Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei die Dämmung unseres Flachdachs BJ 1968 zu erneuern und dabei auf Deckenheizung umzustellen.
Das Dach ist gut besonnt, hat keine wesentliche Neigung und hat eine Kiesschüttung. Darunter befindet sich eine PIB Folie (diese wurde schon mal erneuert), die Dachschalung und 10×22 Sparren. Länge der Sparren sind 6m. Bisher war in der Gefachung 5-6cm Mineralwolle (ziemliches Berg und Tal). Darunter eine Art Rieselschutz. Darunter entweder direkt Nut-Feder Holzdecke oder 2cm EPS und Gipskarton. Seitlich sind Belüftungsöffnungen in der Attikaverkleidung.
Unser Plan war bisher: die Gefachung mit 140 Steico Flex zu dämmen darüber 8cm Belüftungsebene zu belassen. Dann mit einer Feuchtevariablen Dampfbremse (intello plus) abzudichten (überall Glattstrich am Mauerwerk, Primer und Kartuschenkleber). Darunter nochmal 30 Steico Flex und darunter eine wassergeführte Deckenheizung.
Diese Planung haben wir auch vom Hersteller der Dampfbremse prüfen und absegnen lassen.
Im Zuge des Abbruchs haben wir nun feststellen müssen, dass teilweise die Gefachung durch einen Doppel T-Träger unterbrochen ist (war natürlich auf keinem Bauplan verzeichnet
). Jetzt haben wir an diesen Stellen natürlich keine Belüftungsebene und on top eine Wärmebrücke.
Nachdem die Deckenheizung und Dämmmaterial bestellt ist, würde ich ungern die Planung über den Haufen werfen, sehe aber die Problematik mit der fehlenden Belüftung.
Was ist eure Meinung. Vermutlich führt kein Weg an einer Wufi Simulation vorbei oder?