Verarbeitbarkeit 100 mm dicker Verbundestrich mit ternärem Bindemittel

  • Ein Vorplaner hat auf den Flächen eines großflächigen Archivs einen 100 mm starken (!) dicken Verbundestrich mit ternärem Bindemittel (da d > 90 mm) vorgesehen.


    Eine lange Liste mit Fragen zur Sinnhaftigkeit dieser Planung ist bereits unterwegs. Hier interessiert mich jetzt vor allem die Verarbeitbarkeit dieses Teufelszeugs, dass anscheinend nach 60 Minuten beginnt abzubinden und nach unterschiedlichen Berichten sowieso schwer zu nivellieren ist.


    Fragen dazu:

    • Ist es wirklich so schwierig, mit terniär gebundenen Estrichen die erhöhten Anforderungen der DIN 18202 Tab. 3 Zeile 4 einzuhalten? Im konkreten Fall ist eine Epoxidharz-Verlaufsbeschichtung zur Herstellung der Nutzoberfläche vorgesehen. Außerdem liegen im Abstand von ca. 1,0 m Bodenschienen von Rollregalen nivelliert im Estrich, die mit einem Versatz von 2 - 3 mm im Estrich anzuarbeiten sind, damit die fertige OKFF (Harz) bündig an sie anschließt.
    • In terniär gebundenen Estrichen wird das Anmachwasser zu einem großen Teil chemisch gebunden. Ist bekannt, welche Masse solche Striche im Fertigzustand tatsächlich haben? Die verschiedenen Hersteller der Bindemittel-Mixe schweigen sich dazu nach erster Recherche leider aus.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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    • Ist es wirklich so schwierig, mit terniär gebundenen Estrichen die erhöhten Anforderungen der DIN 18202 Tab. 3 Zeile 4 einzuhalten? Im konkreten Fall ist eine Epoxidharz-Verlaufsbeschichtung zur Herstellung der Nutzoberfläche vorgesehen. Außerdem liegen im Abstand von ca. 1,0 m Bodenschienen von Rollregalen nivelliert im Estrich, die mit einem Versatz von 2 - 3 mm im Estrich anzuarbeiten sind, damit die fertige OKFF (Harz) bündig an sie anschließt.
    • In terniär gebundenen Estrichen wird das Anmachwasser zu einem großen Teil chemisch gebunden. Ist bekannt, welche Masse solche Striche im Fertigzustand tatsächlich haben? Die verschiedenen Hersteller der Bindemittel-Mixe schweigen sich dazu nach erster Recherche leider aus.

    -Die Ebenheit kann erreicht werden, wenn man den Umgang mit den Systemen beherrscht.

    -Die Frage verstehe ich nicht: welche Masse solche Striche im Fertigzustand tatsächlich haben? Was für Striche? Falls es um Gewichte geht, die kann man aus dem Datenblatt entnehmen. Falls es um die Masse des eingeschlossen Wassers geht, so kann man diese Abschätzen:

    Bindemittel setzt etwa den w/z von 0,35 chemisch um zum Abbinden. Wird mit w/z 0,45 eingebaut, so wird maximal die w/z Differenz von 0,10 chemisch gebunden.


    Ich kann nur von Produkten der Chemotechnik Abstatt berichten. Das mag bei anderen Herstellern anders sein.

    Warum soll das im Verbund gemacht werden? Das ginge meines Erachtens auf Trennlage viel Problemloser.

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o