Weggefaultes Auflager, durch vermutlich zu Kurze Dachplatte

  • Das hat sich mir heute offenbart,
    das letzte Auflager war etwas neben der Wellplatte , dann wurde versucht , mit einer Dachlatte das ganze zu Korrigieren, die ist dann irgendwann weggefault, vermutlich wegen unzureichender Firstziegelvermörtelung , bzw wegen nur Mörtel ohne Firstziegeln. Dann sind die Platten nach Unten gekippt , weil es nur halbe Länge war und das Wasser ist nach innen gelaufen.
    Ich habe leider nur das Foto von innen .
    Aber immerhin hats einige Jahrzehnte gehalten .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • sieht ganz stark nach diy aus! da sind solche ergebnisse nichts ungewöhnliches.

  • Naja, wenn es einige Jahrzehnte gehalten hat, dann hat es sich amortisiert und Du kannst jetzt ein gescheites Dach bauen lassen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Naja, wenn es einige Jahrzehnte gehalten hat, dann hat es sich amortisiert und Du kannst jetzt ein gescheites Dach bauen lassen.

    aber nur, wenn er die zeit genutzt hatte, um anzusparen!

  • Hatten halt nix anderes :D Den heutigen Mörtel kannst eh vergessen, olle Kunststoffpampe.

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • Naja , Ihr dürft nicht vergessen , das wurde zu DDR -Zeiten gebaut , und da war Baumaterial nicht so üppig zu bekommen, deswegen
    wurden sicher auch die Firstziegl genommen , anstatt der passenden Formteile .
    Das nächste Problem ist eben , das ist ne Reihengarage , und da kannste nicht einfach was anderes aufs Dach knallen als Die anderen haben, wegen der Dachanschlüsse , immerhin gibt es da 3 beteiligte Nachbarn .
    Und das eigentlich schlimmste ist , meinen Meinung nach, die Grundstücke sind alle von der Stadt gepachtet , und da wird über einen Abriss der gesamten Garagenkomplexes , schon seit gefühlten 20 Jahren , diskutiert , aber nix genaues weis man nicht.
    Also wie groß ist dann das Risiko das da vielleicht in 2 Jahren grüne Wiese draus gemacht wird .
    Deswegen wird es wohl auch diesen Sanierungsstau geben.
    Dort stehen ca 1000 Garagen

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  • jetzt übertreib mal nicht so masslos

    Ich war da bei Garage 500 zu gegen und da kamen noch einige reihen , vlt sind es auch nur 900, ich habe es nicht geprüft, aber jede Garage hat dort eine Nummer angebracht, deswegen kann ich das schon grob abschätzen. Vom Dach aus sieht man auch wie groß das Areal dort ist.

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  • neugierig.....


    gibts da ein foto von?


    ein garagenhof mit 900 garagen, in der DDR?

  • jetzt übertreib mal nicht so masslos. soviele autos gabs doch in der ganzen ddr nicht.

    in einem fünfjahresplan wurden die garagen für die autos der nächsten fünfjahrespläne schon mal gebaut!

  • Ich merks schon Ihr wollt Beweise für die Stückzahl , dann lasst mal den Hut rumgehen ,
    dann hol ich mal ne Hebebühne und mach ein Foto von oben.




    Die Garagen sind ca 3,5*5,50 m groß mit 11,5 cm Trennwänden und 2 Reihig angeordnet , für ne große Limousine nicht wirklich geeignet.

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  • wer zählt jetzt die garagen? freiwillige vor!


    ich muss gleich weg!

  • wettbewerb musste ausfallen, der klingelbeutel vom TE ist nicht rechtzeitig rumgegangen und die lösung lag dennoch schneller vor.

  • An die hochnäsigen Witzbolde:


    Eine Garage war Goldstaub, weil im sauren Regen der Braunkohleheizungen die Autos mangels jeglichen Korrisionsschutzes sonst nach ein paar Jahren weggegammelt wären.


    Baufirma für die Errichtung von Garagen? :lol: Die Garagen waren mit Sicherheit DIY. Es wurden Garagengemeinschaften gebildet, die die Dinger nach Feierabend und am Wochenende in Eigenleistung mit nicht vorhandenem Material hochgezogen haben. Not macht erfinderisch.


    Insofern ist es eigentlich ein Wunder, dass da immer noch welche im Urzustand stehen und z.T. 50 Jahre durchgehalten haben.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • sowas nennt man autofreies wohnquartier..... :D


    was das wohl für ein geknatter war,
    wenn morgens 900 leute ihren trabant starteten...?

  • was das wohl für ein geknatter war,
    wenn morgens 900 leute ihren trabant starteten...?

    Das wird wohl nie vorgekommen sein. Die Leute sind meistens mit Bus und Bahn oder zu Fuß zur Arbeit. Bei Spritkosten von 1,50 M/l, einem Verbrauch von 8 - 11 l/100 km je nach Auto und Nettolöhnen von 3-4 M/h wurden die Autos eher selten benutzt. (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.)

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Dafür waren zum Beispiel die Mieten sehr viel preiswerter. Dieselautos knattern heutzutage auch noch extrem.
    Das die heutigen Garagen auch 50 Jahre durchhalten bezweifle ich.

