Hauskosten berechnen - Baunebenkosten?

  • Hallo zusammen,


    unser Entscheidungsproblem Reihenmittelhaus oder EFH freistehend habe ich in meinem ersten Beitrag ja schon geschrieben. Was uns auch wichtig ist, können wir uns das freistehende Haus leisten? Hier tun wir uns bei der Preisberechnung doch schwerer als beim Reihenmittelhaus. Klar dort wird ja was Bestimmtes verkauft und da steht ein Preisschild dran.


    Für das EFH haben wir bis jetzt nur ein Angebot von einem Fertigmassivhaus Anbieter. Von einem Architekten haben wir eine nette Antwort bekommen, die Auftragslage ist da aber wohl zur Zeit sehr gut und wir tun uns mit der Suche schwer. Im August könnten wir dort leider erst vorsprechen. Davor drängt der Makler natürlich...


    Das EFH soll ca 140qm auf 2 Vollgeschossen mit 22° Zeltdach haben (Bebauungsplan schreibt genau das vor, also die qm nicht aber den Rest).


    Der Fertighausanbieter (Großeranbieter mit H) ruft einen Preis von 212.000 € (inkl. Bodenplatte, ohne Bodenbeläge und ohne Tapten / Malerarbeiten) auf, Bauleistungsbeschreibung haben wir, sonst ist das ganze etwas ?( . Denn der Preis, den der Computer ausspuckt "müssen wir natürlich nicht zahlen". Gut dazu kommen ja noch die Baunebenkosten, hier haben wir zwei Preishöhen genannt bekommen, Fertighaus Anbieter mit H sagte 36.000 €. Der zweite, Anbieter auch bekannt, mit V am Anfang, sagte mindestens 50.000 €, leider haben wir von dem aber noch keine weiteren Preise, die haben sich zwei Wochen Zeit erbeten.


    Wenn ich hier schaue, umbauter Raum 350 €/m³ oder 1600 € pro m² komme ich bei den Preisen auf:


    140 * 1600= 224000 €


    B*T*H*2: 9,95*9,325*2,75*2= ca 511m³ => 350 * 511 = 178.850 €



    So kann man das dann wohl auch nicht rechnen um einen Anhaltspunkt zu haben, was ein Haus kosten könnte. Der Architekt wies uns in der Mail schon darauf hin, dass es Fertighausanbieter gibt, die tricksen und andere die seriös sind und der Preis mit dem vergleichbar ist, was ein Architektenhaus kosten würde.



    Als Baunebenkosten nannte uns H: Bodengutachten, qualifizierter Lageplan, Regenwasser & Schmutzwasser & Strom & Frischwasser Anschluss, Telefon, Grunderwerbssteuer, Notar, Küche, Terasse & Pflasterung, Baustrom & Bauwasser, Carport und Material für Bodenbeläge und Tapeten / Malerarbeiten.




    Was ist als Baunebenkosten realistischer? 36.000 € oder 50.000 €?
    Ist der Preis von 212.000 € realistisch oder ein Preis am unteren Rand, bei dem wir noch x Euro drauf rechnen können aus eurer Erfahrung?


    Der Anbieter H hat einfach geschätzt welche Eigenleistung wir erbringen in Euro, das sollten wir dem Finanzierer mitgeben.
    Das kann aber das Bauunternehmen doch gar nicht?
    Die kamen einfach mal auf 22.000 €, ist das realistisch / seriös?


    Wir hoffen ja bald auf mehr Angebote von Firmen, die wir angefragt haben. Vielleicht auch von einem Architekten aus Hannover, wenn wir einen finden, der Zeit hat. Das würde ich dann ergänzen. Die Lage des EFH und des Reihenmittelhauses wäre für uns gleichwertig, sind zwar zwei verschiedene Orte, aber bei einem Preis, der für das EFH nicht viel höher ist, würden wir das vorziehen.


    Beidem langen Text habe ich jetzt mal unsere Fragen markiert.

  • Der Fertighausanbieter (Großeranbieter mit H) ruft einen Preis von 212.000 € (inkl. Bodenplatte, ohne Bodenbeläge und ohne Tapten / Malerarbeiten) auf

    Sorry, aber:
    :lol:


    Ich weiß nicht, wer das ist und wills auch weder hier noch per PN erfahren, aber bei der aktuellen Konjunktur auf dem Bau sind in H und umzu 212.000 nicht mal ansatzweise mit einer VERNÜNFTIGEN Qualität machbar.


