Jährliche Wartung der Haustechnik: Notwendig?

  • Hallo zusammen,


    gerade ist die Rechnung für die erste Wartung der Hebeanlage eingetrudelt: 420€ Wartungspauschale für 1h Arbeit :eek: . Die Heizungswartung kostete 240€, die erste "große Inspektion" der KWL wird im Herbst fällig.


    Lasst ihr wirklich die komplette Haustechnik strikt nach Herstellervorgabe warten? Angesichts der Kosten möchte ich, besonders bei der Hebeanlage, das Intervall etwas strecken.

  • KWL warte ich selbst, Heizung auch (Wärmepumpe, da gibt es nichts zu warten - Stempel gibts trotzdem vom Heizi), Fäkalien-Hebeanlage lasse ich warten, kostet aber vielleicht 50-70 Euro? Und die Grauwasserhebeanlage warte ich selbst (also säubern).

  • willst du 4 jahre gewährleistung nach [definition=48,0]VOB[/definition] - sofern diese vereinbart ist - dann solltest du innerhalb der gewährleistungszeit die wartung durchführen lassen. ansonsten kann es sein, dass die gewährleistung nach 2 jahren vom unternehmer für beendet erklärt wird.

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  • Gibt es bei Gewährleistung nach [definition=48,0]VOB[/definition] auch die Beweislastumkehr nach 6 Monaten?

  • beweislastumkehr gilt bereits 6 monate früher.

  • ? Also muss der AG beweisen, dass die Mängel von Anfang am bestanden?

  • nach der abnahme - ja!

    Einmal editiert, zuletzt von Gast1234 ()

  • Dann haste ja nicht wirklich was von der tollen Gewährleistung...

  • was hast du denn erwartet - vollkaskogewährleistung?

  • Ich erwarte gar nix, aber wenn jemandem erzählt wird, er verliert dann (zu Recht) die verlängerte Gewährleistung, die aber nicht wirklich was wert ist, dann hat das nen faden Beigeschmack.

  • nach der abnähme - ja!

    Es sei denn, dieser Passus der [definition=48,0]VOB[/definition] hält der AGB Prüfung nicht statt, die zwangsläufig bei Verträgen mit Verbrauchern in Kraft tritt.


    Bist du dir sicher, dass du hier mit deinen Aussagen juristisch sattelfest bist?

  • Ich erwarte gar nix, aber wenn jemandem erzählt wird, er verliert dann (zu Recht) die verlängerte Gewährleistung, die aber nicht wirklich was wert ist, dann hat das nen faden Beigeschmack.

    Kann es sein dass du die Gewährleistung verwechselst? Mit so einer Art kostenlosem Wartungsvertrag? Die Abnahme - der Gefahrenübergang - wird ja nun mal rechtsgeschäftlich vorgenommen. Damit bestätigst du, dass das Werk frei von Rechts- und Sachmängeln ist. Zu mindestens frei von wesentlichen.


    Was ja letztlich bedeutet, dass ein Mangel nur aus der Benutzung heraus entsteht oder weil er zu vor "verdeckt" war. Also kannst auch nur die geltend machen und trägst natürlich auch die Beweispflicht.

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  • Fallen haustechnische Geräte überhaupt unter die 4 Jahre? Und um was geht es jetzt? Gewährleistung oder Garantie?


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  • Nein, ich verwechsel nicht die Gewährleistung mit kostenloser Wartung - wie kommst Du denn jetzt darauf?


    Ich meine Gewährleistung - alles andere ist ja vom Ersteller/Hersteller was freiwilliges.


    Wenn durch die Abnahme die Beweislast immer bei dem AG liegt, ist das doch mal ganz ehrlich nen schlechter Witz.


    Beim normalen Gewährleistungsrecht im Handel hast Du als Verbraucher ja 6 Monate "Sicherheit" (Beweis durch Hersteller zu erbringen, weil eben verdeckt - geht also irgendwie konträr zur [definition=48,0]VOB[/definition] mit der Abnahme), danach kannste die restlichen 6-18 Monate in der Praxis auch knicken, weil ein Nachweis einem selbst kaum möglich ist bzw. hohe Gutachterkosten nach sich ziehen, die nicht vom Hersteller gedeckt werden.


    Wenn das im Bau nach [definition=48,0]VOB[/definition] sofort ab Abnahme so ist, dann ist das grad für so Kleinkram wie technische Ausstattung nen Witz - wenn es denn so ist und nicht wie R.B. auch anzweifelt.


    Bei "echten" Bauschäden ist es ja wieder wss anderes, da brauchst ja eh nen Gutachter o.ä., da man da als Laie scheinbar eh völlig im Sack ist.


    In der Praxis ist man doch eh meist auf eine ehrliche Haut als Handwerker angewiesen, wenn man da nicht gleich nen Rechtsstreit raus machen möchte...


