Schön!

  • Die Hütten sehen aus wie aus einem Baukastensystem, man klickt sich alles zusammen, und irgendwie macht der Computer ein Haus daraus. Das fällt selbst mir auf, und ich bin nicht gerade als Ästhet bekannt.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • wer solch einen präsidenten wählt,
    hat auch keine bessere hütten verdient!

  • da kannst du über 90% der amerikanischen wohnhäuser einstellen. wird ein ganz dicker katalog.

  • Jetzt tut dich bitte nicht so, Als ob die amis hat Privileg auf Geschmacklosigkeit hätten! Ich muss nur um die Ecke ins Neubaugebiet gehen und sehe mit schrecken die Abwesenheit von schöner Architektur!

    Jep, das kann ich bestätigen, wobei es hier natürlich immer auch rühmliche Ausnahmen gibt. Wenn die Abwesenheit von schöner Architektur dann noch garniert wird mit einem ach so pflegeleichten Kies-Vorgarten ist das Grauen komplett.


    Neulich bei uns im Neubaugebiet gesehen (habe leider kein Foto):
    Doppelhaus, 2-geschossig mit dunklem Klinker, Architektur nenne ich mal funktional, GRZ warscheinlich komplett ausgereizt, da Zufahrt zu den Carports jeweils nur mit 2 Streifen Rasengittersteinen. Zwischen den Rasengittersteinen und im Vorgarten, also über die komplette Straßenseite, anthraziter Zierkies, ohne jegliche Bepflanzung. Mag sein dass da noch irgendwo ein Bäumchen in den Kies kommt, macht das ganze aber auch nicht besser.


    Wann wird diesem Kies-Wahn endlich Einhalt geboten?

    Es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen!!

  • stellt sich nur die frage:


    liegt es an den "architekten", oder an den häuslebauern?
    ich denke mal eher, es liegt an den häuslebauern, dieser Wahn-sinn.

  • und die Begrenztheit des Geldbeutels.

    was meinst du, was der eine oder andere verunstaltete schwachsinn kostet, nicht schön, aber hauptsache teuer!

  • das kann ich nicht beurteilen- noch schlimmer jedenfalls.

    Nee...nee...große Steingärten/ Kiesflächen sind sicherlich teurer als irgendeine Rasenfläche. Aber: rasen muss man mähen. Und außerdem ist der so hässlich grün. Und Kinder könnten darauf speilen wollen. Unvorstellbar!

  • Nee...nee...große Steingärten/ Kiesflächen sind sicherlich teurer als irgendeine Rasenfläche. Aber: rasen muss man mähen. Und außerdem ist der so hässlich grün. Und Kinder könnten darauf speilen wollen. Unvorstellbar!

    Ich kann verstehen, wenn ältere Menschen ihre Außenanlagen etwas pflegeleichter gestalten wollen. Mit zunehmendem Alter fällt die Gartenarbeit immer schwerer, und nicht jeder kann es sich leisten, alle 14 Tage einen Gärtner mit der Pflege zu beauftragen. Dann kommt unweigerlich der Gedanke auf, dass man Kiesflächen doch nicht mähen muss, und daher die Gartenarbeit leichter wird. Was aus Unwissenheit unterschätzt wird, dass man auch Kiesflächen pflegen muss, das fängt schon mit Laub, Blütenblätter und Schmutz an, der sich auf den Flächen absetzt, und irgendwann wächst auch dort Unkraut.


    Eine Nachbarin meinte mal "das nimmt der Wind mit", da war mir klar, dass jegliche Diskussion überflüssig war.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Zum Thema pflegeleicht sagte dann mal ein Nachbar zu mir der auch mit einem Kies-Vorgarten liebäugelt:
    Unkraut? Kein Problem, 2x im Jahr mit der Spritze drüber, fertig. :wall:
    Soviel zum Them "Garten"


    @R.B: Ich kann NICHT verstehen wenn ältere Menschen ihren Vorgarten VERMEINTLICH pflegeleichter gestalten wollen. Komischerweise wird immer nur der Vorgarten "zugekiest", aber der Garten in dem man sich Aufhält (hinter dem Haus) bleibt schön gepflegt und grün. Wer es nicht mehr schafft die paar m2 Vorgarten auch mit zu bewirtschaften sollte sich überlegen ob das Obkjekt zu den Lebensumständen passt.


