Überzahlung an Gü

  • Mal ein anderes Thema zu meinen anderen Problemen.


    Wir haben einen Werksveftrag nach [definition=19,0]BGB[/definition]


    Nun ist es dank SV und Anwalt herausgekommen das eine Überzahlung vorliegt,die der GŮ natürlich abstreitet.


    Der SV hat den Wert vom Rohbau ermittelt.Nachdem das Bauvorhaben gestoppt wurde.
    Nun wurde noch bei T&... Lizenzgeber zu den Abschlagszahlung Information eingeholt.
    Wo nun auch laut T&... eine Überzahlung vorliegt.


    Nun werde ich hier mal einige Punkte erklären und hoffe mal ob man hierzu klarstellen kann,wie die Chancen sind vom GŮ das Geld widerzusehen.


    Natůrlich unter der Voraussetzung der GŮ geht nicht Insolvenz.


    1) Abschlagszahlung sind 11 Teilzahlungen.
    Der Baufortschritt ging bis zur Teilzahlung 7.
    Laut T&... sind hier folgende Fehler vom GŮ gemacht worden.
    Es sind sind zwei Punkte.Hauspreis 160.000 und Sonderwünsche 40.000 euro (Beispiel)
    Nun wurde vom Hauspreis das Gewerke Fenster und Haustüre herausgenommen,weil wir unseren eigenen Fensterbauer genommen haben.
    Somit haben wir ein Hauspreis abzůglich den oberen Punkt.
    Also ist der neue Hauspreis 149.000
    Laut T&... hätte bis zur Teilzahlung 7 ca. 75% des Hauspreis gezahlt sein müssen.
    Also 149.000 davon 75%
    Nun hat der GŮ aber die 200.000 als Wert genommen und in der Abschlagszahlung7 die 11.000 Vom Wert abgezogen.Hier war die Höhe der Abschlagszahlung 25.000
    Also ging 14.000 hier an GŮ
    Und hier kam das Bauvorhaben zum erliegen.


    Der Fehler liegt nun daran,das laut T&... die Abschlagszahlungen ohne Sonderwůnsche prozentual gezahlt werden müssen.Die Sonderwůnsche hätten erst dann in Rechnung gestellt wetden dürfen,wenn die Sonderwůnsche fertiggestellt wurden.
    Somit haben wir Leistungen bezahlt,die bis zum Baustop noch garnicht gemacht wurden.


    Diese Ůberzahlung ist leicht zu erklären und sollte auch ohne weiteres wieder zurůckzuholen sein.


    Nun zu den Feststellungen vom SV.
    Die Erhöhung vom Schotterpolster auf 90 cm.
    Der GŮ rechnet 90 cm ab.Kosten 5130 euro
    Laut SV ist das falsch.
    Im Werksvertrag steht,das 45 cm im Hauspreis enthalten sind.
    Also das doppelte in Rechnung gestellt.
    Wie das hier aussieht mit Geld zurückholen weiss ich nicht.


    Nächster Punkt ist kosten für aussenliegende Entwässerung.
    Damit ist gemeint,wenn der Kontrollschacht der Entwässerung 50 cm vom Gebäude entfernt ist,ist es im Hauspreis enthalten.
    In unserem Fall ist er 2.50-3 Meter entfernt.Hier hat es ein zusammenwirkenmit Anwalt und SV gebraucht.Da dem Anwalt die Kosten für sowas nicht bekannt ist.
    Laut SV wird hier in lfm laufende Meter gerechnet. 200-300 euro lfm.
    Stand August 2013
    Das wären bei 300 euro lfm in unserem Fall 600 euro gewesen.Der [definition=33,0]GÜ[/definition] hat uns hier 4800 euro in Rechnung gestellt.


    Der letzte Punkt sind Vermesserkosten.
    Die der SV 1:1 in seine Berechnung mit rein genommen hat.


    Dieser Kostenpunkt läuft aber nicht ůber den [definition=33,0]GÜ[/definition].Das ist ein Punkt wie Hausanschlusskosten.Die direkt mit uns abgerechnet werden.Damit hat der GŮ nichts zu tun.
    Im Fall der Vermesserkosten wurde uns vom [definition=33,0]GÜ[/definition] 1680 euro in Rechnung gestellt.


    Nach Einzug haben wir dann erfahren was das überhaupt ist.
    Wir haben insgesamt 3 Rechnungen vom Vermesserbůro erhalten.Grenzpunkte und Grenzsteine setzen.
    ca.1000-1200 euro.
    Also hat er sich hier 1680 euro verdient ohne dafür was zu machen.
    Wie sehen hier die Chancen aus.


