Gestaltung Hof/Einfahrt

  • Servus,


    wir haben die letzte Woche Landschaftsarchi und auch einen Landschaftsbauer da.
    Grundsätzlich haben wir uns dazu entschlossen, auf jeden Fall die Entwurfsplanung mit dem Archi zu machen.


    Aber auch der Landschaftsbauer hatte zu unserem Hof eine gute Idee, weil ihm das zu viel unbelebte Fläche vor dem Haus war.
    Erst fand ich die Idee doof, je länger ich mir das aber durch den Kopf gehen hab lassen, desto besser fand ich die..
    Fazit, am Sonntag mal Hammer, Maßband und Absteckeisen abusgepackt und das ganze auch real mit dem Auto ausprobiert - und siehe da: funktioniert.


    Hier mal die ursprüngliche Idee, nach der auch heute schon geschottert ist.


    Wesentliche Nachteile:
    - großes, teures Schiebetor nötig
    - Fußgängerzugang nicht vor der Haustür möglich
    - Hof sehr öffentlich
    - große unbelebte Fläche




    So die neue Idee:



    Im Wesentlichen entsteht ein Hof, der eingerahmt ist durch Haus, Garage und durch Bepflanzung hin zur Straße auch geschützt wird. Damit wird die Fläche "privater" und dadruch besser nutzbar. Zudem kann die Hoffläche vor der Garage nahezu ohne Gefälle erstellt werden (ansonsten wären 50cm Gefälle zur Straße hin zu realisieren).
    Das Fußgängertor könnte man direkt vor die Hustür setzen und großzügig gestalten. Ggf. mit einem hervorgehobenen Weg in der Pflasterfläche.
    Das Tor wäre mit 3 - 4m wesentlich kleiner und günstiger.
    Von der Straßenansicht wäre viel mehr grün zu sehen.
    Bzgl. Abwassergebühren wäre es ebenfalls vorteilhaft, weil das Niederschlagswasser nicht durch Gefälle der Straße zugerechnet wird, sondern in den Beeten versickern kann (gebührenfrei).
    Nur die Pflasterfläche wird etwas größer. Ggf. kommt das aber durch das kleiner Tor auf +- 0 raus.
    Die Wendemöglichkeit rechts vom Haus liese sich auch als Stellplatz nutzen (aber nur temporär) und deutet zugleich auch die Zufahrt in den Garten an (für Heckenschnitt etc.. soll man auch mal mit Hänger in den Garten fahren können).


    Nachteilig sehe ich nur das etwas umständliche Verlassen des [definition=52,1]Grundstück[/definition] - rückwärts neben das Haus, und vorwärts raus. Aber es geht (ausprobiert!) und ich denke nach 50x kann man das im Schlaf.


    Die Pflasterfläche könnte man reduziere, in dem man im Bereich der Zufahrt Rasenwaben nimmt und extensiv beplanzt. Nur haben wir viel Schnee, und habe da Bedenken bzgl. der Räumbarkeit.


    Meinungen?!

  • du hast das ganze doch schon mal mit etwas anderer Zielsetzung diskutiert und damals auch viel erläutert. Stell doch mal einen Link zu deinem alten Beitrag ein, vielleicht erleichtert das die Einfühlung in die Gedankengänge.

    Es grüßt


    Manfred Abt
    Ingenieurbüro AQUA-Bautechnik GmbH

  • Schwer zu sagen, indirekt hast du die Antwort ja schon selbst gegeben ;)



    Wenns eine reine Privatnutzung ist, würde ich auch nicht zu viel zupflastern,
    halt so dass es passt und man mit dem KFZ einigermassen rein- & rauskommt.



    Bedenken würde ich dabei noch folgendes, abgesehen von der Regenwassergebühr:



    - in Zukunft reine Privatnutzung absehbar?



    - ich kenne den hinteren Gartenbereich nicht, deswegen Frage,
    käme im E-Fall da mal noch irgendwo ein Bagger/Baugerät durch, ohne Bepflanzung zu zerstören



    - viele Plasterflächen = wenig Arbeit, aber wenn ... dann stupide Arbeit,
    ich mähe lieber 5x den Rasen als Fugenkratzen - oder man weicht auf die Chemiekeule aus



    - Schnee schippen:
    Je nach Schneelage, man schippt genausoviel, wie man braucht um vom [definition=52,1]Grundstück[/definition] zu kommen,
    insbesondre dann, wenn soviel liegt, dass man nimmer weiss wohin damit



    Also so eine richtige Meinung hab ich dazu nicht, dazu fehlen einige Infos (privat <> späteres Gewerbe usw),
    aber ich hab noch eine (blöde) Idee zur Auflockerung:



    eine Pflanzinsel, also quasi eine Umfahrt



    Die Fahrkurven müssten es hergeben (nicht geprüft), billiger wird es dadurch nicht werden, eher andersrum,
    war halt nur eine spontane Idee.

    ---
    It's not the hammer, it is the way you hit.

  • du hast das ganze doch schon mal mit etwas anderer Zielsetzung diskutiert und damals auch viel erläutert. Stell doch mal einen Link zu deinem alten Beitrag ein, vielleicht erleichtert das die Einfühlung in die Gedankengänge.

    Stimmt! Hatte ich total vergessen.. *schäm*
    Garageneinfahrt - Höhen und Gefälle




    - in Zukunft reine Privatnutzung absehbar?

    ja





    - ich kenne den hinteren Gartenbereich nicht, deswegen Frage,
    käme im E-Fall da mal noch irgendwo ein Bagger/Baugerät durch, ohne Bepflanzung zu zerstören

    Plan ist genordet. Zufahrt zum Garten soll im Osten ermöglicht werden.





    - Schnee schippen:
    Je nach Schneelage, man schippt genausoviel, wie man braucht um vom [definition=52,1]Grundstück[/definition] zu kommen,
    insbesondre dann, wenn soviel liegt, dass man nimmer weiss wohin damit

    Wir haben tendenziel viel Schnee. Aber gerade die Beete/Ränder rund um die Flächen bieten viel Ablagefläche.





    eine Pflanzinsel, also quasi eine Umfahrt

    haut nicht hin, hat den selben Grund, wie das 6m Tor: je nahdem ob Ein- oder Ausfahrt hat man andere Fahrkurven - da bleibt kein Platz.

  • Mir wäre der erste Entwurf auch zu "offen" zur Straße hin. Ihr könntet auch - statt alles zu pflastern - überlegen, ob ein Teil der Flächen vielleicht als wassergebundene Decke ausführen lasst, das wäre ggfs. etwas günstiger als Pflaster.

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -

  • Was sagt eigentlich bei euch die GRZ aus ?

    gibt keine GRZ, ist unbeplanter Innenbereich (§34).


    Also Art und Maß der baulichen Nutzung wie die Umgebung. Da sind viele Hofstellen mit teilw. mehreren 100 m² geplfasterten Innenhöfen - da hab ich keinen Blutdruck.

  • @SirSydom : Vor allem ist Dein [definition=52,1]Grundstück[/definition] sowieso nicht so klein. Habt ihr Euch für eine Variante entschieden?

    Off-Topic:

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • wir werden das mit unserem Landschaftarchitekten erarbeiten..


    bin nur am überlegen, ob ich ihm nur das Problem, oder auch den Lösungsvorschlag mitgeben soll - von wegen Scheuklappen und so.

  • Erstmal nur das Problem mitgeben. Lösungsvorschlag erst, wenn er mind. zweimal zu einem anderen, unbefriedigenden Ergebnis gekommen ist.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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