WDVS Fassade aus Holzfaser an der Wetterseite

  • Ich habe mal eine Frage,ob jemand schon Langzeiterfahrungen mit Holzfaser-WDVS hat , besonders auf der Wetterseite und Nordseite , wobei auf der Wetterseite Schlagregen wohl ein größeres Thema ist als auf der Nordseite .
    Ich schwanke nämlich noch zwischen Lärchenholzschalung und Putzfassade .
    Es ist meine eigene Baustelle .
    Bestand ist jetzt eine alte rund 14cm dicke Fachwerkwand , ausgemauert mit Vollziegeln .
    Zum Ausgleich und Dämmung kommt jetzt eine ca 20cm HRB Konstruktion davor , dann entweder Hinterlüftete Holzschalung , oder direkt die Putzträgerplatte .
    Dachüberstand ist waagerecht gemessen dann ca noch 60 cm , und das ist auch die Traufseite , welches zu einer unregelmäßigen Vergrauung der
    Holzfassade führen wird .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Das "Motiv" auf meiner HP. 10 Jahre alt HRB mit Holzfaser [definition=50,0]WDVS[/definition].
    Keine Probleme


    Aber das mit dem Putzen und vor allem der Egal-Anstrich war nicht so einfach.


    Gegen die Scheckigkeit gibt Vergrauungsanstrich. Wers mag. Laß doch einfach scheckig werden.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Das mit dem Anstrich ist mit etwas Rätselhaft , am ende ist es doch auch nur Armierungsmörtel und Strukturputz der zu streichen ist , oder wurde da etwas besonderes verwendet ?
    Sicherlich wird da jeder Hersteller sein "eigenes" Material haben , schließlich gibt es ja die Zulassung auch nur auf das Gesamtpaket .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Da stimmte irgendwas nicht mit dem Material. Damals war das Thema, das nur ganz bestimmte Mörtelhersteller überhaupt Putzsysteme für Holzfaserdämmung anboten.
    Ob das heute mehr sind, kann ich nicht sagen.


    Das grösste war der Aussendienstler, der meinte, durch (zulässiges) Verdünnen der Farbe sei die heller geworden. Meine Frag, ob ich dann mit viel Wasser aus schwarzer Farbe weisse machen könne, hat er nicht verstanden :whistling:

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Es ist wohl immer noch so , das jeder seinen "Eigenen " Putz hat , bzw nicht jeden Klebe und Armierungsmörtel bzw Oberputz frei gibt .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Wir haben schon einige Fassaden mit HF [definition=50,0]WDVS[/definition] ausgeführt und bisher Mängelfrei. Auf sorgsame Ausführung der Detailpunkte achten und einen geeigneten Putz wählen, also ein Putzsystem das diffusionsoffen ist

  • Wir haben schon einige Fassaden mit HF [definition=50,0]WDVS[/definition] ausgeführt und bisher Mängelfrei. Auf sorgsame Ausführung der Detailpunkte achten und einen geeigneten Putz wählen, also ein Putzsystem das diffusionsoffen ist

    @flocke, magst Du erklären, was die Vor- und Nachteile gegenüber anderen [definition=50,0]WDVS[/definition] sind und für welche Fälle Du HF-Systeme empfehlen würdest?

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • wuerde mich auch interessieren, evtl. steht sowasvbei in näherer Zukunft an.

  • Für einen Zimmerer stellt sich die Frage eigentlich nicht. Ich verarbeite seit über 20 Jahren fast ausschließlich sog. natürliche Dämmstoffe und bin von deren Eigenschaften überzeugt. Im Holzbau würde ich nie eine kombination von Holz und Polisterol in erwägung ziehen. Die Produkteigenschaften sind zu gegensätzlich.
    Ein [definition=50,0]WDVS[/definition] aus Holzfaser hört sich nicht so schrecklich hohl an, die Algenbildung ist geringer und die Wärmespeicherfähigkeit höher. Hinzu kommt das bei unserem System der äußere Teil der Dämmung recht starr ist, der zur Mauer gewandte Teil besteht aus weicherer Holzfaser, so dass die Däämung überall stramm anliegt und sich leicht justieren läßt.
    Ich halte wenig von problematischen Baustoffen und denke das wir es unserer Umwelt schuldig sind auch nachhaltig zu bauen.

  • kann man dieses System auch bei konventionellen Häusern anwenden?
    Unsere ist z.b. bj. 1958 und z. Zt. mit rauputz behaftet. Ich fange an, mich jetzt mit dem Thema zu beschäftigen. Ich hasse Plastik-WDVS!!!

  • Ja, es wird für konventionelle Häuser in Massivbauweise hergestellt. Der optimalfall ist eine unbeschichtete Außenwand, weil es beim Dämmen von Fassaden zu einer Taupunktverschiebung kommt, kann man aber einfach nachrechnen(lassen). Wir überprüfen noch ob eine Hohlschicht vorhanden ist und blasen diese, bei verhandensein, aus. Ein [definition=50,0]WDVS[/definition], egal welcher Art, ist bei zweischaligen Mauerwerk leider meistens fast wirkungslos.
    Wir sollten hier aber nicht zu weit abdriften.

  • Ich kenne leider nur "Maler" die [definition=50,0]WDVS[/definition] machen. Vielleicht kannst du mir das System Mal per PN schicken, dann kann ich nach Unternehmen in unserer Region gockeln. Danke ;)

  • @flocke kannst Du mir bitte mal per PN verraten wie euer System aussieht , bzw der Hersteller heißt .


    ---------- 21. März 2017, 20:59 ----------


    @flocke, magst Du erklären, was die Vor- und Nachteile gegenüber anderen [definition=50,0]WDVS[/definition] sind und für welche Fälle Du HF-Systeme empfehlen würdest?

    Ich kenne eigentlich nur 1en Nachteil , und das ist der Preis .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Heute hat es übrigens bei uns ordentlich geschüttet mit wind .
    Ich bin mal schauen gegangen als der Regen vorbei war , es ist nicht mal meine Holzkonstruktion nass geworden , also spricht wohl zumindest der Schlagregen bei mir jetzt nicht mehr dagegen .

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  • @flocke


    Ich habs mir mal angeschaut , und fand/finde es recht interresant .
    Aber habe eben mal über Gockel nach Un*******rm gesucht , und Autovervollständigen brachte *****Insolvent ?
    Bei Baulinks stand da auch was zu .
    Mal schauen wer da den Betrieb übernimmt nach dem Insolvenzverwalter .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Pst: Von Dahlenburg (Flocke) Nach Celle sind es nur 1 1/2 Stunden...

    Das weiß ich, ist aber nun auch nicht so ein großes Projekt. Ein Freund von mir ist Malermeister, wohnt auch "nur" 11/2 Std. weg und sagt immer lohnt nicht.