    Gibt es hiefür eine verjährung.
    Momentan sind wir im Beweisverfahren.

  • wie du jetzt an das zuviel bezahlte geld rankommst, ist sache eines anwalts. juristische beratung kann es hier nicht geben, es sei denn Eric schreibt etwas dazu.


    stell einmal den zahlungsplan ein, mir scheint, dass der von vorn herein nicht passt.

  • Mit Zahlungsschein sind die Abschlagszahlungen gemeint ?


    Eine Beratung sollte es nicht werden.
    Eher ob es hier Erfahrungen gibt,auch von nicht Experten die sowas mal hatten,oder mitbekommen haben,wie solche Fälle ausgehen,
    Wenn man Überzahlungen zurück holen will.

  • wenn es abschlagszahlungen waren, wer hat diese geprüft und mit dem leistungsstand abgeglichen?

  • Norbert fragte nach dem Zahlungsplan!


    Überzahlungen zurück zu holen ist schon bei willigen Vertragspartnern meist nicht einfach. Ein einfacher Weg ist immer die Verrechnung mit den nächsten Zahlungen, bis keine Überzahlung mehr besteht. Dies setzt aber voraus, dass überhaupt weitere Leistungen erbracht werden und so weitere Zahlungsansprüche des AN entstehen.


    Wenn es einmal zur Überzahlung gekommen ist, stellt sich die Frage nach der Rechnungsprüfung, weil ein beauftrager Prüfer auch für falsche Prüfungen in vollem Umfang haftet.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • T& ...gibt die Werksverträge vor,wonach sich die Lizenznehmer richten sollten.


    In diese Werksverträge ist auch die Abschlagszahlungen geregelt.


    Hier sind zwei Versionen.
    Mit 10 oder 11 Abschlagszahlungen.
    Hier ist nur der Unterschied ob mit Keller gebaut wird.


    Die Erste Zahlung wird fällig wenn der Architekt (vom [definition=33,0]GÜ[/definition]) die Werkspläne fertig hat und beim Bauamt sind.


    Welche Prozent von der Gesamtsumme müsste ich nachschauen.


    Und so geht es dann weiter.Fertigstellung Bodenplatte und dann folgt die nächste Abschlagszahlung.
    Die Bank benötigt nur die Info,ist Bodenplatte gemacht,wenn ja wird das Geld einem Treuhandkonto überwiesen.
    Der Bauleiter gibt uns die Info,Bodenplatte fertig und alles ok.
    Bauleiter ist vom [definition=33,0]GÜ[/definition].


    Die Überzahlung kommt aus einem Grund zustande.Der [definition=33,0]GÜ[/definition] hat die Gesamtsumme Hauspreis +Sonderwünsche zur Abschlagszahlung genommen.


    Richtig wäre Hauspreis für die Abschlagszahlungen..Sonderwünsche wenn sie gemacht wurden.


    Wenn das Bauvorhaben nicht bei der Abschlagszahlung 7 beendet wurde,hätte es sogar passen können.
    Weil die Sonderwünsche dann nicht extra in Rechnung gestellt werden dürfen.Weil sie in den Abschlagszahlung mit eingerechnet wurden.


    Problem ist hier nun,der Baustop und das einleiten des beweisverfahren.


    Davor natürlich erst SV beauftragt,der auch den Wert ermittelt hat.

  • Ist denn der Hauptwerkvertrag für das Haus gekündigt worden?
    Oder habt ihr den Hausbau nur gestoppt, das Vertragsverhältnis steht aber noch?


    Zu den "Abschlagszahlungen" (ich würde es eher Teilraten nennen): Sind eure Sonderwünsche mit den Aufpreisen (a) alle von Anfang an schon bekannt gewesen und in den Hausbau-Vertrag mit eingeflossen oder habt ihr (b) mehrere einzelne Ergänzungsverträge über die Zeit unterschrieben?
    So wie du es schreibst klingt es wie (a), dann fände ich es jetzt auch (vermutlich mangels weiterer vertraglicher Regelungen) nun auch nicht so abwegig, wenn man das pauschal in die prozentualen Abschläge mit aufnimmt.


    Eine "Überzahlung" ist ja auch schwer (für dich oder einen SV) auszurechnen, wenn du nicht weißt, welche grundsätzlichen Kosten der [definition=33,0]GÜ[/definition] bisher hatte und welchen Gewinn/Marge du ihm mit der Vertragsunterschrift quasi zugebilligt hast.
    Da kann der SV rechnen, wie er will, weißt du, ob der [definition=33,0]GÜ[/definition] vielleicht 50% mehr an den Rohbauer zahlen musste, nur damit der Rohbauer bei vollem Auftragsbuch in der gewünschten Woche des [definition=33,0]GÜ[/definition] mit den Arbeiten beginnt?


