Bodengutachten von der Gemeinde

  • Hi,


    Ich habe eine Frage.Liegen der Gemeinde auch Bodengutachten vor vom Wohngebiet und unserem [definition=52,1]Grundstück[/definition].


    Weil wir hierzu einige Information einholen müssen.

  • Das wirst Du nur durch konkretes Nachfragen dort herausfinden können.


    (Es weiß hier auch niemand, ob im Keller Deines Nachbarn ein Schlitten steht!)


    Es ist möglich, aber nicht besonders wahrscheinlich. Und weshalb sollte man Dir diese Informationen dann zur Verfügung stellen? Beachte, dass Bodengutachten nur exakt für den Punkt eine verbindliche Aussage treffen, zu dem sie erstellt wurden.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ja es geht darum,ob die gemeinde geologische Gutachten erstellt hat.


    Es geht darum,hier informationen zu bekommen,was der SV wissen will.


    Ich war leider gerade unterwegs zum Arzt.


    Es ging um sowas wie Wasserhöchsstand was über jahre ermittelt wurden.


    Er findet es seltsam das sie hier laut Bilder was vorliegen,nicht den Lastenfall bestimmen kann.
    Da ihr ja auch das Bodengutachten vorliegt.


    Wie gesagt war das in der schnelle per Telefon.


    Die Infos wären gut,das würde er gerne vor dem Termin haben.


    ---------- 2. Februar 2017, 21:03 ----------


    @Skeptiker


    Ich werde am Montag zum Bauamt laufen.


    Da dem Bauamt unser Lage bekannt ist,wird er mir bestimmt weiterhelfen können.
    Und wenn ich Glück habe,haben sie sogar die Bemessungswasserstand hier vorliegen.


    Ich bin nun kurz vor der Beauftragung eines SV.Ihm habe ich einige Bilder zukommen lassen.
    Der SV hat nicht nur vor Ort augenscheinlich begutachtet.


    Ihm waren auch Bilder wichtig wo ich von der Bodenplatte gemacht habe.


    "Gerne bin ich bereit Sie zu unterstützen und Ihnen auch noch sachdienliche (wesentliche Hinweise bezüglich der Bodenplatte) sowie damit verbunden Schadensersatzansprüche gegenüber der Rohbaufirma auszuarbeiten"

  • klar, würde ich auch schreiben...
    ...Als SV, mit Dollarzeichen im Auge...

  • @alfred1


    Der Statiker vom Gericht ist erstmal im Schafmodus.Wurde zurückgestellt.
    Ihm ist bekannt,das der Statiker auch zum Einsatz kommt,wenn die Gegenseite dagegen einwände haben.


    Zumindest bin ich nun nicht alleine im weiteren Rechtsstreit.

  • die verlässlichsten wasserstandsmeldungen gibt es vom wasserwirtschaftsamt, die haben auch immdie aktuellen pegelstände.


    werden neue baugebiete ausgewiesen, dann werden auch bodenuntersuchungen angestellt. diese feststellungen haben einen geringen einfluss auf die gründungsmaßnehmen einzelner häuser. das muss jeder bauherr selbst entscheiden.


    solche bodengutachten werden vor der erstellung des b-plans gemacht. bis zum verkauf des ersten baugrundstücks sind solche bodengutachten dann auch schon mal 4 jahre alt.

  • @Gast1234


    1. Werden da nicht über Jahre der höchste Wasserstand ermittelt.


    2. Ihm langt vorab auch das Bodengutachten vom [definition=33,0]GÜ[/definition] um klare Aussagen machen zu können.

    zu 1. - im wasserwirtschaftsamt - ja,


    zu 2. - wenn er es bekommen kann oder du ihm geben kannst.

  • zu 2..- Er hat es schon erhalten.


    Hierzu hat er auch was gesagt.Das ich erstmal nicht hier teilen will.


    zu 1..- Wäre für die aktuelle Gründung wichtig wenn sowas vorhanden ist


    ---------- 9. Februar 2017, 21:20 ----------


    Was bedeutet das was mir das Landratsamt geschrieben hat.


    4. Das Einlegen von Dränagen zur dauerhaften Grundwasserableitung nach Abschluss der Bauarbeiten ist nicht zulässig. Gestattet sind Dränagen zur vorübergehenden Ableitung von Stau- und Sickerwasser in schwach durchlässigen Böden gemäß [definition=25,0]DIN[/definition] 4095 (Bauwerksdränagen). Außerdem werden Sicherheitsdränagen zur Ableitung von Grundwasser bei außergewöhnlich hohen Grundwasserständen zugelassen, sofern die Dränagen nicht tiefer als der Bemessungswasserstand verlegt werden. Der jeweilige Bemessungswasserstand ist durch einen Sachverständigen zu ermitteln und dem Landratsamt zur Bestätigung vorzulegen. Alle Dränagesysteme müssen rückstausicher gegen Regen- und Abwasserleitungen bzw. einem Vorfluter ausgeführt werden.

