Sockelleiste Garage - PVC oder Edelstahl ?

  • Servus,


    am WE werde ich wohl endlich mal meinen Garagenboden mit 2k-Epoxid Versiegeln (Auf der Bodenplatte).


    Verbleibt der Schutz des Mauerwerks vor Nässe. Habe hier im Forum den Tipp bekommen ein Edelstahl-Winkelprofil zu verwenden, dass auf der Bodenplatte verklebt (Hybrid-Polymer) wird, an der Wand nicht (nur Fuge füllen).
    Die Idee hat mir gefallen.


    Jetzt stelle ich mir nur die Frage, ob es nicht auch PVC-Winkelprofile tun.
    Die wären a) günstiger und b) leichter zu bearbeiten.


    Während aber Stahl und Beton gleiche Wärmeausdehung haben ist ja PVC wieder ganz anders..
    Was sagt ihr generell zu dem Plan und zur Materialauswahl?

  • Weder noch....


    der Bodenbeschichter unserer Garage hat eine Kehle angespachtelt. Mit was auch immer...

    Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos::lol:

  • Ah, ja du hast versiegeln geschrieben.. aber ist das Versiegeln bei dir keine Beschichtung :whistling: :P :rolleyes: ???
    eine 2 K Epox kenn ich nur als Beschichtung.

    Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos::lol:

  • Den Edelstahlwinkeln würde ich nicht trauen. PVC erst recht nicht.


    Ordentliche Hohlkehle aus Epoximörtel und die Versiegelt.


    Bei der Winkellösung bezweifle ich die Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit. Und ob die Bodenplatte am Rand eben genug ist für den Edelstahlwinkel. Das sollte man zuerst prüfen.

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o

  • Abstellen, wenn ein Schutz vor Alkalien gewünscht ist.


    Mauerwerk auf Sperrbahn wird sich geringfügig anders Bewegen als die Bodenplatte. Also kann es da zu einem feinen Riss kommen.


    5 mm Randstreifen hinter die Hohlkehle stellen und mit PU auf der Hohlkehle versiegeln. Das ist nach meiner Meinung die sauberste Lösung.

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o

  • Im Laufe der letzten Woche hab ich den Randbereich mit einem herkömmlichen Kompakt-Dreieckschleifer und 80er Papier abgeschliffen. Ging erstaunlich gut.
    Anschließend gründlich abgesaugt. 5mm Randdämmstreifen an die Wand geklebt.
    Den Boden im Randbereich mit dem Hochdruckreiniger abgestrahlt und das Wasser mit einem Nass/Trockensauger aufgenommen.


    Gestern hab ich mich dann an der Hohlkehle versucht. 2x 1kg Bauharz besorgt und Quarzsand 0,4-0,8.
    Da ich mir nicht zutraue, 1kg Harz in der Topfzeit von 30min zu verarbeiten, aufwändig die beiden Komponenten aus dem Kombigebinde entnommen und umgefüllt, anschließend mit der Wage 150g angemischt.
    auf 3m Länge Harz als Haftbrücke aufgepinselt. Anschließend das Harz 1:5 mit dem Quarzsand vermischt.
    Mit einem Spachtel eingebracht und festgedrückt, dann mit einem 75er Rohr profiliert.


    Mörtel war nach 1,5m zu Ende, in den Rest der Haftbrücke Quarzsand eingestreut.


    Ergebnis:
    Passt scho. Das Abziehen/Profiliern mit dem Rohr hat nicht so toll geklappt. Es entsteht keine glatt Oberfläche.
    Eine entsprechende Kelle wäre sicher besser, aber war in keinem Baumarkt und auch nicht im Fachmarkt zu bekommen!
    Weiterhin ist die Konsistenz des Mörtels bei 1:5 etwas zu trocken, nächstes Mal 1:3 oder 1:4.
    (Laut Merkblat 1:3 bis 1:10, ich hab aber auch eine sehr feine Körnung).


    Weiterhin überlege ich ob es denn wirklich eine Hohlkehle sein muss, ober ob es nicht auch eine Dreiecksform tut..

  • Dreiecksform ist mit gleichmäßigem Querschnitt und geraden Kanten schon schwer genug, würde mir die Rundung deshalb sparen.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Passt scho. Das Abziehen/Profiliern mit dem Rohr hat nicht so toll geklappt. Es entsteht keine glatt Oberfläche.

    Abends ein schönes gepflegtes Halbliter-Bier, gern auch Malz oder alkoholfrei, inhallieren und am Morgen die Flasche zum Ausbilden der Hohlkehle verwenden. Hals voran über die Mischung schieben.


    Schwupps - so schön können Hohlkehlen sein.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • die bierflaschenrundung ist standardmasz und 'fast stillschweigend genormt'.

  • das mit der Falsche wusst' ich ja, aber dass das praktisch aARdT ist, und nicht wie ich gedachte hatte aus vergangen Zeiten wo pro Maurer und Tag eine Kiste Bier durchlief, ist mir neu.
    Heut Abend werd ich mal ne Halbe trinken ^^

  • Muss ich da auf etwas besonderes achten?
    Geht es mit Weißbier besser als mit Pils?
    Muss es ein halbes sein, oder geht auch die 0,33er Flasche für diejenigen die weniger vertragen?
    Muss ich es zwingend trinken oder hat es negative Einflüsse wenn ich es weg kippe?
    Und wie bekomm ich das Ganze nach dem dritten Bier noch gerade?
    Und darf ich es leer trinken oder muss das ein Handwerker erledigen? (Stichwort DIY)


    Ihr seht, Fragen über Fragen.
    :newyear:

  • Noch Fragen, Kienzle? :hammer:

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas