Mörtel für schmale Fuge über FBH? Dehnungsfuge durch Entkopplungsmatte versetzt?

  • Hallo zusammen,


    zur Verlegung von rektifizierten Bodenfliesen des Formats 20×120 auf einen Zementestrich mit Fußbodenheizung (Neubau, daher niedrige Vorlauftemperatur) habe ich zwei Fragen:

    1. Sind Fugen mit 2 mm in diesem Kontext auch mit Fugenmörtel bedenkenlos ausführbar?
      Ein von mir befragter Fliesenleger hält das für völligen Standard, ich las aber auch schon die Empfehlung, für derlei schmale Fugen Epoxidharz zu verwenden. Kosten und Mehraufwand hierfür würde ich gern sparen, wenn sowieso das ganze Land Mörtel benutzt.
    2. Um die Dehnungsfugen nicht exakt über den Kellenschnitten anbringen zu müssen, sind Entkopplungsmatten (die mindestens vom Kellenschnitt bis zur Silikonfuge reichen) hier die Standardlösung?
      Durch die zusätzliche Höhe könnte ich mir vorstellen, dass es heikel ist, wenn man solche Matten nicht in der gesamten Etage anbringt.

    Über eure Einschätzung würde ich mich freuen.

  • Btw: Kellenschnitte sind KEINE Dehnfugen, sondern "vordefinierte" Risse oder besser Rissangebote. Können reissen, müssen aber nicht.

    Müssen also nach abklingen des Schrumpfens und dem Aufheizen kraftschlüssig verklebt werden.


    DEHNfugen wären Arbeitsfugen, die lageRICHTIG in den Belägen übernommen werden müssten und nicht nur aus einem Kellenschnitt zu bestehen haben.

    Für die Arbeitsfugen sollte es einen Plan geben, den Estrichleger UND Fliesenleger zu beachten hätten!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen