12 qm mehr Sonnengarten oder kein Risiko bei Starkregen?

  • Hallo Bauexperten,


    wir wollen ein eingeschossiges Haus, 8 m auf 11 m, bauen.


    Von der Straßenseite aus betrachtet fällt das [definition=52,1]Grundstück[/definition] ca. 1,50 m ab, ebenso fällt das [definition=52,1]Grundstück[/definition] von der Straßenseite aus betrachtet von links nach rechts um ca. 50 cm ab. Die eine 8 m breite Giebelseite verläuft parallel zur Straße.


    Bezüglich des Hauseinganges gibt es nun 2 Möglichkeiten: Entweder befindet sich der Hauseingang an der Straßenseite, dann gibt es ein Gefälle zwischen der Straße und dem Hauseingang von ca. 23 cm auf 5 m Entfernung. Bei Starkregen bestünde also prinzipiell die Gefahr, daß Wasser von der Straße in den Hauseingang läuft.


    Oder der Hauseingang wird von der Straßenseite aus betrachtet rechts seitlich geplant. Dann würde der Hauseingang 1,30 m höher liegen als der Zufahrtsweg zur Garage. Bei Starkregen würde es demzufolge keine Probleme geben.


    Der Seiteneingang hätte den Nachteil, daß der Baukörper 1,20 m nach links verschoben werden müßte, da ansonsten die Treppe zum Zufahrtsweg zu weit in den Zufahrtsweg hineinreichen würde, man käme mit einem Auto an der Treppe nicht mehr vorbei. Wenn der Baukörper nach links verschoben wird, gehen ca. 12 qm vom „Sonnengarten“ in Südwest verloren. Das ganze [definition=52,1]Grundstück[/definition] ist 640 qm groß.


    Für was würdet Ihr Euch entscheiden? 12 qm mehr Sonnengarten und erhöhtes Risiko bei Starkregen oder 12 qm weniger Sonnengarten und kein Risiko bei Starkregen? Jetzt schon einmal Danke.

  • Was ist Sonnengarten? Ein Stück Garten das verloren geht vom [definition=52,1]Grundstück[/definition] ? Bei mir würde Sicherheit vorgehen. Bin aber auch nur Laie auf dem Gebiet!

  • mittels varianten in der entwurfsplanung, die ideale lösung erarbeiten.

  • Ich sehe bei 23 cm Gefälle auf 5m keinerlei Probleme mit Starkregen. Vernünftige Entwässerung planen, Rigole einbauen, Seitliches Gefälle einbauen, gibt verschiedene Möglichkeiten...

  • Vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Lawrence, so ist es, ich bin leider kein Millionär.

    das ist eben der falsche weg!


    bei erika0815 kostet die variantenbearbeitung extra, beim architekten eben nichts extra, es sei denn, du änderst abgeschlossene planungsschritte.

  • Das ganze haben wir doch schon mal durchdekliniert und ich habe die Beschreibung damals so wenig verstanden wie heute. Die Zeichnung hat es nicht besser gemacht.
    Was muß ein Architekt, ein Bauherr leisten?


    Und Erika 0815 kostet nicht mehr als eine Architektenplanung, wenn es die gleiche Qualität und Ausstattung hat.


    Wenn ja aber doch die Baugenehmigung da ist, also eine Tektur oder ein neuer Antrag nötig ist, warum wird dann nicht ein vernünftiger Architekt beauftragt, dessen Werk dann der [definition=33,0]GÜ[/definition] umsetzt?
    10 € sparen und dafür dann den Rest des Lebens in irgendwelchen halbgaren Lösungen leben? SUUUUPER!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Es ist eine Illusion und Marketing der Fertighausanbieter zu suggerieren, man würde mit diesen immer günstiger bauen als mit Architekt bei vergleichbarer Qualität.

    Aber das Geschäftsmodell funktioniert, und das nicht erst seit heute. :D

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  • Und Erika 0815 kostet nicht mehr als eine Architektenplanung, wenn es die gleiche Qualität und Ausstattung hat.

    Wenn aber das Budget dafür nicht reicht, kann man mit Abstrichen bei Qualität und Ausstattung mit Erika 0815 eben seinen Bauwunsch trotzdem realisieren, mit einem Architekten leider nicht mehr. Oder hast Du schon mal eine Hütte für 200k-250k incl. Planungskosten gebaut?

  • Wenn man nur irgendein Haus bauen möchte, Hauptsache Dach über'm Kopf, dann kann man mit Haus xy aus dem Katalog wohl etwas günstiger fahren. Grundriss 08/15 schmerzfrei auf's [definition=52,1]Grundstück[/definition] gesetzt, fertig. Dann vielleicht noch beim Innenausbau Gewerke herausnehmen und mit Material aus der Bucht in DIY rein basteln, spart sicherlich auch noch ein paar Euro.


    Das Haus wird dadurch sicherlich billiger, im wahrsten Sinne des Wortes. Muss jeder selbst entscheiden, wo seine Schmerzgrenze liegt.

