Hallo zusammen,
Vorweg: wir sind Baulaien, sanieren aber gerade ein Haus aus 1975. Die Handwerker die wir beauftragt haben sind gerade allerdings irgendwie ein wenig überfordert. Es gibt folgende Problematik: im OG sind in allen Zimmern Dachschrägen, die eine Holzverkleidung hatten. Ebenso die Decken der Zimmer. Darunter war an den Dachschrägen alukaschierte Glaswolle. In der Decke war einfach Glaswolle „reingestopft“. Wir haben die Holzverkleidung entfernt und eine neue Dämmung (Klemmfilz) eingesetzt. In die Dachschrägen sollte dann eine Dampfbremsfolie, darüber OSB und dann Rigips.
Die Handwerker sagen, dass diese Folie ebenfalls in die Decke muss - da haben wir jetzt zig verschiedene Meinungen gehört.
Zum Kontext: über dem OG ist ein Dachboden, der aber (vor zig Jahren) „ausgebaut“ wurde. Ausgebaut bedeutet in diesem Sinne: es sind mehrere Fenster, er ist komplett holzverkleidet, es sind Heizungen verbaut. Er wird wie Wohnraum genutzt. Allerdings ist der Aufbau der gleiche wie zuvor bei dem OG: unter der Holzverkleidung ist lediglich die Dämmung.
Wir wollen den Dachboden innerhalb der nächsten 1-2 Jahre komplett ausbauen (inklusive neuer Dämmung usw). Da soll dann der Boden auch neu gemacht werden, aktuell geplant mit OSB und darauf Vinyl mit Trittschalldämmung.
Jetzt eben zu unserer Frage: die Handwerker meinen, dass im OG eine Dampfbremsfolie auch an der Decke angebracht werden muss. Der Maurer sagte uns, das sei unnötig, da der Dachboden ja beheizt wird und dort deshalb keine kalte auf warme Luft trifft. Die Frage ist also: MUSS eine Dampfbremsfolie noch unter OSB und Rigips in der Decke oder ist es ggf. eher schädlich?
Wie gesagt, wir sind Laien. Wir freuen uns über freundliche, verständliche Kommentare.
Vielen Dank.