Wasserstellen im Altbau Kellerboden nach starkem Regen

  • Moin Zusammen,


    ich habe mal eine kurze Frage:


    Altbau, Einfamilienhaus, BJ 1937, Hochparterre, Keller ist ca. 1meter unter GOK - der rest "schaut raus".


    Keller wird als reiner Keller benutzt - Waschkeller, Stauraum Nahrungsmittel, Heizungskeller (WP), Fahrradkeller. Auch ist die Garage im Keller.


    Auf Anraten unseres damaligen Architekten, so wenig als möglich gefliest (nur Flur und Waschküche) um den immer schon existierenden Feuchtigkeitsaustausch nicht zu hemmen.


    Der Bodenbelag ist Estrich. Das ist im ganzen Keller so inkl. Garage. Der Keller wurde, obwohl die Decke zum OG sehr niedrig ist (ca 1,90), nie abgesenkt / ausgehoben / vertieft, da der Architekt meinte das wäre das Öffnen von Pandoras Box.


    Nun zum Problem:


    Bei Starkregen - wie zb in Dortmund gestern, drückt es an mehreren Stellen Wasser aus dem Boden. Es bilden sich richtige Pfützen so 20x30 cm. Das Wasser läuft da nicht hin von einer Wand oder so, sonder kommt definitiv von unten mitten im Raum. Auch verfärben sich alle Fugen in der Waschküche des Fliesenbodens schwarz/dunkelgrau - sie sind nass.


    Risse im Boden kann ich nicht erkennen, werden aber wahrscheinlich da sein.... Es gibt so 2-3 Stellen im Keller wo das auftritt. Entweder man nimmt das Wasser auf mit einem Lappen, oder es "verschwindet" nach ein paar Tagen von selbst (ich vermute Verdunstung).


    Die Fugen in der Waschküche hingegen bleiben wochenlang feucht.


    Mich stört es im Wesentlichen nicht, aber cool ist auch anders, da die Pfützen auch mal einen m2 gross werden können. Da ich die Stellen im Wesentlichen kenne, stell ich da halt nix hin.


    Kann ich diese Stellen irgendwie versiegeln, oder ist das für die Katz?


    Lasst doch mal hören,


    lg


    kandetvara

  • Kann ich diese Stellen irgendwie versiegeln, oder ist das für die Katz?


    Lasst doch mal hören,

    tl:dr

    Never change a runing system

    hör auf deinen Archi


    Du hast drückendes Wasser

    die Stelle sind behersch und kontrollierbar - keine Schimmel rostprobleme?

    Problem tritt nur bei Starkregen auf

    Der kommt eher imm Sommer bzw bei warmen temp vor

    Wenn du versiegelst bleibt die Tatsache das wasser bekanntermaßen einen kleinen Kopf hat und sich eine ander Stelle sucht zum Druckausgleich.

    Bei einer erneuerung der Bodenplatte blieben die einbindenden Wände die Schwachstellen.


    Tabula Rasa

    Weiße Wanne unters Hochparterre

    oder herstellung ausrreichedem Überdruck im Keller


    Wenn mir jetzt der kfm an die Kehle springt - völlig berechtigt!


    Verbuch den Nassauger unter klimaanpassung

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • die Stelle sind behersch und kontrollierbar - keine Schimmel rostprobleme?

    Nein - nix davon. Wir hatten auch auf Anraten des Architekts die alten Kellerfester drin gelassen. Diese grauen Blechverschlaege mit separat von innen öffenbaren einglasigem Fenster. An Luft Zirkulation mangelt es da unten nicht. Außerdem ist der Keller nicht beheizt.

  • Na dann ist doch alles gut

    Kellerboden von 1937 würde ich mit dünner Betonschicht bzw Backsteinboden rechnen.

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Kann ich diese Stellen irgendwie versiegeln, oder ist das für die Katz?

    Vergebene Liebesmüh.

    Wenn Du das machst, kommts entweder daneben hoch oder die Versiegelung schwimmt als "Folie" oben drusf rum.


    Einfach mit leben ;(

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Na dann ist doch alles gut

    Kellerboden von 1937 würde ich mit dünner Betonschicht bzw Backsteinboden rechnen.

    Ist eine dünne Betonschicht. Backsteinboden nicht.


    Dann lass ich es wie es ist….


    Wie du schon sagtest - Never change a Running sytem


    Lg


    Ps - in den 60gern wurde in einem kleinen Bereich so 10 m2 floor flex vinyl Fliesen verlegt - auch die lange ich aus bekannten Gründen nicht an…

  • Kann man einen Keller in den regelmäßig Wasser eindringt als "running system" bezeichnen oder ist es durchaus legitim zu Gunsten der Bausubstanz etwas verändern zu wollen?

    Ist es bei 1m unter Bodenniveau denkbar und umsetzbar eine Schürfe auszuheben um zu ermitteln ob es sich wirklich um den vermuteten Lastfall handelt oder in Pandoras Box andere Undichtigkeiten/Schäden bestehen (Wandanschlüsse/defekte Regenrohre whatever. Ich kenne auch ehemalige Abläufe die irgendwie zugeschmiert wurden durch die sich Starkregen ins Gebäude drücken kann) durch die Regenwasser seinen Weg findet?

    Würde der Bau einer Drainage/Sammelschacht technisch nötig und machbar erscheinen?

    Und zu guter Letzt: Wenn dies angesagt wäre, würde dann vielleicht eine raumsparende Dichtung gegen lediglich aufsteigende Feuchtigkeit ausreichen um einen trockenen Keller zu haben und ist es das wert?

  • Kann man einen Keller in den regelmäßig Wasser eindringt als "running system" bezeichnen

    In Verbindung mit den Schilderungen im Eingangspost: Ja.


    Es ist mindestens zeitweilig aufstauendes Wasser vorhanden.

    Eine Abdichtung gegen Erdfeuchte ist also unzureichend.


    Für eine fachgerechte nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Wasser kann man je nach Gebäude und Region schnell einen mittleren 5-stelligen Betrag einplanen.

    Wenn man jetzt noch die dazugehörige Abdichtung der Außenwände betrachtet, wird es vollkommen unwirtschaftlich.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Keller waren früher eben nur Keller und es durfte dort auch ruhig etwas feucht sein. Dort hielt sich niemand lange auf. Darum hat man auch keinen großen Abdichtungsaufwand betrieben, weil das damals auch die Kosten in die Höhe getrieben hätte. Wenn es zu feucht wurde, dann wurde oft auch der Keller verfüllt. Es kann auch sein, dass sich über die Zeit der Wasserhaushalt im Boden verändert hat, durch Baumaßnahmen in der Umgebung oder Klimawandel usw. Der Aufwand solche Keller dicht zu bekommen lohnt sich einfach nicht mehr. Normale EFHs aus den 30ern haben eh so langsam das Ende ihrer Nutzungszeit erreicht.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Es gibt Unterschiede. Das kleine günstige Häusle aus den 30ern, vor allem diese einfachen Siedlerhäuser, sind nun wirklich so langsam am Ende.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Es gibt Unterschiede. Das kleine günstige Häusle aus den 30ern, vor allem diese einfachen Siedlerhäuser, sind nun wirklich so langsam am Ende.

    Nein so eines ist es nicht. Westfälische Kaffemühle - Klinkerbau. Eine Kernsanierung (bis auf den Keller 😂) war von Nöten. Der Standard war nicht ganz Neubau, aber eben auch von uns nicht gewollt.


    Das Haus hält noch 100 Jahre…

  • Die Abdichtung gegen Erdfeuchte war eine Überlegung NACH Herstellung eines Drainagesystems mit Sammelschacht, welche den Lastfall ändern könnte. Wenn das Wasser einen leichteren Weg findet und diesen geht.

    Aber die Prognose ist wohl, dass der regelmäßige Eintrag von Wasser und seinen Begleitstoffen weitere 90 Jahre funktioniert.

    Nun gut, dass gibt mir Hoffnung für meinen Bau aus den Fünfzigern der weit weniger drastisch Ebbe und Flut erlebt.

  • Keller waren früher eben nur Keller und es durfte dort auch ruhig etwas feucht sein. Dort hielt sich niemand lange auf. Darum hat man auch keinen großen Abdichtungsaufwand betrieben, weil das damals auch die Kosten in die Höhe getrieben hätte. Wenn es zu feucht wurde, dann wurde oft auch der Keller verfüllt. Es kann auch sein, dass sich über die Zeit der Wasserhaushalt im Boden verändert hat, durch Baumaßnahmen in der Umgebung oder Klimawandel usw. Der Aufwand solche Keller dicht zu bekommen lohnt sich einfach nicht mehr. Normale EFHs aus den 30ern haben eh so langsam das Ende ihrer Nutzungszeit erreicht.

    Das "Ende der Nutzungszeit" kann auch aus den heutigen energetischen Anforderungen resultieren. Die Frage ist ja auch wie man solche alten Häuser in ein neues Energiezeitalter überführt mit Dämmung und Wärmepumpe etc. Wenn man anfangen möchte zu dämmen braucht man es wesentlich trockener als "nur" zum irgendwie bewohnen. Wenn man keine Ölheizung mit 70°C Vorlauf und halboffenen Fenstern brummen lässt - um es mal überspitzt auszudrücken.

  • Das "Ende der Nutzungszeit" kann auch aus den heutigen energetischen Anforderungen resultieren. Die Frage ist ja auch wie man solche alten Häuser in ein neues Energiezeitalter überführt mit Dämmung und Wärmepumpe etc.

    Das nennt sich Planung, Da kann man/frau auch aus Bauten des 16 Jhs. moderne Gebäude machen - vorausgesetzt, der evt.

    gegebene Denkmalschutz spielt mit

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Die Abdichtung gegen Erdfeuchte war eine Überlegung NACH Herstellung eines Drainagesystems mit Sammelschacht, welche den Lastfall ändern könnte.

    Wasserableitung per Drainage ist heute genehmigungspflichtig und regelmäßig nicht (mehr) genehmigungsfähig. Insofern erscheint dieser Ansatz wenig zukunftsweisend und damit wenig hilfreich!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung. Beiträge und Beitragsteile als Moderator ab 04/23 kursiv gesetzt.

  • Wasserableitung per Drainage ist heute genehmigungspflichtig und regelmäßig nicht (mehr) genehmigungsfähig. Insofern erscheint dieser Ansatz wenig zukunftsweisend und damit wenig hilfreich!

    Bei uns ist der Bau einer Drainage selbst nicht genehmigungspflichtig. Solange die Rohre auf dem eigenen (Wohn-) Grundstück verlaufen und das gesammelte Wasser in einem Sammelschacht versickert und nicht in die öffentliche Kanalisation geleitet wird. Dies bedürfte einer Sondergenehmigung. Ich frage ja aber auch nur nach.

  • Das nennt sich Planung, Da kann man/frau auch aus Bauten des 16 Jhs. moderne Gebäude machen - vorausgesetzt, der evt.

    gegebene Denkmalschutz spielt mit

    Planen kann man viel. Es muss allerdings auch vom Aufwand (vor allem finanziell) her machbar sein. Und ich denke, dass das für viele Besitzer von Immobilien aus den 30ern nicht so einfach ist.

    Die Abdichtung des hier diskutierten Kellers wäre ja auch planbar. Aber die Kosten und der Aufwand wohl zu hoch. Und somit wird er auch wohl kaum den energetischen Anforderungen unserer Zeit entsprechen (können).

    Für Bauten des 16.Jahrhunderts mag das anders sein. Einen Oldtimer zu restaurieren mag auch reizvoll sein. Aber ebenso aufwendig wie teuer.

  • Bei uns ist der Bau einer Drainage selbst nicht genehmigungspflichtig.

    Das ist so formuliert wasserrechtlich in D fast überall unzutreffend, denn wohin soll das Wasser denn auf einem mittelmäßig ebenen Grundstück abgeleitet werden? Ohne Ableitung wäre eine Drainage keine. Die (neue) Ableitung von Drainagewasser zur Gebäudetrockenlegung stellt regelmäßig einen Eingriff in das Grundwasser dar und ist deshalb genehmigungspflichtig. Wenn kein Wasser abgeleitet wird, kann man die Maßnahme auch gleich unterlassen, s.o..


    Eine baurechtliche Genehmigung kann zusätzlich zur wasserrechtlichen erforderlich sein.


    Ich bleibe dabei und bekräftige noch einmal:

    Wasserableitung per Drainage ist heute genehmigungspflichtig und regelmäßig nicht (mehr) genehmigungsfähig. Insofern erscheint dieser Ansatz wenig zukunftsweisend und damit wenig hilfreich!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung. Beiträge und Beitragsteile als Moderator ab 04/23 kursiv gesetzt.

  • Das ist so formuliert wasserrechtlich in D fast überall unzutreffend, denn wohin soll das Wasser denn auf einem mittelmäßig ebenen Grundstück abgeleitet werden? Ohne Ableitung wäre eine Drainage keine. Die (neue) Ableitung von Drainagewasser zur Gebäudetrockenlegung stellt regelmäßig einen Eingriff in das Grundwasser dar und ist deshalb genehmigungspflichtig. Wenn kein Wasser abgeleitet wird, kann man die Maßnahme auch gleich unterlassen, s.o..


    Eine baurechtliche Genehmigung kann zusätzlich zur wasserrechtlichen erforderlich sein.


    Ich bleibe dabei und bekräftige noch einmal:

    Selbstverständlich hat man heute beim Neubau den Anspruch (und eben auch die Materialien) ,dass eine Abdichtung ohne Drainage funktionieren soll und dies auch macht. Wo genau dies genehmigungspflichtig ist müsste man bei Bedarf entsprechend prüfen. Wasserrechtliche Anforderungen erschweren oder verhindern dies wohl bisweilen.

    Aber deine Aussage: "Drainagen sind genehmigungspflichtig" stimmt so pauschal nun eben nicht.

    Ob sie technisch sinnvoll sind - darüber kann man streiten. Im Bestand haben sie ihre Berechtigung. Ich hatte selbst einen Sachverständigen (Bauingenieur) hier der eine Drainage bei uns in Erwägung zog. "Glücklicherweise" hat sich das drückende Grundwasser aber als Wasserschaden entpuppt. Mein Elternhaus ist seit über 40 Jahren Dank einer Drainage trocken. Und das mit nicht gerade gewissenhafter Wartung. Das Wasser wird über 2 Pumpen in einen Sammelschacht geleitet, welcher bei starkem Niederschlag als "Puffer" funktioniert und dafür sorgt, dass es nicht mehr im Keller erscheint.

    Aber wie gesagt, ich frage gerne nach (auch wenn das manche nicht mögen), da ich gerne dazulerne. Dieser Dialog hat meine Sicht zur Drainage definitiv relativiert.

  • Bis zum Satz:

    Aber deine Aussage: "Drainagen sind genehmigungspflichtig" stimmt so pauschal nun eben nicht.

    liest sich Dein Text wie der von einer "nichtwissenden" KI.


    Doch, meine Aussage stimmt: Drainagen im Sinn der DIN 4095 zur Trockenlegung von Bauwerken greifen entweder in das Grundwasser ein und sind dann wasserrechtlich genehmigungspflichtig oder sie führen zur Einleitung von Drainagewasser in die öffentliche Kanalisation, welche regelmäßig nicht genehmigungsfähig ist. Dass eine Dir bekannte Person auf ihrem Grundstück erfolgreich (Trockenheit wird erreicht) eine nicht genehmigte Drainage betreibt, widerlegt als anekdotische Evidenz meine Aussage gerade nicht.


    Bestehende Drainagen mögen genehmigt sein - oder auch nicht. Die Anlage neuer Drainagen für Bauwerke ist heute praktisch nicht mehr genehmigungsfähig.


    (Gegenanekdote von mir: Ein Büro, mit dem wir öfter arbeitsteilig zusammenarbeiten, saniert seit einigen Jahren und noch einige Jahre ein knapp 200 Jahre altes UNESCO-Weltkulturerbe. Die Baugruppe steht im Uferbereich eines Gewässers und ist schon über ein Jahrhundert nachweisbar komplett durchnässt. Der berühmte Ursprungsarchitekt hat sich über die Bodenfeuchte offensichtlich nicht so viele Gedanken gemacht. Eine Dränage wäre technisch eine Option möglich gewesen, ist aber auch bei einem Weltkulturerbe schlicht nicht genehmigungsfähig. Jetzt wird das Grundwasser abgesenkt und eine nachträgliche dauerhafte Abdichtung eingebaut - mit erschreckend hohen Kosten, die dann das Objekt aber für voraussichtlich hundert Jahre diesbezüglich frei von Betriebs- und Wartungskosten hält.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung. Beiträge und Beitragsteile als Moderator ab 04/23 kursiv gesetzt.

  • Bestehende Drainagen mögen genehmigt sein - oder auch nicht. Die Anlage neuer Drainagen für Bauwerke ist heute praktisch nicht mehr genehmigungsfähig.

    ... und das ist gut so. Sinnvoll waren sie, meiner Meinung nach, noch nie.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Ich hatte die Diskussionen schonmal und habe für Drainagelose Abdichtung bei jemandem plädiert der Drainage als Standard vertrat. Die Kenntnisse der heutigen Verfahren habe ich mir noch "altmodisch" ergoogelt, da war noch nix mit KI :grinning_squinting_face: . Ich bin da ja schon bei dir.

    Es ist aber eben bei uns (keine Ahnung ob nur Gemeinde oder ganz Rheinland-Pfalz) nicht pauschal genehmigungspflichtig.

    Ich maße mir nicht an entscheiden zu können wo es Sinn macht. Aber glaubst du Drainage ist gänzlich raus? Also nicht bei Stützmauerm oder so. Sondern im Bereich der Gebäudeentwässerung.

    Mich würde nachträglich schon interessieren wohin der Bauingenieur bei uns entwässert hätte. Hier ist es äußerst eben. Da wäre ja nur ein Sammelschacht als Puffer geblieben.... wenn ich ihn nochmal hier habe frage ich mal kritisch nach.

  • Es ist aber eben bei uns (keine Ahnung ob nur Gemeinde oder ganz Rheinland-Pfalz) nicht pauschal genehmigungspflichtig.

    Ich kenne das WHG nur teilweise und die Landeswassergesetze überhaupt nicht. Erfahrungswert: Drainage ist nicht und wenn sie versagte, käme sowieso das Wasser rein, also kann man auch gleich vernünftig dicht bauen, wenn es Keller o. TG sein sollen, hier in B bevorzugt als weisse Wanne.

    Aber glaubst du Drainage ist gänzlich raus? Also nicht bei Stützmauerm oder so. Sondern im Bereich der Gebäudeentwässerung.

    Nach meiner subjektiven Beobachtung / Erfahrung und dem was ich höre und lese: Ja!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung. Beiträge und Beitragsteile als Moderator ab 04/23 kursiv gesetzt.