Eine Leitung für Zisterne und Brunnen ??

  • Guten Tag,

    Ich hab zu meiner Zisterne gleich ein bar Fragen mehr.

    Die Zisterne ist eine Alte 3 Kammer grube welche ich eben als Zisterne Nutze.
    Da her ist von der Großen Kammer jeweils ein Loch in in die Kleinen Kammern gemacht worten.
    Die wände sind letztes Jahr mit dichtschlämme bearbeitet worden und dennoch habe ich einen Täglichen wasserverlust von 50 bis 100 L am Tag. (Nov25 bis feb 26)
    Da wäre die frage ist das Normal oder was kann ich machen um sie besser ab zu dichten ??

    Des weiteren Besitze ich einen Brunnen welcher jetzt aber für die Garten bewässerung nicht P1 ist sondern ehr die Zisterne sein soll.
    Daher würde ich gerne die Zisterne auf der BrunnenLeitung mit legen. die Leitungungen jeweils mit einen Rückschlagsventil versehen. Ein absperhahn ist auch vorm Brunnen und in der Zisterne vorgesehen.
    Ist das so möglich und funktional ?

    Von der Zisterne wolte ich mit 1" leitung raus , die Brunnenleitung ist eine 11/2" leitung welche ins Haus führt. um eben von dort auf die drei Garten wasserhähne geht.


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  • Du nutzt also eine ehemalige Drei-Kammer-Klärgrube als Zisterne? Richtig?

    Hat denn mal irgendwer geprüft/kontrolliert, ob die Grube NACH UNTEN in allen 3 Kammern dicht gemacht wurde/ist? Nicht, dass das der Boden "perforiert" wurde.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Wurde der Boden auch entsprechend abgedichtet? Beton ist nicht automatisch Dicht.
    Woraus besteht das System (Gemauert, wenn ja mit welchem Stein?)?

    Wurden die Löcher in die Nachbargruben auch abgedichtet, wenn ja wie?
    Welche Dichtschlämme wurde wie genau aufgetragen?

  • Es sind in allen Kammern keine löcher zu sehen.


    Die grube ist aus Betong Boden und auch Betong Ringen.


    PCI Barraseal dichtschlämme in 2 oder 3 schichten aufgetragen min 4mm


    Den zulauf und Verlust berechnung der Wassermenge wurde an hand einer diegitalen Messtantzaufzeichnung ermittelt. Hab da extra die Monate betrachtet wo zu 100% nichts Verbraucht worden ist so das wirklich nur an ein zulauf vorhanden ist und was Fehlt eben Verlust ist Die Messungen dafür würden jeden Tag alle 6 Std durch geführt.
    Hört sich alles Aufwendig und Kompliziert an ist es aber nicht

  • Ist keineswegs kompliziert, es gibt aber mehrere Messverfahren, und jedes hat einen entsprechenden Messfehler. Ich vermute mal, Thomas wollte darauf hinaus, denn eine Messung auf den Liter genau ist bei diesen Verfahren wirklich sehr schwierig zu bewerkstelligen Je nach Messverfahren und Größe der Grube kann man die letzten beiden Digits vernachlässigen. Hier ist wichtig, dass man über einen längeren Zeitraum beobachtet, was Du ja getan hast. Erschwert wird das aber durch den unregelmäßigen Zulauf, dessen Menge nicht so einfach zu bestimmen ist.


    Sicherer wäre, wenn man über mehrere Wochen gar keinen Zulauf hätte. Dann wäre nach Deiner Verlustermittlung die Grube nach mehrere Wochen vermutlich leer, wobei ein Teil der Verluste auf Verdunstung entfallen würde, und ein Teil wohl auf Leckagen. Beobachtet man dann den Wasserpegel, und stellt fest, dass sich der Verlust mit der Zeit verringert oder gar zum Stillstand kommt, dann könnte man damit abschätzen auf welcher Höhe der Grube sich die Leckage befindet. Wer weiß, vielleicht läuft ein Teil des Wassers auch über einen Überlauf ab.

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  • Wenn das Betonringe sind ist der Boden vermutlich nur nachträglich einbetoniert. Die Fugen zwischen den Ringen und dem vor Ort betonierten Boden könnte aus meiner Sicht das Problem sein. Mit einer zementären Dichtschlämme wird man das vermutlich auch nicht in den Griff kriegen...

  • Der Boten ist auch ein Fertig Betong Teil welcher einen ca 15 cm hohen Rand hat auf dem dann der erste Ring Sitzt.

    Die durchbrüche sind nur von der Großen kammer in die Kleine. Die Wände wurden nicht beschädigt.

  • Während der o.g. 4 Monaten wurden angeblich fast 10m³ Wasser in die Grube eingeleitet, ohne dass (nach Aussage TE) eine Entnahme stattgefunden hat. Wie die Werte gemessen wurden ist auch noch nicht schlüssig geklärt. Ich frage gerne noch einmal, wie groß ist die Grube? Bisher kann man noch nicht ausschließen, dass ein Teil des Wassers über den Überlauf abgeleitet wurde. Dieser sitzt in der letzten Kammer normalerweise niedriger als der Überlauf von der ersten zur nächsten (wobei das Stufenprinzip durch die Bohrungen wohl zunichte gemacht wurde).


    Von der Zisterne wolte ich mit 1" leitung raus ,

    Das ist mehr als ausreichend, so lange Du die Zisterne nicht innerhalb weniger Minuten komplett leer pumpen möchtest. Selbst 3/4" (PE25) wäre bei typischen Leitungslängen ausreichend.

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  • In der Grubbe habe ich einen Liquid-Check eingebaut welcher alle 6 Std misst. und die Daten eben mit datum und Zeit speichert. Somit weis ich alle 6 Std wie der Stand war und kann daraus einen Zulauf oder Verlust ermitteln.


    Der innenduchmesser ist 2 m und die Höhe des Zylinders 2,2 m
    Der Zulauf und ablauf liegt über 2,2 m So das bei diesen Wasser Ständen wie es in den 4 Monaten war Kein überlauf gab.

  • Das ist mehr als ausreichend, so lange Du die Zisterne nicht innerhalb weniger Minuten komplett leer pumpen möchtest. Selbst 3/4" (PE25) wäre bei typischen Leitungslängen ausreichend.

    Nun ja die Leitung geht ja erst mal auf die "BrunnenLeitung" Welche 1,5" ist daher eben die Frage. Und ja es soll schon Power am Sprengler zum schluss noch ankommen *GGG

  • Dann kann man eine Leckage über den Boden wohl ausschließen. Vielleicht hat sich durch das Bohren und die Erschütterungen eine Leckage gebildet.

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  • Was nun tun ??

    Wenns genau dort stagniert, wird wohl genauf auf dieser Höhe eine Leckage sein.

    Möglich und erwartbar ist allerdings, dass sich nach Abdichten dieses Lecks, oberhalb noch weitere finden.


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  • JA dann werde ich die Grupee mal mit PCI Barraseal Turbo bearbeiten und hoffe dann denn erfolg zu haben welchen ich mir erhoffe