    Mir persönlich war nur die 5 jährige Garantie des Herstellers meiner Wärmepumpe wichtig, die einen Wartunsnachweis erfordert. Den stellt mir mein Heizi aus, weil er es wie ich schwachsinnig findet, was man da warten soll - außer halt umsonst Geld dem Hersteller in den Rachen zu werfen (der das vom Werkskundendienst her natürlich auch anbietet).


    @TE:


    Was kostete denn die Hebeanlage? Ist ja ne einfache Rechnung, ob sich eine Wartung überhaupt lohnt. Meine Kleinhebeanlage kostete um die 300 Euro, da wären über 400 Euro im Jahr ja völliger Unsinn.

  • Stahlhuber - du betrachtest das nur aus deiner sicht. versuch auch einmal den unternehmer zu verstehen, der seinen kopf für ein werk hinhalten soll, welches nicht mehr seiner kontrolle unterliegt. was meinst du, was nach fertigstellung eines bauwerks alles von bauherren durch eigenleistung beschädigt wird und als gewährleistungsschaden dann geltend gemacht wird.


    es heisst nicht umsonst, die [definition=48,0]VOB[/definition] ist eine ausgewogene grundlage für auftraggeber und auftragnehmer.


    ausserdem besteht das ganze leben aus risiken, die müssen nun mal gleichmässig verteilt werden.

  • Manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln ....


    Wenn man schon nen Hersteller vorsätzlich bei ner Garantieverlängerung (WP) "bescheisst" und dafür noch nen Helfer hat wieso muss man dann so beknackt sein und tutet das auch noch in aller Öffentlichkeit, so dass es die Welt auch in 10 Jahren noch nachlesen kann ?


    Bei ner großen Hebeanlage kanns auch mal ganz schnell gehen .... ein paar Teile Monatshygiene - natürlich wie immer ohne Absender - und es liegt schon mal drin, dass der Motor gaaaanz leicht beledigt ist und abraucht, wenn er lange genug blockiert.
    Im übrigen ... der aufgerufene Preis beinhaltet auch so Kleinigkeiten wie Schmutzzulage und vermutlich Notdienst und es ist sowieso immer gaaaanz lecker in nem Konzentrationspunkt der Ausscheidungsstoffe wirken zu dürfen ....


    Nur mal so als Info ... "sicherheitstechnisch" steht bakteriologische Belastung (Klasse 5) höher als radioaktiv belastete Abwässer (ist *blos* Klasse 4) .... drüber nachdenken darf nun jeder selbst.


    Wenn die Hebeanlage dringend notwendig ist würde ichs mir nochmals überlegen - je nachdem ob damit eine Garantieverlängerung (nicht Gewährleistung) verbunden ist. Gewährleistung zieht bei nem Motorschaden sowieso nicht ...


    Gruß
    Achim Kaiser

  • R...., ich verstehe den Unternehmer - aber dann sollte man nicht pauschal sagen, man muss alle Wartungen wegen der Gewährleistungen durchziehen, weil man dann abwägen muss/sollte, ob es sich auch wirklich lohnt.


    Und da das Leben aus Risiken besteht, gehe ich sowas auch gerne ein.


    Achim Kaiser :


    Du darfst gerne den Kopf schütteln, aber sei vorsichtig, dass er nicht auf einmal abfällt. Ich bin wohl wirklich total beknackt, hoffentlich findet mich der ungenannte Hersteller nicht unter dem Namen Stahlhuber und sucht NRW dann vollständig ab...


    Über solche Aussagen kann ich dann eher lächeln - vor allem, weil die Wartung keine Wartung ist. Und das sagte mein Heizi mir selbst, dass er an so einem Schwachsinn kein Geld verdienen will, weil es unsinnig ist.


    Bin eher froh, einen denkenden Handwerker (von vielen) zu haben.

  • Vielleicht solltest einfach im Hinterkopf behalten dass ein Forum *öffentlich* ist und kein Stammtisch mit ner begrenzten Zahl an Ohren ....


    Manchmal einfach die Klappe halten zu können anstelle sich öffentlich mit irgendwelchem Schmuh zu brüsten (ungeachtet ob sich noch einer oder zwei mit der selben Meinung finden) kann schon Vorteile haben.


    Mir entlocken so Aussagen nur ein müdes Lächeln ... letztens behauptete auch einer - Gerät jährlich gewartet - klar doch, doof nur dass der Wartungszähler in der Regelung seit 3867 Tagen nicht zurückgesetzt wurde.
    Auch die Hersteller sind nicht auf der Brennsuppen dahergeschwommen ... wenns drauf ankommt wissen die ob da ne Wartung gemacht oder nur Papier beschmiert wurde und wenns dann richtig fett Kohle kostet und das Gesicht lang wird ... dumm gelaufen.


    Gruß
    Achim Kaiser

  • Ja, und nun? Was willst mir nun sagen? Öffentliches Forum ist mir schon klar - Rasterfahndung durch alle Wärmepumpenhersteller?


    Und Du kannst mir erzählen, was Du magst - es gibt eine einfache Menüauswahl zur Intervallzurücksetzung...


    Sorry, aber in einem Gewerbe, wo Beschiss auf der Tagesordnung steht, willst Du mir jetzt was erzählen?


    Ich warte die Anlage ja - es wird laut Protokoll der Druck nach Anzeigen überprüft, die Einstellungen, Leckagen...das war es. Unglaubliche Wartung - die ich als gewissenhafter Nutzer eh unterjährig immer durchführe.


    Deine Ausdrucksweise mir gegenüber stört mich mich schon mehr. Und dieses Pseudo-Angst machen...sehe darin keine Kompetenz.

  • stahlhuber


    Es geht um Deine Art, erstmal falsche Infos mit unerbittlicher Härte zu posten und dann, wenn man Dich widerlegt hat, ziehst Du Dich auf "Laie" zurück.


    Öffentlich heisst, das hier auch Nicht-User lesen, die Deinen Blödsinn glauben könnten, weil sie die Gegenmeinungen nicht mehr lesen!
    Du hast beim schreiben hier immer auch eine Verantwortung den anderen Laien gegenüber, die Deinen Kram glauben könnten und so auf Irrwege geführt würden!


    Also - halt den Ball flach!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Ja, was hab ich jetzt hier falsches, irritierendes geschrieben? Wo habe ich mich dann auf Laie zurückgezogen? Ich bin klar ersichtlich Laie...


    Ball flach halten? Von Dir? Ehrlich :D?

  • Du hast beim schreiben hier immer auch eine Verantwortung den anderen Laien gegenüber, die Deinen Kram glauben könnten und so auf Irrwege geführt würden!

    Und genau deswegen schreibt Norbert immer wieder über irgendwelche [definition=48,0]VOB[/definition] Regelungen obwohl er über die Jahre endlich wissen sollte, dass:


    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Handwerker die [definition=48,0]VOB[/definition] ggü. einem Verbraucher überhaupt wirksam vereinbart hat (also bei Vertragsabschluss ein Exemplar beigelegt hat) schonmal ziemlich gering ist und selbst wenn sie korrekt vereinbart wurde wg. AGB Prüfung bei Verbrauchern so löchrig wie ein Schweizer Käse ist.


    Dass das vielleicht nicht fair ist, steht auf einem anderen Blatt, trotzdem sollte man die Rechtslage korrekt darstellen.


    Hat jetzt Norbert ebendiese Verantwortung die du Stahlhuber aufdrücken willst. Vielleicht sogar noch mehr weil er das Label 'Experte' trägt?


    Oder ist es hier wie in jedem Forum, dass sich der geneigte Leser durch die Beiträge wühlt und sich seine Meinung durch die Vielzahl der konträren Diskussionspunkte bildet.

  • Nur um das Klarzustellen: Ich will niemanden ermutigen oder für blöd hinstellen, Wartungen "zu bescheissen" bzw. wer Wartungen durchzieht.


    Letztlich war das nur ein Nebensatz, der hier nun ausgeschlachtet wird. Es ging doch um was ganz anderes: Gewährleistung.


    Und da interessiert mich R.B. Frage weiterhin, ob das für schnöde Gebrauchstechnik jeglicher Art auch gilt.

  • Und da interessiert mich R.B. Frage weiterhin, ob das für schnöde Gebrauchstechnik jeglicher Art auch gilt.

    Fünf Jahre Gewährleistung für Heizung


    die Transferleistung darfst du selbst erbringen.


    ---------- 30. Juni 2017, 08:58 ----------


    ansonsten kann man auch mal einen Blick in seinen Vertrag werfen.
    Ist es ein GÜ-Vertrag, der auch "beweglichere" Sachen wie eine Heizung enthält und es ist trotzdem 5 Jahre Gewährleistung ohne Einschränkung vereinbart wie z.B. bei mir in einem Mustervertrag der Handwerkskammer


    Zitat von Handwerkskammer Niederbayern·Oberpfalz, Rechtsabteilung


    10. Gewährleistungsfrist
    Die Gewährleistungsfrist beträgt 5 Jahre.


    dann gilt das natürlich für ALLE Leistungen aus diesem Vertrag.

  • Jetzt macht mal langsam. Mir ist es völlig egal, ob jemand seine Wartung selbst macht. Man sollte halt die Risiken kennen ,und wenn's in die Hose geht, dann auch nicht jammern.


