Hallo zusammen,
ich plane aktuell das Anlegen einer Terrasse mit alten, historischen Feldbrandsteinen und benötige euren fachlichen Rat zum Thema Frostsicherheit und Drainage.
Die Ausgangslage:
- Untergrund: Es ist ein ca. 15 cm dickes Betonfundament vorhanden. Hier lagen vorher Fliesen, die bereits entfernt wurden. Das Fundament besitzt schon ein funktionierendes Gefälle.
- Material: Alte Feldbrandsteine. Diese sind naturgemäß etwas unregelmäßig, die Dicke variiert um maximal 1 cm. Als Begrenzung soll eine umlaufende Einfassung dienen, die ebenfalls aus den Feldbrandsteinen (nur anders verlegt) besteht.
- Maße: Die maximale Aufbauhöhe ab dem Betonfundament beträgt 13,5 cm.
- Klima: Die Terrasse entsteht im Rheinland. Starke Fröste sind selten (meist bis max. -5 °C, ganz selten mal bis -10 °C).
Da das Fundament wasserundurchlässig ist, habe ich Sorge vor Frostschäden durch stehendes Wasser unter den Steinen. Ich möchte das Projekt daher absolut frostsicher umsetzen.
Meine Fragen an euch:
- Welche Drainage ist am besten geeignet? Da ich eine Drainage plane und 13,5 cm Platz für den Aufbau habe: Welches System oder welche Matten machen hier auf Beton am meisten Sinn?
- Welcher Verlegemörtel / Bettungsmörtel? Welches Material eignet sich am besten, um die unregelmäßigen Steine auszugleichen und gleichzeitig wasserdurchlässig (oder komplett abgesperrt) zu arbeiten?
- Wie dichte ich die Fugen ab? Welcher Fugenmörtel hält der Witterung bei Feldbrandsteinen stand?
Ich freue mich sehr über eure Erfahrungsberichte, Materialempfehlungen und Tipps für den Schichtaufbau!
Viele Grüße und vielen Dank vorab
Carsten