Macht AI die Architekten überflüssig?

  • Gerade in einem Modellbahnforum gesehen.

    CAD, 3D-Druck, CNC Fräsen und Konstruieren » Mit AI zum eigenen Haus

    Keine Ahnung, wie gut oder seelenlos die AI plant, aber die Aussicht ist selbst wenn momentan nur Kisten neben- und übereinander gestapelt werden ;(

    Ausdruck in 1-irgendwas (festzulegen), was nicht bedeutet, das das nicht auch als Vorlage für 1-1 genommen werden könnte. Oder 1-1 3D Druck

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Überflüssig sicherlich nicht, denn wer definiert Dinge (Material), versteht Zusammenhänge (B-Plan ja/ nein --> §34?, Wie fügt sich etwas ein? Wie begründet man Baugrenzenüberschreitungen? usw usf). Wer macht Bauleitung ? (AI sicherlich nicht).


    Aaaaaber: Im Entwurfsbereich werden sicherlich viele Bauherren mit ihren AI-generierten Entwürfen vorstellig werden.


    Nochmals aaaaaber: Bis das so weit ist, dass es funktioniert bin ich eh raus aus der Nummer.

  • Zur eigentlichen Entwurfsarbeit kann ich nichts sagen, aber das hier

    Wie begründet man Baugrenzenüberschreitungen?

    kann die KI in vielen Fällen wahrscheinlich schon heute mindestens genauso gut wie ein Ingenieur. Formulierungstechnisch wahrscheinlich sogar besser als viele Ingenieure, deren Stärke meiner Meinung nach ja nicht unbedingt das Schreiben ist.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


    Rings um euch liegt die weite Welt: Ihr mögt euch einzäunen, aber euer Zaun wird sie nicht fern halten. (J.R.R. Tolkien, Derr Herr Der Ringe, Erster Teil: Die Gefährten)

  • kann die KI in vielen Fällen wahrscheinlich schon heute mindestens genauso gut wie ein Ingenieur

    Ist das so?


    Ich dachte die KI zieht die Infos aus tausenden und abertausenden Seiten aus dem Netz.


    Eine Begründung für eine Freistellung vom B-Plan ist aber sehr speziell, bezieht sich immer auf das örtliche Baurecht (B-Plan, Gestaltungssatzung usw.) und muss das Umfeld (--> Umfeldanalyse...was wurde dort gebaut? Gibt es schon andere Überschreitungen? Präzedenzfall ja/ nein? usw.) im Blick haben, muss ggf. auch im Vorfeld mit dem entsprechenden Sachbearbeiter das Gespräch suchen....

  • Ist Schlussendlich nur eine Frage, welche Informationen die KI hat.
    Stelle der KI den konkreten Bebauungsplan, die Gestaltungssatzung und was Du selbst für die Begründung benutzen würdest zur Verfügung, dann kann die KI die Begründung zumindest vorformulieren. Sie weiß offensichtlich zumindest grundsätzlich, wie so eine Begründung aufgebaut sein muss.
    Ganz alleine kann sie es nicht. Inwieweit sie z. B. in der Lage ist Zeichnungen hinsichtlich der Vergleichbarkeit Deiner Planung mit bestehenden Gebäuden zu vergleichen, weiß ich nicht, habe ich noch nie ausprobiert, die KI, die wir im Büro zur Verfügung haben, sagt jedenfalls, dass sie bei einer Umfeldanalyse unterstützen könne und dabei anhand von Lageplänen, Luftbildern, Katasterauszügen oder B-Pläne folgende Punkte untersuchen könne:

    • Gebäudefluchten
    • Vor- und Rücksprünge der Fassaden
    • Abstände zur Straße
    • Überschreitungen von Baugrenzen bei Nachbargebäuden
    • Stellung der Gebäude auf den Grundstücken
    • Kubaturen und Gebäudetiefen
    • vorhandene Befreiungen in der Nachbarschaft.

    Die Ergebnisse könne sie in Textform oder tabellarisch aufbereiten. Wie gut das tatsächlich funktioniert, weiß ich nicht, da ich es, wie gesagt, noch nie ausprobiert habe. Aber: Ich habe mir in den letzten Tage zum Beispiel bei der Formulierung der Antworten auf Bieterfragen zu einer Ausschreibung von der KI helfen lassen. Sie war wesentlich schneller als darin, das konkrete LV und die konkrete Leistungsbeschreibung gegen die Fragen der Bieter zu kontrollieren und zu analysieren, wie die Fragen zu beantworten waren. Natürlich musste man die Formulierungen prüfen und nicht bei jedem Versuch kam direkt das raus, was ich mir erhofft hatte, was aber eher an mir lag, da ich beim ersten Prompt nicht alle relevanten Informationen zur Frage gegeben habe.


    Also nein, eine gute, nicht kostenfreie KI bezieht ihre Informationen nicht nur aus tausenden und abertausenden Seiten aus dem Netz, sondern kann ganz konkret auf einen konkreten B-Plan/eine konkrete Gestaltungssatzung hin argumentieren. Je öfter Du das machst und die KI mit Deinen Projekten und Deinen alten Begründungen fütterst, umso besser wird sie, da sie in der Lage ist, Deine eigenen Texte als Grundlage für ihr weiteres Lernen zu nutzen. Bei den ersten Begründungen könnte es also noch etwas holprig sein, müsste aber mit der Zeit besser werden. Und was das reine formulieren angeht, dürfte sie vielen Ingenieuren heute schon überlegen sein.

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  • Keine Ahnung, wie gut oder seelenlos die AI plant,

    Es ist ein weiter Weg vom Modellbahnhaus zu einem echten Wohnhaus, doch ich bin mir sicher, dass die Nutzung von KI immer mehr traditionelle Tätigkeiten verschwinden lässt. Die Entwicklung schreitet rasant voran, und wird an sich nur durch Rohstoff- und Energieverfügbarkeit begrenzt.

    In jedem Beruf gibt es Tätigkeiten die bereits heute durch KI ersetzt werden können, bezogen auf Architekten würde ich hier die "Planung" eines Reihenhaus sehen (bereits heute fast alle nach dem geichen Muster gestrick) oder der Bau von Industriehallen.


    Aber selbst bei handwerklichen Tätigkeiten sehe ich Einsatzmöglichkeiten von KI, da muss man sich nur einmal die Entwicklung im Bereich humanoider Roboter anschauen, deren Fähigkeiten die der meisten Menschen übertreffen, und die dann gepaart mit einem entsprechenden "Gehirn" Aufgaben bewältigen können, die für viele (die meisten?) Menschen unlösbar sind. Schwachstelle ist hier die Energieversorgung, doch auch Menschen können nicht dauerhaft maximale Leistung erbringen.


    Wir dürfen uns nicht vom aktuellen Stand dieser Technik verwirren lassen, sondern man muss die Entwicklung der letzten Jahre/Jahrzehnte betrachten. Was KI betrifft so stehen wir zwar nicht am Anfang der Entwicklung doch es liegt noch ein weiter Weg vor uns. Auf diesem Weg kann noch viel passieren, positiv und negativ, und das gibt mir zu Denken. Warum kommt mir immer wieder der Film "Idiocracy" in den Sinn. :face_with_tears_of_joy:

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  • Ich dachte die KI zieht die Infos aus tausenden und abertausenden Seiten aus dem Netz.

    Das ist nur die Datenbasis, entscheidend sind Verknüpfung und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen.

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  • Der Entwurf eines Gebäudes folgt doch zum größten Teil irgendwelchen Regeln. Damit meine ich nicht nur "Normen" sondern auch so Dinge wie Ergonomie, Lichtverhältnisse, usw. Das ist doch ein ideales Feld für KI..

    Im Gegensatz zu Laien, die überwiegend ihrem Bauchgefühl folgen, nutzt die KI auch tatsächlich Regeln. Ein Architekt muss diese Herangehensweise ja auch erst lernen, dafür studiert er und sammelt später Erfahrung. Warum sollte eine KI nicht den gleichen Weg gehen, nur halt viel schneller?

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  • Das ist nur die Datenbasis, enthscheidend sind Verknüpfung und daraus resultierenden Schlussfolgerungen

    Eben

    und die werden gefallsüchtig, nach deine Prompts mit einer portion zufall beantwortet.

    Deswegen phantasieren AI

    Die meisten sind ein Large Language Model

    die können inzwischen akzeptabel belletristik generieren

    dafür haben sie, aus meiner eigen erkenntniss, gut 50 Jahre gebraucht.

    Man sollte sich hüten über zubewerten.

    Hier gibts ein Technologiecampus , schwerpunkt autamatisierunmg/ Robotik ,die brauchbare industrielle Revolution lässt noch auf sich warten u.a. weil zu sehr LLM.

    Wenn Assistenz kontrolle braucht ist es dann die Frage des Aufwands ob es sich lohnt.

    siehe mein Beispiel bei Ford.

    Die maschine lernt durch deine Prompt deine Wünsche besser kennen, daraus zu einen fachlichen Lerneffekt zu schließen ist nicht sicher.

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Achung, KI ist weit mehr als nur ein Tool das irgendwelche Fragen beantwortet. Das sieht man insbesondere in Verbindung mit Robotik, und da spielt die Musik derzeit in Asien.

    Schau Dir mal die "tanzenden Roboter an", das sind keine Robotor in die einfach eine Bewegung programmiert wurde, die beobachten ihr Umfeld, reagieren entsprechend, usw. Man kann nur erahnen, was da in Zukunft noch auf uns zukommt.

    Technische Entwicklungen werden meist auch durch militärische Nutzbarkeit forciert, siehe Drohnen, die es inzwischen in allen möglichen Varianten gibt, bis hin zu Drohnen die selbständig potenzielle Ziele suchen, entscheiden, und diese dann zerstören. Humanoide Robotor werden in China schon in großen Stückzahlen gebaut, und das garantiert nicht, weil sich jemand vielleicht einen Haushaltsroboter kaufen möchte.

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  • Der Entwurf eines Gebäudes folgt doch zum größten Teil irgendwelchen Regeln. Damit meine ich nicht nur "Normen" sondern auch so Dinge wie Ergonomie, Lichtverhältnisse, usw. Das ist doch ein ideales Feld für KI..

    Im Gegensatz zu Laien, die überwiegend ihrem Bauchgefühl folgen, nutzt die KI auch tatsächlich Regeln. Ein Architekt muss diese Herangehensweise ja auch erst lernen, dafür studiert er und sammelt später Erfahrung. Warum sollte eine KI nicht den gleichen Weg gehen, nur halt viel schneller?

    Wenn ich unsere im Unternehmen verfügbare KI frage, wobei sie hinsichtlich der Entwurfsplanung eines Gebäudes helfen kann, kommt im Prinzip heraus, dass sie in LP 2 der HOAI unterstützen kann. Also schnell verschiedene Gebäudeformen in einen gegebenen Lageplan einskizzieren, inkl. der optimalen Ausrichtung zur Sonne, unter Berücksichtigung von Blickbeziehungen, Einhaltung bzw. bewusste Überschreitung von Baugrenzen.
    Sie sagt, dass sie einen "fertigen" Entwurf hinsichtlich Baugrenzen, Baulinien, GFZ, GRZ, Vollgeschossen, Gebäudehöhen, Dachformen und Abstandsflächen hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit und potentiellen Konflikten überprüfen kann. Und dass sie bei der Formulierung von Befreiungen und ähnlichem helfen kann. Zeichnungen die sie erstellt, wären auf Skizzenniveau, die für die interne Projektentwicklung, die Bauherrenpräsentation, als Variantenuntersuchung und als Entscheidungsgrundlage geeignet seien. Ob das wirklich alles Funktioniert, weiß ich nicht, da ich es noch nicht ausprobiert habe; ich bin als Brückenbauer nur selten in die Entwurfsplanung von Gebäuden verwickelt. Ich weiß auch nicht, ob unser Unternehmen hier einen für uns entwickelten zusätzlichen Aufsatz verwendet, vorstellbar wäre es aber durchaus.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


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  • Schau Dir mal die "tanzenden Roboter an",

    Hier fibts die Fanny der größte Schreitroboter

    den gibts auch schon ein paar Jahre und stellte den damaligen stand der technik dar.

    Hier studieren ziemlich viele Asiaten es lohnt sich hinzuschauen was dort entwickelt und welche Nischen man sieht


    Man sollte sich nicht zu sehr von Promotion blenden lassen.

    man sollte aber auch die limitierungen wahrnehmen.


    u.A. wollte ich bei aller euphorie nur darauf hinweisen das der heutige stand ürsöchlich der temp. Endpunkt einer langen entwicklung ist.

    Das gilt auch für kampfdrohnen.

    Kriege schmeißen mehr Geld drauf und damit neschleunigt es sich etwas.

    Meine eigene Euphorie wich oft er nüchterung. gerade im Bereich der behinderten sollte sich gerne Wunderdige entwickeln.

    Die wunder brauchte ziemlich und viele zerstoben.

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • dass sie in LP 2 der HOAI unterstützen kann.

    Man muss mit der KI halt interagieren, wie mit einem Architekten auch, denn der weiß zu Beginn ja auch nicht was der Kunde tatsächlich möchte. Was wir aktuell sehen sind die Anfänge der Entwicklung.

    Noch ein Beispiel. In Japan kannst Du Dir im Supermarkt eine Brille fertigen lassen. Du suchst Dir ein Brillengestell aus, dann schaust Du in einen "Kasten", Dein Gesicht und Deine Augen werden gescannt, und eine halbe Stunde später kannst Du Dir die angepasste Brille abholen.

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  • Noch ein Beispiel. In Japan kannst Du Dir im Supermarkt eine Brille fertigen lassen. Du suchst Dir ein Brillengestell aus, dann schaust Du in einen "Kasten", Dein Gesicht und Deine Augen werden gescannt, und eine halbe Stunde später kannst Du Dir die angepasste Brille abholen

    Ob das dann eine taugliche Brille ist wäre dann ein sicherlich berechtigte Frage.

    Der weg zum Gläser schleifen ist in D länger aber es gibt genügend wo ein optiker von Vorteil ist.

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Ich weiß nicht wie gut diese Automaten sind, gehe jedoch davon aus, dass diese einen Großteil der "üblichen" Problemchen erkennen. Für meine Lesebrille oder Bildschirmbrille reicht es sicherlich. Ob ich mir von einem "Automaten" eine Augen-OP verpassen lasse, das glaube ich eher nicht.

    Der Augenarzt wird dadurch sicherlich nicht arbeitslos, aber wie bereits geschrieben, KI lernt dazu, und das sehr schnell.


    Es gibt auch Roboter in Krankenhäusern die Routineaufgaben übernehmen, das spart Laufwege. Anstatt 8km muss die Pflegekraft dann halt nur 5km pro Dienst abspulen (zum Beispiel).

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  • Es gibt auch Roboter in Krankenhäusern die Routineaufgaben übernehmen, das spart Laufwege

    Die sind wie weit verbreitet?

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Die sind wie weit verbreitet?

    Keine Ahnung, müsste man recherchieren. Nur weil es das heute nur in kleiner Anzahl gibt, bedeutet das nicht, dass es die Dinger gar nicht gibt, und wie gesagt wir stehen erst am Anfang.

    Produktionszahlen bei humanoiden Robotern jenseits der 10.000 Stck. p.a. sind in China schon längst Realität. Im letzten Jahr wurden ingesamt ca. 15.000 Einheiten produziert, alleine Unitree hat 6.500 produziert und 5.500 verkauft. In diesem Jahr möchte Unitree 20.000 verkaufen, also mehr als 20.000 produzieren.

    Im Vergeich zu PKW sind das kleine Stückzahlen, aber auch bei den PKW hat man klein angefangen. Durch die Serienproduktion sinken auch die Produktionskosten.

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  • Keine Ahnung, müsste man recherchieren. Nur weil es das heute nur in kleiner Anzahl gibt, bedeutet das nicht, dass es die Dinger gar nicht gibt, und wie gesagt wir stehen erst am Anfang.

    Na dann mach mal

    Vielleicht stecken die noch im Healthlab

    das ist nicht weit vom Arbeitsplatz meiner Frau, die könnte es funktionierend brauchen.

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Es gibt auch Roboter in Krankenhäusern die Routineaufgaben übernehmen, das spart Laufwege.

    Die sind wie weit verbreitet?

    Keine Ahnung, müsste man recherchieren.

    Das Helios Krankenhaus in Erfurt z. B. nutzt Roboter für Transportfahrten (Schmutzwäche, Essen u. ä.) innerhalb des Krankenhauses, die sonst von Pflegekräfte/Assistenzkräfte übernommen werden müssten.


    Im Restaurant des Ostsee Resort Dampland werden Roboter eingesetzt, um schmutziges Geschirr in die Spülküche zu bringen, damit die Servicekräfte nicht mit den Tellern einzeln in die Spülküche laufen müssen. Mit dem Roboter können vielmehr dutzende Gedecke in die Spülküche gebracht werden.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


    Rings um euch liegt die weite Welt: Ihr mögt euch einzäunen, aber euer Zaun wird sie nicht fern halten. (J.R.R. Tolkien, Derr Herr Der Ringe, Erster Teil: Die Gefährten)

  • Ich sehe das so, das AI durchaus unterstützend ist, aber nicht Architekten ersetzen kann. Warum? AI ist nicht kreativ. AI verwendet schon bekannt Muster und setzt diese nur nach irgend welchen Kriterien neu zusammen. AI erfindet aber nichts. Würde man Architekten oder andere kreative Berufe durch AI ersetzen wäre das der Tod der Kreativität und somit der Kultur. AI bedeutet kreativer Stillstand und somit letzten Endes der Untergang unserer Kultur.


    AI kann vieles ersetzen aber nicht alles. AI ist aber ein gutes ergänzendes Werkzeug. Da aber die Preise für Tokens in letzter Zeit erheblich angezogen haben, da die Firmen gemerkt haben, dass sie mit AI, trotz der immensen Investitionen noch keinen müden Euro verdient haben, wird man sich drei mal überlegen wo man, wenn überhaupt, AI einsetzen wird.



    Interessant ist es aber schon wie die Entwicklung allgemein laufen wird. Wenn AI und Roboter die menschliche Arbeit nahezu komplett ersetzen kann, wozu noch Menschen? Wenn die Menschen aber arbeitslos sind, wer soll die Produkte kaufen die Roboter herstellen? Funktioniert der Kapitalismus mit einer AI/Roboter Wirtschaft überhaupt noch?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Es gibt auch Roboter in Krankenhäusern die Routineaufgaben übernehmen, das spart Laufwege. Anstatt 8km muss die Pflegekraft dann halt nur 5km pro Dienst abspulen (zum Beispiel).

    Die Rohrpost und ähnliche Transportsysteme für kleine Gegenstände wurden schon ab 1850 in Großstädten wie London, Berlin (1865) und Wien (1875) stadtweit eingesetzt, in manchen Krankenhäusern und Laboren bis heute.


    Gerade die Ausgabe von Medikamenten, Messungen o.ä. im Gesundheitswesen stelle ich mir in der mechanisierten Umsetzung an / mit bettlägerigen Personen etwas schwierig vor, weil diese nur eingeschränkt reagieren können, sich selbst desinfizieren müssten etc.. Das funktioniert an anderem Ort sicherlich viel einfacher.


    Aber ehrlich gesagt, hat das erstmal noch nicht viel mit KI zu tun, sondern nur mit Mechanisierung und Automatisierung.


    KI wird - wie mir kürzlich ein Pathologe erklärte - bereits vielfach in der Auswertung bildbegebender Verfahren eingesetzt. Dass die Diagnosequalität dadurch wirklich so wie erhofft steigt, scheint noch nicht bewiesen zu sein, wobei Diagnosestellung durch Mustererkennung eine klassische KI-Anwendung ist und in der weiblichen Brustkrebs-Vorsorge wohl schon erfolgreich sein soll - schneller und zuverlässiger als Menschen.


    Generell scheint gerade die Analyse gleichartiger oder zumindest ähnlicher Daten auch in der Rechtssprechung in eng umrissenen Feldern sehr gut und zuverlässig zu funktionieren, wie im Amtsgericht Königswusterhausen bei Fließbandurteilen zu Fluggastrechten.


    Link 1

    Link 2 zur "KAI" (K önigs Wusterhausen A rtificial I ntelligence, no joke!)

    zu einem längeren Feature im DLF zu "KAI" habe ich leide keinen Link gefunden, wäre aber interessant


    Die oben genannten bewiesenen Stärken von KI lassen sich auch in der Architektur, in jedem Fall in der Bauplanung, einsetzen, ob im Entwurf, bin ich mir noch nicht sicher.


    Einige von einem Kollegen mit KI erstellte Gutachten und Ausschreibungen stellten sich bei näherer Betrachtung in mehrfacher Hinsicht als problematisch heraus:

    • dem ersten Anschein nach klar gegliedert - inhaltlich dann aber bei genauerer Betrachtung teils nebulös und unvollständig
    • allgemeine Aussagen sind schön formuliert inhaltlich zutreffend ( saibot2107 nennt es oben "Belletristik")
    • mit steigenden Anforderungen an Fachinhalte sinkt die Antwortgenauigkeit und es wird stark halluziniert - Fehlinterpretationen zu Abstandsflächen / Gebäudehöhen / ...
    • in der Einleitung erstellter LVs gemachte Versprechungen "nach VOB/B", "nach VOB/C" werden nicht (voll) umgesetzt, im Gegenteil: Diese werden in Teilen ignoriert, physikalische Paradoxien ausgeführt, Preise frei erfunden ... Arbeitsschritte folgen nicht logisch aufeinander
    • notwendige Arbeits(zwischen)schritte der Ausarbeitung (Rechenwege) werden nicht dokumentiert, so dass Berechnungen nicht nachvollzogen werden können
    • Einheitspreise sind halluziniert
    • Vergleiche halten nicht der kritischen Überprüfung der Quellen stand
    • KI "merkt nicht", wenn bei einer mehrstufigen Bearbeitung zwingend erforderliche Rahmenbedingungen nicht mehr eingehalten werden / verloren gehen (Verlust Bestandsschutz, Unterschreitung vorher nicht explizit genannter "selbstverständlicher" regulatorischer Rahmen, auf welche erfahrene Entwerfende / Planende von allein kommen)

    Der Einsatz von KI in der Planung / Ausschreibung ist bisher für mich also nur mit sehr kritischer Überprüfung jedes erstellten Dokuments verantwortbar.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn AI und Roboter die menschliche Arbeit nahezu komplett ersetzen kann, wozu noch Menschen?

    Das hat man so ähnlich bei jeder technologischen revolution angenommen- hat sich aber nie so realisiert.

    siehe "Roboter nehmen uns die Jobs weg"


    Das Helios Krankenhaus in Erfurt z. B. nutzt Roboter für Transportfahrten (Schmutzwäche, Essen u. ä.) innerhalb des Krankenhauses, die sonst von Pflegekräfte/Assistenzkräfte übernommen werden müssten.

    Schmutzwäsche machen hier Rgb Unikl. billige Grundlöhner bis sie streikten jetz sind sie im Übergang tvöd

    die sind billiger als Robis

    Mir sind bisher nur Vorführobjekte untergekommen deswegen meine Frage.

    Bei den mit menschenkontakt sind die problemstellungen etwas komplexer automatisierte Transportsystem gibts auch schon länger. Verwunderlich weswegen das im gesundheidswesen noch nicht durchgestzt hat ist es, angesichts der kostenstruktur nicht.

    Es gibt eine Zusammenarbeit zwischen dem gesundheitslab und der Pflegeinrichtung wo meine Frau Ergo mit schwerpunkt psycho-sozial arbeitet.

    Die Vorgestellten assistenzsystem fünktionieren meist gut wenn vereinfachende Tätigkeiten übernommen werden müssen. Aber wenn mehr weiche Faktoren und vielfalt dazu kommen zweigt sich schnell die Limitierung und der, hoffentlich flexibere, Mensch hat Vorteile

    Typ E kann man ja drauf zu schneidern Projektentwicklung mit dem BH braucht geren eine soft skill Händchen.

    Was da bei einer gefallsüchtigen LI rauskommen wird.

    Nehmen wir was schon mehr verbreitetes was aber auch mit ki im weiteren sinne zu tun hat.

    Exosklette begeliten mich als behinderter schon mehr als 40 Jahre so langsam finden sie verbreitung und anwendbar.

    Eine menschliche Hand in ganzen Funktionfähigkeit ist mir noch nicht untergekommen - besser sind sie schon geworden

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  • Gerade die Ausgabe von Medikamenten, Messungen o.ä. im Gesundheitswesen stelle ich mir in der mechanisierten Umsetzung an / mit bettlägerigen Personen etwas schwierig vor, weil diese nur eingeschränkt reagieren können, sich selbst desinfizieren müssten etc.. Das funktioniert an anderem Ort sicherlich viel einfacher.

    Du warst schneller

    Ja es gibt einiges meist für das gutsituierte noch aufnahmefähige ältere klientel

    Folge: Flachwasserzone

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  • Der Einsatz von KI in der Planung / Ausschreibung ist bisher für mich also nur mit sehr kritischer Überprüfung jedes erstellten Dokuments verantwortbar.

    Darf ich Fragen, welche KI genutzt wurde?
    Ich habe die letzten Tage mit der in unserem Unternehmen verfügbare KI bei der Beantwortung von Bieterfragen, wie ich oben schon geschrieben habe, eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht. Die KI konnte mir bestimmte Stellen im LV bzw. in der Leistungsbeschreibung, von denen ich wusste, dass sie drin stehen, aber nicht genau wo, zuverlässig raussuchen und darauf aufbauend allgemein gehaltene Antworten auf die Bieterfragen formulieren. In den Meisten fällen sogar unterschiedliche Varianten, je nach dem, wie "scharf" man die Frage beantworten wollte. Die erforderlichen Quellen, auch außerhalb des LV, z. B. aus der VOB wurden zuverlässig genannt und hielten allen Überprüfungen stand.

    Auch die von der KI ermittelten Einheitspreise bei pauschal ausgeschriebenen Positionen waren durchaus plausibel und mit entsprechenden Quellen belegt, so dass man das Zustande kommen nachvollziehen konnte.
    Wie gesagt: Ich weiß nicht genau, ob wir für unser Unternehmen eine speziell programmierten Aufsatz haben, der quasi an die Bedürfnisse des Bauwesen angepasst sind, aber die bisherigen Erfahrungen waren nicht die schlechtesten.

    Beim nächsten neuen Projekt werden ich den Einsatz beim Schreiben von Erläuterungsberichten im Brückenbau mal ausprobieren. Wobei ich da auch noch skeptisch bin, weil wir es bisher noch nicht ausprobiert haben und die KI eventuell zuerst mit alten Erläuterungsberichten trainiert werden muss.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


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  • Darf ich Fragen, welche KI genutzt wurde?

    Ich vermute, der Kollege arbeitet mit Gemini. Sicher kann ich es aber erst in ca. 4 Wochen erfragen, wenn unsere Urlaube beendet sind.


    (Der Kollege verlässt sich an allen Stellen, die eigene intellektuelle Leistungen oder Erfahrung benötigen, voll auf die KI. Vor ein paar Tagen wollte er eine Ausschreibung von mir überprüfen, indem er das vermeintlich zugrundeliegende Produktdatenblatt einlesen wollte. Er konnte mir nicht glauben, dass mein LV allein durch mich im Rahmen des StLB entstanden war und es keine "Vorlage" oder Herstellerzulieferung gab: "Aber wie hast Du das dann erstellen lassen?" "Ich habe es selbst erstellt!" "Aber Du musst doch eine Vorlage gehabt haben?" "Nein, ich habe die Informationen der Detailplanung mit der VOB/C in Einklang gebracht und mein eigenes Wissen abgerufen." "Aber Du kannst Dir das nicht alles selber überlegt haben, dafür braucht man doch eine Vorlage! - Und wenn davon jetzt irgendwas falsch ist - dass müssen wir doch bei einem der Hersteller abfragen, ob das alles richtig ist so!" "Ich denke, dass müssen wir als Planer selbst wissen und können - innerhalb des Büros jedenfalls!")

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Aber ehrlich gesagt, hat das erstmal noch nicht viel mit KI zu tun, sondern nur mit Mechanisierung und Automatisierung.

    Das hat sogar sehr viel mit KI zu tun, sofern der Roboter nicht nur stupide irgendwelche Arbeiten verrichten soll. Alleine schon die (fließenden) Bewegungsabläufe lassen sich konventionell kaum programmieren, die Interaktion mit dem Personal ist bei konventionellen Systemen stark eingeschränkt. Das alles funktioniert in einem Hochregallager mit den immer gleichen Abläufen sehr gut, aber nicht in einer Menschenmenge.

    Ein Vorteil der KI Roboter besteht doch darin, dass sie einen Großteil der Aufgaben selbständig übernehmen können, weil sie auch flexibel selbst Entscheidungen treffen können. Gerade das sollte uns aber auch zu denken geben.

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  • Skeptiker

    Hat den Titel des Themas von „Macht AI die Archiekten überflüssig?“ zu „Macht AI die Architekten überflüssig?“ geändert.