Eigenkapital geltend machen, bevor Kredit ausbezahlt wird

  • Hallo zusammen,


    wir haben gestern den Vertrag für die Hausbaufinanzierung abgeschlossen. Sie ist in 3 Bausteine unterteilt:
    Bankdarlehen,
    [definition=36,0]KfW[/definition] 124 Wohneigentumsprogramm
    [definition=36,0]KfW[/definition] 153 energieeffizientes Bauen


    Da der Bau erst im Frühjahr beginnt, könntes es knapp werden mit dem KfW124, weil dieser nur 4 Monate bereitstellungszinsfrei ist. Wir wollten aber mit dem Abschluss der Finanzierung nicht länger warten.
    Bei den Auflistung der Hausbaukosten haben wir angegeben, dass wir xxx€ an Barmitteln anbringen werden (zusätzlich zu dem schon bezahlten [definition=52,1]Grundstück[/definition]). Nun ist es ja so, dass erst das eingesetzte Eigenkapital aufgebraucht weren muss, bevor es Geld von einem Krredit gibt.
    1.) Nun ist die Frage, ob die bisher bezahlten Posten (Notargebühr/Grunderwerbssteuer [definition=52,1]Grundstück[/definition], Energieberechung, Baugenehmigungsgebühr) nachträglich zum Eigenkapital geltend gemacht werden können, so dass diese Kosten von den xxx€ abgezogen werden, um schneller den [definition=36,0]KfW[/definition] 124 in Anspruch zu nehmen, um so die Bereitsstellungszinsen zu sparen.
    2.) Muss man dann sämtliche aus Eigenkapital bezahlten Rechnungen der Bank einreichen, damit die wissen, wann diese xxx€ für den Hausbau verwendet worden sind?
    Vielen Dank

  • Hallo,


    am besten du frägst kurz bei deiner Bank an, von der du das Darlehen bekommen hast, wie dies geregelt ist. Das ist von Bank zu Bank unterschiedlich.
    Evtl. steht zu deinen Fragen auch etwas in deinen Darlehensunterlagen.


    Bei uns war es z.B. egal, ob wir zuerst das EK oder das Darlehen verwendet haben.


    Sinnvoll ist natürlich erst das EK zu verwenden, da du darauf keine Zinsen zahlen musst.

  • am besten du frägst kurz bei deiner Bank an, von der du das Darlehen bekommen hast, wie dies geregelt ist. Das ist von Bank zu Bank unterschiedlich.

    nachfragen werde ich so oder so noch. Vor allem wenn du jetzt auch schreibst, dass das oft unterschiedlich gehandhabt wird

    Sinnvoll ist natürlich erst das EK zu verwenden, da du darauf keine Zinsen zahlen muss

    Bei dem KfW124 hat man halt nur 4 Monate bereitstellungszinsfreie Zeit, danach muss man schon Zinsen zahlen.

  • du hast schon bedacht, dass dein Vorgehen nur dann sinnvoll ist, wenn Zinssatz Bereitstellung + Zinssatz Guthaben > Zinssatz Darlehen .


    Ok ich sehe gerade die [definition=36,0]KfW[/definition] nimmt perverse 3% p.a. Bereitstellungszins. Damit sollte es der Fall sein.


    Mein Finanzierer wollte, dass ich zuerst das komplette EK einsetze.
    Dabei zählte das zum Darlehensvertragsschluss bereits eingesetztes EK für [definition=52,1]Grundstück[/definition] und Erwerbsnebenkosten voll zum EK.


    Ihr habt doch bestimmt eine Aufstellung gemacht für Kosten und EK ?
    Kosten - EK = Darlehenssumme.