Terrassentür in eingeschossiger, nichttragender Außenwand

  • Hallo,


    ich bin neu hier und habe gleich eine Frage. Ich baue gerade ein ehemaliges Ferienhaus in ein dauerhaftes Wohngebäude um. Es handelt sich um einen eingeschossigen Bungalow mit Pultdach. Das Dach ist von West nach Ost geneigt, die südliche Außenwand trägt also gar nichts außer sich selbst. Ich plane, diese ziemlich krumm gemauerte Wand (derzeit 17,5 HLZ und 11,5 Klinker) abzureissen und aus Porenbetonsteinen neu aufzubauen. Weil diese Wand gar nichts trägt, ist das auch ziemlich einfach möglich.


    In diese neue Wand soll eine sehr große, nach Außen öffnende Terrassentür (ca 3,50 Meter breit) eingebaut werden. Die Frage ist nun, wie in so einem Fall der "Sturz" ausgeführt wird. Aktuell habe ich vor, über die ganze Wand einfach einen ca 30 cm hohen Leimholzbalken zu setzen. Ist das sinnvoll? Falls ja: wie wird der mit der Wand verbunden, damit die Terrassentür im Fall des Falles nicht einfach mitsamt dem Leimholzbalken umfällt?


    Danke und Gruß
    Tom

  • hallommmh und der wind macht einen bogen um die wand weil die ja keine lasten abträgt und auch keine aussteifungsfunktion hat.


    gruss aus de palz


    Um diese Frage geht es hier nicht, denn die ist durch eine drehsteife Verbindung der Südwand zu den jeweiligen anderen Außenwänden bereits gelöst. Die unbeantwortete Frage lautet: wie führt man so einen "Sturz" über der Öffnung aus? Bitte nur antworten, wenn man dazu Vorschläge machen kann.

  • Sorry, hier wird über die eigentliche Fragestellung hinaus gedacht, vor allem, wenn es um Dinge geht, die nicht nur den Fragesteller, sondern auch Dritte an Leib und Leben gefährden könn(t)en.


    Daher wirst Du hier auch keine Angaben zu irgendwelchen Materialien und Dimensionen o.a. bekommen.
    Und das ist auch gut so (Würde Wowi sagen)

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • chacha - du hast die nub's gelesen, das hast du zumindest mit 'nem häkschen bestätigt, ob du die nub's verstanden hast, bezweifel ich.


    fragen zum diy-bauen werden hier nicht beantwortet! wenn du ein wochenendhaus zur dauerhaften wohnstätte umbaust, benötigst du eine genehmigung, wärmeschutzvorschriften sind einzuhalten und schon benötigst du einen planer und dann steht fest, wie konstruktion deiner neuen wand aussehen muss.

  • chacha - du hast die nub's gelesen, das hast du zumindest mit 'nem häkschen bestätigt, ob du die nub's verstanden hast, bezweifel ich.


    fragen zum diy-bauen werden hier nicht beantwortet! wenn du ein wochenendhaus zur dauerhaften wohnstätte umbaust, benötigst du eine genehmigung, wärmeschutzvorschriften sind einzuhalten und schon benötigst du einen planer und dann steht fest, wie konstruktion deiner neuen wand aussehen muss.


    OK, dann bin ich hier in diesem Forum offenkundig falsch. Sorry, dass ich Euch belästigt habe.


    Trotzdem alles Gute
    Tom

  • Nur zum Verständnis, etwas ausführlicher als meine Vorschreiber, und weil Du Forenneuling bist:


    Durch das Entfernen der Wand wird die Aussteifung des Gebäudes mindestens beeinträchtigt, wenn nicht zunichte gemacht. Das kann man ggf. für ein paar Tage ohne Wind machen, muss aber für den Bauzustand untersucht werden. Nicht, dass da ein Kartenhaus entsteht.


    Wäre die Wand belastet, wäre es besser. Jetzt soll eine freistehende Wand mit einer großen Öffnung entstehen. Richtig erkannt wurde, dass die Wand oben irgendwie gehalten werden muss, damit sie nicht umfällt.


    Die Terrassentür leitet die Horizontallasten aus Wind in den Sturz/Balken oder was auch immer ein. Der ist höchstwahrscheinlich an der Aussteifung beteiligt. Einfach eine Schraube ins Mauerwerk wird nicht funktionieren.


    Die Umnutzung ist aber ohnehin genehmigungspflichtig, auch in Hessen muss eine Statik für den Umbau vorliegen. Das ist nichts für ein Forum, dieses hier lehnt DIY in Sachen Standsicherheit sowie Schwarzbauten ab und leistet auch keine Onlinestatik.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • closed!


    begründung: diy-bauen und nichtbeachtung der nub's.