akzeptieren kannst, das weiß ich nicht, und das Auftragen einer Dichtschlämme mit einer Rolle ist auch nicht jedermanns Sache. Auf jeden Fall dürfte die Oberfläche aber gleichmäßiger werden.


    Ansonsten bleibt nur der harte Weg, Glättekelle und üben.

    Mit einer Rolle würde es laut Hersteller auch gehen. Aber dann ist die Schlämme ziemlich flockig, da diese am Roller zusammenklumpt.


    Dann lebe ich eben mit den Riefen und gucke woanders hin. Glatt putzen übe ich im nächsten Leben

  • Mit einer Rolle würde es laut Hersteller auch gehen. Aber dann ist die Schlämme ziemlich flockig, da diese am Roller zusammenklumpt.
    Dann lebe ich eben mit den Riefen und gucke woanders hin. Glatt putzen übe ich im nächsten Leben

    Hast Du mal probiert eine zweite Schicht Schlämme aufzutragen und diese dann mit dem Glättbrett zu glätten.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.

  • Zahnspachtel, aufziehen, trocknen lassen und anschließend mit der Glättkelle abziehen. Bei KMB wird es nicht anders gemacht, wenn man es nicht kann ;)

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • Und die kann man nicht Durchkämmen ;) Das gerade Putzen ist doch nicht die Kunst - die Schichtstärke einzuhalten schon eher. Wenn die nicht gegeben ist, dann bringt der Zynober auch nix. Für den Laien gleich doppelt hart, glatt und richtige Schichtstärke hinzubekommen. Besonders, wenn man nicht üben kann.

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  • ich denke "trocknen lassen" ist hier unglücklich ausgedrückt.
    Ob hiernach, dann beim anglätten eine geschlossene und somit dichte Struktur entsteht...., wohl eher nicht.
    Die Zahnkelle zum Schichtendickenauftrag ist aber OK, nur sollte die dann aufgetragene Schicht sogleich eingeebnet werden.

    öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk