Gebäude aus dem Drucker

  • Über den Link bin ich gerade gestolpert. Das Video fand ich beeindruckend, auch wenn es Werbung ist. Ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommt. BIM³, oder Blödsinn? Was meint das Forum?

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Gibt ja bei Forschung aktuell immer wieder Meldungen darüber. Bei speziell diesem wundert mich aber nicht, dass das Gebäude rund ist! Interessant wäre ein gerades Haus bei diesem Konzept. Wie gerade würde das werden? Gut, ich kann mir mit der Technologie durchaus vorstellen, dass gerade Wände gedruckt werden können, aber das ineinander verschachteln , anbinden etc....

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • mit 3-D druckern kann man ja einiges veranstalten....


    aber damit ein gebäude ausdrucken?
    das dürfte noch einige jahrzehnte,wenn nicht jahunderte gehen.

  • aber damit ein gebäude ausdrucken?
    das dürfte noch einige jahrzehnte,wenn nicht jahunderte gehen.

    Jahrzehnte und da auch eher wenige, sehr sehr wenige!
    Wir staunen ja schon gar nicht mehr so recht darüber, dass es überhaupt geht. Vor einigen Jahrzehnten war sowas dich noch Utopie! Ich erinnere an die ersten Computer, die ersten PCs zu Hause, die ersten (Nadel) Drucker...

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  • funzt nicht.


    und mit russischen links bin ich `eh immer vorsichtig.

  • Nachtrag m: Und zwar um das als günstigen Standard anbieten zu können.


    ---------- 10. März 2017, 15:10 ----------


    Nochn Nachtrag für Baumal: 3D-Druck, deutschsprachige Seite, eingebettetes Tubenvideo auf Englisch, mehrere Druckverfahren für Häuser sind auf dieser Seite verlinkt.

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  • das dürfte noch einige jahrzehnte,wenn nicht jahunderte gehen.


    Jahrhunderte sicherlich nicht. Es gibt ja schon erfolgreiche Versuche.


    Shanghai: 10 Häuser aus dem 3D-Drucker innerhalb eines Tages - 3Druck.com


    oder hier


    http://orange.handelsblatt.com/artikel/22482


    und Google findet sicherlich noch eine Menge mehr.


    Man darf jetzt nicht den Fehler machen, und die gleichen Maßstäbe anlegen wie bei konventionellen Bauten, deren Technik sich ja schon über Jahrhunderte entwickeln konnte. Es gibt sicherlich noch eine Menge Probleme zu lösen, doch im Ansatz funktioniert das Konzept, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses weiter entwickelt wurde.
    Hättest Du vor 50 Jahren einen Bauingenieur gefragt, ob man Beton nicht einfach auf 100m Höhe pumpen könnte, dann hätte er Dich für verrückt erklärt, und sein bisheriges Verfahren, Kübel mit Kran hoch, vehement verteidigt. Heute pumpen die den Kram 200m hoch, und über Zwischenpumpen auch auf 600m, wie man in Dubai gesehen hat.


    3D Druck ist jetzt keine neue Erfindung, und genau so wie man technische Verfahren im Maßstab ständig verkleinert, kann man sie auch vergrößern. Probleme sind da um sie zu lösen, aber wir schauen lieber zurück als nach vorne. Es würde mich daher nicht wundern, wenn in 10 Jahren die ersten Chinesen mit ihrem Drucker in DE stehen und hier Häuser drucken, während die deutschen Ingenieure "handwerkermäßig"das alles als Pfusch bezeichnen. Irgendwie bezeichnend für die Entwicklung in DE in den letzten Jahrzehnten.

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  • dann druck mir mal eben so, z.B. eine 3-schichtige aussenwand aus....


    ich möchte nicht behaupten das geht nicht.
    aber jetzt noch nicht.

  • Baumal: Da muss man anders denken. Bin mir sicher, dass da etwas in naher Zukunft entwickelt wird.

    was kostet so ein drucker dann? :D

  • Du weisst doch selbst, wie es in den Anfängen war: Die ersten Geräte horrend und dann... kann sich sein Teenie leisten. Um es überspitzt zu formulieren.

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  • das wars`s dann mit dem beruf eines architekten,
    oder handwerker oder bauingenieur...... :D

  • das wars`s dann mit dem beruf eines architekten,
    handwerker oder bauingenieur...... :D


    Die siehst das zu engstirnig. Warum sollte man auf einen Architekten verzichten? Ich brauche weiterhin jemanden der mir einen Plan macht, einen Statiker der rechnet, und dann jemanden der die Maschine programmiert und füttert. Die Veränderungen werden sich also weniger im Bereich Planung vollziehen, auch wenn dann "neue" Materialien (Beton, mit Faserrn etc. ) zum Einsatz kommen, sondern bei der Ausführung des Bauvorhabens.


    Als vor Jahrzehnten HRB im EFH Bereich salonfähig wurde, hat man auch den Weltuntergang prophezeit, und wie sieht´s heute aus? Schaue ich aus dem Fenster, dann ist die Welt immer noch da, halt ein bisschen anders wie vor 100 Jahren. Aus den ersten Pappkartonschachteln wurden ausgewachsene Häuser, und heute ist HRB eine (anerkannte) Möglichkeit von Vielen. Warum sollte nicht in Zukunft ein Teil der Neubauten "gedruckt" werden? Es besteht doch ein Bedarf an günstigen Häusern, also muss man diesen irgendwie bedienen, und wenn am Ende nur 20% der Baukosten eingespart werden, ist das auch ein Erfolg.

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  • der drucker kann aber nur eines, nämlich beton.


    bevor der mir einen HRB ausspuckt, gehen noch einige jahrzehnte ins land.

  • Gnaa, nicht so eindimensional denken! Beton ist nicht HRB ist nicht Porenbeton etc. Wer weiß, welche "Druckstoffe" dafür entwickelt werden.

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    Einmal editiert, zuletzt von Anda () aus folgendem Grund: Schreibfehler beim Handytippen

  • der drucker kann aber nur eines, nämlich beton.


    bevor der mir einen HRB ausspuckt, gehen noch einige jahrzehnte ins land.

    Wach mal auf. Was glaubst Du wie OSB hergestellt wird? Die Platten wachsen nicht so auf den Bäumen.


    im Prinzip ist es egal, ob der Drucker Beton oder Kunststoff, oder Holzfasern, oder Ton, oder was auch immer druckt. Vielleicht drucken die irgendwann auch einmal flüssiges Metall, ist ja nur eine Frage der Temperatur. ;)


    Vielleicht besteht der zukünftige HRB nicht aus reinem Naturholz, sondern die Rahmen werden gedruckt aus einer Masse mit Holzfasern, Leim, Kunststoff oder was weiß ich. Die Frage ist aber, ob das überhaupt notwendig ist, denn bereits heute wird ja das Holz maschinell hergestellt, da wird man durch Drucken auf der Baustelle nicht mehr viel einsparen können.

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  • Tja, an solch einem Beispiel kann man gut sehen, wie reserviert ein großer Teil unserer Bevölkerung gegenüber Neuerungen ist. Deutschland läuft Gefahr technisch abgehängt zu werden, denn irgend wann genügen die alten Traditionen nicht mehr.


    Beim 3D-Druck wird aber eine BIM mäßige Planung wichtiger als zuvor, weil dann jedes Detail von Anfang an stimmen muss. Wenn der Drucker los legt, muss das Hausmodell 100% fest liegen. Da kann man nicht mal am WE vorbei kommen und ne Wand mal umplanen, weil der Hausherr doch lieber in einem Zimmer mehr Fläche und im anderen weniger will. An der Technik wird ja seit vielen Jahren geforscht und wird nicht mehr lange dauern, bis das Verfahren ausgereift sein wird. Ich kann mir vorstellen, dass man zuerst damit beginnt Fertigteile in dieser Technik zu drucken, die dann auf der Baustelle zusammen gebastelt werden. Später wird dann der Drucker vor Ort stehen und das Haus komplett fertig ausdrucken und Roboter übernehmen den Innenausbau.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • dann sollen sogar in der antarktis innerhalb 24 stunden
    häuser ausgedruckt werden?


    schöne zukunftsaussichten.... :wall:


    irgendwie, ist unser planet einzigmal.
    man sollte in auch erhalten.

  • Wer weiß, wohin die Entwicklung gehen wird. Die Entwicklung in diesem Bereich entwächst langsam den Kinderschuhen, und sollte sich ein Bedarf für solche Häuser zeigen, dann wird sicherlich weiter entwickelt und optimiert.


    Das erste Auto schaffte auch keine 200km/h.

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  • Wer weiß, wohin die Entwicklung gehen wird.

    dann sollen sie auf dem mars häuser drucken,
    aber nicht in der antarktis.... ;)

  • Ich denke mal, dem Drucker ist es egal, ob Arktis oder Antarktis, ob Afrika oder Asien, ob Amerika oder im Odenwald.
    Die Technik muss man halt den Umgebungsbedingungen anpassen, und wer weiß, vielleicht druckt das Teil irgendwann auch Unterkünfte auf dem Mond oder Mars, oder unter Wasser .

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  • .... und wer weiß, vielleicht druckt das Teil irgendwann auch Unterkünfte auf dem Mond oder Mars, oder unter Wasser .

    was wir, mit sicherheit nicht mehr erleben werden...... :D

  • Wichtig ist, dass man damit Kosten sparen kann und nicht vom Arbeitsmarkt abhängig ist und das Gerät immer arbeiten kann, auch Tag und Nacht. Es geht halt immer um die Kosten. So wie sich diese Art Roboter entwickeln werden, so werden sich auch die Roboter, die dann für den Innenausbau nötig sind entwickeln. Als erstes wäre eine brauchbare Lösung für das Einsetzen der Fenster und für die Putzarbeiten ganz nett... Wird aber erst viel später kommen. Aber wenn so ein Roboter Tag und Nacht arbeitet und die Wände eines EFH in zwei oder drei Tagen komplett druckt, sind enorm Kosten eingespart worden und auch viel Zeit.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Wichtig ist, dass man damit Kosten sparen kann und nicht vom Arbeitsmarkt abhängig ist und das Gerät immer arbeiten kann,

    toll ist dann , das man millionen häuser herstellen kann , die sich keiner leisten kann , weil die ARGE keine kohle mehr auspuckt ... :rakete:

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • toll ist dann , das man millionen häuser herstellen kann , die sich keiner leisten kann , weil die ARGE keine kohle mehr auspuckt ... :rakete:

    Da bin ich mir nicht so sicher, denn man braucht Leute für Entwicklung, Fertigung, Transport, Bedienung, usw.


    Es käme heute niemand auf die Idee, auf Bagger oder Baukran zu verzichten, obwohl es früher ja auch ohne ging.

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