Moin zusammen...
Hab ein Flachdach wo die Dämmung durchfeuchtet ist. Das ist eine aufgehende Verblenderwand und die Z-Schicht ist unterhalb der Kappleiste. Ich halte es für warscheinlich dass es dadurch nass wird...
Moin zusammen...
Hab ein Flachdach wo die Dämmung durchfeuchtet ist. Das ist eine aufgehende Verblenderwand und die Z-Schicht ist unterhalb der Kappleiste. Ich halte es für warscheinlich dass es dadurch nass wird...
Links beim Venti-Lüfter steht Wasser, Rechts ist das Mauerwerk, ca 20m. Dachfläche drunter war waage
das halte ich auch für sehr wahrscheinlich. Wir hatten an einer Schule mal den Fall, dass die vertikalen Fugen der Betonfertigteilfassade ausgereicht haben um die ganze Dämmung einer Sporthalle über die Jahre zu durchfeuchten. Aufgehende Wand über dem Dach, genau wie bei deinem Fall. Die Fertigteilplatten waren ca. 3 x 5 m also sehr wenig Fugen pro m2, die Fugen waren zudem noch dauerelastisch verfugt.
Jochen
Die Regelungsdichte zur Z-Folie ist sehr gering.
Hinsichtlich Schlagregen und Z-Folie mal ein kurzes Zitat.
Zitat von Bauen mit Backstein - Zweischalige Wand Marketing e.V. 05/2008Bei Schlagregen wird die Hauptwassermenge über die Verblendschale abgewehrt. Auch wird die geringe Wassermenge, die meist bei freistehenden Gebäuden an den Wetterseiten durch das Fugennetz in die Hohlschicht eindringt, beim Abfließen wieder von der Rückseite der Verblendschale aufgenommen und kapillar an die Mauerwerksoberfläche transportiert. Nur in sehr seltenen Fällen kann das durch die Verblendschale durchgeschlagene Regenwasser unten in der Hohlschicht ankommen, so dass dann die Sockelabdichtung und die offenen Stoßfugen zur Entwässerung der Verblendschale notwendig wären.
Im Merkblatt zur Abdichtung von Mauerwerk der DGfM aus 06/2016 wird folgerichtig in Abhängigkeit von der Schlagregenbeanspruchung, der Himmelsrichtung, dem Ziegel usw. zwischen einer aufwendigen und einfachen Fußpunktausbildung unterscheiden.
In der Praxis ist mir bisher kaum eine Planung untergekommen, die diesen Detailpunkt beleuchtet. Dafür wird dann die "Planung" durch den Ausführenden vorgenommen und die Stöße werden nicht verklebt. Das ist in den meisten Fällen wohl auch ausreichend, denn wie im Zitat oben dargelegt, sollte kein Wasser in nennenswerter Menge hinter die Vorsatzschale gelangen.
Wenn aber am aufgehenden Mauerwerk Verwahrungen und Abdichtungen nicht fachgerecht ausgeführt wurden und dadurch Wasser in erheblicher Menge hinter die Vorsatzschale gelangt, kann die Z-Folie schon eine Rolle spielen. Zudem führt die unvollständige Öffnung der Entwässerungsöffnungen zu einem anstauen. Nicht verklebte Stöße sind dann doppelt gefährlich.
.... und die Z-Schicht ist unterhalb der Kappleiste....
ich denke das ist das Problem, vermutlich ist sie dann auch nicht wirksam angeschlossen und selbst wenn, wo sollte sie dann hin entwässern?