Verputz an Garage - Stirnseiten

  • Hallo zusammen,


    der Verputzer hat letzte Woche bei uns angefangen,Gerüst gestellt und erste Vorarbeiten gemacht. Heute morgen hat er mir allerdings eine Problemstelle an unserer Garage gezeigt, bei der er Bedenken hat.
    Es geht um die Stirnseiten der garage wo die Decke auf den Mauern aufliegt. Leider hat er den Verlauf bereits vorbehandelt.
    Nun sagt er, dass hier eine Unterkonstruktion hin muss, da der Putz später zu 100% Risse bekommt an der Schnittstelle. Seine Argumentation kann ich nachvollziehen. Was ich nicht nachvollziehen kann ist, dass er hier eine Lattung auf der Stirnseite (über den Garagentoren) haben möchte die mit Blech verkleidet werden soll, von mir oder dem Dachdecker.
    Auf Nachfrage ob er hier einen Kellenschnitt oder eine Putzträgerplatte montieren kann, hat er gegrummelt und was gesagt von...muss ich noch mal klären....


    Frage: Was wären hier die Lösungsansätze für die IST-Situation (siehe Bilder)? Unabhängig von evtl. bereits bestehenden Baufehlern o.ä. Ich hätte gerne dass die Stirnseiten verputzt werden... Wenn die Experten aber auch sagen...lohnt sich nicht, dann ist das eben so...


    Freu mich über Rückmeldungen.


    Ja. ich weiss...es gibt keinen Planer. Habe unsere Situation ja bereits in meinem ersten Thread geschildert.


    Gruß

  • Normalerweise wird zur Rissminderung dort ein Gewebe eingeputzt.


    Betonteile im Mauerwerk sind ja nun kein Hexenwerk und nicht so selten wie Palmen auf dem Himalaya

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Hallo maba,


    wieso wurde denn nicht bis Oberkante Sparren ausgemauert? ( Ist jetzt eh zu spät, nur hätte man so diese blöde Ecke vermeiden können ). Ich habe schon Garagen ähnlicher Ausführung gesehen, da wurde eine Dämmung in dem Spalt angebracht und mit extra Gewebe überputzt, gerissen ist es trotzdem am Übergang Mauerwerk - Dämmung...
    Die Variante mit der Unterkonstruktion und einer Verkleidung mit einem Kantteil oder Schiefer oder was auch immer ist eine funktionierende Lösung, wenn auch optisch nicht unbedingt sehr ansprechend ( aber das ist Geschmack Sache )

  • Entschuldigt bitte. Hier habe ich nicht ausführlich genug Input gegeben.
    Der Verputzer sagt, dass es auch mit dem von Ihm natürlich geplanten Gewebe reißen wird....

    würde ich auch sagen, wäre ich verputzer. :lol:


    das ist kein hexenwerk gewebe einzulegen.
    eigentlich sollte dann nix mehr großartig "reißen".


  • @gunther1948 lässt sich schlecht erkennen, aber der Rücksprung muß ja irgend einen Grund haben und da ist der Einfachste ein Sparren. Kann natürlich sein, dass meine :glaskugel: vom vielen Regen ein bisschen getrübt/dreckig ist. Vielleicht kann der TE ja noch ein bisschen weiter helfen, ob es hier Sparren gibt oder eine Stb-Decke.

  • Stahlbetondecke.....


    Danke für die Bemühungen.
    Der Rücksprung allerdings der eingekreist ist, sind Holzbalken die vom Dachdecker als Grundlage für die Attika auf die Stahlbetondecke montiert wurden.

  • erstmal planlos anfangen und wenn die ersten arbeitsschritte gemacht wurden, dann mit bedenken um die ecke kommen. ich liebe solche vorgehensweisen von handwerkern!


    wenn die bedenken zu recht bestehen, dann sollten diese vor beginn der arbeiten angemeldet werden, so dass der bauherr auch noch darauf reagieren kann.


    @ maba - beim dachabschluss im über übergang zum putz fehlt denkweise!

  • Das ist ziemlich verkorkst, denn die Bekleidung des Attikaholzes gehört dazu.
    -> Einmal Verkleidung Drumherum - bis zum Mauerwerk oder bis zum Boden.

    Nachdenken kostet extra!