Rasenkanten (Metall?), Hochbeete & Gabionen, eure Erfahrungen aus der Praxis?

  • Hallo Forum, ich bin gerade dabei, meinen Garten etwas neu zu strukturieren und möchte die einzelnen Bereiche sauber voneinander trennen (Rasen, Beete, ggf. auch Sichtschutz). Bevor ich mich festlege, würde ich gern ein paar praxisnahe Erfahrungen hören, da die Herstellerangaben ja oft etwas geschönt sind.

    Konkret geht es mir um folgende Punkte:


    - Rasenkanten bzw. Beeteinfassungen:

    Ich tendiere aktuell zu Metall (verzinkt oder Corten), weil das ja laut vielen Vergleichen langlebig und recht unempfindlich gegen Witterung ist. Gleichzeitig liest man aber auch, dass die Materialstärke und Verarbeitung entscheidend sind und dünnere Bleche sich beim Einbau schnell verziehen können. Ich bin bei der Recherche u. a. auf istdochegal gestoßen. Die haben ziemlich viel Auswahl an Metallkanten in verschiedenen Höhen und sowie auch Gabionen und Zubehör. Laut Bewertungen soll das Preis-Leistungs-Verhältnis wohl ganz ordentlich sein, aber mir fehlt da leider die Erfahrung.


    - Hochbeete:

    Eher Holz, Metall oder gemauert? Was würdet ihr im Nachhinein wieder so bauen und wovon eher abraten?


    - Gabionen bzw. Sichtschutz:

    Lohnt sich der Aufwand eurer Meinung nach wirklich oder gibt es sinnvollere bzw. langlebigere Alternativen? Gerade im Hinblick auf Fundament und Setzungen bin ich da noch unsicher.


    - Einbau allgemein:

    Wie aufwendig war das Ganze bei euch in der Praxis wirklich, vor allem was Unterbau und sauberes Ausrichten angeht? In vielen Videos wirkt das immer recht simpel, aber ich vermute, dass das in der Realität schnell aufwendiger wird. Mir geht es weniger um reine Optik, sondern eher um Haltbarkeit, Pflegeaufwand und realistischen Bauaufwand.


    Würde mich freuen, wenn jemand aus eigener Erfahrung berichten kann, gern auch, was sich im Nachhinein als Fehlentscheidung herausgestellt hat.


    Danke vorab!

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  • Moin ,

    Hochbeete:

    Eher Holz, Metall oder gemauert? Was würdet ihr im Nachhinein wieder so bauen und wovon eher abraten?

    Also meine aus Holz gebauten Hochbeete gammeln alle weg. Da ich ebenfalls gerade umstrukturiere muss ich diese versetzen/neu bauen und würde bei den nächsten mal in richtung WPC schauen.

    Mauern finde ich auch gut, ist in jedem Fall aber mehr Aufwand und die kannst du dann nicht mal eben versetzen.

    Rasenkanten bzw. Beeteinfassungen:

    ich habe welche aus Kunststoff und die sind schei... aber die sollen auch nur den Rindenmulch an ihrem platz halten.

    Ich habe aber davor noch eine flache Rasenkante wo der Rasenmäher/Roboter drüber fahren kann. Das würde ich dir auch empfehlen.

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  • - Hochbeete:

    Die unbeliebten 50/75 Waschbeton-Platten hochkant eingegraben und mittels Winkelprofil oder holz aussen stabilisiert. Innen Folie rein gegen Ausschwemmung.

    Gute Arbeitshöhe, wenig Beetverlust, langlebig. Optik ist ohne Verkleidung/Begrünung gewöhnungsbedürftig

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • - Hochbeete:

    Eher Holz, Metall oder gemauert? Was würdet ihr im Nachhinein wieder so bauen und wovon eher abraten?

    Geplante Größe?


    Junior hat sein Hochbeet mit Rundhölzern gebaut, Durchmesser grob geschätzt irgendwas zwischen 10 und 14cm, Länge um die 2m. Die werden sicherlich auch irgendwann das Zeitliche segnen, aber wenn man sich den aktuellen Zustand (nach 5 Jahren) so anschaut, wird das sehr sehr lange dauern.

    Ich habe mein Hochbeet in Segmente zu je 1,20m eingeteilt, Bretter ca. 20mm stark mit etwas Abstand zum Boden. Innen mit Noppenbahnen ausgekleidet, so dass die "Folie" nicht großflächig am Holz anliegt. Beim nächsten Mal setze ich oben auf die Kante noch ein U-Profil, denn das ist die Schwachstelle meiner Konstruktion. Mein Hochbeet steht jetzt seit 8 Jahren draußen, die Optik hat etwas gelitten, aber das Holz hält locker noch weitere 8 Jahre.


    Vorteil, das Hochbeet lässt sich relativ einfach demontieren und/oder versetzen. Man braucht weder Bagger noch Kran, sondern einfach einen Akkuschrauber und das Teil ist auch ohne Helfer in wenigen Stunden versetzt. Ist das Beet erst einmal ausgeräumt dann ist der Rest ein Kinderspiel. Das sind vielleicht ein Dutzend Schrauben, dann kann man den Aufbau für das Tomatenhaus entfernen, und die einzelnen Segmente versetzen und an einem anderen Standort wieder verschrauben.

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