Muss ein Fundament im Eingabeplan eingezeichnet sein?

  • Guten Abend Forum,


    muss ein Fundament im Eingabeplan eingezeichnet sein?
    Bundesland: Bayern


    Vielen Dank im Voraus!


    Viele Grüße


    ---------- 23. Juni 2017, 20:57 ----------


    Fehlt noch eine Information zur Beantwortung er Frage?

  • fragen gibts.......


    ein gebäude/bauwerk muss standsicher sein.
    dazu gehört üblicherweise nicht nur eine schriftliche
    erläuterung, sondern auch eine zeichnerische darstellung, der
    gründung/fundament.


    ---------- 24. Juni 2017, 01:40 ----------


    M1_05092013_Checkliste_Bauantrag.pdf

  • In B: Ja!


    ("Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und dasVerfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO)" Paragraph 4, Abs. 2, 2.)

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • seine fragen erwecken immer mehr den verdacht der diy-planung!

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    oder den, dass nach Haaren in einer Suppe gesucht wird, aber kein ausreichendes eigenes Haar-Wissen vorhanden ist, um die Haare auch allein zu entdecken.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Es sind die Fragen von Anverwandten, die mir gute Ratschläge geben, was der Architekt alles falsch gemacht haben soll. Diese Fragen versuche ich zu widerlegen.

  • Zur Konkretisierung:


    Fundament für ein Gebäude (Art. 2 Satz 3 BayBauo)?
    Fundament für eine Bauliche Anlage (Art.2 Satz 1 BayBauO) ?
    Fundament für eine technische Anlage (z.B. für die Wärmepumpe, für ein Tor, für eine Wasserpumpe o.ä.) ?

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Frage 1) Braucht das Bauwerk überhaupt ein (statisch wirksames) Fundament oder eine Frostschürze?
    Frage 2) Was meint eingezeichnet, wenn Frage 1 mit JA beantwortet werden würde. Dimensionsgerecht eingezeichnet oder symbolisch dargestellt.
    Frage 3) Um welche Darstellung geht es? Schnitt, Grundriss, eigener Fundamentplan?
    Frage 4) Warum ist das relevant? Wurde die Genehmigung verweigert, wurde nach Eingabeplanung unter "Einsparung" der Ausführungsplanung gebaut, hat der [definition=22,0]BU[/definition] sein Angebot nahc Eingabeplan erstellt und will nun einen Nachtrag "Fundamnente" bezahlt bekommen?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Es sind die Fragen von Anverwandten

    ach du sch...öne weihnachten ;)


    wenn es eine genehmigungsplanung gibt und die wird/ist genehmigt
    oder auch nicht, beantwortet das die frage im sinne der verwandschaft
    so oder so. du bist dann aus dem thema raus, die verwandschaft kann
    sich dann über den architekten oder über die behörde echauffieren ;)


    eine gp gänzlich ohne gründungskörper habe ich bisher noch nicht
    gesehen - ohne fundamente sehr wohl, weil bewusst ohne fundamente
    geplant wurde.

  • wenn es eine genehmigungsplanung gibt und die wird/ist genehmigt
    oder auch nicht, beantwortet das die frage im sinne der verwandschaft
    so oder so. du bist dann aus dem thema raus, die verwandschaft kann
    sich dann über den architekten oder über die behörde echauffieren ;)

    ..... :lol::lol:


    um was geht`s überhaupt.
    um ein außenarbort?

  • Zur Konkretisierung:


    Fundament für ein Gebäude (Art. 2 Satz 3 BayBauo)?
    Fundament für eine Bauliche Anlage (Art.2 Satz 1 BayBauO) ?
    Fundament für eine technische Anlage (z.B. für die Wärmepumpe, für ein Tor, für eine Wasserpumpe o.ä.) ?

    Es geht um ein Einfamilienhaus.

    Frage 1) Braucht das Bauwerk überhaupt ein (statisch wirksames) Fundament oder eine Frostschürze?
    Frage 2) Was meint eingezeichnet, wenn Frage 1 mit JA beantwortet werden würde. Dimensionsgerecht eingezeichnet oder symbolisch dargestellt.
    Frage 3) Um welche Darstellung geht es? Schnitt, Grundriss, eigener Fundamentplan?
    Frage 4) Warum ist das relevant? Wurde die Genehmigung verweigert, wurde nach Eingabeplanung unter "Einsparung" der Ausführungsplanung gebaut, hat der [definition=22,0]BU[/definition] sein Angebot nahc Eingabeplan erstellt und will nun einen Nachtrag "Fundamnente" bezahlt bekommen?