    Die Frage war doch, ob es sinnvoll ist, eine technische Anlage nach Herstellervorgaben warten zu lassen. Diese Vorgaben enthalten Intervalle und meist auch den Hinweis auf Fachunternehmerpflicht.


    Meine Meinung, ja das ist sinnvoll, vor allem wenn man auch hinsichtlich Gewährleistung auf der sicheren Seite sein möchte, oder sich gar Garantieansprüche sichern möchte. Wer das Risiko eingehen möchte, solche Ansprüche zu verlieren, der kann sich das Geld für die Wartung auch sparen.


    Achtung, ein Verzicht auf die Wartung durch ein Fachunternehmen kann unter Umständen dazu führen, dass auch die Gewährleistung flöten geht oder eingeschränkt wird. Das kann schon passieren, wenn bei der Wartung unwissentlich Fehler gemacht werden. Bei einer Wartung durch einen Laien muss man sich diesen Schuh unter Umständen ganz schnell anziehen.
    Lieferanten und Hersteller neigen dazu, gerade bei teuren Gewährleistungsfällen, sehr genau hinzuschauen.

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    .

  • 5 Jahre ist dann nach [definition=19,0]BGB[/definition], oder?


    R.B. : Danke, wieder mal auf den Punkt gebracht.

  • Derzeit noch [definition=19,0]BGB[/definition]. 2018 durch ein eigenständiges Baurecht abgelöst. Und um es gleich Vorweg zu nehmen, das kommende Baurecht wird nicht nur Verbraucherfreundlich sein. Spätestens dann wird die Diskussion um [definition=48,0]VOB[/definition] Ja/Nein beendet sein.

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • Es geht um Deine Art, erstmal falsche Infos mit unerbittlicher Härte zu posten ....


    Öffentlich heisst, das hier auch Nicht-User lesen, die Deinen Blödsinn glauben könnten, weil sie die Gegenmeinungen nicht mehr lesen!
    Du hast beim schreiben hier immer auch eine Verantwortung den anderen Laien gegenüber, die Deinen Kram glauben könnten und so auf Irrwege geführt würden!


    Also - halt den Ball flach!

    Du meinst mit falsche Infos und unerbitterlicher Härte z.B. sowas in der Art?

    Zitat

    Flachdächer dürfen auch ohne Gefälle ausgeführt werden.


    Das wäre natürlich wirklich nicht schön, kann ich jetzt aber bei Stahlhuber hier im thread bisher nicht finden...


    beweislastumkehr gilt bereits 6 monate früher.

    ? Also muss der AG beweisen, dass die Mängel von Anfang am bestanden?

    nach der abnähme - ja!

    so einfach ist das, auch für Verbrauchsgüter, nicht...der AG muss das nicht zwingend beweisen.
    wer Lust hat:
    Bundesgerichtshof, Urteil vom 12. Oktober 2016 – VIII ZR 103/15
    Kommentar dazu z.B. hier: Klick

  • so einfach ist das, auch für Verbrauchsgüter, nicht...der AG muss das nicht zwingend beweisen.
    wer Lust hat:
    Bundesgerichtshof, Urteil vom 12. Oktober 2016 – VIII ZR 103/15
    Kommentar dazu z.B. hier: Klick

    Leute.. hört doch auf diesen Unsinn zu verbreiten.


    Es geht hier nicht um nen Kühlschrank (Kaufvertrag!) sondern um ein Haus bzw. Handwerkerleistung - i.d.R. Werkvertrag! Da gelten ganz andere Spielregeln.
    Norbert hat Recht mit allen Aussagen zu dem Thema.

  • welchen Unsinn genau?


    Es geht hier nicht um nen Kühlschrank (Kaufvertrag!) sondern um ein Haus bzw. Handwerkerleistung - i.d.R. Werkvertrag! Da gelten ganz andere Spielregeln.

    soso...ohne das weiter ausführen zu wollen weil am Thema an sich vorbei:


    BH bestellt beim HB eine Solaranlage zur Warmwassererwärmung inkl. Einbau. Kaufvertrag mit Montageverpflichtung oder Werkvertrag?
    BH bestellt einen Parkettboden inkl. Verlegung. Kaufvertrag mit Montageverpflichtung oder Werkvertrag?


    Wie Du bei Deiner Recherche herausfinden wirst, ist das gar nicht so leicht zu unterscheiden und es gibt jeweils ein BGH Urteil dazu...mit unterschiedlichem Ergebnis


    Solaranlage: Kaufvertag
    Boden: Werkvertrag


    Warum:
    Sinngemäß kommt es u.a. auf die Art des zu liefernden Gegenstands an und auf das Verhältnis von Warenwert zu Montage.
    Gerade im Bau heißt das:
    Nur weil es mit dem Bauwerk fest verbunden ist, ist es allein deswegen noch nicht zwingend eine Leistung nach Werkvertrag.