Hallo liebes Forum,
meine Freundin und ich (beide absolute Laien im Thema Baurecht) wollten mal kurz ein kleines Meinungsbild einholen, ob unser Vorhaben grundsätzlich realistisch sein kann, oder ob wir uns den ganzen Behördenwahnsinn direkt sparen können. ![]()
Situation:
Meine Eltern wohnen in einem kleinen Dorf in Bayern und haben direkt neben dem eigenen Haus noch einen landwirtschaftlichen Grund, der aktuell verpachtet wird. Wir haben also die Überlegung, ob man hier nicht ein kleines Haus neu bauen könnte. Wir bzw. meine Eltern haben keine aktive Landwirtschaft (hatten wir mal - aber ich denke das spielt in dem Fall wohl keine Rolle mehr).
Unser Wissensstand:
So wie ich mich bisher informiert habe handelt es sich aber dabei um einen Außenbereich und da dieser landwirtschaftlich genutzt wird im Moment müsste A) eine Umwandlung zum Baugrund genehmigt werden und B) dann nochmal ein Bauantrag durchgehen. Und was ich bisher auch gelesen habe ist, dass beides extrem mühselig, teuer und zeitraubend ist.
Unsere Fragen daher:
1. Ist das Vorhaben überhaupt realistisch bzw. besteht irgendeine Hoffnung, dass ein entsprechender Neubau auf einer aktuell noch landwirtschaftlichen Fläche durchgeht, wenn man selbst keine aktive Landwirtschaft hat?
2. Falls ja: Was wäre die erste Stelle an die wir uns in so einem Fall am besten wenden müssten? Und welche Ämter bzw. "Gremien" gilt es von dem Vorhaben zu überzeugen? Wie hoch wären solche Kosten überhaupt bei einer "Umwandlung"?
Ich hänge noch ein PDF an um zu zeigen um welche Fläche es überhaupt geht. Diese ist rot markiert. Die Ortsnamen habe ich geschwärzt.
Wir danken euch im Vorfeld für eure Meinung und euer Wissen! Bitte habt Rücksicht, dass wir noch relativ ahnungslos in dem Bereich sind ... ![]()
Viele Grüße und Danke!