  • Dafür waren zum Beispiel die Mieten sehr viel preiswerter.

    Deshalb war trotzdem der Sprit relativ zum Verdienst teuer. Für meine Monats-Buskarte habe ich im Gegensatz 10 M, also den Preis für gut 6 1/2 l Sprit bezahlt, der nicht mal für 100 km gereicht hätte. Das würde heute bei einem Nettolohn von 20 €/h einem Literpreis von ca. 7,50 € entsprechen. Da würde wohl auch bei Manchem das Auto stehen bleiben.

    Dieselautos knattern heutzutage auch noch extrem.

    Ich glaube, da hast Du etwas falsch in Erinnerung.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Dieselautos knattern heutzutage auch noch extrem.

    Ob bei mir am Büro die Trabbi-Safari vorbeiknattert oder 10 Diesel höre ich sehr deutlich. Dazwischen liegen Welten!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Dafür waren zum Beispiel die Mieten sehr viel preiswerter.


    Müsste man in Relation zum Einkommen und Komfort betrachten, Lage sowieso. Was man heutzutage besonders im Geldbeutel spürt sind die Nebenkosten.



    Dieselautos knattern heutzutage auch noch extrem.


    Kann ich jetzt nicht nachvollziehen, schon gar nicht "extrem". Meine Frau fährt einen Diesel, nichts besonderes, und selbst der knattert nicht. Bei einem Diesel der Mittel- oder Oberklasse ist das erst Recht kein Thema, die Motoren sind heutzutage schon sehr gut. Ach ja, nicht nur im PKW Bereich. Schaur Dir mal landwirtschaftliche Fahrzeuge an, Traktoren, 500PS, Diesel, das ist der Wahnsinn. In der Kabine kriegt man sowieso nichts mit, aber selbst draußen kann man das Motorengeräusch nicht mit einem alten Diesel aus den 60er vergleichen, dazwischen liegen Welten.



    Das die heutigen Garagen auch 50 Jahre durchhalten bezweifle ich.


    Hängt vielleicht auch mit unseren Ansprüchen zusammen. Heute wird viel schneller aussortiert, früher war man froh, wenn das Auto ein Dach über´m Kopf hatte, selbst wenn es durch das Dach geregnet hat.

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  • Aah, deshalb Plaste

    Nö. Das war erstens damals modern, Zitat wiki: und zweitens war Stahl in der DDR knapp.


    Das erste in Serie produzierte Auto mit Kunststoffkarosserie war der Woodill Wildfire, gebaut 1952 bis 1956 mit Karosserie von Glasspar.[6] Im Februar 1953 wurde der Kaiser Darrin vorgestellt, dessen Karosserie ebenfalls Glasspar lieferte, und zum Ende des Modelljahrs 1953 erschien die Chevrolet Corvette. 1954–1955 baute Glasspar mit dem G-2 selbst einen Roadster mit der Karosserie des Woodill.[7] 1955 folgte der P70 aus Zwickau mit einer Beplankung aus Phenolharz-Baumwoll-Kunststoff (Duroplast) und Holzgerippe als Basis. Beim späteren Trabant wurde das Holz- durch ein Stahlskelett ersetzt und der Duroplast zur Beplankung beibehalten. Selbsttragende Kunststoffkarosserien, also ohne tragenden Rahmen aus Stahl, gab es ab 1956, wenn sie auch an Krafteinleitungspunkten mit Stahleinlagen verstärkt sein konnten (siehe dazu Selbsttragende Karosserie). Auch Reliant baute seit den 1950er Jahren dreirädrige kleine Liefer- und Personenwagen mit GFK-Karosserien, später dazu noch Sportwagen. Reliant entwickelte auch ein Konzept für die Automobilproduktion in aufstrebenden Ländern: daraus entstand in der Türkei der Otosan Anadol und in Israel Carmel und Sabra von Autocars. Wegen der Kunststoffkarosserien kamen die Hersteller ohne teure Pressenstraßen aus. Eine neuere Konstruktion mit GFK-Beplankung auf einem Stahlrahmen war der Renault Espace von 1984 bis 2002. Heute wird Kunststoff für viele Karosserieteile verwendet. Es gibt aber noch keine Großserienautos, deren Karosserie vollständig aus Kunststoff gefertigt ist. Hingegen ist die Verwendung von Kunststoffen zum äußerlichen Modernisieren oder Tunen fast so alt wie die Kunststoffkarosserie. Als erstes Facelift mit GFK gelten die Packard des Modelljahrs 1958. Kleinserienfahrzeuge wie der Renault Rodeo oder die Lotus Elise oder beliebte Umbauten wie der VW-Buggy haben GFK-Karosserien.

    Der Fahrzeugbau der DDR konnte bis Anfang der 60er Jahre durchaus mit dem Westen mithalten, aber dann wurde gespart, bis nichts mehr ging. In Trabbi, Wartburg und B 1000 haben fast bis zuletzt Motoren gewerkelt, deren Entwicklung aus den 30er Jahren von DKW stammte. Aber das war ja beim Käfer nicht viel anders.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas