• Da wir in Eckgrundstück haben, wollen wir eine Straßenseite mit einem gut wirkenden Sichtschutz versehen.


    Wir haben da auch große Fensterflächen, die wir ungern mit Vorhängen zuhängen wollen, wollen aber trotzdem Privatsphäre..


    Auch im Garten.


    Ein blickdichter Bretterzaun, Mauer oder gar Gabionen empfinde ich etwas zu massiv auf der Länge von 30m.


    Daher war eigentlich schon immer eine Hecke geplant.. immergrün, da auch im Winter Sichtschutz fürs Wohn/Esszimmer da sein soll.


    Und da geht’s los, schnell vs. langsam wachsend, 10 Jahre warten oder nicht so viel schneiden müssen.


    Beim letzten Spaziergang ist mir ein mit Efeu bewachsender Zaun aufgefallen. Absolut blickdicht, grün, und auch so ansprechend.


    Daher nun die Idee einen Metallgitter – oder Maschendrahtzaun einfach mit Efeu beranken zu lassen. Soll innerhalb von 2-3 Jahren blickdicht sein und ansonsten relativ pflegearm.


    Dazu relativ platzsparend, innen könnte man dann ja jederzeit noch schöne Sträucher davor pflanzen, die dann aber nicht mehr die Funktion Sichtschutz erfüllen müssen.


    Hat jemand von euch so eine Efeuhecke oder kann mir sonst was dazu sagen?


    Ist es eine praktikable Alternative und stimmt das mit der Wuchsgeschwindigkeit ?

  • Bin gespannt was wwi dazu meint.


    Soll innerhalb von 2-3 Jahren blickdicht sein und ansonsten relativ pflegearm.

    Ich würde sagen, die Heckenschere wird Dein bester Freund. Ob Du das unter pflegearm verstehst? Ich weiß nicht.

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    .

  • Ein Nachbar hat eine solche, hat aber länger als 2-3 Jahre gebraucht um Blickdicht zu sein. Aber vielleicht gilbt es ja auch hier schneller wachsende Sorten, was sagen unsere GALA-Bauer dazu?

  • eine super idee.aber nicht an maschendrahtder hält auf dauer nicht.


    3 jahre ist realistisch..


    Und die schneiderei bleibt auf die dauer auch überschaubar,


    Habe schon früher öfter empfohlen,nur war das wo anders :D

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Was ist mit "Architektenfreund?" Ich weiss grad nicht wie das Zeug heisst, aber es wächst schnell! Und blüht zudem. Ok im Winter ists kahl.


    ---------- 4. April 2017, 14:19 ----------


    Schlingknöterich.
    Nachbarin hat nen Metallzaun mit Matten (Schilf oder sowas), dahinter wächst die Hecke. Bis die Matten kaputt sind, ist die Hecke auch soweit blickdicht.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Hier klinke ich mich mal ein.. Genau so etwas in die Richtung schwebt uns auch vor... Efeu, Weide, Bambus.. Sowas in die Richtung.


    Was ist für eine Hecke die aber locker wirken soll (kein thujia! ) die erste Wahl?

  • Bambus ist ein echtes Teufelszeug.


    Hier mal die Gartenbauer interviewen. Ich denke, wenn Du da nicht einen gefräßigen Pandabären im Garten hast, musst Du echt gucken, dass sich dieses Gras nicht wie wild ausbreitet....

  • Bambus ist ein echtes Teufelszeug.

    Dann hast Du noch keinen Efeu erlebt. Wo die Ranken Bodenkontakt bekommen, treiben die Wuzeln und dann gehts im Kriechgang über Rasen, Beete, alles was den Wuchs nicht behindert.


    Schlimmer als Brombeeren, nur nicht so stachelig.


    Ich würd mir das nicht antuen.


    Eine pflegeleichte, immergrüne, blickdichte, schnell geschlossene Hecke ist der Wolpertinger der Gartenarchitekten - gibts nicht.


    Viel wirksamer als eine dichte Hecke ist gegen neugierige Nachbarn das höfliche, aber bestimmte Grüßen der Gaffer. Du glaubst gar nicht, wie interessant plötzlich das Pflaster des Gehwegs, Nachbars Rasen, die Laternen oder die eigene Begleitung für die wird.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • ich habe beides.....


    bambus und efeu.


    nimm efeu das ist so, sagen wir mal behäbig im
    wachstum, überschaubar.


    bambus ist ein teufelzeug (mir gefällt es, trotz allem... :D )


    wenn du bei bambus nicht eine funktionierende wurzelsperre anlegst, oder nur so eine
    dilettantische wie ich, musst du dir irgendwann eine machete zulegen. (das ist kein witz, schaut aber gut aus)

  • .. Efeu,


    Kenne ich jetzt nur von Oma´s Haus, und da wurde 2 Mal im Jahr geschnitten, oder 1 Mal, dann aber richtig gestutzt.



    Weide,


    Teufelszeug, hatte ich im Vorgarten. Als sie dann ca. 15m hoch war kam die Kettensäge zum Einsatz. Ständig Zweige auf dem Boden, überall im Rasen sprießte es, grauenhaft.



    , Bambus..


    Da fehlt mir die Praxiserfahrung. Ein Nachbar meiner Schwiegermutter hatte so Kram in einer Ecke des Grundstücks stehen. Irgendwann kam der Bagger und hat alles inkl. Wurzeln ausgehoben und weggebracht. Es gibt zwar eine Menge Tipps wie man das Zeug im Zaum halten kann, aber anscheinend hat das alles nichts geholfen.
    Wenn Bambus blickdicht werden soll, dann reicht eine einfache Reihe wohl kaum.


    Meine Überlegung, Natur und pflegearm verträgt sich mit unseren Vorstellungen von "Garten" nur bedingt. Vielleicht sollte man sich einfach damit abfinden, dass Natur auch Arbeit bedeutet, und gleichzeitig seinen Maßstab überdenken den man an solche Pflanzen anlegt. Es muss ja nicht immer kerzengerade, exakt geformt, und pflegeleicht sein.

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  • Also "Efeuhecke" kann ich durchaus empfehlen, aber auf Maschendraht würde ich das nicht machen. Wenn dann auf einen Gittermattenzaun.
    Pflege hält sich in Grenzen. Wenn die "Hecke" einmal dicht ist ca. 2 - 3 x mal im Jahr mit der Heckenschere bearbeiten und gut.
    Allerdings darauf achten, wie schon oben geschrieben, dass sich das Efeu nicht über den Boden ausbreiten kann, also am besten mit einer Reihe Pflastersteine oder Rasenbord einfassen.


    Zum Wachstum:
    nach 1 bis 2 Jahren sollte der Efeu bis zur Oberkante Zaun gewachsen sein. Nach 2 bis 3 Jahren ist das ganze dann schon recht blickdicht, nach 3 bis 4 Jahren absolut blickdicht.


    Je mehr Pflanzen /m desto eher wird das ganze blickdicht.

    Es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen!!

  • Bambus ist nicht grundsätzlich "Teufelszeug", es gibt sog. Gartenbambus, der keine Rhizomen bildet und völlig harmlos langsam wächst. Als komplette Hecke sicherlich aufwendig, aber als Auflockerung zwischendrin, mehrer Pflanzen nebeneinander, bestens geeignet und immergrün.

  • Mein Fargesia Rufa ist so einer. Nach zwei Jahren blickdicht, nach drei Jahren zwei Meter hoch und wächst in Horsten ohne Ausläufer.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Mein Fargesia Rufa ist so einer. Nach zwei Jahren blickdicht, nach drei Jahren zwei Meter hoch und wächst in Horsten ohne Ausläufer.

    ganz toll , vor allem die ferkelei welche die gesamte nachbarschaft zum besen greifen lässt . nein , nicht nur vier wochen im herbst . vom 01.01. bis 31.12.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Na nun übertreiben mal nicht so. Die paar trockenen Blätter fliegen halt weg. Welche Pflanze verliert nichts? Ist halt Natur. Wer das nicht erträgt soll sich ein Tarnnetz über den Zaun hängen. ;)




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • es sind ja die farghesien ,die sich an die vorgabe nicht wuchern durch ihren horstigen wuchs halten.
    und da es sich um gräser handelt ,haben sie nach einem jahr ihre endhöhe erreicht.
    gefährlich und böse sind phylostachys.


    und Thomas ,ich übertreibe nicht ,es ist die rede von 30m hecke und da kommt die woche eine schubkarre voll zusammden oder mehr .
    die nachbarn wirds freuen

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • bei optimalem wetter machen einige sorten 10-20 cm am tag .

    jupp... man möchte es nicht glauben, aber das ist tätsächlich so. :keule:

  • einige meter entfernt, ein sprössling der unkontrolliert auftaucht, nach 2 tagen schon einen
    halben meter hoch ist. .... :D:motz2:


    von daher, eine funktionierende wurzelsperre ist sehr, sehr wichtig bei dem teufelszeug.
    ansonsten, einen noch schnelleren wachsenden sichtschutz, kenne ich nicht.

  • Man sagt, dass die Chinesen auf diese Weise mit Bambussprossen gefoltert haben.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Na nun übertreiben mal nicht so. Die paar trockenen Blätter fliegen halt weg. Welche Pflanze verliert nichts? Ist halt Natur. Wer das nicht erträgt soll sich ein Tarnnetz über den Zaun hängen.

    Nachbarsgarten (im Westen) hat vorletztes Frühjahr auch eine Bepflanzung an der Grenze bekommen.
    Div. Säulenobst und auch ein paar Bambus.
    Er hat mich sogar vorher gefragt, was ich davon halte: Ich : Obst gut. Bambus macht halt viel Dreck.
    Nun ja...jetzt hab halt ich diese Blätter ständig immer und überall in der Wiese und er nicht (da quasi immer Westwind) :huh: ...und die lassen sich besch... zusammenrechen, weil so dünn und leicht...wer also seinen östlichen Nachbarn ärgern will, nur zu.. ;) .
    und andere Blätter fallen halt im Herbst runter und werden dann innerhalb von ein paar Wochen entsorgt....kein Thema


    Aber man soll nicht jammern. Es gibt in der Straße auch eine ca. 20m hohe Kiefer. Die armen Nachbarn...Schubkarrenweise Nadeln ...und das Harz verklebt alles...

  • Illegale Wildcamper in Deinem Garten könnten morgens erdolcht aufwachen....welch' hinterhältig-grausame Waffe...

    :lol:



    ---------- 5. April 2017, 18:42 ----------


    <X  
    Das hätte ich jetzt nicht wissen wollen. <X

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