kreative Umsetzung der DIN 1986-100

  • wenn jetzt ein flachdach drauf wäre,
    fände ich es ganz anschaulich.

  • Man Wolfgang nicht jeder kennt Kaskadenentwässerungen :D Mich würde ja mal die Ablaufleistung interessieren vor allem für den annähernd waagerecht verlaufenden Fallrohrstrang... Das Rohr kannst ja quasi nur Randvoll in die Bemessung aufnehmen :D

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  • Wir sehen übrigens nur die Hälfte der Reihenhausanlage! Kreativ auch die hausweise differierende Anordnung der (Not-) Entwässerungen der Terrassen.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Das ist Haupt und Notentwässerung in das Freie? Kreativ! Wenn es Regnet sitzt ja keiner auf der Terrasse. :D

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  • da war ein kreativer blechsymphoniker am werk. die frage ist nur, ob der künstler auf der planerseite oder auf der handwerkerseite saß. vielleicht ist es auch das ergebnis beiderseitigen nachdenkens.


    was passiert, wenn die leitungen auf dem mäuerchen im winter infolge von wasser und frost verschlossen sind oder nur noch geminderten querschnitt haben?

  • was passiert, wenn die leitungen auf dem mäuerchen im winter infolge von wasser und frost verschlossen sind oder nur noch geminderten querschnitt haben?

    Dann platzen sie an der Industrienaht, die natürlich nach oben gerichtet ist und einen netten Springbrunnen ergibt :D


    Zum Thema Planer oder Handwerker: Wenn ich das mal aus der Sicht des HW beurteilen wollen würde, dann ist einfach und leicht immer der bessere Weg. Der gezeigte ist weder leicht noch einfach. Aufwändig schon alleine deswegen, weil die Rohrübergänge vom Stutzen bis zum Bogen an der Fassade wasserdicht sein müssen - ergo löten.


    Wer macht das denn heute noch? Zusammenstecken, Poppniete durch und fertig.

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  • Bei ganz genauem Hinsehen lässt sich ein rückwärtiger Zulauf von der Dachterrasse erkennen!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Jetzt sehe ich das auch. Beide entwässern in den Fangkasten.


    *Klugscheißmodus* Dann hätte es aber kein Notablauf gebraucht *Klugscheißmodus aus*

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  • Jetzt müssen wir uns wieder streiten Wolfgang :D Nach FDRL definitiv nicht. Wobei "Flachdach" ist es ja auch nicht. Demnach wäre ja die [definition=25,0]DIN[/definition] 185... (ich muss die Teile endlich mal auswendig lernen...) Aber um es kurz zu machen, was ich eigentlich sagen wollte:


    Die [definition=25,0]DIN[/definition] 1986-100 sieht vermutlich einen vor, die FDRL nicht. Drum streite sich freudig was nun [definition=13,0]a.R.d.T[/definition] ist. Ja ich weiß [definition=25,0]DIN[/definition] Norm, Vermutung und so. Letztlich aber auf der DDH-Seite ein interessantes Interview gelesen hinsichtlich [definition=25,0]DIN[/definition] 18532-36 und der FDRL. Die in ihrer überarbeiteten Form der [definition=25,0]DIN[/definition] widerspricht :D


    ---------- 4. Juni 2017, 22:57 ----------


    Hier mal der Link dazu: Ulrich Marx: Flachdachrichtlinie Interview - DDH

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  • da sprichst du ganz gelassen ein ganz grosses problem an ;)
    auch in aachen war die diskussion zwischen henseleit (18531-obmann)
    und anders (zvdh) spannend - aber nur wenn man auf einen weg hofft,
    2 teilweise konträre regelwerke in gleichklang zu bringen, wobei das
    henne-ei-problem nicht einmal existiert und der zvdh wird wohl auch
    18531-arbeitskreis vertreten sein. insofern finde ich die position des
    zvdh -um´s mal freundlich zu sagen- wenig hilfreich.


    die von marx im ddh bezogene position "privatrechtlich gültig, also
    gleichwertig" würde ja den anspruch der allgemeingültigkeit erheben.
    das möchte ich lieber nicht kommentieren - das im einzelfall ad
    absurdum zu führen kostet zeit und geld, macht aber spass :P


    nebenbei, wenn man sein hirnkastl ankurbelt, wird man wohl eine
    meinung zum thema notentwässerung (und was die etwaige zulässigkeit
    des verzichts darauf) entwickeln können.
    wem eine robuste konstruktion am herzen liegt, der wird wohl bereits
    in der planung zu einer anderen auffassung gelangen, als ein frivoler
    kistenschieber.

  • insofern finde ich die position des
    zvdh -um´s mal freundlich zu sagen- wenig hilfreich.

    Der ZVDH versucht doch nur die Betriebe und damit die praxisbewährung sicher zu stellen. Wie vielen verarbeitenden Gesellen sind denn die DiN-Normen bekannt? Das ist doch das erste was nach der Grundausbildung wieder ausgespült wird. Bei den Meistern sind das doch auch nicht anders aus. Man kann doch froh sein wenn das Regelwerk in Gänze bekannt ist.


    Was an dieser Tatsache findest du wenig hilfreich? Ist es nicht so, dass im Zweifel bei der [definition=25,0]DIN[/definition] Derjenige mit dem meisten Kapital die Richtung vorgibt?

    die von marx im ddh bezogene position "privatrechtlich gültig, also
    gleichwertig" würde ja den anspruch der allgemeingültigkeit erheben.

    Entweder habe ich eine Leseschwäche oder du interpretierst da zu viel. Kern der Aussage war doch nur, das FDRL wie auch [definition=25,0]DIN[/definition] keine technischen Baubestimmungen sind, damit also rechtlich bindend sind. Was als privatrechtlich sollen die Normen denn sonst sein? Wenn ich jetzt die 3 Grundsätze der [definition=13,0]a.R.d.T[/definition] nehme, dann ergibt sich doch zwischen FDRL und [definition=25,0]DIN[/definition] ein Disput. Denn am Punkt "Praxiserprobt" dreht sich das Karussell doch freudig im Kreis.

    wem eine robuste konstruktion am herzen liegt, der wird wohl bereits
    in der planung zu einer anderen auffassung gelangen, als ein frivoler
    kistenschieber.

    Robust wird die Konstruktion ja nicht im hinzuziehen einer Notentwässerung oder dem Weglassen. Denn da findet für mich schon eine völlig falsche Annahme statt. Ein Notablauf oder Überlauf soll ja eben nur Regenmengen puffern. Praktisch wird er immer dazu zweckentfremdet Hauptentwässerungen zu übernehmen, wenn der eigentliche Abfluss verstopft ist.


    Dazu ist er weder bemessen noch in der Lage. Ein frei zu entwässernde Attikaentwässerung hat die Funktion des Überlaufes ja schon inne. Deswegen verweist die FDRL ja auch auf eine nötige Notentwässerung bei nach innen abgeführtem Niederschlagswasser. Ob jetzt der Wasserfangkasten überläuft oder gar einen Notablauf weg von der Fassade inne hat oder ob daneben ein Schnorchel aus der Fassade kommt. Beide entwässern auf die darunterliegenden Flächen. Sind die dafür nicht geeignet, muss man eh andere Lösungen finden.


    Wenn man jetzt es damit begründen will, weil ja irgendwann das Wasser über die 15 cm Schwellenhöhe in die Bude suppt. Dann kann man auch darauf abstellen das bei einem verstopften Gully und einer Notentwässerung der Fall theoretisch möglich ist. Gerettet wird also quasi gar nichts. Das ist doch schon damit in den Brunnen gefallen, dass die Brüstung unweigerlich das Wasser im Falle des nicht Wartens in das Haus leiten wird. Also muss der Eigentümer in die Pflicht genommen werden und nicht irgendwelche eh nicht funktionieren Notabläufe. Die werden ja auch ganz gerne mal so angeordnet dass man die Durchdringung nicht sinnvoll abgedichtet werden kann. Da ist der Sinn noch weniger gegeben.


    Bei nach innen abgeführten Entwässerungen, Innenliegenden Rinnen oder Dergleichen Zweifel ich die Erfordernis nicht an.

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  • Redundant deswegen weil eh nicht zutreffend? Also faktisch eh nicht der Fall sein wird?

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