Sanierung altes Mauerwerk mit Innendämmung

  • Hallo zusammen,


    Ich bräuchte einmal Expertenrat zu dieser Wand (siehe Fotos). Sie ist aus den 1930er Jahren. Der aufgetragene Putz hat ein paar Risse, die wir schon einmal weggeschlagen haben. Die Fugen sind teilweise sehr porös. Wir würden gerne eine Innenwanddämmung (Multipor Xella) aufbringen und vorher die Wand entsprechend vorbereiten. Außerdem überlegen wir, den Luftspalt ausblasen zu lassen. Folgende Fragen ergeben sich für uns:

    1. Wie verfüllt man am Besten die Fugen? Auch mit Putz?

    2. Sollte der Putz großflächig abgeschlagen und neu aufgebracht werden oder hält es, wenn die Spalte ausgefüllt werden?

    3. Welche Art von Putz eignet sich hier am besten?

    4. Worauf sollten wir noch achten?


    Vielen Dank schon mal vorab für die Unterstützung!


    Viele Grüße

    Johanna

  • Was ist das für ein Geschoss? Wirkt so kellerartig.

    2. Sollte der Putz großflächig abgeschlagen und neu aufgebracht werden oder hält es, wenn die Spalte ausgefüllt werden?

    Lässt sich aus der Ferne schlecht beurteilen. Wie ist denn der Putz? Bröselig? Hört es sich hohl an, wenn man klopft?

    3. Welche Art von Putz eignet sich hier am besten?

    Inwiefern? Wenn man alles neu verputzt oder wenn man die Lücken füllt?

    4. Worauf sollten wir noch achten?

    Ist die Innendämmung berechnet? Bei 30er Jahre hat man zumeist einen schlechten U-Wert und man muss auf den Taupunkt aufpassen.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • 1. Wie verfüllt man am Besten die Fugen? Auch mit Putz?

    2. Sollte der Putz großflächig abgeschlagen und neu aufgebracht werden oder hält es, wenn die Spalte ausgefüllt werden?

    3. Welche Art von Putz eignet sich hier am besten?

    4. Worauf sollten wir noch achten?

    Zunächst wäre ein Blick in die Verarbeitungsrichtlinien schön gewesen. Ein kurzer Auszug zur Untergrundvorbehandlung hätte die ersten Fragen schon beantwortet.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Vielen Dank für die Antworten


    Zitat

    Wie ist denn der Putz? Bröselig? Hört es sich hohl an, wenn man klopft?

    Inwiefern? Wenn man alles neu verputzt oder wenn man die Lücken füllt?


    Den bröseligen Putz habe ich schon abgeschlagen. An einigen Stellen klingt es noch etwas hohl, dies ist dann vermutlich auch noch abzuschlagen. Sind vershciedene Putze miteinander kompatibel, oder muss man dabei aufpassen?


    Ist die Innendämmung berechnet? Bei 30er Jahre hat man zumeist einen schlechten U-Wert und man muss auf den Taupunkt aufpassen.

    Der U-Wert ist berechnet, Tauwasser muss ja über Wufi oder Delphin berechnet werden, das können wir über den Hersteller machen.


    Warum ÜBERHAUPT füllen?

    Achtung bei Innendämmung. Mineralschaum ist auch nicht plug and play. :( (Multipor Xella ist Mineralschaumdämmung)

    An die Luftdichte denken. Bringt oft mehr als

    Die Fugen würde ich verfüllen, um den Halt zwischen den Steinen wieder zu gewährleisten - dies wäre ja auch mit dem Putz möglich

    Das System ist ja diffusionsoffen, das heißt die Luftdichtheit wird ja durch den Innenputz hergestellt, oder?


    Zunächst wäre ein Blick in die Verarbeitungsrichtlinien schön gewesen. Ein kurzer Auszug zur Untergrundvorbehandlung hätte die ersten Fragen schon beantwortet.

    Danke, das habe ich mir auch bereits angeschaut. Es geht mir eher um die größeren Flächen, lassen die sich denn auch mit dem Leichtmörtel ausbessern?

  • Es geht mir eher um die größeren Flächen, lassen die sich denn auch mit dem Leichtmörtel ausbessern?

    Ja klar. Nur irgendwann macht es keinen Sinn mehr. Insbesondere wenn es sich, so wie es dem Bildchen aussieht, um 20-25 mm Putzdicke handelt.


    P.S.: Die Detailpunkte wie Holzbalkendecke, einbindende Wände, Fensterlaibungen usw. hast ja als Energieberater sicher im Blick.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Nur mal neugierig nachgefragt.

    Bild 1 sieht nach einer jetzt putzbündigen, neuen Fensterbank aus. Soll die dann wieder rausgeschmissen werden?

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • das heißt die Luftdichtheit wird ja durch den Innenputz hergestellt

    :lach: - Sorry, aber DER watr gut.

    Auf dem Bild oben ist ein Fenster(brett) zu sehen. DIE Fuge bleibt UNdicht. Da kannste nix ändern ausser die Luftdichtheit anders als mit Putz herstellen.


    Als Energieberaterin wirst Du ja wissen, wie das zu lösen ist. :smiling_face_with_sunglasses:

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Nur mal neugierig nachgefragt.

    Bild 1 sieht nach einer jetzt putzbündigen, neuen Fensterbank aus. Soll die dann wieder rausgeschmissen werden?

    10 Jahre ist sie wohl schon alt, aber ja die müsste dann leider auch einmal neu...


    :lach: - Sorry, aber DER watr gut.

    Auf dem Bild oben ist ein Fenster(brett) zu sehen. DIE Fuge bleibt UNdicht. Da kannste nix ändern ausser die Luftdichtheit anders als mit Putz herstellen.


    Als Energieberaterin wirst Du ja wissen, wie das zu lösen ist. :smiling_face_with_sunglasses:

    Da das Fensterbrett eh neu muss, würde man das so gut wie möglich abdichten.

  • Es gibt Techniken so etwas abzudichten. Da gibt es kein so gut wie möglich. Entweder oder. Aber nochmal zu dem Raum. Ist das ein Keller? Weil 30er Jahre Keller sind nicht gerade für Systeme geeignet die nur für trockene Wände vorgesehen sind. Dass es da und dort hohl klingt, obwohl der Putz weg ist, dürfte daran liegen, dass verschiedene Materialien verbaut wurden und der Mörtel nun locker sitzt, bzw bei einer eher dünneren Wand eh schon alles locker geworden ist. Bevor man da einfach nur dämmt, würde ich erst mal den allgemeinen Zustand checken und ob da eine doch umfangreichere Sanierung notwendig wäre.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...