Fußboden im Spitzboden - Bodenbelag

  • Hallo zusammen,


    in meinem Haus ist im 1. OG. die Decke folgendermaßen aufgebaut:
    - Rigipsplatte
    - Dampfsperre
    - Dämmwolle (keine Ahnung welche :-)


    Der begehbare Spitzboden hat nur Bretter als Bodenbelag. Soweit nicht schlimm, aber micht nervt der Dreck - und wenn man mal ohne Schuhe hochgeht hat man gleich immer Holzsplitter im Strumpf.


    Daher meine Frage:
    Ich würde gerne solche begehbaren Dämmplatten ( wahrscheinlich mit 3cm Höhe) im Spitzboden verlegen. Ob die Dämmung was bringt sei dahingestellt, mir gehts hier um den begehbaren Komfort, wenns noch 5 EUR Heizkosten bringt - warum nicht. Was mach allerdings verunsichert: Ist es ein Problem, wenn ich den Fußboden dann sozusagen "abdichte"? Bisher hat die Dämmwolle ja einen entsprechenden "Luftzugang" - der würde dann ja wegfallen. Muss ich mir sogen machen bzgl. Feuchtigkeit oder ähnlichem?


    Danke + Gruß
    alleskoenner

  • Wenn es sich bei den von dir beschriebenen "Brettern" um Rauspund handelt (was ich einfach mal als Beispiel annehme), dann ist die gesamte Konstruktion nach oben hin erstmal diffusionsoffen - alles funktioniert - kein Schimmel...


    Wenn man jetzt darauf noch einen zusätzlichen Belag aufbringt der nicht oder minder diffusionsoffen ist (worst-case osb-Platten; sonst Trockenestrichelemente) kann dieses zu Problemen führen, die Feuchtigkeit aus der Dämmebene kann evtl. nicht mehr ablüften und die neue Oberkonstruktion fängt von unten an zu schimmeln, was mittel- und langfristig zu erheblichen Bauschäden führen kann!


    Gibt reichlich Fälle bei denen genau das oben beschriebene mit OSB-Platten statt Rauspund passiert ist...


    Unter Umständen vom Bauphysiker die ganze Geschichte mal abklären lassen...

  • Rauhspund gegen gehobelte Nut- und Feder tauschen und das prob ist erledigt. Kann man auch partiell und nach und nach machen, je nach Bedarf und Erfordernis. Der Rauhspund gibt dann Heizmaterial.

    Grüsse Peter