"Luftlöcher"? in Heizungsraum oder was ist das?

  • Hi,


    wir haben im Heizungsraum (Altbau 1960) , unten am Boden, eine Öffnung in der Mauer(Aussenwand), wo keiner sich erklären kann, wofür die ist, oder was das mal gewesen sein soll.


    Wir haben eine Gastherme. Aber früher war in den Raum mal eine Ölheizung (Öltanks waren im Schuppen, Leitung kam über die Decke)


    Ich hätte getippt auf Zuluft bzw. was mit Luft, beim Blower Door Leckage Test hat man dort aber keine Luftbewegung feststellen können.
    Scheint auch gefüllt worden zu sein.


    Da der Raum nun im Rahmen der Heizungs Erneuerung Renoviert werden soll, überlegen wir ob wir das Loch einfach verschließen und drüber fliesen.


    Was meinen eure Glaskugeln was das gewesen sein kann? Oder ist.


    Danke

  • Ich würde auf ehemalige Zuluftöffnungen tippen , hat bei mir der Schornie auch gefordert, habe dann ein [definition=1,0]DN[/definition] 200 Loch Kerngebohrt und gut wars . So ein Ofen benötigt nämlich auch eine gewisse Verbrennungsluft vorallem bei Festbrennstoffen .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Ich würde auf ehemalige Zuluftöffnungen tippen , hat bei mir der Schornie auch gefordert, habe dann ein [definition=1,0]DN[/definition] 200 Loch Kerngebohrt und gut wars . So ein Ofen benötigt nämlich auch eine gewisse Verbrennungsluft vorallem bei Festbrennstoffen .

    jeppp

  • da war die eiserne reserve der vorbesitzer drin, damit dir das nicht zufällt, wurden die wand geöffnet! fürs verschliessen reichte die zeit nicht mehr.

  • Siehe Feuerungsverordnung Kapitel 3, "Verbrennungsluftversorgung ". Eine Öffnung mit 150cm2 oder 2 Öffnungen mit je 75cm2.


    Auf keinen Fall verschließen, so lange nicht geklärt ist, woher die vorhandene Heizung ihre Verbrennungsluft bezieht. Arbeitet die Gastherme raumluftunabhängig, also beispielsweise als Brennwerter an einem LAS, dann braucht man diese Öffnungen nicht mehr. Es gibt aber auch Gasthermen die raumluftabhängig betrieben werden, und da muss die Versorgung mit ausreichend Verbrennungsluft jederzeit sichergestellt sein.

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  • Habt Ihr denn nicht aufmerksam gelesen? Die löcher sind schon zu , da beim BDTest keine Zugerschgeinungen dort waren

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Stimmt. ich habe zu sehr auf das "gewesen sein kann" geschaut.


    Dann wäre gut möglich, dass bei Erneurung der Gastherme ein Brennwerter eingesetzt wurde, und die Therme nun mit einem LAS ausgestattet ist. Trotzdem nachschauen, wäre nicht das erste Mal, dass "Spezialisten" so eine Öffnung verschlossen haben, ohne nachzudenken.

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    Einmal editiert, zuletzt von R.B. ()

  • Die "alte Therme" war nicht Raumluftunabhängig.
    Unsere neue Heizung welche demnächst installiert wird, bekommt ein Raumluftunabhängiges LAS.


    Dann kommt das Loch zu :)


    Danke

  • Wenn die momentan genutzte Therme raumluftabhängig ist und es keine andere Zuluftöffnung gibt, müssen die geforderten 150 cm2 Nachströmöffnung ganz schnell wieder hergestellt werden!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Die "alte Therme" war nicht Raumluftunabhängig.
    Unsere neue Heizung welche demnächst installiert wird, bekommt ein Raumluftunabhängiges LAS.


    Dann kommt das Loch zu :)


    Danke

    wie jetzt, ist Loch schon zu oder nicht?....

  • wie gesagt beim bdt test wurde da kein luftwechsel festgestellt, wir haben auch keine funktionierende therme, sprich heizung ist aus, neue wird nächste woche installiert.


    das loch btw was noch davon über ist wird mit mörtel verfüllt und kommt ne neue sockelleiste vor.


    ---------- 10. Januar 2017, 08:07 ----------


    Jetzt wirds kniffelig :) Altbau und die Ostereier...


    Was kann dass jetzt schon wieder sein? Sieht für mich aus als wäre es Blei oder Zink, lässt sich auch mit dem Finger etwas drücken.


    Wer/Wie kann man nun herausfinden ob das noch eine Funktion hat. Scheint ja nachträglich von Innen angebracht worden sein, sonst wäre es ja weiter in der Wand drin?


    Kam zum Vorschein als der Heizkörper abgenommen wurde, da kam der Putz (nachträglich angebracht) gleich mit runter,
    rund um dieses Rohr schien es mal Feucht gewesen zu sein? Oder warum sollte der Putz bröseln? Die Farbe an der Wand konnte man auch einfach mit dem Spachtel abblättern.


    Werd den Heizungsbauer nun erstmal bitten der soll den kompletten Raum Rückbauen, und dann den Verputzer erst einmal durchjagen.

  • hmmm...hat da jemand die Befestigungsschraube in das Rohr gedreht? Dann könnte das einmal die Ursache für Feuchtigkeit gewesen sein.

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  • hmmm...hat da jemand die Befestigungsschraube in das Rohr gedreht? Dann könnte das einmal die Ursache für Feuchtigkeit gewesen sein.

    Glaub so gerade dran geschrabbt.... die Leitung mit der Halterung ist die Gasleitung welche zur Heizung führt.


    Haus ist BJ 1960. Wurden damals Abwasserleitungen aus Blei verbaut? Hab ich noch nie gesehen, allerdings wohl schon Trinkwasserleitungen aus Blei (in nem 1930er Haus).


    Wenn es eine Alte Abwasserleitung ist, die evtl. noch in den Boden reingeht, könnte es sein dass das Bleir dann Kälte "hochtransportiert" ?


    Luftfeuchtigkeit im Raum war bisher immer so um die 30%, trotz offenen Rolladenkasten, Muffig roch es nie, also in den fast 4 Jahren wo wir jetzt da wohnen eigentlich kein Zeichen für Feuchtigkeit in den Raum vernommen. Waschmaschine steht in den Raum, und ein Umlufttrockner.

  • .... wenn es denn eine gasleitung ist, die da halblebig hängt,
    ist das nicht schön, gar nicht schön... sondern gefährlich.!

  • Hab ich auch noch nie gehört , Sachen gibt's :)


    @Baumal, keine panik gas ist vorm zaehler abgedreht und heizungsbauer soll ab zaehler neue gasleitung zur heizung legen. Schmeckt mir auch nicht so halbgehangen, da wir die heizung aber nicht wirklich in all den jahren in betrieb hatten hat uns das nicht weiter gekümmert.jetzt ist der raum halt dran