Innendämmung mit WDVS kombinieren?!

  • Moin,


    im grünen gab hinsichtlich Innendämmung ja schon einige Diskussionen. Bei mir sieht es so aus, dass nur mit erheblichen Geldaufwand die Aussenwand (innen mit Gipsputz) in einem Streifen von 0,90m x 9,50m von aussen gedämmt werden kann. Insoweit kommt nur Innendämmung in Betracht. Wer hat bedenken das so auszuführen?! Zur Erfüllung der [definition=28,0]EnEv[/definition]/KFW-Vorgaben ist der Streifen nicht wichtig. BRH der Fenster liegt deutlich höher als der Streifen.


  • Nach meinen Planungserfahrungen mit mehreren Bauphysikern und eigenem Wissen kann ich mir nicht vorstellen, dass die dargestellte Ausführung ohne mind. 50 cm Überlappung beider Dämmebene (hier: vertikal) einen praktischen Nutzen hat. Ich vermute sogar, dass nicht einmal theoretisch ein Nutzen besteht, außer vielleicht ein rein rechnerischer. Weshalb kann hier nicht außen gedämmt werden?

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Nach meinen Planungserfahrungen mit mehreren Bauphysikern und eigenem Wissen kann ich mir nicht vorstellen, dass die dargestellte Ausführung ohne mind. 50 cm vertikale Überlappunng einen praktischen Nutzen hat. Ich vermute sogar, dass nicht einmal ein theoretisch ein Nutzen besteht, außer vielleicht ein rein rechnerischer.

    ..... sehe ich auch so.

  • Nach meinen Planungserfahrungen mit mehreren Bauphysikern und eigenem Wissen kann ich mir nicht vorstellen, dass die dargestellte Ausführung ohne mind. 50 cm vertikale Überlappunng einen praktischen Nutzen hat. Ich vermute sogar, dass nicht einmal ein theoretisch ein Nutzen besteht, außer vielleicht ein rein rechnerischer.

    DH. du würdest die Innendämmung höher ausführen als notwendig und mit dem [definition=50,0]WDVS[/definition] überlappen lassen?! Bzw du würdest das Erdgeschoß von innen auch dämmen - oder es ganz bleiben lassen?!

  • ich würde es ganz bleiben lassen, mit der innendämmung.

  • Würdest ihr das von einem Bauphysiker zur Sicherheit rechnen lassen?!
    ---------- 30. Oktober 2016, 19:05 ----------

    ich würde es ganz bleiben lassen, mit der innendämmung.

    ok, un den Streifen lassen wie es ist - ungedämmt?!
    ---------- 30. Oktober 2016, 19:08 ----------

    Weshalb kann hier nicht außen gedämmt werden?

    In diesem Beriech schließt das Dach des Anbaus an. Das Dach hat keine Revisionsöffnung.

  • bauphysiker bin ich nicht, nur architekt.


    knallhart: auf jeden fall ohne zu rechnen, wäre
    da bei mir keine innendämmung. wozu??
    man kann`s auch übertreiben.....

  • kümmere dich um andere dinge.


    dieser detailpunkt ist schlichtweg schönrechnerei.

  • innen- und außendämmung zu kombinieren ist immer kritisch.


    als faustregel sollte man immer annehmen: bei vorhandener innendämmung muss eine außenliegende dämmung immer die doppelte dicke des errechneten wärmetechnischen solls haben, um den taupunkt möglichst weit nach außen verlagert zu bekommen. dann säuft die außendämmung nicht ab.

  • innen- und außendämmung zu kombinieren ist immer kritisch.


    als faustregel sollte man immer annehmen: bei vorhandener innendämmung muss eine außenliegende dämmung immer die doppelte dicke des errechneten wärmetechnischen solls haben, um den taupunkt möglichst weit nach außen verlagert zu bekommen. dann säuft die außendämmung nicht ab.

    es ist ja keine echte kombinieren, sondern abwechselnd. davon ab, aussen 20cm wlg032, innen 6-8cm wlg035

  • DH. du würdest die Innendämmung höher ausführen als notwendig und mit dem [definition=50,0]WDVS[/definition] überlappen lassen?! Bzw du würdest das Erdgeschoß von innen auch dämmen - oder es ganz bleiben lassen?!

    Äh, "notwendig" ist meiner Meinung nach eine vertikale Überlappung > 50 cm, besser 75 cm. So wie skizziert ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit Murks. Mehr muss nicht überlappt werden, aber das schon! Weshalb dort nicht außen gedämmt werden soll, ist mir noch noch völlig klar. Wegen des anschließenden Flachdachs?


    Und auch innenräumlich scheint mir der Ansatz ziemlich merkwürdig: Eine Wand mit einem durchlaufenden Gesims in 90 cm Höhe. Das sieht blöd aus und ist nicht möbelierbar.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Äh, "notwendig" ist meiner Meinung nach eine vertikale Überlappung > 50 cm, besser 75 cm. So wie skizziert ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit Murks. Mehr muss nicht überlappt werden, aber das schon! Weshalb dort nicht außen gedämmt werden soll, ist mir noch noch völlig klar. Wegen des anschließenden Flachdachs?
    Und auch innenräumlich scheint mir der Ansatz ziemlich merkwürdig: Eine Wand mit einem durchlaufenden Gesims in 90 cm Höhe. Das sieht blöd aus und ist nicht möbelierbar.

    Der Anbau hat ein Satteldach und in den Dachraum des Anbaus kommen wir nicht ohne weiteres rein. Sprich diese ausgesparte Fläche soll von innen gedämmt werden. Diese 90cm "Gesims" wären hinter den Küchenschränken, im [definition=34,0]HWR[/definition] und 40cm im Bad. Insofern unkritisch was Möblierung angeht.

  • Diese 90cm "Gesims" wären hinter den Küchenschränken, im [definition=34,0]HWR[/definition] und 40cm im Bad. Insofern unkritisch was Möblierung angeht.

    soll es den küchenschränken nicht "kalt" werden?
    oder für wen ist das gedacht?

  • Eine kalte Wand hinter den Küchenschränken würde ich versuchen zu vermeiden. Das wären ideale Stellen an denen feuchte und warme Raumluft kondensieren kann, gerade in einer Küche.

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    .

  • Gerade in Räumen mit zeitweise hoher relativer Luftfeuchtigkeit wie Bädern und Küchen ist die Kondensationsgefahr besonders hoch, insofern auch die intendierte Vorgehensweise alles andere als "unkritisch".

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Das man da nur mit riesen Aufwand dämmen kann ist völliger Tinnef. Da braucht man auch keine Revisionsöffnungen für. Da nimmt man einen Gang Pfannen raus, schneidet die Dachlatten auf einem Sparrenfeld vorher ab und nimmt sie weg. Dann die Folie hochklappen. Komplett durchdämmen von Oben, Folie wieder hin, Konterlattung und Lattung wieder montieren. Den Wandanschluß jetzt 2 cm dünner dämmen als die Hauptfläche (PU-Dämmung nehmen) und das Blei montieren. Überwurfblech dran, das bis an die Wand und hinten etwas hoch führen. Dort mit einem Sockelprofil die Fassadendämmung anschließen.
    Das sind ca 2 Tage Arbeit mit 2 Mann. Wenn man das Innen dämmt hat man mehr Aufwand und es sieht immer Mist aus...

  • Der Anbau hat ein Satteldach und in den Dachraum des Anbaus kommen wir nicht ohne weiteres rein. Sprich diese ausgesparte Fläche soll von innen gedämmt werden. Diese 90cm "Gesims" wären hinter den Küchenschränken, im [definition=34,0]HWR[/definition] und 40cm im Bad. Insofern unkritisch was Möblierung angeht.

    Entweder Du kommst mal mit FAKTEN ums Eck oder Du lässt Die Fragerei sein.


    Was soll das? Hier Hilfe abfordern, aber nur Nebelkerzen werfen!, Wenns von innen nicht geht, dann muss das Dach aufgemacht oder oberseitig gedämmt werden.
    Was soll man Dir so raten ausser - Dein Idee ist Bockmist!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Entweder Du kommst mal mit FAKTEN ums Eck oder Du lässt Die Fragerei sein.
    Was soll das? Hier Hilfe abfordern, aber nur Nebelkerzen werfen!, Wenns von innen nicht geht, dann muss das Dach aufgemacht oder oberseitig gedämmt werden.
    Was soll man Dir so raten ausser - Dein Idee ist Bockmist!

    Welche Fakten hättest du denn gerne?! Ich bin nicht der Planer, insofern ist dieser "Bockmist" nicht meine Idee. Das war ein Vorschlag des EB. Was meinst du mit oberseitig gedämmt werden?!


    Das Dach ist ein dichtes Trapezblechdach und es wird gescheut aus Kostengründen dieses zu öffnen.

  • Pläne und Photos sind ja eingestellt, die kann jeder anschauen. Aber an die nicht-Revisionierbarkeit des Daches möchte ich ebensowenig glauben wie Holger. Ich denke, dass man die wirklich anfassen sollte, das andere macht Dich auf Dauer nicht glücklich. Das wäre so ein Gemurkel.
    Aus meiner Erfahrung mit Sanierungen: lieber einmal gscheit hinfassen, das spart auf Dauer mehr Geld.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Da sollen die Dachdecker antworten. Ich hätte jetzt bei einem ungedämmten und unbeheiztem Trapez keine größeren Probleme gesehen, habe aber zu wenig Erfahrung damit.

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  • Das man da nur mit riesen Aufwand dämmen kann ist völliger Tinnef. Da braucht man auch keine Revisionsöffnungen für. Da nimmt man einen Gang Pfannen raus, schneidet die Dachlatten auf einem Sparrenfeld vorher ab und nimmt sie weg. Dann die Folie hochklappen. Komplett durchdämmen von Oben, Folie wieder hin, Konterlattung und Lattung wieder montieren. Den Wandanschluß jetzt 2 cm dünner dämmen als die Hauptfläche (PU-Dämmung nehmen) und das Blei montieren. Überwurfblech dran, das bis an die Wand und hinten etwas hoch führen. Dort mit einem Sockelprofil die Fassadendämmung anschließen.
    Das sind ca 2 Tage Arbeit mit 2 Mann. Wenn man das Innen dämmt hat man mehr Aufwand und es sieht immer Mist aus...

    .... :thumbsup:
    dachpfannen oder trapez, hin oder her....


    wo gehobelt wird, fallen späne.
    die fallen doch eh, bei deiner umbaumaßnahme.
    irgendetwas gespart hast du nicht, mit deiner
    innendämmerei.


  • Das Dach ist ein dichtes Trapezblechdach und es wird gescheut aus Kostengründen dieses zu öffnen.

    Das ist bei einem Trapezblechdach auch kein Problem, einfach 2 Bleche wegnehmen, dämmen, fertig. Da macht einer finanziell viel mehr Panik als nötig. Innen dämmen ist teurer wenn du es sauber machen willst
    ---------- 31. Oktober 2016, 08:15 ----------

    Da sollen die Dachdecker antworten. Ich hätte jetzt bei einem ungedämmten und unbeheiztem Trapez keine größeren Probleme gesehen, habe aber zu wenig Erfahrung damit.

    Ich sehe da überhaupt keine Probleme mit...