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  • Oder hast Du schon mal eine Hütte für 200k-250k incl. Planungskosten gebaut?

    mit sicherheit nicht - hütten hat er bestimmt als kind gebaut, die haben meist nix gekostet. irgendwann ist es dann mit hüttenbau vorbei. wenn ich mir die homepages mancher [definition=33,0]GÜ[/definition]'s anschaue, da gibt es schon mal hütten.

  • Das Haus wird dadurch sicherlich billiger, im wahrsten Sinne des Wortes. Muss jeder selbst entscheiden, wo seine Schmerzgrenze liegt.

    Die Frage ist halt auch, was die Alternative zur Schmerzgrenze ist. Ich kenne Leute, die für alles andere als optimal für sie zugeschnittene Mietwohnungen wesentlich mehr Geld ausgeben, als sie für eine 100% Finanzierung so eines 08/15-Häuschens ausgeben müssten. Ich wüsste welchen Weg ich da nehmen würde.


    @Gast1234: Sollte das jetzt witzig sein oder hast Du wirklich nicht verstanden, dass man zu einem kleineren Haus umgangssprachlich oft Hütte sagt?

  • ich habe deinen beitrag verstanden, es ist herabwürdigend ein kleines haus als hütte zu bezeichnen. auch solche investitionen des lebens haben das anrecht einer normalen bezeichnung.


    ich habe nichts dagegen, wenn du ein schlecht gestaltetes haus als hütte bezeichnest!

  • Bei all denen, die konstruktive Beiträge zu meiner Problemstellung beigetragen, bedanke ich mich. Der Hauseingang wird an die Straßenseite kommen und damit wird dieses Haus optimal für dieses Gelände im Rahmen des vorhandenen Budgets geplant sein. Im übrigen war an der Planung außer dem Architekten des [definition=33,0]GÜ[/definition], außer diesem Forum, noch ein befreundeter Architekt mit geringem Zeitkontingent und eine Architektin des VPB beteiligt. Dennoch ist es doch sicherlich gut, wenn man sich als Laie und Bauherr auch eine eigene Meinung im Austausch mit anderen bildet oder? :):):)

  • ich habe lang genug dort gelebt und gearbeitet - das ist mir neu.

  • Der ganze Grundriss verändert sich doch mit dem Hauseingang, oder?
    Bilder würden wirklich helfen.

    Solche Feinheiten spielen bei 08/15 keine Rolle. Zur Not werden noch ein paar Zwischenwände verschoben, und dem Kunden als "Planung " verkauft. Der weiß es nicht besser und freut sich sogar.

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  • Hallo Premiumbreze,


    der Grundriß würde sich laut Aussage der Architektin des VPB nicht grundlegend verschieben, der [definition=34,0]HWR[/definition] und die Gästetoilette würden kleiner werden, wären aber immer noch groß genug.


    R.B., es gibt natürlich auch im Architektenbereich die Möglichkeit, sich eine zweite Meinung einzuholen.

  • Mir ist die Situation ohne maßstäblichen Plan nicht ausreichend nachvollziehbar. Grundsätzlich sehe ich planerisch auch bei größeren Gefällen Möglichkeiten des sinnvollen Umgangs damit. Es bilden sich übrigens auch in bewegten Topographien bei Starkregen nicht gleich Seen in jeder Senke!

  • wenn niemand das gebäude kennt und weiss, wie das bauwerk im baufenster platziert wird, ist der höhenplan allein nicht aussagekräftig.

  • Wie @Gast1234 schon schrieb: Ohne Darstellung von Haus und "Sonnengarten" (was soll das sein? habe ich noch nie gehört!) ist der Höhenplan nicht verwertbar.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ich kenne Leute, die für alles andere als optimal für sie zugeschnittene Mietwohnungen wesentlich mehr Geld ausgeben, als sie für eine 100% Finanzierung so eines 08/15-Häuschens ausgeben müssten. Ich wüsste welchen Weg ich da nehmen würde.

    Das zeigt doch den ganzen Blödsinn Deiner Stoßrichtung!
    Eine 100 % (wohl eher 110% _Nebenkosten) Finanzierung ist wirtschaftlicher Unfug.
    So haben die Immobilenkrisen immer angefangen. Die Leute konnten oder wollten (Trennung) die Hütten nicht mehr abtragen und beim Verkauf haben sie nur 60 oder 70% der Finanzierungssumme bekommen. Rumms - der Kredit platzt.
    100% Finanzierung in Niedrigzinsphasen ist UNfug, weil da die Baukosten hoch sind und in Hochzinsphasen, weil es wenig Geld für die max. leistbare Rate gibt.


    Im Übrigen kann man auch mit Architekten preiswerte und sogar billge Häuser bauen.
    Sogar Erika 0815.


    Das Problem ist nur, das ein Architekt den Kunden nicht so langsam über den Tisch zieht, das er das als Nestwärme empfindet, sondern dem Kunden sagt, wo der Schuh überall drückt und bei echtem :pfusch: sich auch noch freizeichnen lassen wird.
    Augen zu und durch funzt also nicht.
    Und DAS stört die Leute. Die wollen die bunten Gewissenspillen für die "Wird schon gutgehen, die machen doch mit unserem Geld keinen Mist" Einstellung!

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