    Zitat


    Richtig wäre Hauspreis für die Abschlagszahlungen..Sonderwünsche wenn sie gemacht wurden.

    Wer definiert denn "richtig". Steht dazu etwas in deinem Vertrag? Oder in den Ergänzungsverträgen bei Unterschrift zu den Sonderwünschen?
    Nur weil irgendjemand eine Meinung hat, wird darauf ja nicht "richtig".
    Selbst die Meinung von T&... als Franchiser hat keinerlei Relevanz für einen Vertrag, den du mit dem [definition=33,0]GÜ[/definition] gemacht hast.


    Zitat

    Die Erhöhung vom Schotterpolster auf 90 cm.
    Der GŮ rechnet 90 cm ab.Kosten 5130 euro

    Wie rechnet er das denn ab? Woraus ist ersichtlich, dass er die 45cm die im Vertrag inklusive sind, nicht angerechnet hat?
    Wie würdest du oder dein Anwalt reagieren, wenn der [definition=33,0]GÜ[/definition] sagt "na klar sind die 45cm längst angerechnet, sonst hätte ich ja für 90cm 10T€ abgerechnet".
    Hattest du ein Angebot für die Erhöhung des Schotterpolsters und hast es angenommen?


    Zitat

    Nächster Punkt ist kosten für aussenliegende Entwässerung.

    Der [definition=33,0]GÜ[/definition] wird dir den Kontrollschacht ja nicht "einfach so" hingesetzt haben. Da musst du doch auch ein Angebot mit einem Preis für bekommen haben, das du angenommen hast?


    Zitat

    Im Fall der Vermesserkosten wurde uns vom [definition=33,0]GÜ[/definition] 1680 euro in Rechnung gestellt.

    Wie heißt denn da die Position genau, die er in Rechnung stellt?
    Hast du schon gefragt, warum seine Vermesserkosten nicht im Pauschalpreis enthalten sind und was für eine extra Leistung du da beauftragt hast, die ihn berechtigt eine extra Berechnung zu machen?



    Unterm Strich möchte ich mich rolf anschließen. Du benötigst einen Anwalt, der deine genaue vertragliche Situation prüft, um rauszufinden, welche Rechte du geltend machen kannst.
    Es hilft dir sehr wenig, wenn der SV dir sagt "normalerweise kostet das soundsoviel". In einem klassischen Werkvertrag gibt es Pauschalpreise für diverse Dienstleistungen die du entweder annimmst oder es sein lässt.
    Die Pauschalpreise sind immer ein Mix aus realen Preisen, Risikoaufschlägen, Gewinnaufschlägen, Gewährleistungsaufschlägen etc. die du nicht 1:1 mit Marktpreisen vergleichen kannst.

  • Pincho - was du beschreibst ist ein zahlungsplan!


    bei der vertragskonstellation hast du jetzt 2 gegen dich - den franchisegeber und den ominösen [definition=32,0]GU[/definition] - keiner von beiden vertritt deine interessen, sondern nur die eigenen. wenn geld rein kommt, sind die happy, kommt mehr geld rein, als geleistet wurde, dann machen die eine fete!


    du hast diesen zahlungsplan mit der vertragsunterzeichnung akzeptiert und bist jetzt u. u. im nachteil. einfach wirst du an das geld nicht rankommen. du benötigst einen guten anwalt.


    du hättest den vertrag vor unterzeichnung von einem bausachverständigen und einem rechtsanwalt prüfen lassen müssen.

  • Wenn ich das lese, stelle ich mir nur eine Frage:
    WIESO wurde überzahlt?


    All das, was oben aufgelistet ist, ist nichts, was ein Anwalt hinter 327 Klauseln und BGB-Kommentaren versteckt findet, sondern was bei vertragsgemäßer Rechnungsprüfung sofort hätte auffallen können und müssen.


    Hier wurde (wie so oft) nichts hinterfragt und nach dem Motto
    Is billich und da zahl ich nix dazu
    auf externe Hilfe verzichtet, wo der Bauherr selber vielleicht nicht in der Lage war, so etwas zu erkennen.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Der Anwalt wartet jetzt auf das Ergebnis der drei Gutachter ab um die Überzahlung und die Mängel zusammenzufassen für das Verfahren.


