Hallo zusammen,
Ich bin bei meiner Recherche über eine Entkalkungsanlage auf A...B... gestoßen. Hat da jemand Erfahrung oder so eine verbaut? Oder gibt es bessere Alternativen?
Beste Grüße
Robin
Entkalkungsanlage
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Zuerst einmal stellt sich immer die Frage, ob man wirklich eine Entkalkungsanlage benötigt. Es gibt Regionen mit stark kalkhaltigem Wasser, das insbesondere die Funktion der WW Leitungen bei hohen Temperaturen, und den WW Speicher (genauer gesagt den Wärmetauscher), beeinträchtigt. In den meisten Regionen Deutschlands ist eine Entkalkung des Trinkwassers jedoch nicht erforderlich. Am besten man fragt den Wasserversorger nach einer Trinkwasseranalyse. Vereinfacht gesagt, ein bisschen Kalk im Wasser ist noch lange nicht schädlich.
Sollte eine Enthärtung erforderlich sein, dann gibt es dafür seit Jahrzehnten erprobte Verfahren. Bei deren Anwendung muss man jedoch immer die Zusammensetzung des Trinkwassers im Auge behalten, deswegen ist eine Analyse unumgänglich, bevor man im Nebel stochert oder die Qualität des Trinkwassers sogar verschlechtert wird.
Für Verfahren die mit Magneten und/oder niederfrequenten EM-Feldern arbeiten gibt es meist viel Theorie, aber kaum umfangreiche Prüfberichte unabhängiger Stellen, in denen die Wirksamkeit nachgewiesen wird. Damit meine ich nicht irgendwelche Erfahrungsberichte von Käufern, die bestätigen, dass das Wasser plötzlich besser schmeckt, sondern nachweisbare wissenschaftliche Fakten.
Ich würde daher immer auf erprobte Verfahren setzen, sofern eine Entkalkung tatsächlich erforderlich ist.
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Das Wasser ist schon relativ hart den genauen Wert weiß ich aber nicht.
Ob es erforderlich ist liegt im Auge des Betrachters es ist bestimmt nicht schädlich oder so aber langsam nervt es mich ständig die ganzen Geräte etc. So oft zu entkalken
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Wir haben sehr hartes Wasser (ich kenne nur die veraltete Einheit 18° deutsche Härte) und der Einbau einer Entkalkungsanlage (schwach saurer Kationentauscher) ist einer der DInge die ich absolut gar nicht bereue und immer wieder machen würde.
Der Putzaufwand von allem was mit Trinkwasser in Berührung kommt ist so viel geringer. -
Deswegen mein Rat: Trinkwasseranalyse
Es gibt sicherlich Regionen in denen man Maßnahmen ergreifen sollte, aber dann würde ich mich nicht auf irgendwelche Magnete oder Spulen mit niederfrequenten Feldern verlassen, sondern Verfahren einsetzen die sich nachweislich bewährt haben.
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Das Wasser ist schon relativ hart den genauen Wert weiß ich aber nicht.
Der Wert sollte zuerst geklärt werden. Der örtliche Wasserversorger gibt zuverlässig Auskunft.
Wir haben sehr hartes Wasser (ich kenne nur die veraltete Einheit 18° deutsche Härte) ...
In B liegen wir mit 11° - 16° dH "nur" bei "hartem" Wasser, was schon einen deutlichen Entkalkungsaufwand bedeutet.
... der Einbau einer Entkalkungsanlage (schwach saurer Kationentauscher) ist einer der Dinge die ich absolut gar nicht bereue und immer wieder machen würde. Der Putzaufwand von allem was mit Trinkwasser in Berührung kommt ist so viel geringer.
Letzteres kann ich aus eigenem Erleben am Arbeitsplatz mit 11° dH klar bestätigen.
Allein: Ich persönlich kann den Geschmack des dortigen "enthärteten" Leitungswasser aber überhaupt nicht ertragen. Ich finde es widerlich und spucke es bei versehentlichem "Rohverzehr", also pur und kalt aus der Leitung unwillkürlich wieder aus. Nach dem Aufkochen in Kaffee oder Tee nehme ich es nicht wahr. Wie mir geht es fast allen von 30 Personen in der Büroetage. Wir Arbeitgeber stellten deshalb von Anfang an Mineralwasser in der Flasche bereit, inzwischen gekühlt und mit Sprudeloption im Standspender. Mich als Arbeitgeber kostet diese zusätzliche geschmacksneutrale Trinkwasserversorgung knapp 1,- € / Tag und Arbeitsplatz. Den Betrieb der Enthärtungsanlage bezahle ich über die Betriebskostenabrechnung noch einmal in mind. gleicher Höhe. Wir als Mieter müssen da durch, weil die am selben Trinkwassernetz hängenden Miteigentümer die Kalkfreiheit unbedingt so wollen - und proportional deutlich niedriger bezahlen.
Ja, zuhause bei 14° dH geben wir pro Person und Jahr deutlich weniger für Reinigungsmittel aus, als ich an den Arbeitsplätzen - und haben dafür auch noch im Zweifel mineralogisch und hygienisch weniger fragwürdiges Wasser.
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und haben dafür auch noch im Zweifel mineralogisch und hygienisch fragwürdigeres Wasser.
Ich vermute/hoffe, dieser Satzteil bezieht sich auf das enthärtete Wasser im Büro? Dann stimme ich Dir vollständig zu.
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Ich vermute/hoffe, dieser Satzteil bezieht sich auf das enthärtete Wasser im Büro?
So ist es!
Dann stimme ich Dir vollständig zu.

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Egal wie hart das Trinkwasser aus der Leitung kommt. Trinken würde ich niemals aus Entsalzungsanlagen. Wenn es gar nicht anders geht, würde ich für die Wasch- und Spülmaschine entkalken, aber alles was für den menschlichen Genuss in Frage kommt, nur so wie es der Versorger liefert, belassen.
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Wir haben bei allen einsehbaren Waseranalysen unseres Wasserwerks immer 16° dH. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, mir das Trinkwasser mit irgendwelchen Chemikalien zu versauen.
Übrigens: Alle Mischbatterien, Geschirrspüler, Warmwasserbereiter usw. funktionieren bis jetzt seit fast 14 Jahren Nutzung immer noch. Wenn mal etwas kaputt gehen wird, sind die Kosten für den Austausch sicher geringer als die Enthärtungsanlage + Betriebs- und Verbrauchskosten in 14 Jahren.
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Moin,
hier bei uns ist ...
Gesamthärte °dH Min 20,3 Mittel 23,3 Max 24,9 Die Überlegung war mal, nur fürs WW eine Entkalkungsanlage vorzubauen. Um den Putzaufwand an den Armaturen / Fliesen zu reduzieren.
Aber da das Wasser an der Armatur ja mit Kalt gemischt wird, wird doch dann trotzdem Kalk anfallen, oder habt ihr dort Erfahrungen ?
VG
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nur fürs WW eine Entkalkungsanlage vorzubauen
Ist wenig sinnvoll. Das meiste Calzium fällt bei der Erhitzung im Ww-Speicher aus.
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Trotzdem käme ich nie auf die Idee, mir das Trinkwasser mit irgendwelchen Chemikalien zu versauen.
Kochsalz als "irgendwelche Chemiekalien" zu bezeichnen ist schon sehr polemisch.
Ich persönlich kann den Geschmack des dortigen "enthärteten" Leitungswasser aber überhaupt nicht ertragen. Ich finde es widerlich und spucke es bei versehentlichem "Rohverzehr", also pur und kalt aus der Leitung unwillkürlich wieder aus.
Ich stelle bei mir im direkten Vergleich (ich hab einen Hahn vor der Entkalkungsanlage) keinerlei Unterschied im Geschmack fest.
Ich trinke dieses enthärtete Wasser täglich.
Übeschlägig berechnet sind das ca. 120mg/l Natrium.. das geht im restlichen Salzkonsum völlig unter (für Befürworter einer extrem natriumarmen Ernährung mag das aber relevant sein).
Das "weniger" an Mg und Ca kann kein valides Argument sein, da viele Regionen ja grundsätzlich deutlich schwächer mineralisiertes Leitungswasser haben.
Hygenie:
das Argument lasse ich zählen. Der Tauscher hat eine große Oberfläche die sicher das Risiko von "Leben" in der Anlage erhöht.
Beliebig groß dürfte das aber auch nicht sein, sonst wären doch solche Anlagen schlicht nicht zulässig, oder?
Die Sole ist gesättigt da kann nichts drin Leben und der Rest ist ja ein geschlossenes System. -
Das Problem, wenn es denn eins gibt*), sind m.M. die Ionentauscherharze und nicht die Kochsalzloesung zur Regenerierung selbiger.
*) mit dem Kollegen hatten wir fuer ein Chemie-Labor mal eine Ionentauscheranlage zusammengestellt, nach einiger Recherche fanden wir es recht erstaunlich, dass diese Technologie ohne entsprechende Ueberwachung fuer Lebensmittel zulaessig ist (bspw. der beliebte kannenartigen Wasserfilter z.B. fuer Kaffee etc.). Alerdings war das keine wissenschaftliche Untersuchung des pot. Schadstoffgehalts.
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sonst wären doch solche Anlagen schlicht nicht zulässig, oder?
Unterschätze nicht die Macht der Lobby.
sind m.M. die Ionentauscherharze und nicht die Kochsalzloesung zur Regenerierung selbiger.
Hinzukommen diverse Vergrößerungen der trinkwasserberührten Oberflächen, der Volumina und der Erwärmung es Trinkwassers durch Stagnation.
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Ich stelle bei mir im direkten Vergleich (ich hab einen Hahn vor der Entkalkungsanlage) keinerlei Unterschied im Geschmack fest.
Ich trinke dieses enthärtete Wasser täglich.
Vermutlich ist die von uns unfreiwillig mitbenutzte Anlage ganz schlicht schlecht geplant und / oder schlecht eingestellt, aber das daraus gezapfte Wasser wird auch von unvorbereiteten Besucherinnen und Besuchern nur mit verzerrten Gesicht geschluckt. Bereits mehrfach wurde innerhalb der WEG die Außerbetriebnahme der Anlage ernsthaft diskutiert.
Es freut mich zu lesen, dass das auch anders gehen kann.
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Ist wenig sinnvoll. Das meiste Calzium fällt bei der Erhitzung im Ww-Speicher aus.
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. ich meinte die Entkalkungsanlage natürlich im Kaltwasser Strang VOR dem WW-Speicher einzubauen.
Aber halt nur dafür. Nicht für das KW was zu den Zapfstellen geht.
Somit würde das entkalte KW in den WW Speicher gehen und von dort zu den Zapfstellen.
Das KW geht unbehandelt zu den Zaptstellen.
Die Frage ist halt beim mischen ob man dann überhaupt einen Vorteil hat, oder es trotzdem dann auf Fliesen / armaturen zu großen Kalkausfall kommt.
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Somit würde das entkalte KW in den WW Speicher gehen und von dort zu den Zapfstellen.
Ich habe Dich schon richtig verstanden.
Dann ersetzt Du die Wartung des WW-Speichers durch Wartung und Betriebskosten der Entkalkungsanlage. Ob das günstiger ist?
Was spricht dagegen, nach dem Duschen mal kurz den Abzieher zu nehmen und nach dem Abtrocknen mit dem Handtuch mal kurz die Armatur abzuwischen?
Dauert keine 30s und kostet nichts.
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Was spricht dagegen, nach dem Duschen mal kurz den Abzieher zu nehmen und nach dem Abtrocknen mit dem Handtuch mal kurz die Armatur abzuwischen?
Faulheit
Mehraufwand der bezahlten Putzkraft gerechnet ist die Entkalkung definitiv günstiger.
Aber denke das muss jeder für sich entscheiden, unter Abwägung der Fakten mit persönlicher Gewichtung. -