Füllstand FB Heizung rostbraum

  • klares wasser hast du nur wenige tage nach inbetriebnahme im heizkreis. am besten untersuchen lassen.

  • Wegen so etwas prozessieren wir im Moment mit unserem [definition=33,0]GÜ[/definition]. Rost und Magnetit können die Heizung killen.
    Nachdem die Heizung noch kein Jahr alt ist: Mangel melden und Behebung verlangen. Was für ein Wärmeerzeuger hängt denn am System?


    Nähere Infos gibt es z.B. hier: das richtige Wasser für die Heizung

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Da hängt eine Luft Wärmepumpe von ist_egal dran.
    Also nicht normal oder?

    Einmal editiert, zuletzt von Gast1234 () aus folgendem Grund: bitte hersteller- und produktnamen vermeiden - siehe nub's! danke!

  • Anlage mit aufbereiteten Wasser gefüllt? Herstellerangaben beachtet?
    usw., usw... Schreib deinem Erbauer der Anlage.
    Und nimm den Herstellernamen hier raus, der tut nix zur Sache.

  • Hast du einen Handtuchheizkörper im Bad? Wenn ja wird er vermutlich in den [definition=30,0]FBH[/definition] Kreislauf mit eingebunden sein. Da diese meistens aus Stahl und kein aufbereitetes Wasser verwendet wird, färbt sich das Wasser im [definition=30,0]FBH[/definition] Kreislauf rotbraun.

  • Als Laie würde ich sagen es liegt ein Mangel vor.
    Bei uns ist allerdings die [definition=30,0]FBH[/definition] nicht vom Rest getrennt, d.h. sie hat keinen eigenen Kreislauf. Gib es bei Dir eine Systemtrennung?

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  • ob das juristisch als Mangel einzustufen ist kann ich dir nicht sage. Wenn dort aber Stahlteile (Handtuchheizkörper, Pufferbehälter, Fittinge u.s.w.) im FBH-Kreislauf verbaut sind, ist das sehr unglücklich geplant.

  • Metallurgisch gesehen sind die meisten modernen Heizungen ein Wahnsinn. Da werden munter Metalle gemischt und das Ganze System mit Wasser gefüllt. Wenn das Wasser dann nicht richtig aufbereitet wurde, führt das nicht selten zu Lochfraß und zerstörten Pumpen.


    Hast Du den verlinkten Artikel denn gelesen? Gockle auch mal nach "Magnetit" und "Heizungswasser". Da findest Du jede Menge Infos und inzwischen auch viele Firmen, die für das Problem "Lösungen" anbieten. Rost in den Leitungen sagt auf jeden Fall, dass es irgendwo massive Korrosion gibt. Wenn das kein Mangel ist, was ist es dann?

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  • Man weiß ja nicht, ob die Reaktion (Oxidation) zwischenzeitlich weitestgehend zum Stillstand gekommen ist.


    Die Farbe alleine lässt nur Vermutungen zu, um sicher zu gehen, müsste man das Wasser untersuchen lassen.


    Ich würde auch mal schauen, welche Anforderungen der Hersteller des Wärmeerzeugers stellt. Die legen sich meist auf die sichere Seite, und wenn bei der Installation nicht alles beachtet wurde, könnte sich daraus schnell ein Mangel ergeben, selbst wenn die Anlage die nächsten 100 Jahre funktionieren würde.

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  • Naehere Informationen über das Gesamtsystem wären auch noch schön!
    Was wurde alles verbaut und wie?
    Ein HK mit [definition=30,0]FBH[/definition], eher unglücklich.

  • Also unser HB war gerade hier und meinte, dass solche Verfärbungen völlig normal seien da es ein geschlossener Kreislauf sei... hä?
    Also verbaut wurde eine Luft Wärme Pumpe, neben der [definition=30,0]FBH[/definition] ein Handtuchheizkörper im Bad.

  • wie wurde das eingefüllte wasser behandelt?


    dokumentation, wartungsanleitung übergeben? einweisung zur anlage gemacht?

  • Also verbaut wurde eine Luft Wärme Pumpe, neben der [definition=30,0]FBH[/definition] ein Handtuchheizkörper im Bad.

    ... und vermutlich noch ein Puffer- und/oder WW-Speicher aus Stahl oder mit einem Wendelrohrwärmetauscher aus Stahl.
    Ggf. sind auch noch Rohre aus C-Stahl in der Anlage vorhanden.


    Nachdem es sich um ne Heizungsanlage handelt und um kein Reinstraumlabor ist ein gewisses Maß an *Reaktion* zwischen Stahlbauteilen und Wasser normal und lässt sich auch nicht vermeiden. Der im Heizungswasser enthaltene Sauerstoff reagiert in kurzer Zeit ab, es bildet sich eine geringe Menge an Korrosionsprodukten.
    Solange sich das in sehr engen Grenzen hält ist das problemlos.


    Eine auftretende Verfärbung in den Kunststoffanzeigen der Durchflussmesser ist kein wirklicher Mangelindikator.


    Anders siehts aus, wenn ständig neuer Sauerstoff in die Anlage eingetragen wird, z.B. durch eine nicht oder unzureichend fünktionierende Druckhaltung. Dann wiederholt sich das obige Verhalten ständig .... und es kann zu Betriebsstörungen etc. kommen.


    Schon wenn man mal nen halben Liter entnimmt, kriegt man schnell einen ersten Eindruck - kommt braune Brühe mit viel Schwebstoffen oder relativ klares Wasser.


    Eine Untersuchung des Heizungswassers kann darüber Aufschluss geben


    Je nach Ergebnis kann man sich dann ggf. weitere Schritte überlegen.