    Als ersten muss ich hier erklären wie so ein Werksvertrag bei T&... abläuft.
    Das ist deutschlandweit immer gleich,da T&.... die Werksverträge vorgibt für Ihre Linzenznehmer.
    Nur ist es vom Preis etwas anders.In Berlin kostet das Haus etwas weniger.
    Sind ja viele hier von da oben.


    Als Bauherr hat man es am Anfang mit einem Finanz Experten von T&... zutun.Es wird alles genau berechnet und die Kosten festgelegt.
    Also mit Sonderwünsche,Hausanschlusskosten,Notar,Grunderwerbsteuer,Vermesserkosten usw....


    Nun wird von dem Finazexperten der [definition=33,0]GÜ[/definition] ausgesucht.In unserem Fall aus reutlingen,Schwäbisch Hall wäre auch einer.


    Nun wird ein Termin mit dem [definition=33,0]GÜ[/definition] ausgemacht und der Werksvertrag wird unterschrieben.Die Kosten werden dem [definition=33,0]GÜ[/definition] übergeben.Der
    nun für das Geld das Haus bauen muss.
    Und wir haben das Büro mit einigen Absicherungen erhalten.


    Und hierzu die Finanzierungssummegarantie.
    Was das ist ?
    Das ist eine Art Versicherung die eine Höhe von 15.000 Euro absichert.Das heisst,das wenn unerwartete Kosten hinzukommen,das von den 15.000
    gezahlt wir.Also als Beispiel wenn bei den Erdaushub ein Findling gefunden wird.


    Nun habe ich im www was hierzu gefunden.Bei Einer Familie sind auch Zusatzkosten hinzugekommen.Und T&... hat den Fall geklärt.
    Hier ging es auch um schotterpolster.Am Ende hat dert [definition=33,0]GÜ[/definition] die Kosten übernommen.


    Das ist damit gemeint.
    Mehrkosten und Nachfinanzierungen müssen beim Bauen nicht sein | Blog von Jürgen Dawo


    Hier ist also die Frage,ob der [definition=33,0]GÜ[/definition] uns hierfür überhaupt eine Rechnung stellen darf.


    Zum Kontrolschacht.


    Unser [definition=52,1]Grundstück[/definition] was wir von der Gemeinde Gekauft haben,war der Schacht schon auf unserem [definition=52,1]Grundstück[/definition].Das Heisst also,das hier nur der Graben um ca 2 Meter nicht im Hauspreis enthalten war.Im Werksvertrag steht,wenn der Kontrollschacht für Abwasser 50 cm vom Gebäude entfernt ist,ist es im Hauspreis enthalten.
    Bei uns ist er ca. 2-3 Meter entfernt.
    Für ein SV sollte das also nicht schwer sein die Kosten hierfür zu ermitteln.


    Achso noch was zum Schotterpolster.
    Wieso soll es für ein SV schwer sein die Kosten hierfür zu ermitteln.
    z.B das Haus is 10x10 Meter 45 cm sind im Hauspreis.
    Laut Bodengutachten sind mind. 80 cm nötig.Der [definition=33,0]GÜ[/definition] stellt uns rechnung für 90 Cm Schotterpolster.Also 5130 Euro
    Der SV ermittelt nun aus dem Werksvertrag,das noch 45 cm Benötigt wird.


    Wieviel Tonnen Schotter brauchen wir hier also mehr.
    10x10x0,45m
    also rechne ich mal grosszügig 100 t
    Was kostet eine Tonne Schotter ?
    Ich habe schon schotter bestellt,und zwar bei einem Lieferanten der für seine Apothekenpreise bekannt ist,und ich zahle 18,50 Euro die Tonne


    Ich komme also auf 1850 Euro.
    Wenn es auch 200 Tonnen sind,bin ich von 5130 Euro weit entfernt.
    Und so wird er wohl das berechnet haben.Und deshalb ist er zu der Aussage gekommen.


    4800 Euro um den Graben um 2 Meter zu verlängern.
    Hier trifft mir aber auch keine Schuld,weil auch ein Anwalt hier den überblick nicht hat.Hierzu müsste er auch erst mal Informationen durch ein SV einholen.


    Vermesserkosten muss er uns ja im folgenden Verfahren auch mir Rechnung belegen können.Und wieso das nicht im Hauspreis enthalten ist.
    Ich lege Ihm mal die Vermesserkosten hin,was ich bekommen habe vom Vermesserbüro der Gemeinde.Waren drei Rechnungen.


    Überzahlung ist doch nur deshalb zustande gekommen,da wir wegen Mängel den [definition=33,0]GÜ[/definition] rausgeworfen haben.
    Er wird kein Fuss mehr hier auf mein [definition=52,1]Grundstück[/definition] setzen.


