Fertighaus vs. Haus aus 94

  • Ihr lieben Profis,



    ihr habt uns schon vom ersten Desaster gerettet, nun brauch ich euch nochmal!!



    wir sind mit der Suche nun weitergekommen und haben die Qual der Wahl:



    Alternative a: Tolles Haus auf 1000qm Grund Bj 94 mit 240qm plus 100qm Keller, alle Wände überhoch (Keller 2,27m), komplett weiß gefliest, Heizung aus 2005, Fußbodenheizung im ganzen Haus und zusätzlichen Heizkörpern, Dach mit Türmchen, recht viel Schrägen, stören aber nur in einem Raum. Garten fantastisch angelegt, wunderschön. Jede Menge Schnickschnack wie Alarmanlage, automatische Bewässerungsanlage inkl. Timer und Regensensor, elektrische Rollos, viele große Kunststofffenster 3fach verglast usw. Küche aus 94, optisch noch gut. Doch einige 45Grad Winkel durch den Erker. 1 Masterbad, ein weiteres Duschbad im OG und KG. Ausrichtung Süd-West mit zwei Terrassen, ein großer und ein kleiner Balkon, Doppelgarage (mit Satteldach, das ausgebaut ist) und rundum gepflastert. Die Fassade hat hier und da etwas Abrieb oder Schmutz, aber nur bei genauem Hinsehen sichtbar. Spitzboden nicht ausgebaut, auch nicht gedämmt daher. Einliegerwohnung abtrennbar, zwei Eingänge ebenerdig. Kamin vorbereitet, nicht angeschlossen. Energiepass: D Ein wunderschönes Haus, das wir so finanziell nicht hinstellen könnten. Aaaaber 22 Jahre alt... auch wenn man es nicht sieht.



    200m weiter ein Bauplatz einer wohl ganz guten Holzrahmenhausbaufirma. Rund 800qm Grund und ein geplantes Haus mit 180qm und gewünschter Ausstattung (bodengleiche Duschen, 2 Bäder, Sauna, Duschbad im EG, Kamin, Walmdach, offener Wohnbereich im EG und im OG 5 Zimmer zusätzlich. Keine Garage, KEIN Keller, keine Pflasterarbeiten, keine Terrasse, keine Gartenanlage, kein Balkon.




    Preislich nehmen sich die Häuser fast nichts, liegen beide um die 660t inkl. Bauplatz (das bestehende Haus plus Makler).



    Die Entscheidung fällt schwer. Das große Haus gefällt uns super gut, aber den ein oder anderen Kompromiss muss man eingehen. Das Bad z.B. ist absolut ok, aber nicht sonderlich modern, dafür zeitlos (weiß). Gebrauchsspuren sind nicht sichtbar. Wahnsinn. Die beiden Bewohner blieben ungewollt kinderlos und ziehen um in eine Wohnung, arbeiten sehr viel und sind wenig zuhause - und das sieht man! Alles top gepflegt. Wir haben dennoch Angst in eine Kostenfalle zu tappen - bei beiden Projekten. wir haben bereits gebaut und wenn ich an die Kosten für andere Fliesen, noch mehr Steckdosen usw. denke... wird mir schwindelig. Das vorher abzuschätzen ist quasi unmöglich. Aber welche großen Risiken birgt das bestehende Haus? Was ist das größere Risiko? Klar: Die Außenanlage bei dem Neubau muss auch noch berappt werden. Und: Ist der Wiederverkaufswert nicht viel niedriger bei einem Fertighaus, der Wertverlust höher? Wann muss man an die Elektrik denken, was ist mit den Rohren usw. spielen 20 Jahre eine große Rolle?



    Kann davon ausgegangen werden, dass der Kamin nach 22 Jahren nicht Nutzens noch problemfrei genutzt werden kann oder kann das Probleme geben? Einen Investitionsstau konnten wir nicht ausfindig machen. Das Dach nach 22 Jahren? Heizung? Wir müssten nichts machen, würden aber wohl 2 Duschwände austauschen.



    HILFE!



    Danke vorab

  • Nun ja...vieles ist natürlich Ansichtssache/ Geschmacksache... von daher mag mich erschrecken, was euch gefällt.


    Tolles Haus auf 1000qm Grund .... Dach mit Türmchen, recht viel Schrägen, stören aber nur in einem Raum....viele große Kunststofffenster.....Doch einige 45Grad Winkel durch den Erker....ein großer und ein kleiner Balkon......Energiepass: D .....Ein wunderschönes Haus, das wir so finanziell nicht hinstellen könnten.....

    Für MICH wäre das ein Horror. DAS aber muss (und sollte) nicht die Basis DEINER Entscheidung sein.


    Bei 1000m² Grund frage ich mich: wozu Balkone?


    Das Türmchen mag eine Art Wehr- u. Beobachtungsturm sein um anrückenden Feinden (Schwiegereltern?) rechtzeitig gewahr zu werden.


    Zumindest scheint um 2005 renoviert worden zu sein (neue Heizung/ neue Fenster), was aber für ein Haus von damals 11 Jahren recht ungewöhnlich ist.


    Wie groß ist denn Eure Familie? Machen 240m² Sinn? Hierbei geht es ja nicht nur um Heizkosten, sondern auch um den dauernden Unterhalt. Pflege. Putzen. Wischen. Und man sollte einen raum auch mit leben füllen. ich empfinde übergroße Räume eher als ungemütlich (untergroße á la Corbusier allerdings auch). Ein raum mit 2,70m Raumhöhe und ...sagen wir...60m² Fläche mag bei einem fest supertoll sein, im normalen Gebrauch mit 1 o. 2 Kindern kommt man sich schnell verloren vor. Hier sollte man auf die Maßstäblichkeit achten. Der Maßstab wiederum seid Ihr!



    200m weiter ein Bauplatz einer wohl ganz guten Holzrahmenhausbaufirma. Rund 800qm Grund und ein geplantes Haus mit 180qm und gewünschter Ausstattung (bodengleiche Duschen, 2 Bäder, Sauna, Duschbad im EG, Kamin, Walmdach, offener Wohnbereich im EG und im OG 5 Zimmer zusätzlich. Keine Garage, KEIN Keller, keine Pflasterarbeiten, keine Terrasse, keine Gartenanlage, kein Balkon.

    Kein Balkon ist eher ein Vorteil! Kein Keller kann auch gut sein (sofern entsprechende Ersatzräume oberirdisch vorhanden sind). 180 m² sind m.E. auch eher groß. Ist es aber auch großzügig? Oder eher kleinkariert.


    Vorteil: 800m² Grund ist viel, ein noch nicht gebautes haus bietet natürlich ganz andere Möglichkeiten der Einflussnahme. Hier könnte man ja noch umplanen/ neuplanen/ anders planen/ abändern/ verbessern/ optimieren. Bei der Größe dürften Kompromisse unnötig werden.


    beide um die 660t inkl. Bauplatz

    Pack noch was drauf. Beim ersten Haus für kommende Investitionen (neue Heizung, neues Dach, neues was weiß ich kommt früher als beim Neubau...logisch), beim Neubau für die Außenanlagen.

  • Die Fenster wurden nicht 2005 getauscht. Das war wohl missverständlich ausgedrückt. Aber die Heizung. Warum, wird aktuell in Erfahrung gebracht.


    Das Türmchen ist tatsächlich einfach schön! Gusto, klar. Kleines Schlösschen mit Flair. 240qm klingt so viel... das Wohnzimmer hat 36qm, ist also großzügig, aber nicht leer. in den 240qm ist auch die Bürofläche enthalten, die wir ggf gut brauchen können - sofern der elterliche Betrieb in 3,4 Jahren übernommen wird. Das steht noch in den Sternen. Das einzuplanen wäre bei dem Neubau ganz einfach finanziell nicht drin - ohne konkret zu wissen, ob es nötig ist. Wir wohnen aktuell auf 160qm plus 70qm Keller und es ist ... eng! Zwar (noch) nur zu dritt, aber noch mit Haustieren und scheinbar einem überdurchschnittlichem Platzbedarf

  • Off-Topic:

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  • Ich möchte Dir den Faden nicht zerschießen finde die Summe die Du investieren willst für ein Heim schon weit über dem was nachvollziehbar wäre

    Da muss ich leider wiedersprechen..
    Für etwas gehobene Ansprüche an die Fläche ([definition=52,1]Grundstück[/definition] + Wohnfläche) und eine ordentliche (keine luxoriöse) Austattung muss man das aktuell einfach bezahlen..


    Ich gebe hier auch gerne Erfahrungen weiter - per PN.


    Bei BJ94 und 240m²+Keller würde ich mir aber schon auch mal die Heizkosten anschauen..



    Mein Elternhaus ist da vergleichbar – wenn da alles geheizt wird, und evtl auch ein Wintergarten oder so vorhanden ist, und Zirkulation läuft etc…


    Würde ich mich über 2.500€ Öl/Gas p.a. nicht wundern. In einem gut gedämmten Neubau kommst du ggf. mit 500€ aus.


    Über 30J sind das dann auch 60.000€…

  • Also gleich vorweg, wegen der Rohre und Elektrik würde ich mir bei 20 jahren noch keine Gedanken machen.


    Du schreibst, dass das Haus A in gutem Zustand ist, was darauf hindeutet, dass die Eigentümer sich darum gekümmert haben. Ich würde daher nicht von einem großen Risiko ausgehen. Irgendwann werden Renovierungsarbeiten anstehen, und man wird sicherlich auch mal modernisieren. Das hat dann aber eher optische Gründe.


    Was Du bedenken solltest, ein Haus dieser Größe hat einen höheren Heizbedarf, somit höhere Heizkosten. Modernisierungsarbeiten werden bei dieser Größe auch etwas teurer als bei einem kleinen schnuckeligen Eigenheim. Andererseits hast Du auch Platz zur Verfügung , den zumindest ich sehr schätze.


    Haus B hätte den Vorteil, dass man es auch eine Nummer kleiner bauen könnte, also exakter am Bedarf ausrichten kann. Besserer Dämmstandard, modernere Heizung, usw. das alles dürfte zu deutlich geringeren Heizkosten führen.


    Ich habe den Eindruck, dass Du Dich in Haus A bereits verliebt hast. Das ist OK, so lange es nicht den Blick für das Wesentliche verbaut. Wenn Dir das Haus zusagt, und der Preis passt, warum nicht? Man sollte nicht hinter jeder Tür eine Sprengfalle vermuten, und auch wenn dieses Haus technisch vielleicht nicht perfekt ist (welches Haus ist das schon), dann kann es doch sehr gut sein, dass Du diese Entscheidung nicht bereuen wirst.


    Gefällt Dir Objekt A und bist Du Dir im Klaren darüber, dass die Unterhaltskosten etwas höher ausfallen werden, dann würde ich diesem Objekt den Vorzug geben, wohlwissend, dass in Zukunft immer mal wieder Renovierungsarbeiten mit den entsprechenden Kosten anstehen werden. Die 20 jahre wären für mich kein K.O. Kriterium.
    Hast Du Zweifel und möchtest ein Haus exakt auf Deine Wünsche ausrichten, dann wäre Objekt B wohl der bessere Weg. Aber auch hier wirst Du noch mit zusätzlichen Kosten rechnen müssen. Vorteil, in den nächsten x Jahren kannst Du davon ausgehen, dass das Haus keine nennenswerten Kosten für Renovierung etc. verursachen wird.


    Was den Wiederverkauf(swert) betrifft, so ist es tatsächlich richtig, dass "Holzhäuser" von den Kaufinteressenten im Wert eher geringer eingeschätzt werden. Das hat mehrere Gründe, unter anderem ist vielen nicht bewusst, dass ein "Holzhaus" einen Haus aus Stein in nichts nachsteht, vorausgesetzt es wurde nicht möglichst billig gebaut. Bei Holzhäusern denkt man halt immer zuerst an "billige Fertighäuser".

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  • Energiepass: "D" Kannst Du die Werte aus dem Ausweis mal hinterlegen? Endenergiebedarf und Primärenergiebedarf.
    "D" ist für ein Haus aus diesem Baujahr absolut plausibel, aus der Hüfte heraus geschossen. Ich kann Dir erst mal nur vom energetischen her Tips geben: Es wird deutlich mehr brauchen als der Neubau. Kann man grob überschlagen.


    Von welcher Heizung reden wir? Gasbrennwerttherme, Öl,...? Fußbodenheizung? Oder teils teils? Gibts Solaranlage/PV-Anlage?


    Ansonsten kann ich nur mal wieder bei Thomas B und den anderen unterschreiben.


    Der Altbau wird im laufenden Betrieb und in Zukunft mehr Geld kosten als der Neubau (Heizbedarf, Investitionen) Wenn es Euch das wert ist, dann ist das auch ok. Evtl. sollte mal noch ein Archi oder so mit Euch durchs Haus laufen und auf Kanckpunkte, zukünftige INvestitionen hinweisen. Ne neue Heizung ist meist das erste, von daher ist das schon mal abgedeckt.


    ---------- 17. Januar 2017, 15:50 ----------


    Balkone sind theoretisch überflüssig, ich hab zwangsweise einen. Wäre der überdacht, wäre es ganz fein fürs Wäschetrocknen.
    Kamin-> Schornsteinfeger fragen. Die kennen die Häuser inklusive der Heizungen oft auswendig. Zumindest meiner.

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  • Energiepass: "D" Kannst Du die Werte aus dem Ausweis mal hinterlegen? Endenergiebedarf und Primärenergiebedarf.

    Hülle (A, H´t,) beheiztes Volumen noch dazu und wir könnten die Heizlast abschätzen und daraus auf die zu erwartenden Heizkosten schließen (natürlich nur grobe Abschätzung).

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  • Balkone sind theoretisch überflüssig

    Ja, aber.....



    ich hab zwangsweise einen.

    ...der ist ja eher eine Dachterrasse. Das ist dann wieder was Anderes. Finde ich.


    ---------- 17. Januar 2017, 16:00 ----------


    daraus auf die zu erwartenden Heizkosten schließen

    Wenn man sich in die Burg mit Türmchen verliebt hat, dann dürften etwas höhere Betriebskosten nicht soooo wichtig sein.


    Btw:


    finde die Summe die Du investieren willst für ein Heim schon weit über dem was nachvollziehbar wäre.

    Da hat Kalle recht. Und auch wiederum gar nicht.


    Ich finde die Summe auch hoch.


    Nur: in unserer Region ER-N-FÜ sind die Preise z.Zt. im absoluten Höhenflug. In Erlangen werden teilweise Preise aufgerufen (und bezahlt!), da schnallst Du echt ab. Je nach Lage sind da durchaus 800 -1.000 drin. Pro m² versteht sich. Auf dem Land natürlich nicht so viel. Aber 300 - 400 sind auch da keine Seltenheit. Im weltberühmten Möhrendorf wurden in guter Ortsrandlage vor 5 Jahren etwa 350 EUR/m² gezahlt. Mittlerweile geht es Richtung 550/600 EUR.


    Insofern: Mit 660k kommst Du alleine schon bei den Grundstückspreisen gar nicht soooo weit.

  • Preise für Haus und [definition=52,1]Grundstück[/definition] hatten wir ja schon im alten thread. Bei den obigen 2 Objekten wären die Preise zumindest irgendwie nachvollziehbar.

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  • Fehlt noch eine Info zum beheizten Volumen.
    Transmissionverluste ca. 7,85 kW, also grob 8kW.


    Dafür gehen schon mal grob 20.000kWh (2.000m³) p.a. an Erdgas durch den Schornstein. Jetzt kommt es noch darauf an, wie gut gelüftet wird, und dazu wäre das Volumen hilfreich.


    Weiterhin könnte man dann mit den Zahlen spielen und unterschiedliche Nutzerverhalten vergleichen. Es werden ja nicht immer alle Räume voll beheizt. Ich würde mich aber schon einmal mit einem "Verbrauch" bis zu 30.000kWh anfreunden, Warmwasser wird ja auch vermutlich über Erdgas erzeugt. Heizkosten im Bereich 1.500,- € p.a. wären eine Größenordnung mit der ich mal rechnen würde.

