Moin Moin,
wir wollen unser Obergeschoss (Haus aus 2019) ausbauen.
Aktuelle Situation: Rohfußboden aus Rauhspund vorhanden. KVH-Trockenbauwand mit 8 cm Dämmung und beidseitig jeweils mit 15 mm OSB und 12,5 mm Gipskarton beplankt. Nun soll noch die Fußbodenheizung verlegt werden. Hierfür wurde mir vom Heizungsbauer herotec: tempus Dry 30-16 (Stärke 3 cm), 16x2 Alu-Rohre und Wärmeleitlamellen angeboten. Leider finde ich keine Firma, die den Rest (Trittschall & Trockenestrich) in diesem Jahr schaffen würde. Alle kontaktierten Firmen sind voll ausgelastet. Daher werde ich wohl Trittschall und Trockenestrich selbst verlegen, was handwerklich kein Problem ist, wollte es nur wegen der Garantie eigentlich vermeiden. Nun kommt aber die Statik ins Spiel.
Geplant habe ich folgenden Aufbau:
1. 2 cm Trittschall Steinwolle (ca. 5 kg/m²)
2. 3 cm o.g. Heizsystem Tempusdry (ca. 4 kg/m² (inkl. mit Wasser befüllter Rohre))
3. 2,5 cm Trockenestrich (ca. 39 kg/m²)
Das überschreitet erst einmal die in der Statik berücksichtigten Lasten. Laut KI ist dies kein Problem, weil bei v.a. bei der Nutzlast sehr hohe Werte berücksichtigt werden, die das ausgleichen. Ich möchte aber natürlich nicht der KI vertrauen, sondern da ziehe ich Menschen dann doch vor. Wie seht ihr das? Passt so, lieber auf 2 cm Trockenstrich ausweichen, der dann innerhalb der Last ist?
LG