    Bei T&... sind Sonderwünsche Rolläden,Fussbodenheizung usw...


    Der [definition=33,0]GÜ[/definition] hat bis zur Rate 7, 75 % von 200.000 Euro kassiert
    Laut T&.. und SV hätte er bis Rate 7 75 % von 149.000 stellen dürfen


    Das Bedeutet wir haben 75 % von den 51.000 Euro Sonderwünsche bezahlt,die aber zum Zeitpunkt Rate 7 noch garnicht gemacht wurde.
    Weil es ja noch im Rohbau zum Baustop gekommen ist.
    Rolladen 4500 Euro sind nicht drin,Fussbodenheizung 8500 Euro nicht drin usw....
    Die ich aber zu 75 % schon Gezahlt habe,durch die falsche Abrechnung oder durch den Baustop


    Bevor mei SV sich verabschiedet hat,hat er mir folgendes noch mitgerteilt.
    Wieso auch immer.


    Ich soll aufpassen,das der [definition=33,0]GÜ[/definition] sich nicht als Bauträger ausgeben soll,und das er es als Kaufvertrag hinstellen will.Das ist er nicht.
    Es ist ein Werksvertrag und kein Kaufvertrag.Hier ist nicht ein [definition=48,0]VOB[/definition] sondern ein [definition=19,0]BGB[/definition].


    Und zweimal dürft Ihr Raten was ich für eine Email erhalten habe.
    Der [definition=33,0]GÜ[/definition] hat seinen Anwalt,meinen Anwalt mit in den CC genommen.
    Er habe nach [definition=48,0]VOB[/definition] und Bauträger,Maklerverordnung abgerechnet.


    Ich weiss zwar nicht welche rechtlichen Vorteil er dadurch hat,das er es als Kaufvertrag hinstellen will,und er den [definition=48,0]VOB[/definition] nimmt,statt [definition=19,0]BGB[/definition]


    Mein Anwalt sieht die überzahlung erst als zweitrangig an.Ihm ist ermal wichtig,den Ausmaß der Mängel zu kennen.
    Das andere hat er gesagt,wir haben einmal die Ermittlung vom SV was das errichtet an wert hat bei Baustop und die Aussage von T&...
    Wie die Überzahlung zustande gekommen ist.


    Und wenn er sich was geholt hat,wofür er keine gegenleistung erbracht hat,muss er es zurück zahlen
    ---------- 14. November 2016, 11:50 ----------
    @Ralf Dühlmeyer


    Das hat mir mein SV auch gesagt.Ein SV von Anfang an dabei und dann wäre schon bei der Bodenplatte schluss gewesen.


    Aber als Bauherr,beim ersten mal ist man halt noch dumm oder gutgläubig und meint der [definition=33,0]GÜ[/definition] will von einem nur das beste.
    (Und das ist nunmal das Geld vom Bauherren)

  • Zitat

    Wieso soll es für ein SV schwer sein die Kosten hierfür zu ermitteln.

    Das ist für den SV überhaupt nicht schwer, nur leider hat die Summe die ein SV ermittelt nichts damit zu tun, was der [definition=33,0]GÜ[/definition] vielleicht rechtmäßig verlangt oder verlangen konnte.


    In deiner Musterrechnung fehlt z.B.:
    - anteilig Gehalt des Bauleiters, der sich um das geänderte Schotterpolster kümmern musste
    - anteilig Gehalt des Vertriebs, der dir ein Angebot über geänderte Konditionen zukommen lassen muss
    - anteilig Gehalt des Geschäftsführers,
    - anteilig Gehalt der Buchführung, die dir eine Rechnung schreiben muss und evtl. einen extra Zahlungsvorgang bearbeiten muss
    - Gewinnzuschlag des [definition=33,0]GÜ[/definition]
    - Risikoaufschlag des [definition=33,0]GÜ[/definition]


    die der [definition=33,0]GÜ[/definition] alle auch in Rechnung stellen darf.
    Vielleicht sind das schon die fehlenden 3000€.


    Ums mal mit einem anderen Beispiel zu zeigen:
    Du kaufst ein iPhone7 für 700€ im Markt. Jetzt beauftragst du einen SV der dir ausrechnet, was ein iPhone7 eigentlich kosten dürfen.
    Der wird dann feststellen, dass die Materialkosten eines iPhone7 bei unter 300€ liegen. (iPhone 7 Herstellungskosten: So teuer ist die Produktion - CHIP)


    Wie klagst du dir nun ein, dass du 400€ zurückbekommst?
    Nachdem du einen Kaufvertrag abgeschlossen hast, bei dem du eingewilligt hast, 700€ fürs iPhone zu zahlen?