    Meiner Meinung nach sollten die Behörden hier konsequent die Kiesflächen zu der GRZ zählen und damit den meisten Kiesgärten den Garaus machen. Sollte natürlich auch gelegentlich mal kontrolliert werden, aber wenn da mal einer in der Siedlung zurückbauen muss, dann werden die anderen schon wach werden.

    Es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen!!

  • Meiner Meinung nach sollten die Behörden hier konsequent die Kiesflächen zu der GRZ zählen und damit den meisten Kiesgärten den Garaus machen.

    Was ist denn an ein paar qm Kies so schlimm?
    Ich kenne übrigens nicht zur "zugekieste" Vorgärten, sondern auch "Hauptgärten", wo die letzten 25qm rund um die Terasse auch noch "zugekiest" wurden. Ich muss ja da nicht wohnen...

  • Eine Nachbarin meinte mal "das nimmt der Wind mit", da war mir klar, dass jegliche Diskussion überflüssig war.

    die erkenntnis hält so lange, bis sie begreift, dass der wind nicht nur mitnimmt sondern auch hinbringt.

  • Den zutrefenden Aussage findet sich im 2. Bild des Spiegelartikels


    "McMansions reproduce asexually"


    Kies und 2x spritzen


    Ruhig bleiben ... abwarten ..Irgendwann sprießt das erste selektierte Grün :D

  • feelfree :
    Ein paar m2 Kies sind auch nicht schlimm, und wenn gut umgesetzt kann das auch schön sein. Auch das habe ich schon gesehen.
    Ich meinte Vorgärten die komplett aus Kies bestehen mit evtl. 1 oder 2 Bäumchen darin. Das wirkt dann komplett Tot und hat mit Garten nichts mehr zu tun.

    Es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen!!

  • Sterile Kiesflächen mit irgendeinem Kies, der da nicht hingehört (unsere Nachbarn haben sich gelben Jura-Kies kommen lassen) finde ich auch schlimm. Komplett irre wird das Ganze dann, wenn auch noch gegen Unkraut gespitzt wird - die Leute wissen gar nicht wie giftig Glyphosat und Co. sind.


    Was mir aber gefällt ist, dass bei uns immer mehr Gemeinden statt steriler Günflächen, die ständig gemäht werden, Magerrasen mit vielen Blumen anlegen. Das ist pflegeleicht, blüht schön und bringt auch den Insekten etwas. Es reicht dann, im Herbst einmal zu mähen - wobei man das Zeug auch stehenlassen könnte - die Samen fressenenden Vögel würden sich freuen.
    In dem Landkreis, in dem ich arbeite, musste für diese Blühflächen seitens der unteren Naturschutzbehörde viel Überzeugungsarbeit geleistet werden ("so ein Saustall - total unordentlich"), aber zum Schluss zählte das finanzielle Argument. Und inzwischen gibt man damit an, für die Natur etwas getan zu haben (auch wenn das so eigentlich nicht stimmt).

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • ich würde mich nicht unbedingt als älteren menschen bezeichnen.


    aber irgendwann mach ich das auch.
    ein paar felsbrocken in den garten legen, etwas kies.


    hier und da ein baum und gebüsch/sträucher für die insekten und
    kleingetier und gut ist.


    mir geht die gartenarbeit und das rasen mähen nämlich mächtig auf den senkel.
    ich bin nicht zum unkraut jäten auf diese welt gekommen.


  • mir geht die gartenarbeit und das rasen mähen nämlich mächtig auf den senkel.
    ich bin nicht zum unkraut jäten auf diese welt gekommen.

    Eine Rasen-/Grasfläche kan man verwildern lassen, einmal im Jahr mähen, fertig. Ein Gärtner hilft sicherlich dabei, die richtige Saat auszusuchen, damit man nicht in kürzester Zeit einen Urwald hat. Man kann die Fläche auch aufteilen, je nach Größe des Gartens.
    Was mich stört sind die teils großen Flächen die mit irgendeinem bunten Kies zugeschüttet werden, vielleicht noch garniert mit blau, grün, rosa "Steinchen". Danach fliegen überall Blätter rum, und mehrmals im Jahr muss man mit Chemie ran. An sich habe ich nichts gegen Chemie, aber man sollte sie schon sinnvoll einsetzen.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .