U-Wert gleich k-Wert?

  • Servus beinander,


    mir liegt eine k-Wert Berechnung aus den 70ern vor. In meine Recherchen im weiten Netz habe ich nichts gefunden, aber noch so lückenhaft im Gedächtnis, dass beide Werte nicht ganz identisch sind bzw. ich glaube mich daran zu erinnern, dass man diese bei Fenstern nicht übernehmen könne.


    Dazumals im Studium habe ich noch mit k-Werten gerechnet, die U-Werte liefen mir erst spät im Beruf über den Weg.

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  • Meine Excel-Sheets aus den 90ern rechnen noch die k-Werte von Bauteilen aus. Die ändere ich auch nicht mehr.
    Bei mir heißt es auch noch Wärmebedarfsrechnung und nicht Heizlast.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Die Umbenennung des K- Wert in den U-Wert ist glaube ich noch nicht allzu lange her , gefühlte 12-15 Jahre .
    Das mit der Fenstergeschichte habe ich auch schon gehört , da sind aber sicherlich die Hersteller für verantwortlich , evtl so wie beim Dieselskandal , um schöne Zahlen vorweisen zu können .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Annette, wenn ich mich richtig erinnere, dann hatte ich Dir zu diesem Thema vor grob 2 Jahren eine eMail geschrieben. Das war im Zusammenhang mit den Joule und Wh usw.


    U-Wert und k-Wert sind im Prinzip das Gleiche, aber nur im Prinzip.
    Die Rechenmethode und Bestimmung der U-Werte verschiedener Bauteile hat sich jedoch geändert, was dazu führt, dass das gleiche Bauteil einen etwas höheren U-Wert hat als nach der "alten " Berechnung mit dem k-Wert ausgewiesen wurde. Je nach Bauteil kann der Unterschied schon erheblich sein, beispielsweise bei Fenstern, wie oben schon angemerkt wurde.

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  • sorry, Anda, dass ich mich nicht mehr gemeldet hatte.


    Also: die Ermittlung von k- und U-Wert ist bei den Bauteilen identisch. Abgesehen von Fenstern, Türen und Dachflächenfenstern vielleicht.
    bei Fenstern und formal auch den Türen kam der Glasrandverbund dazu. [definition=7,0]DFF[/definition], Einschubtreppen und so ein Zeugs eher durch Messung.
    Bei Fenstern hat man früher mit Tabellen gearbeitet, wo man einerseits mit Rahmenmaterialgruppen arbeitete und hier die Glas-k-Werte zuordnete.
    Das gibt es heute quasi nicht mehr.


    Bei den Wänden, Böden, Dächern sind die Unterschiede nicht vorhanden oder eher nur Nuancen.
    Die Berechnungsmethodik ist die gleiche. Nur haben sich von damals zur aktuellen Methodik die rechnerisch anzusetzenden Wärmeübergangswiderstände für einzelne Einsatzarten geringfügig geändert.

  • @R.B. 8| Boah, hast Du ein phänomenales Gedächtnis! Ich hatte eben nur in Erinnerung, dass ich mal was darüber gelesen hatte, das wars schon. Weder Zeit noch die Tatsache, dass es ne Mail von Dir war, hatte ich noch im Kopf. Werde mal die alte Festplatte aktivieren und suchen.


    @Alfons Fischer : Danke für die Erklärung. Mir ist es sogar per Forum lieber, denn dann habe ich das sozusagen extern gespeichert und es geht nicht irgendwo unter, falls mein Gedächtnis mich mal wieder in Stich lässt ( siehe oberen Abschnitt"

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  • Die "offizielle" Umbenennung erfolgte durch Europäisierung mit Einführung der EnEV im Jahr 2002
    Nach WSVO'95 haben wir noch mit k-Werten gerechnet.


    speziell bei den Fenstern war die Ermittlung der U-Werte recht grob. Holz und Kunststoff war in der gleichen Rahmenmaterialgruppe 1 und wurden gleich bewertet. Das wäre heute undenkbar, insbesondere bei der Profilvielfalt, die es heute gibt.