    Ich hab grad eine BQÜ eines EFH für 340.000. Selbst da laufen Truppen rum, die ich nicht mal einen provisorischen Unterstand bauen lassen würde, der nach 4 Wochen wieder wegkommt.
    Obwohl 340.000 an sich i.O. ist.



    Als Baunebenkosten nannte uns H: Bodengutachten, qualifizierter Lageplan, Regenwasser & Schmutzwasser & Strom & Frischwasser Anschluss, Telefon, Grunderwerbssteuer, Notar, Küche, Terasse & Pflasterung, Baustrom & Bauwasser, Carport und Material für Bodenbeläge und Tapeten / Malerarbeiten.

    Dafür 36 k€???? 36 k€ sind ja schon für die Küche weg, wenns nicht die von Frau Cordalis aus dem gelben Katalog ist.


    Die Verkäufer dieser Anbieter sind oft von Haus aus Pizzabäcker, Eierwärmer, Reifenrundschnitzer oder sonstwas, was nix mit Bau zu tun hat. Wie sollen die solche Kosten realistisch einschätzen?
    Frag mal nach deren Lehrberuf. Du wirst Dich wundern!



    Ist der Preis von 212.000 € realistisch oder ein Preis am unteren Rand, bei dem wir noch x Euro drauf rechnen können aus eurer Erfahrung?

    Egal wie realistisch der Preis ist, der enthält immer nur die Superminimalausstattung. Du wirst also für eine akzeptable zeitgemäße Ausstattung bei Elt, Sanitär, Fliesen, Fenstern usw. zwischen 20 und 50.000 draufrechnen dürfen, denn über diese Nachträge und Mehrausstattungen machen die Subunternehmer des [definition=22,0]BU[/definition] ihre Gewinne.
    Ohne bringen die Geld mit!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • 36 TEUR für eine Küche? Meinst das echt ernst?


    Kein Wunder, dass Leute vielfach sagen, Architekten denken abgehoben und deren Häuser sind zu teuer (was an sich Unsinn ist).


    Trotzdem kann ein Verkäufer Preise realistisch schätzen, das hat wenig mit einem Lehrberuf zu tun - Erfahrung ist da eher das Stichwort.


    Andersherum würde ich keinem Lehrberuf aus dem Baugewerbe zutrauen, realistische Preise außerhalb seines Gewerks nennen zu können.

  • Neue Küchen kommen seltenst unter 10.000 € ins neue Heim und kosten auch schon 'mal sechsstellig. 36.000 € dürften tatsächlich dem Mittelwert nahe kommen.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Falls du den in Hannover ansässigen Fertigmassivhausbauer ist_egal meinst, von dem hatten wir auch einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen.
    Die Ausstattung in Punkto Elektro, Sanitär war wirklich unterste Mindestanforderung (ich meine 3 Steckdosen im Wohnzimmer).
    Hier werden auf jeden Fall noch Kosten auf euch zukommen. Auch waren bei uns Punkte wie Aushub, Keller und Dachdämmung nicht dabei.
    Da wir eine Änderung am Grundriss hatten (das ganze Haus 1m länger) kamen hier auch noch Kosten dazu.
    Keller und Garage kamen natürlich auch noch on top.
    So wurden aus gemütlichen 155.000 Anfangspreis auf einmal 310.000€. Da wir uns sicher waren als Laien noch so einiges vergessen zu haben war das für uns der Punkt an dem wir zum Architekten sind. Das Haus das die uns hingestellt hätten, hätten wir so auch vom Architekten bekommen. Mit individueller Planung.


    Rechtlich war unser Vertrag übrigens in Ordnung. Auch mit dem Verkäufer kamen wir menschlich wunderbar aus und wir schreiben uns heute noch ab und an über Whatsapp... gelernter Fotomechaniker :D .

    Einmal editiert, zuletzt von Gast1234 () aus folgendem Grund: firmenname entfernt!

  • Mit E-Geräten waren wir im Küchenstudio bei ca. 7k €.


    Halt "nur" eine von No.... U Form 3x3m.....