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  • Für MICH wäre das ein Horror. DAS aber muss (und sollte) nicht die Basis DEINER Entscheidung sein.

    Mensch, dein Grundrisshirn bräuchte ich mal! Es gibt nämlich tatsächlich diesen einen Raum, den ich nicht richtig geplant bekomme: Wohin mit dem Bett, was tun mit der Kleidung? Die Ankleide ist final keine Ankleide geworden, die Schrägen machen es nicht so einfach. Maße: 5,135 x 1,76 +(4 + 2) x 0,5 x 2 + 0,5 x0,5 (=15,29) plus Ankleide: 2,7x0,95 + 1,9 x 2,75 + 1,3 x2 + (4,8 + 0,4) x 0,83 x 0,5 ... kann man damit was anfangen?? Aber sei nicht zu hart zu mir ;-)


    Na und einen Schrank für das Bad kann ich mir noch nicht ausmalen *grübel*

  • Der Grundriss ist echt eine Katastrophe, aber die damalige Bauherrschaft hat es sich eben so gewünscht und hatte auch ihre Einrichtungsvorstellungen. Das ist eben das Problem mit solch eigenwilligen Grundrissen. Nimm es wenn Du damit leben kannst, oder lass es bleiben. Ist nicht für jeden tauglich. Naja, das Bett mittig im Raum platzieren hat was, ist aber nicht für jeden tauglich, der es gewohnt ist, dass das Bett an der Wand zu stehen hat. Genau so im Bad. Wozu muss immer ein Schrank im Bad stehen? Das Zeug kann auch anders untergebracht werden. Aber andere wollen unbedingt einen Schrank haben. So ist es eben mit solchen Sonderlösungen. Wenn es nicht passt, dann kauft man eben was anderes.


    Ansonsten bekomme ich bei solchen Grundrissen eh immer Augenkrebs, aber lassen wir das lieber. :D

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • ... aber wieso ist der Rest so wild?

    Geschmacksache. Wenn man ein Haus kauft dann muss man auch mit bestimmten Gegebenheiten leben, also Kompromisse eingehen. Es kommt darauf an, wie wichtig einem solche Details sind. Ich bin kein Freund von schrägen Wänden, aber die sehe ich als das geringere Übel an, vor allen Dingen wenn sonst genügend Platz vorhanden ist. Dann kann ich es mir leisten auch Platz zu verschenken. Das wäre nun aber meine persönliche Einschätzung.

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  • Das war bestimmt so ein Neureicher, der Geld gemacht hat, im Lotto gewonnen und das Geld ist jetzt wieder weg. Das entspricht genau der Geschmacksrichtung dieser Klientel in meiner gedanklichen Klischee-Schublade. Ich würde so ein Haus nicht kaufen, aber andere haben eben einen anderen Geschmack...


    Wenn man nur ein Kind hat, kann man eines der Ki-Zimmer für das Schlafzimmer nehmen und ins Bad eine Tür zum Gang machen. Platz hat es noch. Die andere Bad-Tür zu machen und das Eckzimmer dann für irgend was anderes verwenden. So hat man seine klassische Aufteilung. Wer es unkonventionell mag, der stellt das Bett mitten ins Zimmer. Geht auch, warum auch nicht... Muss man aber auch mögen. Man kann ans Kopfende eine Ablage machen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • wie bekommt man das?


    Hast Du nur die oben gezeigten 3 Seiten?


    Ansonsten müsste man über die Flächen und Raumhöhen abschätzen. Da kommt es jetzt nicht auf 1m³ mehr oder weniger an.

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  • und die Grundflächen dazu? Anscheinend ist ja die obere Geschossdecke gedämmt, also die Grenze der thermischen Hülle. Keller ist anscheinend beheizt? Dann rechnen wir einfach mal das Volumen von Keller, EG und OG.

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  • Hm, ich schmelze 540qm auf 270qm ein und leider fehlen mir 15qm danach im Büro (da ich seit heute auch so nennen darf)

    Baujahr, Nutzung, Zustand......da gibt es eine Menge Unterschiede.

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