kranker Walnussbaum?

  • Hallo,


    anbei zwei Bilder vom Stammfuß unseres Walnussbaus. Er ist ca. 40 Jahre alt und mir ist gestern aufgefallen, dass der Stamm unten einen schwarzen Fleck hat. Muss ich mir da Sorgen machen?
    Leider ist die Sorte ziemlich frostempfindlich. Spätfröste mag er gar nicht - da frieren ihm jedesmal Blüten und Blätter ab. Dann fällt die Ernte mager aus - denn die Hälfte der Nüsse fällt sowieso in den Bach. :(


    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Hallo Gunther,


    nein - das kann nicht sein. Wir mähen unseren Garten nicht.



    ich glaube nicht .

    Du denkst, ich muss mir keine Sorgen machen? Das wäre schön. Ich liebe diesen Baum, trotz aller seiner Nachteile....
    Er war der einzige Große Baum am Bachufer, der stehenbleiben durfte, als wir neu gebaut haben. Die anderen haben wir auf Stock gesetzt.

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  • Ich bin ja bekanntermaßen kein Baum-Experte, daher die folgenden Überlegungen ohne Gewähr.


    Man sieht ja nicht, was sich unter dem Schmutz befindet, es wäre daher sehr gut möglich, dass der Baum völlig intakt ist und der Schmutz evtl. von irgendwelchen Tieren stammt, die (evtl. aus dem Wasser kamen?) sich am Baum gerieben haben.
    Nächste Überlegung, ich weiß nicht, ob das ein guter Standort für einen Walnussbaum ist, schließlich steht er ja fast ganzjährig im Wasser. Ständig nasse "Füße", da könnte ich mir vorstellen, dass das dem Baum schwer zu schaffen macht, und irgendwann vielleicht Fäulnis o.ä. zum Vorschein kommt. Das müsste man aber erkennen können, wenn man sieht, was sich unter und unterhalb dem Schmutz befindet.


    Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich meinem Bauchgefühl folgen, und vermuten, dass es sich um Tiere o.ä. handelt die den Baum unten verschmutzt haben.

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  • Hallo Ralf,


    das liegst Du eher falsch mit der Vermutung. Tatsächlich ist die Rinde des Baumes selbst schwarz. Sie fühlt sich aber fest an. Dort am Stamm lagen alte Blätter und trockenes Gras an. Da kommt mir aber gerade der Gedanke, dass vielleicht die Walnussbaumblätter den Stamm verfärbt haben könnten?
    Der Baum hat vermutlich keine nassen Füße. Er steht etwas höher an der Uferkante - und er ist ja auch schon ca. 40 Jahre alt. Da hätte er wohl schon früher Probleme bekommen müssen. Seit die anderen großen Bäume weg sind, hat er außerdem einen richtigen Wachstumsschub gehabt - die hatten ihm nämlich auf einer Seite das ganze Licht genommen.


    So sieht das von der Bachseite her aus (habe jetzt auf die Schnelle nur ein Winterfoto gefunden):


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  • hallomach das nicht mehr, mit den blättern bekommst du auch pilze und ungeziefer.


    gruss aus de palz

    Die eigenen Blätter sollte ein Bau eigentlich aushalten können... Aber gut. Die meisten räumen wir tatsächlich weg.

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  • hatte gestern keine zeit ....


    Wallnuss ( der in wahrheit keine nüsse trägt und einen migrationshintergrund hat ) macht gerne schwarze/dunkelbraune flecken mit allen pflanzenteilen .


    Und dein schwarzer fleck ist mmn die hinterlassenschaft der alten blätter .


    (Wenn man dunkelbraunes wasser im pool/schwimmteich haben will ,muss man den einfach in der nähe eines wal(keinenüsse)nussbaums bauen ...

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • hatte gestern keine zeit ....


    Wallnuss ( der in wahrheit keine nüsse trägt und einen migrationshintergrund hat ) macht gerne schwarze/dunkelbraune flecken mit allen pflanzenteilen .

    Hier steht es seien doch Nüsse: Die Hülle beweist: Die Walnuss ist wirklich eine Nuss - Camillo-Schneider-Preis an RUB-Biologen
    Aber da streiten sich wahrscheinlich auch die Experten.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.

  • Hier steht es seien doch Nüsse: Die Hülle beweist: Die Walnuss ist wirklich eine Nuss - Camillo-Schneider-Preis an RUB-BiologenAber da streiten sich wahrscheinlich auch die Experten.

    ...das habe ich auch schon gelesen. Egal - ich mag den Baum - trotz aller seiner Nachteile.



    [...]


    Wenn man dunkelbraunes wasser im pool/schwimmteich haben will ,muss man den einfach in der nähe eines wal(keinenüsse)nussbaums bauen ...

    Das kenne ich. Unser Walnussbaum steht neben dem Gartenteich. Die Fische haben es bisher überlebt - die braune Farbe scheint also zumindest nicht giftig zu sein.

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  • von giftig habe ich auch nicht geschrieben .


    aber dauerhaft ist die farbe schon , vor allem , wenn sie in richtig teuere terrassenplatten eingezogen ist , und der gärtner schuld ist , weil er den baum nicht gefällt hat , und statt dessen nur das zu erwartende szenario kommuniziert hat ....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Leider muss ich das Thema wieder hochholen. Der Walnussbaum scheint unten am Stammfuß tatsächlich einen Schaden zu haben. Bisher fühlt sich zwar das Holz noch fest an, aber die Stellen sind größer geworden und der äußere Rindenschorf lässt sich an den betroffenen Stellen abblättern. An der Nordseite sind auch Löcher im Holz. Ich habe jetzt einen Baumpfleger beauftragt und hoffe der kommt auch. Trotzdem hier einige Fotos - vielleicht hat ja im Forum auch jemand eine Idee, was ich machen kann. Ich bin ziemlich traurig - der Baum ist bei den Vögeln sehr beliebt und ich weiß gar nicht was ich mit meinen Nistkästen machen soll, wenn er weg muss... :(


       


       


       

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  • so dicht am bach ist jetzt vielleicht nicht der optimale standort für einen walnussbaum .

    Klar - kann ich aber nicht mehr ändern... Er ist immerhin schon ca. 30 bis 40 Jahre alt. Und der Bach hat nachweislich keine Verbindung zum Grundwasser.

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  • Also letztes Jahr habe ich in Mainfranken eine Menge solcher kranker Walnussbäume gesehen.

    Was es ist weiß ich nicht. Aber es scheint eine zumindest nicht ganz unübliche Krankheit zu sein.

  • Bin mal gespannt, was der Baumpfleger sagen wird.

    ... ich auch. Hoffe der kommt - sonst muss ich mir einen anderen suchen. Die Baumpfleger scheinen ähnlich überlastet wie die Handwerker. =o

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  • Du wirst lachen - daran habe ich auch schon gedacht. Am liebsten eine die im Frühjahr viele Blüten hat. Die muss ich dann allerdings gut vor dem Biber schützen.:teufel:

    Zunächst hoffe ich aber, dass der Walnussbaum doch noch ein wenig stehen bleiben darf. Problem ist allerdings, dass daneben der Fußweg und die Brücke vorbei führen.

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  • Du wirst lachen - daran habe ich auch schon gedacht.

    liegt nicht fern, der Gedanke. Und Weiden legen eine beträchtliche Wuchsgeschwindigkeit an den Tag.

    Gibt auch noch viel mehr, was Staunässe verträgt.


    Schwarzpappel, Schwarzerle oder auch Esche (ebenfalls sehr wüchsig !) oder Ulme oder Stieleiche...

  • Schwarzerle verträgt auf jeden Fall Nässe. Weiß noch, wie ich zu Aquarianer Zeiten immer Erlenzäpfchen an Bächen gesucht habe.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Zunächst hoffe ich aber, dass der Walnussbaum doch noch ein wenig stehen bleiben darf

    Lass mal anschauen. Größere Kambium - Pilzschäden sollten sich als absterben in der Krone zeigen.

    Also mehr todholz oder weniger Blattmasse. (wer im Wäldern nach schäden schaut schaut eher nach oben als unten an den Stamm)

    Mein erste Masnahme wäre das abtrocknen des Stammfuss durch freihalten des angrenzenden Bewuchs zu verbessern. Hätte dann den Vorteil das bis auf die N-Seite auch sonne drauf scheint (UV)


    Am Bach wächst nicht alles. Du kennst dich doch aus mit Auwald, also daran orientieren was mit wechselden wasserständen zurecht kommt..

    Ersatzpflanzung kann man auch pespektivisch vornehmen und wenn absehbares ende des Walnuss schon vorzeitig einen Ersatz zu Pflanzen. Wennein nicht ufertypischer Baum gewünscht ist sollte der landeinwärts gepfanzt werden, damit er nicht in der wechselzone sitzt.

    Am ufer direkt wachsen meist weiden und erlen.

    Weiden haben imho den nachteil im alter mehr Todholz zu liefern und brüchiger zu sein.

    Bei der erlen ist die borkige Rinde und ihre Verzweigung für einige Vogelarten wegen den darin hausenden insekten von Vorteil.