    Bei nem xxxl Möbelhaus waren wir mit dem glechen Setup anfangs bei 25k €, nach "verhandeln " noch bei 16k €

  • Dafür 36 k€???? 36 k€ sind ja schon für die Küche weg, wenns nicht die von Frau Cordalis aus dem gelben Katalog ist.

    kann man nicht mal davon wegkommen!
    eine kücheneinrichtung beläuft sich unter nebenkosten.?
    eine kücheneinrichtung, ist eine kücheneinrichtung,
    ebenso wie eine wohnzimmereinrichtung, eine wohnzimmereinrichtung ist.


    was hat eine kücheneinrichtung mit baunebenkosten zu tun? nix.

  • 36 TEUR für eine Küche? Meinst das echt ernst?


    Kein Wunder, dass Leute vielfach sagen, Architekten denken abgehoben und deren Häuser sind zu teuer (was an sich Unsinn ist).

    Ja, das meine ich Ernst! Und das hat nichts mit "Bauen mit Architekten" zu tun. Denn in normalen EFH plant der Architekt, wenn überhaupt, die ANORDNUNG der Küche, nicht die Möbel selber!
    Meist wird selbst eine vernünftige Anordnung der Küchengeräte und -möbel vom Verkäufer im Küchenstudio kaputt gemacht.


    NIcht, weil Architekten das nicht könnten, sondern weil viele Bauherren und vor allem -frauen das gar nicht glauben. Nur ein Küchenstudio-Verkäufer - oft nur in Anwendung eines 3-D-Programms, aber nicht in Hauswirtschaft und Ergonomie geschult - könne so etwas, so der Irrglaube.


    UNd bevor DU mich dafür gleich wieder angreifst - JA, ich habe von gelernten Hauswirtschaftsmeisterinnen die ergonomischen und hauswirtschaftlich sinnvollen Arbeitsweisen und die daraus resulitierenden Bedingungen für eine Küchenplanung gelernt!
    Entsprechend kritisch sehe ich viele "Muster"küchen. Schick anzusehen, aber absolut ineffektive Abläufe.



    Als Baunebenkosten nannte uns H: Bodengutachten, qualifizierter Lageplan, Regenwasser & Schmutzwasser & Strom & Frischwasser Anschluss, Telefon, Grunderwerbssteuer, Notar, Küche, Terasse & Pflasterung, Baustrom & Bauwasser, Carport und Material für Bodenbeläge und Tapeten / Malerarbeiten.

    Nehmen wir das doch mal auseinander
    Bodengutachten - 700 - 1000 €
    qualifizierter Lageplan - wozu. Ist in einem von 100 Bauvorhaben nötig. ein einfacher reicht meist - 150 - 200 €
    Regen- und Schmutzwasser: Leitungen vom Haus bis Kanalanschuß und Kanalanschlüsse mit Schacht/Schächten ohne Drainage und Hebeanlage - 5.000 - 10.000 €
    Strom, Frischwasser Telekom - je nach Lage des Hauses auf dem [definition=52,1]Grundstück[/definition] und Versorger 3.000 bis 10.000 €
    Gas fehlt komplett - 3.000 €
    Grunderwerbssteuer - hängt am Grundstückspreis und das können im Raum [definition=22,0]BU[/definition] 10.000, aber auch 150.000 € sein.
    Notar - dito
    Küche - bei Ingvar Kamprad oder Frau Cordalis mit Eltgeräten (billig) 5.000 - 8.000 €, beim örtlichen Küchenstudio mit Induktion, Dampfgarer, Herd und Ofen getrennt, Microwelle, Apothekerschränken, vernüftigem Wrasenabzug usw. auch gern 20. - 30.000 €, mit Robison Cruso Kochnsel auch noch mehr.
    Pflasterarbeiten für Wege, Zufahrt, Terrasse und Gartenanlage 08/15 5.000 - 10.000 €
    Baumedien - 3.000 € mit Verbrauch (winterfest)
    Carport - 2.000 - 10.000 €
    Bodenbeläge 1.000 - 10.000 €
    Malerarbeiten 1.000 bis 5.000


    Ja, die Spannen sind groß, denn ich kenne die Ansprüche des TE nicht.


    SInd mimimum rd. 29.000 €, aber da ist alles auf Sparflamme. Supitop und blöde Umstände über 90.000. Beides ohneNotar und Grunderwerbssteuer.
    Erfahrungsgemäß sortiert sichs irgendwo in der Mitte.


    Andreas - ist doch egal, wo es hingehört, der TE sortiert es dahin und nennt Zahlen dafür. Du kannst auch 2 oder X Posten daraus machen, am Ende ist das Konto um Summe X leerer.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Abgehoben, völlig...ehrlich, Ralf.