    Zu 1.: Als Laie würde ich bei einem EFH mit "ja" antworten.
    Zu 2.: Im Eingabeplan für die Baugenehmigung. Keine Ahnung, wie dort sowas aussieht.
    Zu 3.: Siehe 2.
    Zu 4.: Die EP soll bald eingereicht werden und "man" möchte ich davor bewahren, doppelt zu zahlen, weil diese 1.Version "nicht genehmigungsfähig" ist.

  • wenn du einen vertrag nach HOAI hast, musst du nicht mehr zahlen. ist das baugesuch fehlerhaft und nicht genehmigungsfähig, muss der planer nachbessern, kostenfrei für dich.

  • wenn du einen vertrag nach HOAI hast, musst du nicht mehr zahlen. ist das baugesuch fehlerhaft und nicht genehmigungsfähig, muss der planer nachbessern, kostenfrei für dich.

    Stellt nicht das Bauamt / Landratsamt auch eine Rechnung pro Versuch?

  • die kosten kannst du von der honorarrechnung abziehen!

  • Zu 4.: Die EP soll bald eingereicht werden und "man" möchte ich davor bewahren, doppelt zu zahlen, weil diese 1.Version "nicht genehmigungsfähig" ist.

    Stellt nicht das Bauamt / Landratsamt auch eine Rechnung pro Versuch?

    Dass eine Baugenehmigung wegen leicht mangelhafter Plandarstellung versagt wurde, habe ich noch nie gehört. Oft (meist?) wird dann nachgefordert.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ich wollte getade fagen, was denn im Bauantragsformular "Baubeschreibung" zum Fundament zur Gründung steht.... ,
    sehe aber, dass es dafür gar kein Feld zum Ausfüllen gibt. Interessant.

    Gruß
    Holger
    --
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    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • frag doch einmal den architekten, warum er die fundamente nicht darstellt.


    du kannst ihn auch auffordern, die gründung darzustellen. es reicht, wenn es im schnitt dargestellt ist.

  • Hallo,


    aus technischer Sicht ist es sehr wichtig, dass die Fundamente eingezeichnet sind (auch wenn ich die genehmigungsrechtliche Frage nicht beurteilen kann). Es wird von den Planern oft vernachlässigt, dass die Baugrube nicht nur bis UK Tragschicht geht, sondern noch bis UK Fundament. Meist kommt dann das böse Erwachen wenn klar wird, dass der Rohbauer auch noch Arbeitsraum für das Schalen der Fundamente braucht. An Straßen oder anderen Bebauungen wird es dann schnell eng. Dann braucht man einen Verbau oder anderes und der Zeit- und Kostenrahmen sind schnell gesprengt.
    Jochen

  • Das ist nun das schlechteste Argument ever.


    Eine Genehmigungsplanung ist K E I N E Ausführungsplanung und kann daher weder Grundlage noch Anleitung für Leistungsverzeichniss- oder Angebotserstellung sein.


    Punkt Aus Ende. Pasta!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Es muss aber bei der Genehmigung mit eingeplant werden, da dies elementare Auswirkung auf die Lage des Bauwerkes haben kann. Ich habe diesen Fall schon gehabt.
    Jochen

  • die efh, bei denen die gründung, speziell an nachbars grenze, kein mittleres desaster ist, kann ich (bei "meinen" projekten) an einer hand abzählen. insofern ist die gründung rechtzeitig zu planen - danach hatte ich gefragt.

  • frag doch einmal den architekten, warum er die fundamente nicht darstellt.

    ich kenne keinen architekten, der die gründung in der genehmigungsplanung
    nicht zeichnerisch darstellt, sei es nun streifen- fundamente oder bodenplatten.


    der tragwerksplaner, OK. der kann seinen standsicherheitsnachweis
    mit etwas verzögerung, nach abgabe baugesuch einreichen.
    (statiker sind oft nicht schnellsten..... :D )


    aber beim baugesuch muß doch eine höhenanlage angegeben werden.
    schwierig.... ohne angabe zur gründung.

  • Das Fundament war in den Eingabeplänen vermutlich nicht eingezeichnet oder berücksichtigt. Zusätzlich musste das Fundament tiefer gegründet werden aufgrund schlechten Baugrundes. Das hatte zur Folge, dass das Bauwerk etwas verschoben wurde und zusätzlich etwas Verbau gebraucht wurde. Stillstandszeit ca. 6 Monate. Öffentlicher Bau, Schule.
    Jochen