Gartenmauer - altes Fundament weiter nutzen

  • Moin,


    ich hab ja ein [definition=52,1]Grundstück[/definition] mitten im Ort gekauft, das schon mal bebaut war.
    Aus dieser Zeit ist auch auf 2/3 der Grenze zur Straße noch (Teile) einer alten Gartenmauer vorhanden.
    Ziemlich ramponiert/zerstört - unstrittig muss das Teil weg.



    Es handelt sich dabei um 25cm hohe Beton-Hohlblocksteine auf einem massiven Betonfundament (ca. 40cm tief, darunter Schotter) Das Fundament zeigt keine Risse/Setzungen - ist also noch gut in Schuss.
    Es ist so, dass die Mauer wohl älter ist als die Straße. Daher ist Teilweise das Straßenniveau praktisch gleich Fundamenthöhe.


    Hier sieht man das. Steine wurden schon vom Voreigentümer entfernt.


    Teilweise ist das Straßenniveau auch 15cm höher als das Fundament. In diesem Fall sollte es ja kein Problem sein, neue Randstein auf das alte Fundament zu setzen.
    Doch in den Bereichen, wo das Fundament auf gleicher Höhe ist - wie soll das halten?


    Die Fundamente zu entfernen wär eine massive Aufgabe. Ggf. noch mit Beschädigung der Straße. Das will ich möglichst vermeiden.
    Löcher reinbohren und mit Bewehrungseisen verbinden?
    Einschalen und betonieren?


    Lieber hätte ich da einen Granit-Bord oben drauf..

  • hallo
    granitstelen 12x12x 80-120 cm bekommst du fast überall.
    versetzen und fixieren mit epoxi-verbundmörtel und edelstahl-gewindestäbe geht bei etwas nachdenken auch ohne, dass man eine verbindung sieht.
    hast pn.


    gruss aus de palz


    nee doch keine pn
    dann schau mal mit google nach wigalit

  • sodele.
    Aktuell gibt 100x25x8 Granitleisten allseits gesägt und fein gestockt für schlappe 17€.
    Gefallen mir supergut.


    Mauersteine sind zwar auch schön, aber leider out of Budget.. bin ich bei 100€ pro m in der Qualität.





    Mit 25 komme ich aber zu hoch, niedriger gibts nicht ab Lager und wenn, dann viel teurer.
    Also für Fr Steinsäge gemietet und dann werde ich mal 9 Steine schön mittig halbieren.


    Mit 8cm ist mir Auflage doch etwas zu gering, also werd ich je Stein 2 Edelstahl-Gewindestangen einkleben und im Fundament verankern (mit Epoxidmörtel).
    Zaunpfosten kommen dahinter mit Montageplatte.


    Ich werde berichten, und wenns nicht hält, könnt ihr in 3-5-10 Jahren den doofen DIYler auslachen.

  • Lese ich das richtig, dass Du daran Zaunpfosten befestigen willst?

  • 12er Loch ging schonmal ohne Probleme.

    hallo
    warum bohrst du das loch komplett durch? die stelle bleibt immer sichtbar.
    loch von der unterseite bis halbe steinhöhe bohren und den edelstahlstab einkleben und dann das ganze in den frischen beton drücken oder in einer aussparung/grösserem bohrloch mit rheinsand/zement-gemisch


    gruss aus de palz

  • noch eine Frage.. die Steine setze ich ja mit Natursteinkleber an (ca. 10mm).
    Ich würde zusätzlich von hinten noch eine Rückstütze ausbilden wollen. Die bleibt unterhalb Erdreich.
    Was nehme ich dafür? Magerbeton? Trassmörtel? Natursteinkleber?



    Im weiteren Verlauf der Mauer hab ich wesentlich mehr "Luft" zum alten Fundament - bis zu 10cm.
    Da kann ich dann einfach Magerbeton nehmen, Rückenstütze, fertig.
    Oder auch Trassmörtel?


    ---------- 23. Mai 2017, 10:32 ----------


    warum bohrst du das loch komplett durch? die stelle bleibt immer sichtbar.
    loch von der unterseite bis halbe steinhöhe bohren und den edelstahlstab einkleben und dann das ganze in den frischen beton drücken oder in einer aussparung/grösserem bohrloch mit rheinsand/zement-gemisch

    genau so ist es geplant. Das 12er Loch bohre ich natürlich NICHT ganz durch. Sackloch mit ~8cm.

  • der Plan die Granitrandleisten mit einer Steinsäge passend zurechtzuschneiden hat sich schon vor Monaten erledigt.
    Ich hab für eine Leiste über 30min gebraucht, Verschleiß, ungenau.. einfach Mist.


    Ich hab zwar dann einen Steinmetz gefunden der mit das gesägt hätte, sogar kostenlos (er macht mein Haustürpodest), aber war mir dann doch zu blöd.


    Ich hab dann Granit-Kleinpflaster in Natursteinkleber gesetzt.
    Teil im August - den Rest gestern.
    Jetzt wird dann noch verfugt.


    Wo ich an den Dreireiher stoße verfuge ich ganz normal mit Trassmörtel zum Pflaster.


    Doch an der Aspahltkante (Fundament ist teil tiefer, teil etwas höher als die Asphaltoberpfläche) brauch ich was anderes - was nehme ich da?
    Kaltasphalt? Richtig verdichten kann ich den 1-3cm dicken Streifen nicht wirklich.
    Oder gibts da was flüssigeres? Bitumen-Rissfüller oder sowas?






    ---------- 18. Oktober 2017, 22:01 ----------


    aktuelles Foto der Situation.