    Dafür muss ich Dich nicht angreifen (was auch immer dieser Zusatz soll, lass doch auch mal immer dieses schreien - nehme Dich auch so wahr). Haben unsere sehr große Küche individuell vom Tischler erstellen lassen und bin unter 20k...und nicht knapp.


    Qualität muss nicht sofort nen Mittelklassewagen kosten.


    Aber gebe Baumal absolut recht - hat nix mit Nebenkosten zu tun.

  • Neue Küchen kommen seltenst unter 10.000 € ins neue Heim und kosten auch schon 'mal sechsstellig. 36.000 € dürften tatsächlich dem Mittelwert nahe kommen.

    ob 36k nun der Mittelwert sind oder eher 15-20k - geschenkt.
    Tatsache ist, dass eine solche Zahl völlig daneben ist für einen Bauherren, der gerade durchkalkulieren will, ob er sich ein EFH leisten kann oder er doch das RMH nehmen soll.

  • kann man nicht mal davon wegkommen!eine kücheneinrichtung beläuft sich unter nebenkosten.?
    eine kücheneinrichtung, ist eine kücheneinrichtung,
    ebenso wie eine wohnzimmereinrichtung, eine wohnzimmereinrichtung ist.


    was hat eine kücheneinrichtung mit baunebenkosten zu tun? nix.

    Jepp, die Fertighausanbieter scheinen die Küche gerne bei BNK aufzuführen. Lasse ich dann weg und wir merken uns den Betrag den uns das Küchenstudio nennt.


    Danke @Ralf Dühlmeyer das ist ja unser Problem, ohne Ahnung von der Materie kann jeder einem erzählen was er will. Wir versuchen jetzt einen realistischen Preis zu finden und Fragen daher ja auch hier. Deswegen fragten wir ja auch ob diese Rechnung mit 1.600 € pro m2 bei normaler Bauweise noch gilt. Wenn ich dich richtig verstehe ist das ja nicht so und wir sollten mit 340.000 € alleine für das Haus rechnen. Da wird meine Frau einmal bei der Architektenkammer für Hannover suchen und anschreiben.


    Grunderwerbssteuer sind 4.500 €, dass ist der einzige Betrag der klar ist (neben den Kosten für das [definition=52,1]Grundstück[/definition]).


    Unsere Ansprüche schätze ich als normal an.

  • Du zahlst auf den gesamten Kaufpreis inklusive [definition=52,1]Grundstück[/definition] die Grunderwerbssteuer beim Bauträger-Konstrukt.

  • @Stahlhuber jepp das ist uns klar. Hier geht es ja um das EFH in Burgdorf, da würden wir das [definition=52,1]Grundstück[/definition] direkt von der Gemeinde kaufen. Mit Bauträger ist das Reihenhaus, wo wir am vergleichen sind was für uns sinnvoller ist. Habe ich versucht ja schon rauszustellen, dass es um zwei Unterschiedliche Dinge. EFH in Burgdorf ohne BT, oder Reihenhaus vom BT.

  • es ist richtig, dass eine küche nicht zu den nebenkosten KG 700 gehört. dem TE wurden die kosten jedoch unter NK aufgezählt. BT und [definition=32,0]GU[/definition] halten sich nicht immer an die einteilung der [definition=25,0]DIN[/definition].

  • Wir sind hier in einem Bereich ständig wiederkehrender Missverständnisse angelangt: Es sollte geklärt werden, auf welche Fläche sich die Schätzkosten beziehen! Architekten meinen meist die BGF aller Geschosse nach [definition=25,0]DIN[/definition] 277, Laien meinen hingegen oft "die Wohnfläche", wobei dann zu klären ist, was alles dazu gehört.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Andreas - ist doch egal, wo es hingehört, der TE sortiert es dahin und nennt Zahlen dafür.

    also bis dato, hatte ich noch nie,
    eine kücheneinreichtung als baunebenkosten,
    auf der pfanne.


    was hat denn die kücheneinreichtung, sei sie von
    ist_egal, oder auch_egal, mit baunebenkosten zu tun?

    Einmal editiert, zuletzt von Gast1234 () aus folgendem Grund: herstellernamen entfernt!

  • Baunebenkosten Definition BT und [definition=33,0]GÜ[/definition] (meistens):


    alle Kosten für etwas, das man noch braucht und im Grundpreis nicht drin sind.

    Nachdenken kostet extra!

  • Baunebenkosten Definition BT und [definition=33,0]GÜ[/definition] (meistens):


    alle Kosten für etwas, das man noch braucht und im Grundpreis nicht drin sind.

    :D:yeah:

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Unsere Ansprüche schätze ich als normal an.

    Das sagen Dieter Bohlen, Ivanka Trump und König Feisal auch von sich :D. Ist also ein SEHR relativer Wert.


    Das Preisniveau in [definition=22,0]BU[/definition] und umzu kenne ich jetzt nicht so genau, wird sich von dem in H aber nicht so sehr abheben (Sonst wären die [definition=22,0]BU[/definition] alle in H oder umgekehrt)
    140 m² in guter Qualität unter 300 k€ ist momentan so gut wie nicht drin. Nach oben wie immer no limits.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • [definition=22,0]BU[/definition] ist vom Preisniveau aus meiner Erfahrung ohne weiteres mit H vergleichbar, jedenfalls was EFH und RH betrifft. Habe viele Jahre quasi nebenan gearbeitet.

  • Neue Küchen kommen seltenst unter 10.000 € ins neue Heim und kosten auch schon 'mal sechsstellig. 36.000 € dürften tatsächlich dem Mittelwert nahe kommen.

    Also bitte, bleibt doch mal auf dem Teppich.
    Ggf. ist das bei der von dir vertretenen Klientel so, aber doch sicher nicht der Durchschnitt..


    Meine lag unter 10k (ok, mit EL), aber für 15k bekommt man eine ordentliche, funktionale Küche.
    Halt keine Granitplatte, Dampfbackofen, Wärmeschublade und integriertem Vakuumierer.

  • Also bitte, bleibt doch mal auf dem Teppich. Ggf. ist das bei der von dir vertretenen Klientel so, aber doch sicher nicht der Durchschnitt.. Meine lag unter 10k (ok, mit EL), aber für 15k bekommt man eine ordentliche, funktionale Küche.

    Beim gelb-blauen Schweden gibt es Küchen ab 1.000 €, meine hat vierstellig gekostet, aber bei meinen privaten Bauherrn hat noch keiner unter 10.000 € seine komplett montierte Küche bekommen und die teuerste war deutlich sechsstellig mit Elektrogeräten und Wandverkleidung vom Küchenbauer. Mir scheint weiterhin bei Vollmontage jedenfalls unbesehen erstmal eine Größenordnung ab 20.000 deutlich realistischer als 10.000 €. Ich schreibe ja nicht, dass es nicht geht, aber dem Durchschnitt ist das beim Erstbezug von EFH oder ETW deutlich näher. Es soll dann für die meisten Eigentümermer eben gleich etwas "richtiges" / "anständiges" sein.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • jetzt würde eigentlich nur noch fehlen, dass die kücheneinrichtung
    unter anrechenbare kosten, nach HOAI honoriert wird.
    naja, die wohnzimmereinrichtung und schlafzimmereinrichtung auch noch. :D


    (sind doch alles baunebenkosten)

  • um das nochmal aufzugreifen, einen angehenden Bauherren interessiert doch nicht, was in welche KG reinfällt, sondern den interessiert was neben dem, was an die Fertighausfirma geht, noch an Ausgaben auf einen zukommt.


    Ich habe penibel Buch geführt und kann ja mal eine kleine Liste einstellen:


    - Bodengutachten
    - Mehrkosten bei der Gründung
    - Baugenehmigung
    - Vermessungsamt
    - Rohbauversicherung / Bauleistungsversicherung / Bauherrenhaftpflicht
    - Hausanschlüsse Telefon, Wasser, Strom, Kanal und ggf. Kabel
    - Küche
    - Badmöbel/Spiegel etc..
    - Umzugskosten
    - Grundschuld / Notar
    - Makler
    - Grunderwerbsteuer
    - wenn EL gepolant ist: Werkzeug
    - Zinsen während der Bauzeit
    - Lampen
    - Aufmusterung Sanitär
    - Aufmusterung Elektro
    - Aufmusterung Fliesen
    - Bodenbeläge
    - Malerarbeiten


    Außenanlagen
    - ggf. Abdchtungsarbeiten Sockel
    - Haustürtreppe/Podest
    - Traufstreifen
    - Einfahrt
    - Terrasse
    - Bodenaustausch, Humusierung, Feinplanum, Aufschüttung ...
    - Zaun
    - Tor
    - Grünzeug