  • Was bedeutet das was mir das Landratsamt geschrieben hat.


    4. Das Einlegen von Dränagen zur dauerhaften Grundwasserableitung nach Abschluss der Bauarbeiten ist nicht zulässig.

    Dass - Überraschung - eine dauerhafte Drainage-Lösung unzulässig ist.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Es war ein Punkt vom Schreiben was nicht klar war.
    Aber wurde vom Sachbearbeiter vom Landratsamt geklärt.


    Hier könnte man schon vom Landratsamt probleme bekommen.


    da Drainagen unter dem Bemessungswasserstand nicht erlaubt sind.Wenn das Gebäude aber schon drunter liegt,wars das mit der Lösung

  • abfälligem [definition=52,1]Grundstück[/definition]

    Ich kenne abfällige Bemerkungen, aber abfällig Grundstücke???


    Falss Du damit Grundstücke mit unterscheidlicher Höhe der Geländeoberkante meinst, mögest Du Dich an Deinen Physikunterricht erinnern, in dem Du gelernt haben solltest, dass sich Wasser ohne fremden Einfluß mit gleichblendem Radius um Erdmittelpunkt ausnivelliert, was auf die Kleinmaßstäblichkeit eben ist.


    Sollte das Wasser auf einer geneigten wasserundurchlässigen Schicht fliessen, werden eben entsprechend unterschiedliche Wasserstände für die Baufläche definiert, wenn der Unterschied denn so eklatant ist, dass er relevant wird.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Das will der neue SV von mir haben.
    Das Baugrundgutachten zeigt den Wasserstand am Tag der Bohrung.


    Aber nicht den höchsten über Jahre ermittelten Bemessungswasserstand.


    Das Landratsamt hat zumindest in der Richtung nichts finden können.


    Also kann man erstmal nur das vom Baugrubdgztachten nehnen.


    Also 1,5m unter GOK


    ---------- 10. Februar 2017, 10:30 ----------


    vielen Dank für die Rückmeldung. Unter Bemessungswasserstand versteht man den langjährigen Grundwasserhöchststand, nicht den Wasserstand an einem Tag. Vom Wasserstand nur an einem Zeitpunkt kann jedoch – in Kenntnis der lokalen Geologie – auf den Bemessungswasserstand geschlossen werden. In der Regel braucht man den Bemessungswasserstand zur Festlegung der Lage einer Sicherheitsdrainage auf Höhe oder über diesem Wasserstand. Drainagen unterhalb des Bemessungswasserstandes zur Abführung von Grundwasser sind nicht wasserrechtlich erlaubnisfähig. Gebäude können bautechnisch wasserdicht ausgeführt werden.


    Das war die heute erhaltene Nachricht

  • den höchst gemessenen grundwasserstand teilt dir das zuständige wasserwirtschaftsamt mit, nicht das landratsamt.

  • @wasweissich


    Muss man das verstehen ????


    ---------- 10. Februar 2017, 16:43 ----------


    Wenn vor dem ersten Spatenstich das Wasserwirtschaftsamt hier den Bemessungswasserstand ermittelt hat,
    Sie den Höchsten Wasserstand auf bis 304,9 ermittelt haben,das Gebäude aber schon auf 303,8 gesetzt wurde,haben wir schon mal ein Problem mit den Vorgaben.


    Wie oben schon vom Landratsamt geschrieben wurde.


    Wenn der SV auch gute Ideen hat bezüglich das Wasser ableiten,haut der Herr vom Amt auf den Tisch,so nisch...


    unterhalb von dem Bemessungswasserstand sind Drainagen net zulässig.


    Und dann.....


    Ich habe nur am Telefon mit dem Sachverständigen gesprochen.


    Und wenn ich es als Laie richtig verstanden habe,höchster ermittelter Wasserstand plus 30 cm abstand zur Bodenplatte.


    Wird schwer wenn das Gebäude schon tiefer sitzt als der höchste Wasserstand.


    Und das will er haben.Am Ortstermin werden diese Details dann vom SV vorgetragen.

  • leute , was hat das grundwasser mit pinchos selbstgebauter talsperre auf seiner terrasse zu tun ?


    garnichts , rein garnichts .

    Josef - mit deinem einwurf kann der sachverständige nichts anfangen, wenn er danach fragt. damit er sich das umfassende bild machen kann, sollte man ihm den zahlenwert geben. welche schlüsse dann daraus zu ziehen sind, das weiß der der gutste jetzt auch noch nicht.

  • Ich als Laie würde sagen.Der Punkt wo der Bodenplatte gefährluch nahe kommt.


    Was brinft mir das wenn hang abwärts alles trocken ist,und oben an der Terasse die Badehosen gebraucht werden.


    Wie gesagt bin ich Laie.Aber aus meiner sicht muss unter der Bodenplatte die 30 cm eingehalten werden.


    Also wenn der Bemessungswasserstand an der Terasse höher ist als meine Bodenplatte,darf sich der SV mit irgendwelche Behörden rumschlagen wenn er hier Drainagen plant.


    Ich habe für mich glaub die beste endscheidung getroffen.


    Einen weiteren SV zu beauftragen.
    Ich schlafe nun au besser.


    Bin zu lange gen Krümmel hinterher gerannt.


    Der SV hat sich nur zwei wichtige Punkte rausgepickt.
    Ich bin nur laufbote um ihn dabei zu unterstützen.


    Wenn er die Bemessungswasserstände haben will,dann besorge ich sie.Falls vorhanden.


    Aber Baugrundgutachten ist schon lautSV aussagekräftig.

  • was helfen einem irgendwelche üNN werte auf einem grundstück mit dreieinhalb meter höhendiferenz (oder war es nicht noch mehr ? ) auf 18 m ?


    auf welchem punkt des grundstücks gilt denn die angabe ? :freaky:

    Ist doch egal.
    Hast du nicht im Physikunterricht gelernt, dass sich Wasser ohne fremden Einfluß mit gleichblendem Radius um Erdmittelpunkt ausnivelliert?


    Tzis.


    :D

  • Landratsamt Rems-Murr-Kreis
    Amt für Umweltschutz
    Fachbereich Boden- und Grundwasserschutz


    Kann es sein das es bei euch Wasserwirtschaftsamt heisst.


    Der Herr wo mir geschrieben hat,ist
    vom...

  • dass sich Wasser ohne fremden Einfluß mit gleichblendem Radius um Erdmittelpunkt ausnivelliert?

    dass das oberflächenwasser , welches auf der terrasse waagerecht vor der tür steht weiss es .


    das grundwasser wird bei dem grundstück richtige probleme haben , deine vorgaben zu erfüllen ....... , :pop:

  • was helfen einem irgendwelche üNN werte auf einem grundstück mit dreieinhalb meter höhendiferenz (oder war es nicht noch mehr ? ) auf 18 m ?

    wenn der HGW nicht beachtet wurde, dann ist das eben planungs- und ausführungsmangel.

  • Kann gerade nicht am Laptop schauen,aber sind das wirklich 3 m ??


    Terasse zu Hauseingang.


    Thomas B weiss das bestimmt.


    Er war der erste wo das erkannt hat


    ---------- 11. Februar 2017, 22:43 ----------


    Ich nehme mal an,der neue SV geht in die Richtung wie in diesem Fall.





