Zentrale Wasserenthärtung notwendig?

  • Mahlzeit zusammen.


    Wir grübeln derzeit noch, ob eine zentrale Enthärtungsanlage für uns Sinn macht. Das Wasser im Baugebiet hat laut Auskunft des örtlichen Wasserversorgers folgende "Eckdaten":


    -Härtebereich 3 (hart)
    -Karbonhärte 10,3 - 11,8 °dH
    -Gesamthärte 13,8 - 17,0 °dH


    Die Ansage bei der Bemusterung war, dass eine Enthärtungsanlage ab "14" (vermutlich Gesamthärte) empfohlen wird. Da fängt unser Härtespektrum an. Als Vorteile würden wir uns signifikant weniger Reinigungsaufwand bei Armaturen und in den Feuchträumen nebst besserem Schwarztee vorstellen. Nachteile: -Anschaffungskosten, -fortlaufende Unterhaltskosten, geringerer Mineralgehalt im Trinkwasser = Mineralwasser kaufen = zusätzliche Mehrkosten.


    Hat irgendwer positive / negative Erfahrungen mit solchen Anlagen und würde sie empfehlen oder eher abraten? Wir freuen uns über jeden Hinweis.


    Danke + Gruß
    --
    Fomes

  • Ich würde zuerst einmal ohne Wasserenthärtung testen, die Anlage kann man später immer noch einbauen. Bei 14°dH würde ich von einer Enthärtung absehen.
    Die WW Erzeugung nicht mit hohen Temperaturen fahren, und dann Erfahrung sammeln.

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  • Könnte man eine Enthärtungsanlage nicht so einbauen, dass sie nur bestimmten Zapfstellen vorgeschaltet ist. Also beispielsweise alles bis auf den Küchenanschluss, wo man dann weiterhin unbehandeltes Trinkwasser zapfen kann?

  • Das wäre sicherlich möglich. Man muss dann nur die Leitungen zu den Zapfstellen entsprechend planen.

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  • Mein Nuer Heizungsbauer hat eine Enthärtunganlage nur die Heizung vorgesehen - Kostenpunkt 1000 Euro. Warum ist derzeit naturgemäß unklar, dass werde ich noch rausfinden.

    Bei Euch in der Ecke scheint das Wasser relativ hart zu sein.

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  • Ich weiß nur, dass Chefin immer wieder jammert. In der Nordstadt scheint das Wasser härter zu sein als bei Dir. Könnte aber auch eine subjektive Einschätzung sein.

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  • Mein Nuer Heizungsbauer hat eine Enthärtunganlage nur die Heizung vorgesehen - Kostenpunkt 1000 Euro. Warum ist derzeit naturgemäß unklar, dass werde ich noch rausfinden.

    Kann eine gite Idee sein. Habe gerade die 2. Pumpe binnen eines Jahres an den Kalk verloren ... Auf meine Frage, ob eine Enthärtungsanlage Sinn macht, meinte der Heizungsfachman, dass ich ja eine für die Heizung bräuchte, und nicht für Brauchwasser. Muss er erst mal schauen...


    Ich vestehs allerdings noch nicht ganz (war nicht vor Ort, um ihn zu fagen): Welches Wasser enthärtet denn eine Anlage für die Heizung?

  • Da hat der Heizungsfachmann Recht. Bei der Zirk.pumpe hätte ich Bedenken, bei der Heizkreispumpe nicht. Man sollte aber schauen, ob der Wärmeerzeuger nicht behandeltes Füllwasser für den Heizkreis erforderlich macht.

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  • wir haben hier 18°dH.


    die heizung kommt damit gut zu recht.


    den wasserkocher und CO,muß man halt öfters mal entkalken.

  • 18°dH ist so die Grenze,ab der ich auch ernsthaft über eine Enthärtung nachdenken würde.
    Bei den genannten 14°dH könnte ich mir das noch verkneifen. Da würde ich lieber schauen, ob ich mit der Praxis klar komme.

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  • Welche Geräte sind am meisten betroffen wenn man so einen hohen Wert hat.


    Meine Schwester und wir wohnen im selben Wohngebiet.


    Bei uns zum Glück noch nichts gewesen.


    Bei meiner Schwester waren die Herren vom Küchenstudio schon da .Ihre Spülmaschine defekt.
    Der Grund war der Kalk


    Im Gäste WC läuft Wasser in WC weil der Schwimmer nicht richtig schliesst.Grund verkalkt.


    Wir haben ein Wert über 20

  • Qu


    Quelle / Begründung ?
    Ich bin sehr froh über unsere Enthärtung. Haben 18gh. Geschmacklich kein Unterschied.

    Bei den üblichen Ionenaustauschern werden die Calcium Ionen durch Natrium Kationen ausgetauscht. Das ergibt Salz, wie ungesund das ist, ist die Frage. Mit Sicherheit sollte man dies beachten.
    Wenn es dann ein Kunstharz-Ionenaustauscher ist können diverse Anteile aus dem Kunstharz in das Trinkwasser abgegeben werden.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.

  • 3. Versorgungsgebiet Oppelsbohm, Rettersburg, Linsenhof
    Nitrat: 17 mg /l, Blei: < 0,001 mg /l, Pflanzenschutzmittel: nicht nachweis-
    bar; Gesamthärte 23,7 °dH – Härtebereich 4.



    Die Werte bei uns :eek:

  • Bei meiner Schwester waren die Herren vom Küchenstudio schon da .Ihre Spülmaschine defekt.
    Der Grund war der Kalk

    da hilft eigentlich spülmaschinensalz.


    ...."Gesamthärte 23,7 °dH"


    das ist mal eine ansage, müsst ihr das trinkwasser kauen? ^^

  • Quelle / Begründung ?
    Ich bin sehr froh über unsere Enthärtung. Haben 18gh. Geschmacklich kein Unterschied.

    Unser Wasser ist mindestens genauso hart (ist im ganzen Voralpenland ähnlich). Wir haben daher in der Arbeit eine Enthärtungsanlage bekommen. Das Wasser schmeckt seitdem leicht salzig und der Kaffee mit dem eigenen, nicht enthärteten Leitungswasser von zu Hause schmeckt deutlich besser. Das haben auch die Kollegen festgestellt, ohne dass ich vorher gesagt habe, dass ich mein eigenes Wasser verwendet habe.


    Zudem wurden wir darüber informiert, dass der Genuss des enthärteten Wassers in größeren Mengen zu Bluthochdruck führen könnte, was daran liegen soll, dass Calcium-Ionen gegen Natrium-Ionen ausgetauscht werden. Da ich sehr viel Tee trinke, nehme ich seitdem mein Wasser von zu Hause mit in die Arbeit.


    Übrigens schützt auch die Enthärtungsanlage nicht wirklich vor Kalk. Wassekocher und Kaffeemaschine müssent trotzdem immer wieder entkalkt werden, wenn auch etwas weniger oft.


    Man kann z.B. hier: Wasserenthärtung etwas zu den gesundheitlichen Nachteilen der Wasserenthärtung finden.


    Zitat:
    "Nachteile:
    Gesundheit: Erhöhung des Natriumgehalts im Trinkwasser durch Ionenaustausch (insbesondere Bluthochdruck, Säuglingsnahrung), Gefahr der Kontamination des Trinkwassers durch unbemerkte Aufblühungen in der Anlage, Gefahr der Kupferkontamination bei enthärtetem (aggressivem) Wasser (erhöhte Kupferwerte im Blut stören Sauerstoffaustausch), Körper benötigt Kalk und Magnesium (statistisch gesichert: Lebensalter wird durch kalkhaltiges Wasser erhöht)."

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • @Baumal


    Du findest den Fehler aber auch immer.


    Richtig,sie haben das mit dem Salz vernachlässigt.


    Sie meinte,wo wir in Fellbach gewohnt haben,da haben wir uns auch nicht gedanken über Salz gemacht.


    Nur hat Fellbach halt nicht so ein hartes Wasser.


    Wenn mal eine Woche das rote lämpchen geleuchtet hat

  • "Nachteile:
    Gesundheit: Erhöhung des Natriumgehalts im Trinkwasser durch Ionenaustausch (insbesondere Bluthochdruck, Säuglingsnahrung), Gefahr der Kontamination des Trinkwassers durch unbemerkte Aufblühungen in der Anlage, Gefahr der Kupferkontamination bei enthärtetem (aggressivem) Wasser (erhöhte Kupferwerte im Blut stören Sauerstoffaustausch), Körper benötigt Kalk und Magnesium (statistisch gesichert: Lebensalter wird durch kalkhaltiges Wasser erhöht)."

    Stimmt ich vergaß zu erwähnen, dass oft die Enthärtungsanlage zu weiches Wasser produziert das Wasser kann dann schnell in den sauren Bereich fallen und Kupfer aus den Leitungen lösen.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.

  • Ich kann jetzt nur aus meiner Erfahrung sprechen , meine Schwiegereltern betreiben Waschmaschine und Toilettenspülung mit Brunnenwasser , eigentlich sehr Kalkhaltig ,das sieht man beim Autowaschen .
    Die haben sich mal im TV Homeschopping so eine Aquare*te für die Waschmaschine gekauft , also so ein Ding was an den Wasserhahn und zwischen die Waschmaschine geschraubt wird . Der WAMA-Monteor war einige Male da wegen Lagerschaden etc.
    Konnte aber keine Kalkablagerungen feststellen! Toilettenspülung war alle 2-4 Wochen verkalkt !
    Als die Pumpe dann getauscht werden musste , habe ich vorgeschlagen , wir machen diese *quaette direkt hinter die Pumpe , seitdem gibt es keine Probleme mehr mit der Toilettenspülung .
    Das Ding funktioniert wohl durch Magnete .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • ....(statistisch gesichert: Lebensalter wird durch kalkhaltiges Wasser erhöht).


    darauf verlasse ich mich auch, Rose24 . :D


    "weiches wasser" schmeckt auch nicht,
    und wasser ist ein lebensmittel.

  • ....(statistisch gesichert: Lebensalter wird durch kalkhaltiges Wasser erhöht).


    darauf verlasse ich mich auch, Rose24 . :D


    "weiches wasser" schmeckt auch nicht,
    und wasser ist ein lebensmittel.

    Naja, das kalkhaltige Wasser alleine wird es nicht 'rausreißen. Aber man muss auch nicht alles chemisch veränderte gut heißen!
    Man muss halt öfter entkalken, das ist aber alles machbar.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Man kann z.B. hier: Wasserenthärtung etwas zu den gesundheitlichen Nachteilen der Wasserenthärtung finden.

    Sorry, aber einer Firma, die einen esoterischen Ansatz zur Wasserenthärtung anbietet (Magnetfeld), stufe ich nicht als glaubwürdg ein.
    Die meisten dieser Systeme funktionieren gar nicht, manche nur mit sehr geringem Effekt.


    Ja, der höhere Natrumgehalt im Trinkwasser ist systembedingt vorhanden.
    Bedeutet bei meinem Tee/Kaffeekonsum + Menge durchs Kochen wohl ca. 100mg/Tag..
    Lächerlich im Vergleich zu dem, was ich dem Salzstreuer entnehme..


    Ja, für Säuglingsnahrung werde ich das Wasser nicht verwenden.

  • Sorry, aber einer Firma, die einen esoterischen Ansatz zur Wasserenthärtung anbietet (Magnetfeld), stufe ich nicht als glaubwürdg ein.Die meisten dieser Systeme funktionieren gar nicht, manche nur mit sehr geringem Effekt.


    Ja, der höhere Natrumgehalt im Trinkwasser ist systembedingt vorhanden.
    Bedeutet bei meinem Tee/Kaffeekonsum + Menge durchs Kochen wohl ca. 100mg/Tag..
    Lächerlich im Vergleich zu dem, was ich dem Salzstreuer entnehme..


    Ja, für Säuglingsnahrung werde ich das Wasser nicht verwenden.

    Die einzigen Magnetentkalker welche nachweislich funktionieren haben einen versteckte Ionenaustauscher im Mini Format integriert.


    Anfangs gibt es messbare Erbenisse, nach einer Woche wenn das Ding am Ende ist nicht mehr.


    Entkalkung mit Magneten funktioniert nicht.

    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.