    Gruß
    Achim Kaiser

  • Dein Heizungsbauer hat bedingt Recht, wobei das weniger mit einem geschlossenen Kreislauf zu tun hat.


    Gleich vorweg, Verfärbungen des Heizwassers sind die Regel. Die Verfärbung kann jedoch auch ein Indiz für einen Mangel der Anlage sein. Material-Mix, Füllwasserqualität, es kann dafür viele Ursachen geben. Ob harmlos oder nicht, das kann man allein an der Farbe noch nicht erkennen.


    Oben hatte ich empfohlen in die Montage-/Betriebsanleitung des Herstellers zu schauen. Viele Hersteller geben konkrete Vorgaben wie das Füllwasser beschaffen sein muss. Hier wird gerne auf die VDI2035 verwiesen, wobei Herstellervorgaben auch davon abweichen können.
    So schreibt beispielsweise Dein Hersteller bei einer WP, dass das Füllwasser nur "Trinkwasserqualität" aufweisen muss, und verweist zusätzlich auf die Gesamthärte nach VDI2035 Blatt 1, wobei er < 11,2°dH wohl als ausreichend erachtet. Damit ist in vielen Fällen eine Behandlung des Füllwassers nicht erforderlich. Was in der Anleitung zu Deiner WP steht, das sollte man nachschauen.


    Zieht man Blatt 2 der VDI2035 hinzu, das sich detaillierter mit der Vermeidung wasserseitiger Korrosion befasst, dann würde man auch so Dinge wie den pH Wert vorgeben. Dieser sollte irgendwo zwischen 8,5 und 10,5 liegen, je nach Wärmetauscher sind auch geringere Werte denkbar.


    Die Verfärbung ist erst einmal kein Grund zur Sorge. Man könnte nun das Heizungswasser untersuchen und mit Herstellervorgaben, oder der o.g. VDI2035 abgleichen. Danach weiß man mehr.

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  • Alle hier lesenden Foristen haben spätestens jetzt verstanden, dass die von Dir angebotenen Anlagendimensionierungen (und nur diese!) ein Allheilmittel sind.


    Aber mal ernsthaft: Willst Du ernsthaft behaupten, dass das geschilderte Phänomen hier ausschließlich aus Fehlern der Anlagendimensionierung resultieren kann und hier auch zwingend resultiert?

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Scheinbar ein heftiger Griff in´s Klo! Bei gesamtheitlicher und hinreichender Anlagendimensionierung vorab sicherlich vermeidbar ;-)

    das hat sicherlich nichts mit der Dimensionierung der Anlage zu tun, sondern eher was mit der Auswahl geeigneter Materialien für die Anlage.

  • du sollst das wasser auch nicht trinken.! :D


    es soll für wärme sorgen, mehr auch nicht.

  • du sollst das wasser auch nicht trinken.! :D


    es soll für wärme sorgen, mehr auch nicht.

    ach komm, zur anlagendinensionierung musst schon mal einen schluck braunes nehmen!

  • meine Durchflussmesser an der [definition=30,0]FBH[/definition] serhen ähnlich aus, ggf. nicht ganz so braun.
    Da ich aber alle paar Wochen Wasser nachfüllen muss, und ich auch kein absolutes Vertrauen in der Erstbefüllung mit richtig behandeltem Waser habe (Härte bei uns zum die 18) überlege ich mal eine Wasseranalyse machen zu lassen..


    Ggf. kann ja jemand mir und dem TE einen Hinweis auf ein zuverlässiges Labor geben per PN.

  • Du solltest besser den Grund für das dauernde Nachfüllen suchen und beseitigen.
    Die Verfärbung ist, wie gesagt erstmal nur ein Schönheitsfehler und kommt in vielen, wenn auch nicht allen Anlagen vor.
    Auch die Hühnerleitern im Bad sind nicht zwangsweise für braunes Wasser verantwortlich.
    Der TE sollte mal am tiefsten Punkt der Anlage eine Probe entnehmen und schauen, was sich da alles abgesetzt hat.
    Habe selbst eine Anlage in den Fingern, die seit vier Jahren mit einem Mix aus Verbundrohren für [definition=30,0]FBH[/definition] und Steigleitungen, 18 Badheizkörpern und einem Schlammabscheider aus Stahl im Keller arbeitet und das unbehandelte Leitungswasser (14°dH) aus dem Netz glasklar wie am ersten Tag ist.
    Nachgefüllt habe ich einmal nach dem ersten Heizwinter und seit dem nicht mehr.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Zu Bedenken ist auch, dass das ständige Nachfüllen den Korrosionsprozess in Gang hält, weil immer wieder neuer Sauerstoff eingetragen wird.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • @SirSydom wenn man alle paar Wochen nachfüllen muss, dann stimmt etwas mit der Anlage nicht. Das lässt sich auch nicht mit dem ersten Betriebsjahr erklären. Da sollte man einmal die Druckhaltung, SV, usw. unter die Lupe nehmen.

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  • Ich würde dann als erstes die druckhaltung des A-Gefaess überprüfen, wird oft nicht richtig eingestellt, gerade bei Neuanlagen.

  • Aber mal ernsthaft: Willst Du ernsthaft behaupten, dass das geschilderte Phänomen hier ausschließlich aus Fehlern der Anlagendimensionierung resultieren kann und hier auch zwingend resultiert?

    Beweise das Gegennteil mit nachvollziehbaren, praktischen Messergebnissen ;-)

  • Beweise das Gegennteil mit nachvollziehbaren, praktischen Messergebnissen ;-)

    :wall: stimmt, Du musst Deine freihändige Behauptung natürlich nicht belegen, warum auch.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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