    Beispiel
    (nach OLG Düsseldorf , Urt. v. 06.08.2004 - 22 U 135/03)
    Ein Architekt wurde mit der Vollarchitektur für ein Einfamilienhaus beauftragt. Seine Planung hat der Architekt auf Bohruntersuchungen, aus denen sich keine Anhaltspunkte für eine Grundwasserbelastung ergaben, ausgerichtet und mithin keine Abdichtung gegen drückendes Wasser vorgesehen. Der Bauherr stellt Jahre nach Einzug mittels einer Anfrage beim staatlichen Umweltamt fest, dass der höchste gemessene Grundwasserstand über der ausgeführten Kellersohle lag.
    Der Bauherr will vom Gericht festgestellt haben, dass der Architekt für mögliche Schäden haftet, ohne dass ein Schaden bislang eingetreten ist und trotz des Umstandes, dass ein für eine Abdichtung gegen drückendes Wasser maßgeblicher Grundwasserstand in den letzten zehn Jahren vor Errichtung des Bauvorhabens nicht gemessen wurde.
    Der Bauherr bekommt Recht. Nach Ansicht des Gerichtes komme es nicht darauf an, dass die Messwerte der Grundwassermessstellen nicht grundstücksbezogen seien. Zum Nachweis hydrogeologischer Besonderheiten des konkreten Grundstücks reiche eine Bohruntersuchung zur Ermittlung der aktuellen Grundwasserstände nicht aus mit der Folge, dass die amtlichen Messergebnisse unwiderlegt maßgeblich bleiben. Die Planung muss grundsätzlich den höchsten bekannten Grundwasserstand berücksichtigen, gleichgültig ob dieser seit Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde. Anderenfalls ist die Planung mangelhaft.
    Hinweis
    Die Entscheidung schließt einer Reihe von Entscheidungen des Oberlandesgerichts Düsseldorf zur Grundwasserthematik an ( vgl. schon OLG Düsseldorf Haftung / .. / Abdichtungskonzept ; Haftung / .. / Pflicht zu Grundwasseruntersuchungen ), die im vorliegenden Fall auch durch den Bundesgerichtshof durch Nichtzulassung der Revision bestätigt wurde. Zu berücksichtigen ist grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung der höchste Grundwasserstand. Ob ein Schaden eingetreten ist, ist unerheblich. Der Bauherr kann grundsätzlich die nachträgliche Realisierung einer ordnungsgemäßen Planung verlangen oder zum Beispiel den sich aus der Minderung des Objektes ergebenden Minderwert ersetzt verlangen. Die Erkenntnisse der amtlichen Messergebnisse zu widerlegen wird ungleich teurer sein, als von Anfang an eine Planung auf drückendes Wasser auszurichten. Will dies der Bauherr nicht, dann ist Vorsicht geboten. Die Berufshaftpflichtversicherung tritt nicht für bewusste Pflichtwidrigkeit ein.


    ---------- 15. Februar 2017, 21:53 ----------


    Warum darf mein Privater SV nicht am Ortstermin Teilnehmen.


    Mit dem zusätzlichen Sachverständigen bei dem Termin ist es problematisch, weil das Beweisverfahren kein öffentliches Verfahren ist und daher die Anwesenheit zusätzlicher Personen von allen Beteiligten genehmigt werden muss. Diese Zustimmung werden Sie zumindest vom Sachverständigen des Gerichtes nicht erhalten. Auch der Anwalt der Gegenseite wird damit nicht einverstanden sein. Das Gericht wird ein zusätzliches Gutachten auch nicht berücksichtigen. Man kann nur dann. wenn das Gutachten vorliegt, dieses durch Ihren Sachverständigen überprüfen lassen und diese Meinung dann im Rahmen der Stellungnahme einbringen.


    Der SV meint hierzu,das ihm das neu ist,das er nicht teilnehmen darf.


    ---------- 15. Februar 2017, 21:58 ----------


    Waffengleichheit ??


    Der [definition=33,0]GÜ[/definition] kommt ja auch mit dem Bauleiter und Anwalt.


    ---------- 16. Februar 2017, 07:28 ----------


    Also die Bodenplatte wird wogl doch noch ein Thema werden.


    Folgender Sachverhalt....


    Ich habe die Unterlagen vom Anwalt abgeholt,auch das erste Gutachten meiner Privaten SV.


    Dr.A.Gen....schreibt sowas in der Art.
    (Gutachten liegt Zuhause)


    In der Skizze in den Statischen Berechnung ergibt der untere Abstand zur bewehrung 1,5 cm.Das nicht den Regelwerk entspricht.


    Der jetzige wo den Vorteil hat(weil danach gefragt hat) hat noch Bilder von mir gesehen mit der Schalung und Bewährung.


    Er meint noch hierzu,wie er seinen abstand mit den Abstandshalter angebracht hat.
    Hier wurde keine sauberkeitschicht gemacht.Wenn also schon in den geplanten nur 1,5 cm überdeckung geplant war,was schon falsch ist,und nun die Bilder sieht,dann liegt der Stahl bei der Durchbiegung auf der PE Folie auf.


    Er würde hier gern auch prüfen lassen ob überhaupt der Beton C25/30 geliefert wurde.


    Ist das schwer durch Proben feststellen zu lassen.Ein Lieferschein ist mir zwecks Fälschung zu unsicher.


    Wieso ich darauf komme ?


    Die Wärmeschutzberechnungen sind wohl nicht meine.
    Der GŮ wurde von mir am 17.10.2013 gekündigt.Worauf er mir eine Email geschrieben hat,das alle Handwerker undd andere Leute abbestellt wurden.Es wird keiner mehr tätig werden.


    Aber die Wärmeschutzberechnungen sind vom 12.8.2014.


    Also fast ein Jahr später.Das wiederum passt zu dem Haus neben uns was er gebaut hat.


    Einige ding verändert und schon passt es.


    Deshalb traue ich ihm nicht mehr bei irgendwelche unterlagen.