Thermobimsstein vollflächige Armierung?

  • Hallo zusammen.Ich hoffe,dass ich hier mit meiner Frage richtig bin.


    Ich möchte den Außenputz bei meinen Bungalow selber machen.Es handelt sich um eine Massive Bauweise 36.5er Bimsthermostein Vollblock.Der Neubau hatte bis jetzt schon 2 Jahre Zeit zum setzen.Es soll ein Kalkzementputz aufgetragen werden.


    Bis jetzt bin ich davon ausgegangen,dass man die Bekannten Stellen Armiert wie XPS,Beton,Laibungen und Übergänge zu unterschiedlichen Materialien. Doch jetzt hatten mir zwei Leute geraten die Komplette Fassade mit Armierungsgewebe einzubetten da es sich bei mir um einen Thermostein handelt und dieser offenporig ist und deshalb Risse entstehen könnten.Aber Warum,Wieso,Weshalb konnten sie mir nicht sagen.Wer von euch Experten weiß mehr?Ist es wirklich notwendig?Wenn ja,dann das Gewebe in Armierungmörtel betten oder in Kalkzement (bis auf die Stellen,die ich vorher oben genannt hatte)?Welche Maschenweite sollte dann das Armierungsgewebe haben oder gibt es der Armierungskleber oder Kalkzement Herstellerbedingt vor?


    Ich danke euch schonmal im Vorfeld.

  • weshalb muss sich dein neubau setzen?
    ist er schon müde?


    außenwände komplett mit gewebe zu armieren habe ich
    noch nie gehört.


    es ist doch ein neubau?

  • außenwände komplett mit gewebe zu armieren habe ich
    noch nie gehört.

    Dann schau mal in die Verarbeitungshinweise zum T7. Aktuell weiß ichs nicht, aber vor ein paar Jahren wurde eine vollflächige Armierung des Grundputzes, später eine teilflächige für die Süd- und Westfassade vorgegeben, um die im Stein auftretenden Spannungen aus thermischer Längenänderung aussen im Winter bei Innen dank guter Dämmwerte fast unveränderter Temperatur und den daraus möglichen und wohl auch häufiger aufgetretenen Putzrissbildungen vorzubeugen.


    Im Grunde gilt das für alle hochdämmenden Wandbildner(systeme) ohne flexible Schichten zwischen Innen- und Aussenwandoberfläche.


    ICH würde es meinen Bauherren immer empfehlen und mir bei einem Nein, danke diese Aussage in Form einer Haftungsfreistellung gegenzeichnen lassen!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Im Grunde gilt das für alle hochdämmenden Wandbildner(systeme) ohne flexible Schichten zwischen Innen- und Aussenwandoberfläche.

    36.5 cm aussenwandstärke.


    also, wenn man da keine putz auftragen kann,
    ohne vollflächige armierung läuft etwas schief.

  • 36.5 cm aussenwandstärke.


    also, wenn man da keine putz auftragen kann,
    ohne vollflächige armierung läuft etwas schief.

    Dann läuft was schief. Ist aber so.


    Einige Hersteller geben vollfl. Gewebespachtelung dank Risseproblematik wohl vor (Kxxxf?). Zumindest bei farblich akzentuierten (dunkleren) Wandparteien. Hängt aber vom Hellbezugswert ab! Grundsätzlich jedenfalls wie Ralf schon schrieb!


    Hier mal lesen:


    ?id=2539&usg=AFQjCNG7KDOPUBU8hoM-5cRFP9aZrz-jww


    Seite 7; Punkt 4.4.3!

    Einmal editiert, zuletzt von Gast1234 () aus folgendem Grund: herstellername entschärft!

  • er redet nicht von armierungsputz, sondern von armierungsgewebe?
    auch nicht von [definition=50,0]WDVS[/definition]?


    dass er seine fassade in dunkelrot oder schwarz streichen
    möchte, davon war auch nicht die rede.

  • Gunther,Thomas und Ralf ihr habt meinen Beitrag richtig verstanden.Wie soll ich jetzt die vollflächige Armierung erstellen?Sollte diese in den letzten oberen Drittel des Unterputzes eingebettet werden (Kalkzement) oder wie bei einem wdvs System unterhalb des Oberputzes? Wenn die Armierung unterhalb des Oberputzes kommt,muss dann der Unterputz mit einem Haftgrund bearbeitet werden bevor ich den Armierungsmörtel auftragen kann?Das die fertige Armierung grundiert wird bevor der Oberputz drauf kommt,weiß ich.


    Eine Meinung von einem erfahrenen Stuckateur wäre auch nicht schlecht.


    Danke für eure Beiträge.

  • Und eine Fernakademie für DIY-Handwerker will dieses Forum bewusst nicht sein.


    Die Antworten auf die technischen Fragen hats gegeben, eine Betriebsanleitung für das Aufbringen von Putz wirds nicht geben.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Ein unsauber/ uneben/ handwerklich fehlerhaft aufgetragener Außenputz hat ganz erhebliche Auswirkungen auf das Aussehen/ die Wirkung Deines Hauses. Bist Du Dir sicher, dass due die handwerklichen Fähigkeiten hast so etwas leisten zu können? Fehler lassen sich hier nur mit sehr großem Aufwand wieder "glattbügeln".


    Ich komme jetzt mal mit einer ganz wilden Idee ums Eck: Warum das nicht eine Fachfirma machen lassen? Die sind dann sogar in der Gewährleistung und müssen evtl. Mängel hinterher beseitigen. Und die wissen idR auch wie man das macht und haben eine Ausbildung und üben das an Deinem Haus nicht zum allerersten mal.

  • Das mit dem Gewebe zu den exponiert gelagerten Flächen wollte der Westfalenland aus dem BEF (damals mein Forumsbau) auch nicht glauben.
    2 Jahre später war er Kleinlauter.
    Keine Schäden im Sinne von bemängelbar. Aber jede Menge feiner, unkonzentrierter Spannungsrisse.

    öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk

  • Ich habe das Haus selbst gebaut und bin mir den Aufgaben bewusst.Ich wollte auch keine Betriebsanleitung zum aufbringen des Putzes haben,sonder nur den Ablauf wissen.


    Die wichtigste Frage habe ich ja beantwortet bekommen.Danke dafür.