    Versteht mich nicht falsch - ich möchte keineswegs behaupten, dass alles mit rechten Dingen zugeht.
    Mit deiner aktuellen Rechnung und Vorstellung von BGB-Rechts, machst du dir meiner Meinung aber das Leben zu einfach.


    Auf meine andere Frage hast du nicht geantwortet: wie kam überhaupt zustande, dass der [definition=33,0]GÜ[/definition] ein tieferes Schotterpolster gebaut hat. Da muss es doch Schriftverkehr und auch ein ([definition=19,0]BGB[/definition] Werkvertragsfestpreis-) Angebot gegeben haben?


    Zitat

    Ich lege Ihm mal die Vermesserkosten hin,was ich bekommen habe vom Vermesserbüro der Gemeinde.Waren drei Rechnungen.

    Warum machst du das und nicht sachlich nüchtern dein Rechtsanwalt?

  • Nicht ich werde dem [definition=33,0]GÜ[/definition] das vorlegen.
    Das macht natürlich der Rechtsanwalt.
    Da wir ja beim Landesgericht sind,ist auch Anwaltspflicht.Der war schon vonanfang an dabei.


    Im Werksvertrag steht das 45 cm im Kaufpreis enthalten ist.


    Der GŮ muss es aber auf mindestens 80 cm erhöhen.Er stellt mir nun eine Rechnung für 90 cm Schotterpolster.
    In der Rechnung vom [definition=33,0]GÜ[/definition] hätte also stehen müssen für 45 cm mehr Schotterverlangt er 5130 euro.In seine Rechnung steht aber für 90 cm Schotterpolster.
    Der SV hat ja die Rechnungen auch gehabt,deshalb hat er auf den Werksvertrag verwiesen.
    Bei seinen Berechnungen vom SV hat er nach HOI mit einbezogen.


    Das Beispiel mit dem Handy muss ich etwas abändern.Damit es zu meinem Fall passt.Ich kaufe ein Iphone 7 mit 64GB
    Nun merke ich das aber nur 16 Gb internen Speicher habe.
    Auf der Rechnung steht 64 Gb
    Also bestehe ich drauf mir das zu liefern was ich bezahlt habe.


    Hier ist ja auch die frage der Finanzierungssumme Garantie.Vieleicht ist es einfacher als vermutet.Wenn rauskommt das ich auf die 15.000 euro anspruch habe.Weil der Finanz Experte falsch berechnet hat.
    Das 90 cm benötigt wird,hat der [definition=33,0]GÜ[/definition] selber verbockt.Die kosten sind nach dem Werksvertrag gestellt worden..


    Ich bin kein Anwalt,wenn ich 90 cm bezahle,will ich 90 haben.
    Somit müsste ich laut Rechnung 135 cm Scotter haben

  • Ich komme also auf 1850 Euro.

    So darfst Du das aber nicht rechnen. Transport bzw. verteilen auf der Baustelle, lagenweises Verdichten usw. Da ist ja nicht nur Material, sondern auch Arbeit drin, die es zu entlohnen gilt.


    Dennoch: 5.100 für 45 m³ Schotter ist schon eher teuer!



    4800 Euro um den Graben um 2 Meter zu verlängern.

    Wenn es tatsächlich nur um 2m geht: sagen wir 2m Aushubbreite (ohne Verbau):


    2m tief, 2m lang, 2m breit...8m³. Aushub ca. 25EUR/m³, wieder verfüllen 15EUR/m³, 2 m Leitung á 15 EUR...alles zusammen + MwSt. ...um die 400 - 450 EUR.


    Ich weiss zwar nicht welche rechtlichen Vorteil er dadurch hat

    Viel höhere Prozentsätze. Viel höhere. Warum? Weil beim bauen mit BT in diese einzelnen Raten quasi der Grundstücksanteil, der ja beim bauen mit BT dabei ist, mit eingepreist wird. (BT muss das [definition=52,1]Grundstück[/definition] ja vorfinanzieren und es wird dann im Rahmen der einzelnen Raten mit abbezahlt).

  • Pincho - was du hast, ist ein franchisegeber, der den auftrag reinholt und an einen vermeintlichen [definition=33,0]GÜ[/definition] weitervergibt. eigentlich ist T&........ der [definition=33,0]GÜ[/definition], der andere ist [definition=32,0]GU[/definition]. die hauspläne kommen doch von T& ........


    die 15.000 € als versicherung sollen wohl die vetragserfüllungsbürgschaft ersetzen, am ende zahlst du die summe und der auftragnehmer streicht das ein, weil irgend etwas dazu gekommen ist. meistens ist es das baugrundrisiko, was zu mehrkosten führt.


    gebaut wird nach entwurfsplänen und einer statik mit ein paar schal- und bewehrungsplänen. dann braucht sich niemand zu wundern, welche qualität dabei rauskommt.


    den zahlungsplan haben sie dir untergejubelt und du hast das erst bemerkt, als du zu viel bezahlt hast. da du den zahlungsplan nicht einstellst, gehe ich davon aus, dass die probleme vom zahlungsplan ausgehen. dann vergleich deinen zahlungsplan mit einem allgemein gültigen zahlungsplan nach makler- und bauträgerverordnung.

  • Beim Schotter geht es mir eher um das Material.die genannten Posten von Thomas ist klar.
    Der SV hat vieleicht auch nur das Material gemeint.


    Aber für 45 cm Schotterpolster fallen diese arbeiten an.Zwar muss beim Transport mehr Lieferkosten dazugerechnet werden,wenn Schichtweise verdichtet wird,ist auch mehr Zeitaufwand.


    Die 400-450 euro passen schon.
    Laut SV 200-300 lfm
    Wäre bei 2 Meter auch 400 euro


    @Thomas B
    Wenn er aber die im Werksvertrag enthaltene 45 cm nicht angerechnet hat,
    habe ich ja auch doppelt die Posten von ihnen oben genannten gezahlt.
    Transport ,Materal und Aufwand.
    Somit bin ich wieder an den Punkt auch hierfür zuviel gezahlt zu haben
    Da ist auch ein posten was er mir in Rechnung gestellt hat,was man nicht prüfen kann.


    680 euro für den wegfall tragende Wand,dafür mehr Stahl in der Decke.
    Ich kann mir nicht vorstellen das der Subunternehmer da was gemacht hat.Da der den ganzen Murks verursacht hat.
    Hab nicht umsonst da in der Decke eine 1,5 -2 cm Absatz.
    Könnte aber vom falschen abstützen her kommen.
    Ist aber ein anderes Thema.
    ---------- 14. November 2016, 19:31 ----------
    Richtig.T&... gibt die Pläne vor. (Werkspläne)
    Auch richtig das hier alles an mir hängen bleibt.Die tollen Sicherheiten sind ja da im Preis reingerechnet.
    Das tolle ist,die vielen Sicherheiten sind nicht mal das Blatt Papier wert,worauf sie geschrieben wurden.


    Soll ich mal sagen was ausgereicht hat,damit alle Sicherheiten ausgehebelt wurden.


    Ich trete an T& ... heran,sende das Gutachten von meinem SV T&... zu.
    Der meldet sich natürlich beim [definition=33,0]GÜ[/definition].Der Schreibt uns das ihm das geschädigt hat,das ich T&.. kontaktiert habe.
    Er hat T&... aber gesagt das es durch sein SV keine Mängel gibt.Ist natürlich SV was T&... immer beauftragt.


    T&... schreibt mir darauf hin,sie werden erst reagieren wenn ein Urteil ausgesprochen wurde.
    Weiter an die Versicherung ran getreten,das mir von ihnen eine Bürgschaft zusteht und ich das nun benötige.
    Problem nun,der Subunternehmer ist Insolvenz gegangen,aber nicht mein Vertragspartner der [definition=33,0]GÜ[/definition].
    Zack und schon sind die Sicherheiten wie eine Seifenblase zerplatzt.


    Zurück zum Thema.


    Der [definition=33,0]GÜ[/definition] habe nach Makler und Bauträgerverordnung abgerechnet.
    Mein SV hat in seiner Berechnungen nach HOI gerechnet.

  • hoffentlich behält dein anwalt den überblick bei deiner schreibe!

  • Die Abschlagszahlung sind glaub bei alle gleich die sich für T& ... entscheiden

  • Es heißt "Werkvertrag" und "Werkplanung", beides ohne S!


    Was ist die / das / der "HOI", wonach der Sachverständige abgerechnet hat? Und was hat er danach abgerechnet?

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Erste Rate 3%
    2) Rate Bauantrag 7 %
    3)Ferstigstellung Bodenplatte 10 %
    4)Tragende Wände 15%
    5)Dachstuhl 13 %
    6)Dacheindeckung 12 %
    7)Fenstereinbau 11 %
    Letzte Rate 4%


    Bei T&... wird die letzte Rate am Anfang auf das Treuhandkonto eingezahlt.Nach Abnahme bekommt der [definition=33,0]GÜ[/definition] dann das Geld
    ---------- 14. November 2016, 20:19 ----------
    Da es so lange her ist,habe ich das nicht ganz mehr im Gedächnis.
    Da gerade die Überzahlung ein Streit Thema war,habe ich mein SV nicht nur für die Mängel beauftragt.
    Ich habe den Bautenstand berechnen lassen.
    Und das HOI ist glaub das was der [definition=33,0]GÜ[/definition] für seine Aufwändungen in rechnung stellen darf.
    Bin mir aber nicht sicher.


    Also nicht gleich auf mich schiessen

  • 60% bis zur dacheindeckung - das ist mal eine nummer, bereits 10% vor baubeginn. 2,5% bis 5% sind angemessen für einen bauantrag.


    zwischen 7) und letzter rate fehlen noch ein paar sachen, deine zahlen ergeben nur 75% in summe.
    ---------- 14. November 2016, 20:22 ----------
    meinst du HOI etwa HOAI - das hat mit deinem bau nichts zu tun. die gilt nicht für T& .......

  • Hier wurde der Bau gestopt.Deshalb habe ich die fehlenden Raten nicht.


    Rechtsanwalt,SV,Beweisverfahren,Gutachter vom Gericht und nun weiter zwei Gutachter vom Gericht
    Ist im ander Thema von mir schon erklärt worden
    ---------- 14. November 2016, 20:27 ----------
    Wusste doch das sieht etwas seltsam aus.
    Rolf sie haben recht.Da fehlt da A
    ---------- 14. November 2016, 20:28 ----------
    Werkvertrag ist beim Anwalt.
    Deshalb fehlen mir die Raten um sie hier zu posten
    ---------- 14. November 2016, 20:33 ----------
    Und für den [definition=33,0]GÜ[/definition] auch nicht ???????
    Der [definition=33,0]GÜ[/definition] zahlt doch T&.... eine bestimmte Summe,damit sie im Namen von T&.... Häuser bauen dürfen.
    Vertrag habe ich doch mit dem [definition=33,0]GÜ[/definition].
    So hat mir am Anfang T&... das geschrieben.Ich soll mich am [definition=33,0]GÜ[/definition] wenden.
    Und erst später haben sie beim [definition=33,0]GÜ[/definition] nachgefragt was da los ist bei uns.

  • dann soll der anwalt einmal die rechtmäßigkeit des zahlungsplans prüfen. ist der zahlungsplan nicht rechtmäßig, kann es etwas einfacher sein, an die überzahlung ran zu kommen.

  • Ich habe doch den Vertrag unterschrieben.
    Also habe ich doch die Abschlagszahlung so angenommen

  • Ja bis zur letzten Rate.
    Von Erste bis 7 Rate habe ich auf dem Laptop.Daher kann ich das hier reinstellen.
    Werkvertrag ist aber beim Rechtsanwalt,und alle anderen Unterlagen auch.

  • ist der zahlungsplan aber nicht zulässig, weil er dich enorm bebachteiligt, dann ist u. u. unwirksam. näheres muss dir dein anwalt erklären.

  • ist der zahlungsplan aber nicht zulässig, weil er dich enorm bebachteiligt, dann ist u. u. unwirksam. näheres muss dir dein anwalt erklären.

    Kennst du ein Urteil, welches die Rechtsfolgen bei einer vermeintlich festgestellten Überzahlung für einen Bauherren sauber klärt?


    Ich kenne nur ein Urteil, wo es einem Verbraucherverband gelungen ist, einen Bauträger/[definition=33,0]GÜ[/definition] für die Zukunft zu besseren Verträgen zu zwingen (und auch nur, weil die Forderungssicherheit bei der ersten Rate nicht genannte wurde).


    Es darauf hingewiesen, dass die Überzahlung hier ja auch nur (wenn überhaupt) noch Nebenkriegsschauplatz ist.
    Da der Vertrag gekündigt ist, kommt §649 ins Spiel.


    Zitat

    Kündigt der Besteller, so ist der Unternehmer berechtigt, die vereinbarte Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart. [...] Es wird vermutet, dass danach dem Unternehmer 5 vom Hundert der auf den noch nicht erbrachten Teil der Werkleistung entfallenden vereinbarten Vergütung zustehen.

    Dass der Anwalt den Überzahlungsstrang erstmal links liegen lässt und lieber versucht über die Mängelhaftung etwas zu erreichen, klingt für mich angesichts der sonst sehr ungünstigen Lage sehr sinnvoll.

  • bliblablub - ich schrieb doch, dass es schwierig ist nur wegen der überzahlung vorzugehen.


    einfacher könnte es werden, wenn der zahlungsplan nicht zulässig ist. den schritt zur überprüfung muss jedoch der anwalt machen.