• Servus,


    auf Schneefänge jeglicher Art haben wir bei einer [definition=1,0]DN[/definition] von 22° verzichtet. Wir und auch der DD waren der Meinung, die brauchts bei der [definition=1,0]DN[/definition] nicht.


    Nun hatte ich am Montag auf der Nordseite - wo auch Hauseingang und Einfahrt sind - Abgänge.. bei 6m Traufhöhe und wassergesätigtem Schnee möchte ich da nicht drunterkommen. Die Menge ist zwar überschaubar, aber ein ungutes Gefühl bleibt.


    Auf den drei anderen Seiten (Walmdach) hatte ich keine Abgänge – da hat die Sonne das erledigt. Da sind aber auch keine Aufenthaltsbereiche.
    Im Süden soll jedoch mal eine Terasse mit einem Glasdach entstehen, und da hätte ich bedenken dass mit so ein Abgang das Glas durchschlägt.


    Nun die Frage.. Schneefanggitter? Alpinrohre? Oder Schneestophaken?


    Die Materialkosten halten sich ja in Grenzen – aber wie aufwändig ist denn da die Montage?


    Mit welchen Kosten muss ich denn da rechnen?

  • bei 22° bist eben nicht auf der sicheren seite. mach nur ein schneefanggitter über dem hauseingang, links und rechts 50 cm mehr als das hauseingangspodest oder der hauseingangsbreite, das dürfte ausreichen. eventuell auch die strecke bis zur garage.


    den rest - bei schnee meiden!

  • links und rechts 50 cm mehr als das hauseingangspodest oder der hauseingangsbreite, das dürfte ausreichen. eventuell auch die strecke bis zur garage.

    ja, so hab ich mir das auch vorgestellt.
    Nur bei der Südseite mit dem geplanten Glasdach bin ich mir noch unsicher.. wenn der Schnee da runterdonnert und 3m Schwung holen darf bevor er aufs Glas prallt..?

  • dann solltest du dort auch den schnee aufhalten!!!


  • Die Materialkosten halten sich ja in Grenzen – aber wie aufwändig ist denn da die Montage?

    Das war auch mein Gedanke. Anfahrt, ein paar Meter Gerüst stellen, Schneefang montieren, alles wieder abbauen, Heimfahrt, da dürfte das Material das geringste Problem sein.

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  • Moin,



    Die Materialkosten halten sich ja in Grenzen

    Wenn du die Originalstützen vom Hersteller nimmst, rufen die schon ganz ordentliche Preise dafür auf...
    Der Aufwand ist für eine Seite eigentlich auch überschaubar, soll heißen, wenn es streng nach Vorschrift geht, Gerüst aufbauen, Schneefang anbringen, Gerüst abbauen und das war`s, sollte eigentlich für eine Seite in max. 4 - 5 Std erledigt sein. Je nachdem wie gerade der Untergrund unter der zu bearbeitenden Seite ist, kann man das evtl. auch noch mit der Leiter erledigen. Ich weiß, ich weiß darf man eigentlich nicht. Aber man kann auch die Kirche mal im Ort lassen. Variante mit der Leiter ist je nach Schneefanggitterstützenwahl in ca. 2 Std. erledigt. ( Alles mit 2 Mitarbeiter, die durchschnittlich motiviert sind )

  • Leiter bei 6m Traufhöhe.....ja ich weiß, Dachdecker können fliegen, aber brauchen die nicht eine Startbahn um abheben zu können? ;)

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  • @R.B. ich weiß, deßhalb habe ich auch geschrieben evtl. wenn unter der Dachfläche es eben und evtl. geschottert ist, würde ich persönlich es mit der Leiter ausführen ( je nach Stützentyp ). Das muß aber jeder für sich entscheiden.
    Wenn ein System gewählt wird, wo noch eine zusätzliche Latte eingezogen werden muß, hat sich die Variante mit der Leiter erledigt, dann geht es nur noch mit Gerüst.

  • Du möchtest doch nur auf einer kurzen Strecke ein Fanggitter anbringen lassen, oder etwa nicht? Da sind schneller 2 o.3 Etagen Gerüst gestellt.


    Ansonsten ginge wohl auch Anseilschutz. Sind auf Deinem Dach Vorrichtungen vorhanden an denen man sich anseilen könnte? Da fällt mir ein, wäre das überhaupt zulässig bei Arbeiten im Traufbereich?

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  • ich werd mal die örtlichen Dachdecker befragen - die wissen dann schon ob sie das Risiko eingehen wollen oder nicht..


    der, der das Dach gebaut hat hat auch später ohne Gerüst nochmal Dachsteine getauscht.. ohne alles. Muss jeder selber wissen.

  • Anseilmöglichkeit , ob vorhanden oder nicht , ist doch keine Option ! So nah an der Absturzkante wäre das für mich eber ein NoGo!
    Leiter hin oder her , auch das wird schwierig , ja nach verwendetet Stützen und den resultierenden Zusatzmaßnahmen , ich pers . würde auf jedenfall eine zusätzliche Latte einbauen. Das kann man aber berechnen( oder auch lassen machen ). Dann ist das ThemaLeiter eh durch .
    Zu Deinem geplantem Glasdach , da ist es zu 100% ratsam das auch umzusetzten , weil ,ich weis nicht wie lange die Versicherungen solche schäden noch abdecken werden , bzw überhaupt noch abdecken , zumal es ja kein Altbau ist , den du bewohnst.

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • da ist aber ein Fangnetz abgebildet in hellem grau, das muss ja auch erstmal am Dach befestigt werden.


    Nachtrag:
    Ich hätte nochmal refreshen sollen :wall:
    Bei mir haben Sie in der Höhe einen ganzen Tag die Sturmklammern nachträglich angebracht, also alle Dachziegel hochgeschoben und geklammert.
    Das allein mit einer Leiter da oben ohne Absturzsicherung. Meine Hinweis haben da nicht gefruchtet, war Ihnen wohl zu teuer für die Mangelbeseitigung.

  • Die Zeichnung ist falsch. Schneefangstützen müssen zwingend statisch nachgewiesen werden! [definition=25,0]DIN[/definition] dazu gerne später, bin auf Baustelle. Bei deinen Dachsteinen würde ich evtl zu den Stopphaken tendieren oder wenn möglich Formsteine. Die Uni-Halter bei Glattsteinen mit tiefliegender Seitenfalz gehen gar nicht.

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • würde ich evtl zu den Stopphaken tendieren oder wenn möglich Formsteine. Die Uni-Halter bei Glattsteinen mit tiefliegender Seitenfalz gehen gar nicht.

    wenn Gitter oder Alpinrohr, dann mit Formstein+Halbstein - alles Systemzubehör.
    Kostet dann pro Stütze 43€ Brutto.


    Wie is das bei den Schneestophaken - kriegt man die nachträglich rein? Wenn die Steine gekammert sind?

  • Wie is das bei den Schneestophaken - kriegt man die nachträglich rein? Wenn die Steine gekammert sind?

    Da beim Walm-,Zeltdach ziemlich viel geklammert wird, ist die Aufgabe schon sportlich, je nachdem welche Klammer verwendet wurde, wenn es eine ist, mit ein bisschen Spiel, kann es funktionieren, ansonsten wäre mir das Risiko zu groß, das zu viele Klammern in der Hinterlüftungsebene rumliegen. :eek:

  • hallo
    ob ein gerüst notwendig ist entscheidet der dachdecker nach dem system:
    1. ist es ein mängelbeseitigung ---> dann braucht er keines.
    2. ist es ein neuer auftrag ---> dann wird eins gebraucht.
    ist doch ganz einfach.
    je nach art der klammerung wird der spass wohl etwas teurer.


    gruss aus de palz

  • Sicherheit: Streng genommen, da Dachneigung unter 22,5° [definition=1,0]DN[/definition] wäre ein Fanggerüst erforderlich (Absturzkante nicht höher = 2m). Praktisch macht aber ein Dachdeckerfanggerüst Sinn. (Absturzkante nicht höher = 1,5m) Ausreichend über den Arbeitsbereich hinausragend sollte selbstklärend sein.



    Wie is das bei den Schneestophaken - kriegt man die nachträglich rein? Wenn die Steine gekammert sind?

    Rein bekommst Du die sicherlich, ob die Verklammerung dann noch passt? Elopant hat es schon angesprochen. Hinzufügen könnte man noch, dass die Steine bei entsprechender Klammerung gerne am Wasserfalz in der Überdeckung brechen beim begehen. Die Stophaken kamen nur als Rat, wenn auf Uni-Halter zurück gegriffen wird. Die Taugen halt nicht viel bei flachen Neigungen und dem Dachsteintyp. So fern Formsteine verwendet werden und das Bearbeiten des Steines ausgeschlossen ist nicht weiter schlimm. Man könnte hier jetzt noch auf die Traufausbildung eingehen (regensichernde Zusatzmaßnahmen) aber lassen wir das an der Stelle.


    Viel wichtiger ist, dass die Haken nach [definition=25,0]DIN[/definition] 1055-5 ausgelegt sind (bez. der Hersteller Angaben zur Lastaufnahme macht), die Befestigung nach [definition=25,0]DIN[/definition] 1052 und man eben weiß welche Lasten da am Ende theoretisch und auch praktisch wirken. Sollte eine Maßnahme die Last nicht schaffen, muss kombiniert werden. Vereinfacht: Es braucht eine Gegenüberstellung von Schneelast und Schneefangsystem.

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  • Gerüst, Leiter... Sicherheit....


    Darf auch ein Mobiles Arbeitsgerät benutzt werden für solche Arbeiten? So Scherenhebühne oder Personenaufzug?

    Eine Hubarbeitsbühne darf nur zum Einsatz kommen, wenn sie zum Arbeiten nicht verlassen werden muss und wenn zum Arbeiten nicht auf die Holme gestiegen werden muss !


    Bei Dacharbeiten ist ein Arbeitskorb eher nicht geeignet, außer es sind Arbeiten nicht weiter als eine Armlänge von der Rinnenaußenkante entfernt.


    Für die Arbeiten:
    Wenn der Auftrag / das Angebot unterschrieben wird, dann schreib mit dazu, dass Maßnahmen zur Unfallverhütung als Nebenleistungen gemäß [definition=48,0]VOB[/definition] / B [definition=25,0]DIN[/definition] 18299 Punkt ..... mit auszuführen sind.


    Sind im Angebot Gerüstbauarbeiten mit genannt, dann prüfe / frage nach ob eine Dachrandsicherung enthalten ist.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Die [definition=48,0]VOB[/definition] dürften im privaten Sektor aber obsolet sein.

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  • nur [definition=48,0]VOB[/definition]/A, die teile B und C können ausgeschlossen werden, muss aber nicht.

  • Ich frag mich halt nur warum der Unternehmer das machen sollte - also dem Zustimmen - wenn er theoretisch nur für eine Absturzsicherung (PSA gegen Absturz) verpflichtet wäre. Würde er im Sinne unserer Fachregel agieren. Da gibt es bei kurzfristigen Dacharbeiten (2 Mann Tage) und >20° [definition=1,0]DN[/definition] den entsprechenden Passus.

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  • Das finde ich gut , das Ihr euch alle Gedanken über , ich nenne es mal Aufstiegsmöglichkeit und Arbeitsplattform " macht .
    DAnn hoffe ich mal , das das jetzt nicht nur für das Forum ist , sondern auf der Realen BAustelle auch so gehandhabt wird!
    Stichwort Gerüstverankerung , nur mal um 1 Beispiel zu nennen .
    Ich habe auf einer EFH Baustelle noch keinen Gerüstbauer gesehen , der mind 5 Verankerungen mit geeignetem Prüfgerät überprüft hat .
    Aber das Thema hier ist ja eigentlich der Schneefang und nicht das Gerüst um diesen zu montieren .
    Ich würde wetten , wenn 1er kommt mit Gerüstkosten zb 1000€ auf dem Angebot, und 1er der das mit der Leiter oder zb einem Leitergerüst macht . wer wird dann wohl den Auftrag bekommen ?

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Ich würde wetten , wenn 1er kommt mit Gerüstkosten zb 1000€ auf dem Angebot, und 1er der das mit der Leiter oder zb einem Leitergerüst macht . wer wird dann wohl den Auftrag bekommen ?

    würde ich ein angebot in die finger bekommen,
    wo der dachdecker- mit- leiter- ich mach schon mal-
    alles ist gut- ein angebot schreibt,


    ....wäre er der erste,
    der in der rundablage landet.


    null verständniss, dass nicht mal ihr selbst auf
    arbeitssicherheit achtet.


    die gesundheit ist einmalig, die für einen pisseligen
    job, aufs spiel setzen??

  • Verankerungen

    Ohne den Thread zu kapern, würde ich hier gerne einhaken. Wenn nun ein Gerüst gestellt wird und das Haus hat ein [definition=50,0]WDVS[/definition]. Wird das Gerüst an der Wand befestigt? Wie? Und wie (und wer) macht das hinterher wieder schön?

  • Du weist aber schon das arbeiten mit Leitern in einem gewissen Rahmen erlaubt sind .
    Sorry Baumal , Du hast mich nicht so recht verstanden ,
    Ich finde diese Scheinheiligkeit zum Ko*z*n , das wollte ich damit zum Ausdruck bringen.
    Sorry , das ich das so deutlich sagen musste , aber das ist nun eindeutig und unmißverständlich .
    Wobei ich das hier niemanden unterstellen möchte , aber der Alltag ist nun mal so , oder so Ähnlich .
    Da werden doch oft nur unten rechts die Zahlen verglichen.

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